Der Sparküche-Blog.

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4. Feber

Nachdem ich heute schon fast wieder normal gegessen habe, wollte ich euch noch von meinem Erdäpfel-Experiment erzählen, das ich heuer starten will. Vielleicht mag ja die eine oder der andere mitmachen.

ich hab nämlich noch einen kleinen etwas runzligen Erdapfel im Kellerkistl gefunden, der schon ein paar Augen gehabt hat. Den hab ich jetzt aufs nordseitige Fensterbrett gelegt, damit die Triebe wachsen und grün werden.

Sobald sie das sind, nehme ich einen leeren Sack von Blumenerde oder sowas, kremple den ziemlich weit um und fülle Erde rein. Dann leg ich den Erdapfel rein, bedecke ihn und die Triebe und gieße gut an. (Und wenn ich den Sack nicht vorher auf einen Untersetzer gestellt habe, ist jetzt die Bude versaut. Aber das nur nebenbei.)

Der kommt dann auf den Gang, in den Keller oder sonstwohin, wo es nicht friert. Wenn dann nach ein paar Wochen die Triebe rausgewachsen sind, so um die 20 Zentimeter, kremple ich den Sack ein bisserl rauf und schütte Erde drauf - ohne die Triebe abzubrechen, selbstverständlich -, bis nur mehr die Spitzen rausstehen.

Dann prüfe ich das Wetter, und wenns nicht mehr friert, kommt der Sack ins Freie. In Notfällen kann ich ihn ja immer noch über Nacht reinstellen. Ein bisserl Sonne braucht er schon, der Erdapfel, aber ein Lichthof oder ein kleiner Balkon genügt.

Immer gut feuchthalten, nur wenn tagelange Wolkenbrüche angesagt sind, vorsichtshalber den Sack oberhalb der Erde (unterhalb der Pflanze) zusammenbinden.

Das, was Roland Düringer mit seinen Reifen gemacht hat, probier ich mit dem Sack aus: wie viele Erdäpfel können aus einem Einzelstück bei guter Führung werden? Das mit dem Anhäufeln kann ich drei- oder viermal machen. Vielleicht hole ich mir sogar einmal Gratiskompost und streu den zwischen die Erde.

Wenn der Sack ganz aufgekrempelt ist, darf die Pflanze wachsen, wie sie will. Und wenn im Herbst das Kraut verdorrt ist, schütte ich den Sack aus (da muss ich mir noch überlegen, wo - und ich muss ihn vorher austrocknen lassen, sonst hebe ich mir einen Bruch) und klaube die Erdäpfel raus.

Und dann sehen wir ja, ob ich überhaupt was zu klauben habe.

 

Ach so, was ich heute gegessen habe? Gemüse mit Basmatireis und Chutney. Das war so verordnet.

Ließ sich auch ganz einfach zubereiten: Reis zum Dämpfen hinstellen, derweil die Gewürze (Kreuzkümmel, Garam Masala, Hing, Kurkuma und ein Lorbeerblatt) in Butterschmalz anrösten, drei kleine scheiblierte Karotten mitrösten, eine Handvoll Kürbiswürfel mitrösten, nach einigen Minuten mit wenid Spargelfond (aus dem Glas, vom Vorjahr) aufgießen, salzen und dünsten lassen. Reis unterheben. Dem Kind aus seinem Glas einen Esslöffel Chutney stibitzen.

4.2.16 21:46

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