Der Sparküche-Blog.

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25. November

Zum Glück bin ich gestern nachmittags noch gach in den Garten gehuscht, um eine Handvoll Kapuzinerkresseblätter dem Frost zu entreißen. Heute lag die Schöne völlig zergatscht auf dem Boden. Ich aber konnte die Hälfte der Blätter heute in den gemischten Blattsalat zu in Butter gebratenem Leberkäse mit Kräuterderapferln mischen. Vorher gabs Nudelsuppe vom Lamm.

Vom gestrigen Nachtmahl ist nämlich ein Rest Pferdeleberkäse übrig geblieben. Den hab ich heute in drei dünne Teile geschnitten und in zwei Deka Butter beidseitig angebraten. Dann herausgenommen und statt dessen eine Portion gekochter und geschälter Erdapferl (die kleinsten aus einem Netz von "Wunderlingen" hineingeschmissen, gesalzen und einen gehäuften Esslöffel gemischter gehackter Kräuter untergemischt. Einige Minuten schwenken, dann auf den Teller damit. (Die zweite Portion der Erdapferl wartet auf bessere Zeiten oder eine gute Idee von mir.)

In der Zwischenzeit habe ich, immer noch aus dem Mix-Sackerl vom Bauernmarkt, zwei Handvoll Salatblätter abgespült und in Streifen geschnitten, ebenso die Kapuzinerkresse und ein Viertel vom Radicchio. In die Schüssel, Balsamico und Olivenöl drüber, fertig.

Sage eine, dass für sich allein kochen zu aufwendig sei. - Was die Sache allerdings wesentlich verbessert, ist ein gedeckter Tisch, zumindest mit ordentlichem Besteck, Serviette und Glas. Kerzerl ist natürlich noch besser, und mit ein paar Blumen auf dem Tisch kann eine sich fast schon als Gast fühlen. (Sagt die Sparköchin, die öfter mal einen Suppenteller voll Pasta, vor dem Computer sitzend, auf den Knien balanciert und schaufelt.)

25.11.15 11:45

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