Der Sparküche-Blog.

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13. Juli: Karotten-Kohlrabi-Risotto mit Parmesan

Heute habe ich die Küche wiederhergestellt: Geschirr gewaschen und Hendlfutter zubereitet, nämlich. Es gibt grad viele Karotten, die habe ich geraspelt; die Damen sind einigermaßen verwöhnt, ich gebs zu.

Weil ich für das Raspeln ausnahmsweise die elektrische Maschine rausgeholt hatte, nützte ich den Schwung aus und raspelte auch für mich vier Karotten, und dann die beiden Kohlrabi auch gleich. Einen Teil hab ich eingefroren: braucht man immer wieder einmal für eine Gemüsepfanne oder eine Suppe.

Die Karotten und den Kohlrabi-Rest habe ich in ein Risotto geschmissen, den essen wir demnächst mit geriebenem Parmesan. Und als ich den Parmesan - händisch - fein raspelte, kam mir die Idee, den schon ziemlich harten Brocken doch auch gleich in die Maschine zu schmeißen.

Jetzt ist er zwar "nur" grob geraspelt, aber ich bin sicher, auch dafür finde ich eine Verwendungsmöglichkeit. Jetzt ist er nämlich ordentlich im Schüsserl, das beruhigt mich. Die Rinden habe ich aufgehoben, die koche ich in der nächsten Gemüsecremesuppe aus und füttere sie dann an das Geflügel.

13.7.19 11:47, kommentieren

14. Juli: Sommersalat, Ziegen-Grießkoch, Taboule, Kaiserschmarren

Für mein Mittagessen habe ich einen Rest Bittersalat geschnitten und mit Paradeisscheiben und Gurkenwürfeln sowie drei gekochten Wachteleiern dekoriert. Zum Schluss habe ich ein paar Sonnenblumenkerne drübergestreut und den allerletzten halben Schluck vom guten Balsamico drübergetropft. Dazu gab es eine Scheibe Brot mit Frischkäse.

Als Nachspeise habe ich einen Grießkoch (aromatisiert nur mit Zucker und Vanille) aus dem Rest Ziegenmilch und dem letzten Schluck normaler Milch gegessen. Die Ziegenmilch hatte ich mir eingebildet, weil ich mich an den Geschmack nicht mehr erinnern konnte. Sie böckelt nach wie vor ziemlich. Aber im Grießkoch hab ich das ausgehalten.

Abends werde ich ein Taboule machen und hoffe, jemand schnorrt mir ein Stammerl Petersilie. Die Gurke und diverse Paradeiser hab ich, und Olivenöl kommt hinein. - Es gibt aber hierorts durchaus andere Kräuter, die ich verwenden könnte. Dann ist es halt nimmer original, aber das werden wir aushalten.

Danach wird es einen Kaiserschmarren geben, mit Marillenkompott und dem Rest Nektarinenpüree.

2 Kommentare 14.7.19 13:12, kommentieren

15. Juli: Wolkensuppe, Ofenlachs mit Käsekruste auf dem Erdäpfelbett

Na, das war ein anständiges Papperl heute. Hühnersuppe mit eingekochtem Eiklar, dann im Ofen gebackenen Lachs mit Käsekruste auf dem Erdäpfelbett. Für mich gabs ein Joghurt mit Marillenmarmelade als Nachtisch, den anderen gönnte ich ein kleines Schüsserl Drageekeksi, eine Wiener Spezialität aus dem Hause Manner. Der Werbeslogan lautet: Wenn ich nur aufhören könnt! Stimmt leider genau. Deshalb hab ich lieber erst gar nicht angefangen.

Für die Suppe hab ich zwei Hühnerrücken und eine Portion Suppengrün aus dem Tiefkühler gefischt, mit Salz und diversen Kräutern und Gewürzen ergänzt und mit Wasser aufgegossen. Und dann hab ich die notwendigen Erdäpfel auch gleich dazugegeben und weich gekocht.

Die Überlegung dahinter war: der Lachs braucht vielleicht eine Viertelstunde zum Garen. Die Erdäpfel, wenn roh, eine Stunde. Und dann wärs kompliziert geworden, wenn ich zuerst die Erdäpfel ins Rohr getan hätte, dann wieder rausgenommen, den Lachs draufgetan und nochmals ins Rohr damit.

