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Nationalfeiertag

Dass Resteküche auch am Feiertag delikat sein kann, hat mir das Kind heute bestätigt. "Wo ist der Fisch?" fragte es fachmännisch, als ich die Suppe auftischte. Hat es am Geruch und Geschmack erkannt, dass ich eine Portion Fischabschnitte gekocht hatte. (War aber nicht böse, dass der Fisch als solcher nicht in Erscheinung trat.)

Nachdem ich den Fisch eine Dreiviertelstunde in ungesalzenem Wasser hatte ziehen lassen, hab ich einen knappen Liter von der Suppe abgeschöpft und in ein separates Reinderl gegeben. Dort kam Salz, zwei Stücke vom Grünkohlstengel, drei Knoblauchzehen, ein halbes Lorbeerblatt und etwas später eine kleine scheiblierte Karotte hinein. Das köchelte nochmals etwa 20 Minuten leise vor sich hin. In die Teller kamen (aufgetaute) Frittaten und etwas gehackte Dille.

Vom Karpfenfleisch hab ich den Teil aufgehoben, der sich leicht von den Gräten lösen ließ, den Rest lasse ich den Hendln zugute kommen. Da leerte ich auch die restliche Fischsuppe drüber, die darf versulzen, das mögen die Damen gerne.

So. Und dann habe ich mich dem übrig gebliebenen Reis vom Samstag gewidmet. Der kam in eine größere Schüssel, und dann kamen zwei Eier, drei gehäufte Esslöffel vom geriebenen Parmesan, Salz und eine kleine fein geraspelte Karotte dazu. Auf gehackte Kräuter hab ich lieber verzichtet.

Alles gut vermengt, in der Handgeschmiedeten zwei Esslöffel Schmalz erhitzt, den Teig in fünf Portionen, flach gedrückt, in die Pfanne, einige Minuten brutzeln lassen, umgedreht und noch ein paar Minuten fertig backen lassen.

Auf den Tisch kamen Rote-Rüben-Salat, Chutney und ein paar Kirschparadeiser. Endgültig die letzten.

Die Moral von der Geschichte? Fischsuppe mit Frittaten und Reispuffer mit Garnitur.

26.10.15 12:34

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