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28. Oktober

Ein blöder gärtnerischer Fehler hat mir heute eine herbe Enttäuschung bereitet. Merke, o ambitionierte Gemüsegärtnerin, Melanzani werden nicht besser, wenn sie im Herbst noch zwei zusätzliche Wochen auf der Staude hängen. Von den sieben kleinen Dingern konnte ich letztlich nur noch ein knappes Drittel verwerten, der Rest musste leider auf dem Kompost landen.

Ich hab dann trotzdem eine Portion Reis gedünstet und währenddessen erstens eine Handvoll Kapuzinerkresse-Blätter in Streifen geschnitten und mit Balsamico und Kernöl mariniert und zweitens zwei Esslöffel Kräuter (Schnittlauch, Petersil und Pimpinelle) gehackt. Drittens habe ich vier kleine Knoblauchzehen gehackt und in reichlich Olivenöl angebraten, bevor ich den kümmerlichen Rest an kleinen Melanzani-Würferl dazugegeben und mitgebraten habe. Nach einigen Minuten habe ich gesalzen und unter gelegentlichem Umrühren weich gedünstet. Viertens habe ich, um den üblichen Sättigungsgrad zu erreichen, in die restliche Fischsuppe, die ich heute esse, zwei Scheiberl trockenes Weißbrot als Einlage à la minute eingelegt.

Zum Schluss habe ich ein bisserl Schnittlauch in die Suppe getan und das restliche Grüne unter den Reis gemischt. Das Anrichten war einfach, weil der Reis dominierte und die Melanzani nur der Zierrat auf dem Teller war.

Ich habe es trotzdem gebratene Melanzani mit Kräuterreis getauft.

Um diese Enttäuschung zu verdauen (und um endlich den Rest vom Mohnschnaps anzubringen), habe ich mir ein Spezial-Likörtscherl gemixt: 1 cl Mohnschnaps mit ebensoviel purem Mandarinenminzen-Sirup.

Wohl bekomm´s!

28.10.15 11:45

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