Also nein. Ich hab die Auflaufform mit reichlich Olivenöl bedacht, die gekochten und geschälten Erdäpfel längs geviertelt und drin verteilt, frischen gerebelten Rosmarin dazu und alles gut vermischt, dann wieder verteilt und gesalzen und den Lachs mit der Hautseite nach unten drauf gelegt und schwach gesalzen.

Dann hab ich ein Ei getrennt und das Eiklar in die Suppe eingekocht.

Den Dotter hab ich zu einem Rest geriebenen Parmesans gegeben, Salz und Semmelbrösel dazu sowie eine vegetarische Würzmischung (eine geschnorrte Kostprobe) und Obers (mehr als ich dachte). Die entstandene Paste hab ich auf dem Fisch verteilt und den Rest auf ein paar Erdäpfeln.

Das Kind mag nämlich Lachs nur in geräucherter Form. Da allerdings in beträchtlichen Mengen.

Jedenfalls dachte ich, dass es einfach die Erdäpfel mit Kruste essen kann. War ein guter Gedanke, denn außer einer Mini-Kostprobe war nix mit Lachs beim Kind. Aber der Gästin hat er geschmeckt. Trotzdem ist für morgen eine Portion übrig geblieben. Und die Erdäpfel sowieso, mit denen überleg ich mir morgen was.

Die Auflaufform kam, falls das jemand interessiert, bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 20 Minuten ins Rohr und durfte vor dem Essen noch 10 Minuten auskühlen.

1 Kommentar 15.7.19 19:30, kommentieren

16. Juli: Gemüsestrudel mit Sauce Tatare

Ich hab schon wieder ein Kisterl Marillen in der Küche stehen. Die müssen aber bis morgen warten. Und der letzte Baum ist immer noch voll. Langsam hab ich dann genug.

Die heutige Vorspeise ist eine Art Caprese. Auf einem Bett aus Eissalat hab ich Scheiben von verschieden gefärbten Paradeisern ausgelegt und eine Mozzarellakugel dünn aufgeschnitten und die Scheiben obenauf dekoriert. Dazu kam Basilikum und Olivenöl.

Für die Hauptspeise habe ich einen Gemüsestrudel mit Sauce Tatare vorgesehen. Ob der Strudel allerdings tatsächlich einer bleibt, wenn ich dann reinschneiden werde, wird sich noch zeigen.

Ich habe schon in der Früh eine Sauce Bechamel kochen wollen, wobei die Milch geronnen ist (so eine Frechheit von ihr). Ich hab die Sauce aber trotzdem lassen, denn der Geschmack war in Ordnung. Jedenfalls habe ich zwei Handvoll Karotten, julienne geschnitten (aus dem Tiefkühler), mit Knoblauch in Öl angebraten und halbweich gedünstet und zwei Handvoll blanchierte Mangoldstiele, ebenfalls aus der Kälte, in kleine Stücke geschnitten.

Am Nachmittag habe ich die übrig gebliebenen Erdäpfel von gestern zerkleinert und in die Sauce gegeben, das andere Gemüse auch dazu sowie Salz und Gewürzmischung. Das hab ich gut abgemischt und auf einen Blätterteig längs als Füllung aufgetragen (ein Rest ist geblieben) und den Teig als Strudel eingerollt.

Weil ich sowieso ein Ei verbraucht habe für einen Striezel, den ich heute noch backen will, hab ich was vom Eiklar auf den Strudel gepinselt, damit er schön glänzt. Den Striezel kann ich auch noch mit dem Rest einpinseln.

Für die Sauce Tatare habe ich halb Mayonnaise und Rahm gemischt und mit gehacktem Schnittlauch, ebensolchen Essigurken und gekochtem Ei sowie Salz abgerührt.

Der Strudel war bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten im Rohr, gerade zieht er nach, während wir den Caprese essen.

Als Nachspeise gibt es selbst gemachtes Vanilleeis, vielleicht mit Erdbeersauce.

16.7.19 17:58, kommentieren

17. Juli: Kichererbsen-Curry mit Basmatireis

Das Rezept für die heutige Hauptspeise könnt ihr wahrscheinlich schon auswendig singen. Die Besonderheiten waren: kein Ingwer, weil keiner vorrätig, zuviel Curry - das Kind hättet ihr hören sollen! - und als Gemüse Karottenstifte, Mangoldstiele und Zwiebeln. Ein winziger Rest Obers musste auch weg, zwei Gewürznelken hab ich reingeschmissen und ein paar Rosinen.

