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4. Juli

Heute kann ich euch zum Essen nur sagen: der Wirt hat mir eine gebackene Leber serviert. Ihr wisst ja: was Gebackenes würde ich mir nie selber machen.

Aber ich kann euch detailliert sagen, wie ich heute meine Marillenmarmelade begonnen habe. Nämlich nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Denn normalerweise nehme ich für die Marmelade nur die Früchte, die ich vom Boden aufgeklaubt habe, weil nur die sind richtig reif und batzweich.

Natürlich ist das Putzen und Ausschneiden eine ordentliche Hackn, aber dafür schmeckt dann auch die Marmelade unvergleichlich.

Na, heute waren die Marillen noch nicht wirklich reif, aber meine Gier war groß, also hab ich die vorhandenen Früchte zusammengeschnitten, mit ordentlich Zucker versetzt - einen Kilo auf ungefähr zwei Kilo Marillen - und hab die Sache zum Kochen gebracht.

Dann hab ich sie ein paar Minuten geköchelt und ständig umgerührt. Nach vielleicht zehn Minuten hab ich den Herd ausgeschaltet, noch eine Zeitlang gerührt und den Topf dann auf der Restwärme vom Herd stehen lassen und mit einem Tuch abgedeckt. Ein Deckel wäre fehl am Platz, schließlich soll das enthaltene Wasser ja raus aus der Marmelade, und nicht wieder vom Deckel hinuntertropfen.

Morgen werde ich die Masse verkosten und eventuell nachzuckern, nochmals aufkochen, ziemlich ständig rühren und so vielleicht eine Stunde am Herd lassen, bis das Zeug anfängt zu spritzen und mir damit akut unsympathisch wird. Dann dauerts nimmer lang und ich fülle die Marmelade in Gläser und verschließe die - und habe kurzfristig genug von Marillenmarmelade. Aber nur bis zu den ersten Palatschinken, denn dann brauche ich sie wieder dringend ...

5.7.16 00:35

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