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3. Dezember

Heute habe ich bei der lieben I slowakisch kochen gelernt. Krautnockerl und Käsenockerl haben wir gegessen.

Zuerst hat I eine Riesenportion Sauerkraut zum Kochen hingestellt. Wenn es kocht, muss es noch 20 Minuten kochen, nicht mehr und nicht weniger.

In der Zwischenzeit hat sie eine für mich unvorstellbare Menge an Mehlnockerln gekocht. Aus einem Kilo Mehl, einer ordentlichen Prise Salz und ungefähr einem halben Liter Wasser hat sie einen glatten Teig gerührt - das muss eine auch ins Gefühl kriegen. Ich stell mir das so vor, bei den ersten Nachkochversuchen wird das bei mir grauenvoll pappen ...

Jedenfalls hat sie den Teig mit einer Teigkarte durch ein Nockerlsieb direkt in einen Topf mit Salzwasser gequetscht und die Dinger gekocht, bis sie aufgestiegen sind.

Ich durfte in der Zwischenzeit einen großen Reanken Speck in Streiferl schneiden und 20 Deka slowakischen Käse (Liptov Brindza, also Brimsen) mit einem Viertel Rahm (eigentlich sollte man Obers nehmen) gut verrühren.

Der Speck wurde langsam in einer Pfanne ausgebrutzelt. So.

Auf die Hälfte der Nockerl kam die Käsesauce und darüber die Hälfte von dem Speck. Die andere Hälfte wurde mit dem Sauerkraut gut vermengt, und darüber kam der Rest vom Speck.

In der Slowakei isst man beides mit der Gabel und trinkt Buttermilch dazu.

Mir hat die Käseversion besser geschmeckt. Alle anderen ÖsterreicherInnen, die I damit bekocht hat, bevorzugten die Sauerkraut-Version. 

Also: müsst ihr selber testen, was ihr lieber habt. Aber zuerst muss es euch erstmal gelingen, einen original slowakischen Brimsen zu kriegen!

(Tipp: ich versuchs demnächst beim Käsestandl auf dem Markt.)

6.12.16 13:54

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