Sonst alles wie üblich.

Als Vorspeise hab ich eine Zucchinicremesuppe von der Nummer 2 von der Terrasse gepanscht. Ich hab Hühnersuppe genommen und den Rest von der Strudelfülle (Bechamel mit Karotten und Mangoldstielen) mitgekocht und am Ende alles püriert. Als Einlage gab es gehacktes gekochtes Ei. Die Suppe kam sehr gut an, wie immer bei den improvisierten Dingen.

Bei der Nachspeise konnten die beiden wählen und haben sich fürs Marillenkompott entschieden; ich habe mir eine Bananenmilch mit Ahornsirup gegönnt.

18.7.19 17:45, kommentieren

18. Juli: Würstchen mit Erdäpfelpüree und ... hm.

Ich denke, heute werden wir die Vorspeise - bunten Salat mit Kernöl - als Beilage zur Hauptspeise essen. Eigentlich wollte ich Kohlsprossen auftauen, hab mich aber dagegen entschieden.

Die Hauptspeise sind Mini-Frankfurter Würstchen mit Erdäpfelpüree. Da dämpfen gerade die Heurigen vor sich hin, die werde ich dann schälen, zermanschen, mit Salz und vielleicht Muskatnuss würzen und dann mit Milch übergießen und das ganze zu einer Art Püree verrühren.

Als Nachspeise gibt es Marillenkuchen, der muss dringend weg.

Weil ich heute vier Kilo Zwetschken - oder Pflaumen, ich hab das Etikett nicht gelesen - gerettet habe, war ich vorhin wieder im unvorhergesehenen Einsatz: Erst hab ich ein paar für den neuen Kuchen vorbereitet, dann hab ich den Bräter mit Zwetschkenvierteln vollgefüllt und nach dem Kuchen gleich ins Rohr getan (soll ein Powidl werden; ich hoffe die Zwetschken wissen das auch ... ) und aus den wenigen verbliebenen ein Kompott gekocht, damit die beiden wieder einmal eine Nachspeise haben.

Jetzt freu ich mich auf einen entspannten Abend.

1 Kommentar 18.7.19 17:52, kommentieren

19. Juli: pseudo-griechischer Vorspeisenteller, Marillenknödel

Zu den Marillenknödeln sag ich jetzt nix. Keinerlei Varianten, einfach so wie immer. Zwei Stück sind übrig geblieben, da gibts später noch was zu naschen.

Für den Vorspeisenteller war ich gestern beim Zaun und hab Weinblätter geschnitten und sie dann blanchiert. Heute hab ich Oliven gekauft.

Die Weinblätter hab ich mit dem Rest vom Reis gefüllt, angereichert um Salz, Oregano, Rosmarin und Gewürzmischung sowie einen Löffel Rahm. Von dieser Fülle hab ich jeweils einen Löffel aufs obere Ende des Blattes, also beim Stängel, gepatzt und dann eingerollt wie einen Strudel. Die gefüllten Blätter hab ich dann gedämpft.

Ins gestrige Püree hab ich zwei kleine gehackte Knoblauchzehen gerührt. Und ein Glas gebratene Melanzani hab ich aufgemacht. Und dann von allem etwas auf einen Teller, Olivenöl drüber geträufelt und Weißbrot dazu gereicht.

Außerdem habe ich heute früh bereits jeweils vier Gläser Bananenmarmelade und Pflaumenmarmelade aus gerettetem Obst sowie ein Glas Pfefferoni aus eigener Ernte eingekocht. Ich war sehr stolz, bin aber jetzt rechtschaffen müde, muss ich sagen.

2 Kommentare 19.7.19 19:45, kommentieren

20. und 21. Juli: Shakshuka mit Wachteleiern und Weißbrot

Gestern musste ich nicht kochen - auch mal ganz erholsam -, im Gegenteil: wir waren mittags auf ein gebratenes Bauchfleisch mit Semmelknödeln und Reis und grünen Salat eingeladen. Die Semmelknödel waren von mir, die hatte ich von neulich noch eingefroren.

