Der Sparküche-Blog.

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1. bis 4. Jänner: ähem.

Prosit Neujahr!

Mit dem Kochen muss ich erst langsam wieder anfangen ... das Kind war zwei Tage weg, da habe ich mir nicht viel angetan. Zu Neujahr war ich in der Kurkonditorei Oberlaa frühstücken, was wie immer bis abends ausgegeben hat.

Gestern habe ich das Kind zum Asiaten geschleppt und abends nur eine Kürbiscremesuppe geköchelt. Außerdem hab ich im Supermarkt, wo die Bio-Produkte gerade verbilligt sind, einiges eingekauft. Nicht bio, aber zum halben Preis gabs verschiedene Sorten frische Tortellini. Da hab ich für das heutige Mittagessen zu denen mit Prosciutto-Füllung gegriffen.

Die Tortellini müssen nur eine Minute in kochendem Wasser ziehen. Parallel dazu öffne ich ein Glas gekochte Paradeiser, bringe den Inhalt mit Salz, Pfeffer und Zucker zum Kochen und binde die Sauce dann mit wenig Maisstärke.

Die Sauce gebe ich über die Tortellini, und dazu gibts Eissalat mit Balsamico.

Und morgen bestellen wir uns aus arbeitstechnischen Gründen eine fesche Pizza.

Der Sonntag wird mir hoffentlich wieder küchentechnischen Schwung bringen, so dass ich von einem ordentlichen Essen berichten kann.

Bleibt mir gewogen!

3.1.20 11:40, kommentieren

5. Jänner: Grünkohl-Erdäpfel-Püree mit Bratwürstel und Salat

Wer Grünkohl kennt und schätzt, der oder dem stellen sich vermutlich jetzt die Haare auf, ich habe mich nämlich völlig traditionslos mit der heutigen kleinen Ernte von der Terrasse auseinandergesetzt. Ursprünglich wollte ich einen Salat servieren und danach Palatschinken, aber weil das Kind den ganzen Vormittag schlechte Laune verbreitet hatte, war mir die Lust vergangen.

Also köchelte ich den großen mehligen Erdapfel mit den Grünkohlblättern, Salz, Hing und einem kleinen Speckschwarterl nicht, wie vorgesehen, für das abendliche Supperl, sondern für ein Püree. Wobei ich sagen muss, der Stabmixer kann schon was, denn das Speckschwarterl hatte ich im Reinderl vergessen und es war nach dem Mixen nicht mehr auffindbar.

Weil das Püree eher flüssig war, rührte ich noch ein Gmachtl aus einem ordentlichen Lackerl Obers und einem gehäuften Esslöffel Speisestärke ein. Nebenan brieten derweil drei aufgetaute Kalbsbratwürstel. Völlig unpassend dazu, aber das Gemüsefach im Kühlschrank entlastend, stellte ich auch noch einen Salat aus dem restlichen Eissalat und zwei Handvoll bissfest gekochter Karottenscheiben, angerichtet mit Wiener Marinade und Fleur de Sel, auf den Tisch.

So hatten wir mittags Kalbsbratwürstel mit Grünkohl-Erdäpfel-Püree und Salat. Danach gönnten wir uns ein griechisches Joghurt mit Feigenmarmelade. Den Rest vom Grünkohl gibts, mit Wasser verlängert, natürlich doch als abendliches Supperl.

5.1.20 13:45, kommentieren

6. Jänner: Gemüsecremesuppe und Palatschinken

Nix Aufregendes, aber das Kind hatte große Freude. Wir hatten uns das Essen auch durch einen langen Spaziergang erarbeitet.

Die Suppe besteht - es ist noch was für den Abend da - aus Kohlrabi, Selleriestängeln, Karotte und Erdapfel, gewürzt nur mit Salz und Hing. In die Palatschinken kam zunächst ein halbes Glas vom Mangopüree (damit das auch weg ist) und dann teilten sich die Wege: ich schmierte Maronicreme, das Kind entschied sich für eine fünfjährige Feigenmarmelade meiner Mutter.

