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4. November

Nur so als Anmerkung zu gestern: tatsächlich habe ich aus dem Couscous, dem Eiklar, einem Schluck Obers und einem gehäuften Esslöffel geriebenem Parmesan eine Masse bereitet und in zwei Portionen in heißem Fett beidseits gebraten. Das hat länger gedauert als ich dachte. Offensichtlich waren die Puffer aber ziemlich schmackhaft, denn das Kind hat sie, verbrämt mit Chutney, still und leise beide verputzt. (Ich hab dann ein Butterweckerl gekriegt.)

Heute habe ich die beiden Krautkopferl in Angriff genommen und mir Krautfleckerl gegönnt. Ich konnte sogar eine Portion vom fertigen Kraut einfrieren, für einen späteren Genuss.

Zuerst habe ich die beiden Happerln, jeweils im Ausmaß eines groß gewachsenen Tennisballs, fein geschnitten. Derweil hab ich den Rest vom Speck in kleine Würfel geschnitten und im beschichteten Reinderl langsam ausbraten lassen. - Das war ordentlich viel Fett, muss ich sagen.

Wurscht, ich hab trotzdem das Kraut dazugegeben und bei großer Hitze ein paar Minuten gebraten, bis das Wasser begonnen hat auszutreten. Dann hab ich gesalzen und gepfeffert, nochmals ordentlich umgerührt, die Hitze reduziert und das ganze zehn Minuten dünsten lassen.

Und zum Schluss nur noch die Hälfte der von gestern übrigen Teigwaren untergemischt und mir alles schmecken lassen.

Gleichzeitig habe ich aus einer Portion Hendlknochen (aus dem Geflügelgeschäft meines Vertrauens, aber aktuell aus dem Tiefkühler) und einer Portion Suppengrün (ebenfalls vom Eis) mit dem Pasta-Kochwasser von gestern eine Suppe gekocht. Salz, Lorbeerblatt und ein paar Knoblauchzehen waren auch dabei. Und, weil das Kind sehr über schwimmende Nadeln motzen kann, nur die Asterl vom Rosmarin. Wenn ich morgen gut drauf bin, koche ich die restlichen Buchstaben als Einlage.

Heute habe ich außerdem, ganz gegen meine Gewohnheit, ein Happerl Eichblattsalat gekauft. Fürs heutige Abendessen war das Kind zuständig, mehr oder weniger. Es gab gefüllte Eier, und die meisten Arbeiten erledigte es ziemlich selbständig: gekochte Eier schälen, längs teilen, die Dotter rauskletzeln und in eine Schüssel tun, dazu einen Esslöffel geschnittenen Petersil und Schnittlauch (einigermaßen grob, zugegeben) und ordentlich Mayonnaise. Gut verrühren und am Schluss mit Salz abschmecken. Die Creme in die Eihälften füllen.

Ich hab derweil die eine Hälfte vom Salat in Streifen geschnitten (für mich waren auch einige Kapuzinerkresse-Blätter dabei), in einen Suppenteiler gegeben und mit Balsamico und Kernöl gewürzt. Dann haben wir die gefüllten Eihälften gerecht aufgeteilt, auf den Salat gesetzt und alles mit Gebäck vertilgt. Köstlich wars.

4.11.15 18:07

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