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26. Oktober

Langsam brauch ich eine gute Ausrede, um das Nicht-Kochen zu argumentieren. Für heute habe ich eine: nach dem üblichen Frühstück folgte ein zweites Feiertagsfrühstück, mit D als Gast, mit Spiegeleiern, Schinken, Käse, Kipferln mit Butter und Marmelade sowie Apfelkuchen.

Das war wieder der schnelle, den kennt ihr schon.

Aber was ich euch erzählen wollte: bei einer Bushaltestelle in Wien haben wir neulich Maroni gefunden. Ein engagierter Beamter hat dort einige kleine Bäume anpflanzen lassen, und jetzt lagen die ersten Früchte unten.

Wir haben sie schmerzreich aufgesammelt - die Stacheln sind einfach unpackbar, finde ich (wahrscheinlich sind die Dinger deshalb auch noch dort gelegen - wobei: auch die Haselnüsse werden nur von den wenigsten Menschen aufgesammelt) - und daheim hab ich sie gekocht, geschält - eine beinahe so meditative Fernsehbeschäftigung wie das Knacken von Haselnüssen, finde ich - und Kastanienpralinen daraus gemacht.

Dazu habe ich die gekochten Kastanien mit einer Gabel fein zerdrückt, einen gegupften Esslöffel festen Honig zugegeben sowie ein Stäuberl Vanillepulver und habe alles sehr gut miteinander vermischt. Diesmal war die Konsistenz wirklich wunderbar: nicht zu flüssig und überhaupt nicht pickig und auch gar nicht zu süß.

Aus der Masse habe ich kleine Kugeln gewuzelt und sie in Kakaopulver (für das Kind in Trinkkakaopulver) gewälzt. Es sind alle für mich übrig geblieben; das Kind hat bei der ersten den Mund verzogen und auf die anderen großzügig zu meinen Gunsten verzichtet.

 

26.10.16 14:16

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