Zwei Palatschinken sind übrig geblieben, die darf ich zu Frittaten schneiden. Was wiederum bedeutet, dass die nächste Suppe eine klare sein wird, vom Huhn oder vom Rind, das entscheide ich morgen.

1 Kommentar 6.1.20 16:34, kommentieren

7. und 8. Jänner: Kebab und Blätterteig-Tascherl

Die Suppe, die ich gestern aus zwei Rindsknochen, Suppengemüse und Gewürzen angesetzt habe, ist sehr gschmackig geworden - allerdings auch eher fettig. Über Nacht hab ich das Reinderl dann in den großen großen Kühlschrank (nämlich auf die Terrasse) gestellt und das fest gewordene Fett für die Hendln rausgenommen. Die heutige Suppe, mit eingekochten Sternderln (gestern waren es Fritatten) wird etwas schlanker werden.

Außerdem habe ich mir eingebildet, dass der Blätterteig weg muss. Was gar nicht gestimmt hat, aber weil ich schon drauf eingestellt war und im Supermarkt Schinken-Anschnitte zum Kochen erworben hatte, habe ich eine Füllung aus eben Schinkenwürfeln, einer Handvoll blanchierter Mangoldstiele und einem Ei sowie Salz und African Rub gebastelt und Blätterteigstreifen damit gefüllt.

Diese Blätterteig-Tascherl hab ich bei 180 Grad Heißluft goldgelb gebacken und nach einer Wartezeit gleich mit den Fingern gegessen. 

Zwei kleine Reststücke habe ich mit Marillenmarmelade gefüllt. Bei allen Teilen ist die Fülle ausgetreten, aber geschmeckt haben die Dinder sehr gut. Je eins hab ich dem Kind zum Kosten aufgehoben. Mal sehen, was es sagt.

Die Schlichterei im Tiefkühler hat einen Becher mit blanchierten Fisolen aus 2017 zutage gefördert. Was bedeutet, dass die nächste Abendsuppe für morgen eine Fisolencremesuppe werden wird.

Und weil die Milch auch weg muss, und der Schoko-Nikolo sowieso, werde ich vermutlich nachher noch einen Schoko-Pudding fabrizieren. Aber da bin ich mir noch nicht sicher.

2 Kommentare 8.1.20 16:08, kommentieren

9. Jänner: Glasnudeln mit Schinken und Erbsen

Eigentlich wollte ich Schinkennudeln kochen. Dann wolte ich das Kochwasser nicht haben und hab auf Couscous umdisponiert. In der Lade war aber kein Couscous-Packerl mehr (und in den Keller wollte ich nicht gehen), dafür ein Rest Glasnudeln. Na, dann eben Glasnudeln mit Schinken.

Also den zweiten Schinken-Anschnitt gewürfelt und parallel dazu die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergossen und ziehen lassen. Im beschichteten Reinderl zwei Esslöffel Öl erhitzt und ein in Halbringe geschnittenes Mini-Zwiebelhapperl drin angebraten.

Nach einigen Minuten die Schinkenwürferl zugegeben und mitgebraten. Das war mir dann farblich noch nicht kontrastreich genug, also hab ich mich an die blanchierten Erbsen im Tiefkühler erinnert und eine Handvoll davon ins Reinderl gegeben. Das alles hat noch ein paar Minuten weitergebraten, was mir Zeit genug gab, um die Nudeln abzuseihen und ins Reinderl zu geben und schließlich alles zu vermischen.

Aufs Salz hab ich komplett vergessen. Aber das Wilde war: der Schinken ist so salzig, dass ich locker ohne zusätzliches Salzen ausgekommen bin bei meinen Glasnudeln mit Schinken und Erbsen. Kann irgendwie auch nicht gesund sein, soviel Salz im Schinken.

Als Nachspeise hab ich jedenflals den heute verfertigten Schoko-Rhabarber-Kuchen ausgiebig verkostet (und für gut befunden).

Dass ich keine der vier Portionen Nikolo-Pudding angerührt habe, die ich heute auch noch gemacht hatte, rechne ich mir hoch an. Im Pudding sind zehn Deka Schoko-Nikolo, etwas mehr als ein halber Liter Milch und zwei gehäufte Esslöffel Speisestärke und sonst nix. Eher die Luxus-Variante sozusagen.

9.1.20 14:16, kommentieren

10. und 11. Jänner: Safran-Gemüse-Risotto mit Speck und Spargelspitzen

Gestern musste etwas gefeiert werden, was uns einen Besuch beim Demel am Kohlmarkt bescherte. Ausgerüstet mit Gaberln kosteten wir uns durch drei Tortenstücke. Alle waren sehr schmackhaft.

Heute habe ich etwas Gesünderes angeboten, nämlich einen Safran-Gemüse-Risotto mit Speck und Spargelspitzen. Dazu hab ich zwei Karotten klein gewürfelt und eine große Handvoll Erbsen aus dem Tiefkühler genommen.

Im erhitzten beschichteten Reinderl habe ich eine Portion Österreis geröstet, gesalzen und ein paar Safranfäden hineingebröselt und dann mit reichlich kochendem Wasser aufgegossen. Die Erbsen und Karotten habe ich gleich dazugegeben, alles durchgerührt und zugedeckt köcheln lassen. Ein paar Mal hab ich zwischendurch umgerührt, aber sonst das ganze in Ruhe gelassen.

In der Zwischenzeit hab ich nämlich zwei kleine Scheiben vom Guanciale abgeschnitten und in Streiferl gefitzelt und diese langsam in einer Pfanne ausgebraten. Dazu kamen ein paar rohe Spargelspitzen, die ich im Tiefkühler gefunden hatte, und brieten einige Minuten mit.

Bei Tisch kamen Speck und Spargel über den Risotto. Auf den Parmesan haben sowohl das Kind als auch ich vergessen.

Da hammas.

Nein, Nachspeise hatten wir keine, am Nachmittag wirds nämlich wieder eine Kuchenjause geben. Und für den Abend hab ich eine Handvoll getrockneter italienischer Slow-Food-Erbsen in Wasser eingeweicht. Da sollte eine Suppe draus werden, ich hoffe ich habe Erfolg damit.

3 Kommentare 11.1.20 13:26, kommentieren

12. Jänner: Goldbrasse mit Erdäpfeln und Salat

Vorausschicken möchte ich, dass ich gestern erstens das Supperl meiner Meinung nach sehr gut hingekriegt habe (es waren auch Karotte, Sellerie und Knoblauch dabei - und natürlich Obers) und ich außerdem ins Gemüsebeet gestiefelt bin und eine bescheidene, aber sehr frische Ernte eingefahren habe; je zwei Portionen Kohlsprossen (rot und grün), Broccoli und Kohl, also Wirsing, sowie eine Handvoll Mangoldblätter.

Ich hatte vor, zu den Fischen (vor einiger Zeit zum Halbpreis erstandene Bio-Dinger), die ich gestern noch aus dem Tiefkühler genommen hatte, die Kohlsprossen zu servieren, allein, das Kind entschied sich für Salat. Na, es hat eh Plusgrade, dachte ich mir, da pflücke ich zwei Handvoll Vogerlsalat.

Heute morgen hatte es allerdings ein paar fesche Minusgrade, und vorsichtshalber kochte ich die Kohlsprossen bissfest. Später am Vormittag taute es dann aber auf, und ich konnte das Grünzeug pflücken. Dazu hobelte ich einen Rest Gurke, salzte und schüttete Wiener Marinade drüber.

Aber vorher hatte ich schon zwei Portionen Erdäpfel gedämpft und geschält und in eine Auflaufform geschnitten, wo Olivenöl und Rosmarinnadeln drin waren. Die Erdäpfel hab ich dann gesalzen und mich danach den Fischen gewidmet: waschen, trocknen lassen, mit einem Rest Gewürzsalz einreiben und auf die Erdäpfel legen. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze blieben die Dinger fast eine Dreiviertelstunde im Rohr, was durchaus zu viel war.

Die Goldbrassen mit Erdäpfeln und Salat haben aber trotzdem vortrefflich gemundet. Als Nachspeise hab ich dann die restlichen Schokopuddings rausgerückt, aber trotzdem ist grad wieder wenig Platz im Kühlschrank.

Die Köpfe und andere Abfälle von den Fischen hab ich mit einer Portion Suppengrün und Gewürzen sowie dem Bratrückstand von gestern zu einem gefälligen klaren Supperl gekocht. Als Einlage werden wir das Suppengemüse essen sowie die Reste vom Fisch und reichlich Suppennudeln, die ich heute vormittags zwischendurch fabriziert habe. Damit ist die Suppenkocherei wieder für zwei Tage erledigt.

12.1.20 18:33, kommentieren

13. Jänner: Mangoldgemüse mit Polenta

Gestern Abend hab ich es tatsächlich noch fertiggebracht, fast einen halben Liter Eis zu essen. Und ich war schon stolz auf mich, weil ich den großen Becher auseinandergeschnitten und den Rest wieder in den Tiefkühler getan habe, sonst wäre es überhaupt die Mega-Portion gewesen.

Daraufhin hab ich heute den Mangold blanchiert und mir die Hälfte als Gemüse gemacht: in wenig Wasser und hinreichend Obers mit Salz und Garam Masala zum Köcheln bringen, einige Minuten köcheln lassen und einen Löffel Grieß einrühren, damit die Flüssigkeit aufgesaugt wird. Einen Löffel mit Abschnitten und Bröseln von meinen selbst gemachten Suppennudeln hab ich auch gleich dazugeschmissen. Weg ist weg.

Derweil hat auf der Nebenplatte die Polenta geköchelt, auch mit Obers angereichert, man gönnt sich ja sonst nix.

Als Nachspeise nach dem Mangoldgemüse mit Polenta hab ich nämlich nur ein Apfelmus mit einem Haucherl Granatapfel dabei. Da hab ich vom letzten Apfelsaft, wo auch die Granatapfelkerne drin waren, die Rückstände durch die Flotte Lotte gedremmelt und das entstandene Mus aufgehoben. Das kommt mir jetzt entgegen; den Rest vom Eis rühre ich länger nicht an ...

Kuchen backen ist demnächst auch wieder angesagt. Heute im Supermarkt gabs Schlagobers, der (theoretisch) bis heute haltbar ist, zum halben Preis. Aus einem Teil werde ich meinen berüchtigten Schlagoberskuchen machen (Rezept auf Anfrage). Den Rest werde ich einfach so im Kühlschrank stehen lassen. Das Kind liebt es, wenn der Obers - muss natürlich Bio-Qualität sein, sonst gehts kaum - sauer wird, das ergibt einen herrlichen Frischkäse. Das ist der einzige Aufstrich, den sich das Kind mit Hingabe aufs Brot schmiert.

13.1.20 11:47, kommentieren

14. Jänner: Kichererbsencurry mit Polenta

Gestern, beim Herumstierln im Kuchlkastl, ist mir ein Rest Kichererbsen in die Hände gefallen. Hab ich gleich in der Früh eingeweicht, am Abend gekocht und das Mittagessen für heute vorgekocht: ein Kichererbsencurry, dazu Polenta, die noch vom Montag übrig geblieben ist.

Es waren aber zu viele Kichern für ein Curry, also hab ich den Rest zusammen mit Olivenöl, Salz, einer Knoblauchzehe und Zitronensaft zu einer Art Hummus püriert. Auf das Tahin pfeif ich, und aufs Hing hab ich vergessen. - Da fällt mir aber ein, dass Kreuzkümmel eigentlich auch ins Hummus muss, also werde ich das gach noch unterrühren, und dann kann das Hing auch gleich dazu.

Fürs Curry musste ich gröber umschichten, weil ich ein bestimmtes Reinderl suchte. Also erst das Hummus umgefüllt in ein Schüsserl,  Reinderl ausgewaschen, da hinein die Fischsuppe - das Kind liebt sie nicht, die Fischsuppe. Um es zu besänftigen (wir haben für heute noch eine Portion), hab ich einen Teil des gekochten Broccoli vom Wochenende als Einlage dazugegeben; ich hoffe es hilft.

Reindl ausgewaschen, und los gings: erst die Gewürze trocken rösten (Knoblauch, Ingwer, eine Nelke, ein Lorbeerblatt,, ein Stammerl Rosmarin und natürlich der Curry Oriental), dann einen Schuss Öl dazu, ein Zwiebelhapperl hineinschneiden und eine Minute mitrösten und danach mit einem Portionssackerl Sojasauce und einem halben Glas gekochte Paradeiser aufgießen. Dabei natülrich immer schön rühren.

Mit Zucker und Salz würzen und das Gemüse zugeben, diesmal Kürbiswürfel und Erbsen aus dem Tiefkühler und zwei kleine Karotten. Außerdem hab ich den Rest eines Sackerls mit würzigen Erdnüssen und eine großzügige Handvoll Rosinen hineingestreuet. Umrühren, mit heißem Wasser aufgießen und zwanzig Minuten köcheln lassen.

Den gewonnenen Platz im Kuchlkastl hab ich natürlich umgehend mit der Dose mit den selbst gemachten Suppennudeln wieder verstellt.

2 Kommentare 14.1.20 07:49, kommentieren

15. Jänner: Mangold mit Polenta

Phantasieloserweise habe ich heute einfach eine Scheibe vom italienischen Speck in Streiferl geschnitten, diese im Reinderl ausgebraten, den blanchierten Mangold dazugeschmissen, gesalzen und dann einige Minuten unter Rühren gebraten. Das Ergebnis hab ich mir über die endgültig letzte Portion Polenta geschoben und alles miteinander als Mangold mit Polenta verdrückt.

Danach habe ich das zweite Glas Apfel-Granatapfel-Mus geöffnet und mir hiervon ein Schüsserl voll gegönnt. 

Verschiedenes Obst werde ich am Nachmittag naschen, denn ich habe heute Obst gerettet und werde mich am Nachmittag damit auseinandersetzen, was wir selber essen können - und dann: wie verarbeitet? - und was ich den Hendln überlasse.

 

15.1.20 12:33, kommentieren

16. und 17. Jänner: Hühnerleber nach Art der Sparköchin mit Basmatireis

Das halte ich gerade noch aus, sagte das Kind, als es fürchterlich hungrig mitten am Nachmittag nach Hause kam und ich anbot zu kochen, was aber eine halbe Stunde dauern könne.

Und schon stand ich vorm Herd. Erst schälte ich zwei Mini-Zwiebelhapperl und zwei kleine Äpfel und hirschte in den Garten um zehn Zentimeter Rosmarin. Parallel dazu tropfte die Hendlleber ab, die ich heute früh glücklicherweise aus dem Tiefkühler genommen hatte und rasch gewaschen hatte.

Dann ging es relativ flott: drei Esslöffel Öl in die Pfanne, den geschnittenen Zwiebel und den Rosmarin dazu, ein paar Minuten braten lassen. Die Leber dazu, rundherum anbraten und gleichzeitig versuchen, den Zwiebel am Verbrennen zu hindern.

Salzen, pfeffern, mit einem Achterl gekochten Paradeisern und ebensoviel heißem Wasser aufgießen, etwas zuckern (und kindswegen nicht mit Alkohol aufgießen), die klein gewürfelten Äpfel reingeben, alles aufkochen und einige Minuten köcheln lassen, bis die Leber hinreichend durchgegart ist.

Gut, dass ich den Reis, der von gestern übrig geblieben ist - ich hab ihn zum Rest vom Curry gegessen - in einer Glasdose aufbewahrt hatte. So konnte ich ihn zum Anwärmen auf den Heizkörpfer stellen. Die frisch gekochte Hühnerleber nach Art der Sparköchin war eh heiß genug.

Als Nachspeise gabs ein (zum Sonderpreis, eh klar) gekauftes Mousse au chocolat.

Außerdem habe ich für morgen eine Menge Kürbiscremesuppe vorgekocht, eh wie immer, und hab dafür einen der großen Kürbisse (ähnlich einem kleinen Langen von Neapel) geschlachtet. Da werden wir in der kommenden Woche öfter was mit Kürbis essen ...

17.1.20 18:45, kommentieren

18. - 20. Jänner: eigentlich nur Kohl-Reis-Pfanne

Weil wir am Samstag auf Germknödel eingeladen waren - wo ich immerhin die Kürbiscremesuppe beisteuerte. Gestern haben wir die Hollerei besucht, ich mit Befürchtungen, weil die Küche zwar köstlich ist, aber nicht unbedingt auf Kinder zugeschnitten.

Die Strategie war; vier Vorspeisen bestellen und hoffen, dass dem Kind zwei davon schmecken. Zum Glück hat das auch so gepasst. Zur allgemeinen Belohnung sind wir danach in die Konditorei rübergewandert und haben eine Jause nachgeschoben.

Unsere neue Gästin hat leider nicht überzuckert, dass in Wien am Sonntag die Supermärkte geschlossen sind. Zwar ist sie ohne Verpflegung eingebucht, war aber gestern ein wenig ausgehungert, so dass ich Mitleid bekam und uns allen für den Abend eine Hühnersuppe mit Nudeln zauberte. (Dafür gibts für mich hin und wieder einen türkischen Kaffee und Pistazien. )

Heute war es experimentatives Vorratsvernichtungskochen. Der Mini-Kohlkopf fing nämlich schon an zu vergilben. Also hab ich erstmal ein Scheiberl Speck in Streifen geschnitten und im neuen beschichteten Reinderl ausgebraten und da drin eine halbe Portion Basmatireis angebraten. Salz dazu und mit heißem Wasser aufgegossen, gut durchgerührt und dann den in Streifen geschnittenen Kohl dazugegeben.

Deckel drauf und eine Viertelstunde köcheln lassen, Herdplatte abgedreht, Deckel abgenommen, weil noch zuviel Wasser da war, und offen mit der Restwärme nachdünsten lassen. Eine Messerspitze Hing durfte natürlich auch nicht fehlen. Kurz vor dem Essen hab ich das restliche Hühnerfleisch, das in der Suppe keinen Platz gefunden hatte, untergemischt.

Diese Kohl-Reis-Pfanne schmeckt unerwartet gut. Außerdem köchelt schon die nächste Kürbiscremesuppe (diesmal mit Speckschwarte und Lorbeerblatt und Knoblauch), wir brauchen Platz im Kühlschrank!

2 Kommentare 20.1.20 11:14, kommentieren

21. Jänner: Grießkoch

Heute habe ich mich entschieden, den - ziemlich großen - Rest der Hühnersuppe mit Nudeln zu vernichten. Danach, so dachte ich, hatte ich mir einen Grießkoch verdient. Heute habe ich ihn mit Orangen-Kakao und Zucker gemacht.

Köstlich.

Abends gibt es den Rest der aktuellen Kürbiscremesuppe, und morgen werde ich am Rest vom Kürbis weiterarbeiten. Glaub ich halt.

1 Kommentar 21.1.20 14:51, kommentieren