Heute habe ich eine Zucchinicremesuppe nach Art des Hauses, Variante 24, gekocht: ein Rest eingebrannter Linsen, ein Rest Knoblauchpüree, ein Stück Zucchini, Salz. Köcheln, bis die Zucchinistücke weich sind, pürieren, nachwürzen, fertig.

Als Hauptspeise habe ich ein israelisches Rezept an unsere Vorräte angepasst. Eine Shakshuka mit Wachteleiern soll es werden. Derzeit köchelt sie vor sich hin. Zur Essenszeit werde ich Mulden in die Oberfläche drücken und die Wachteleier roh hineingleiten lassen und warten, bis sie gestockt sind und die Shakshuka dann mit Weißbrot (von neulich eingefroren) servieren.

Bis hierher ist schon folgendes passiert: in bodenbedeckt Olivenöl habe ich ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gebraten, mit Salz, Oregano und Zucker gewürzt und mit einem Rest gekochte Paradeiser abgelöscht.

Dann habe ich ein paar Paradeiser stückig geschnitten und nach und nach dazugegeben sowie einen Rest gebratener Melanzani in Olivenöl aus dem Glas (eigene Erzeugung, aber das wisst ihr schon) und drei klein geschnittene Oliven.

Nach zwanzig Minuten köcheln habe ich den Rest des Zucchini in Viertelscheiben hineingegeben und in der Paradeissauce untergetaucht. Jetzt hoffe ich, dass die Dinger rechtzeitig gar werden. Insgesamt war die Shakshuka dann fast eine Stunde auf dem Herd.

Die Nachspeise wird ein Brioche trifle, ein vollmundiger Name für eine Resteverwertung. In drei höhere Gläser hab ich insgesamt zwei Scheiben vom selbstgemachten Striezel gebröselt, einen Rest Marillenkompott drübergelöffelt, mit einem Schuss Joghurt bedeckt und mit einer Ribiseltraube garniert.

Und jetzt muss ich die Wachteleier in die Shakshuka klatschen, denn bald gibts Essen.

2 Kommentare 21.7.19 17:43, kommentieren

22. Juli: Salat mit Räucherforelle, gefüllte Melanzani

Heute habe ich schon für morgen ein bisschen vorgekocht. Nämlich gibts heute als Vorspeise einen Salat mit Räucherforelle. Die Hauptspeise wird eine gefüllte Melanzani, vermutlich mit Couscous, und als Nachspeise serviere ich meinen Versuch eines selbstgemachten Marilleneises, vielleicht mit einer Feige.

Also habe ich erstens ein Packerl Faschiertes aufgetaut (ca. 40 Deka) und zweitens zwei Melanzani von der Staude geschnitten. Die größere habe ich längs halbiert, ausgehöhlt und in der Pfanne in Öl beidseitig angebraten. Die zweite habe ich längs in dünne Scheiben geschnitten und ebenfalls in der Pfanne gebraten ... wenn sie schon heiß ist, geht gleich alles auf einmal. Die Melanzanischeiben brauch ich für die morgige Vorspeise.

Das Melanzani-Fruchtfleisch hab ich mit einem Drittel des Faschierten, einem halben Ei, einer Handvoll geriebenem Parmesan, Salz und Würzmischung sowie einem Schluck Obers vermischt und in die gesalzenen Melanzani-Hälften gefüllt. Die landeten in einer Auflaufform mit Olivenöl und dann im Rohr bei 160 Grad Ober- und Unterhitze, wo sie über eine Stunde vor sich hin schmurgeln dürfen.

Dann hab ich mein letztes Suppengemüse aus dem Tiefkühler geholt und gemeinsam mit zwei Knoblauchzehen und Salz im Topf mit Wasser zum Kochen gebracht. In der Zwischenzeit hab ich eine Masse aus dem restlichen Faschierten, dem zweiten halben Ei, etwas Obers und einem kleinen gehackten Zwiebelhapperl gemischt, draus kleine Knöderl geformt und die in der Suppe ein paar Minuten gekocht. Die brauch ich für die morgige Hauptspeise.

Das Suppengemüse koche ich weiter, schließlich habe ich dann eine Art Rindsuppe (es war Rinderfaschiertes), die werde ich uns bei Gelegenheit mit einer Einlage auf den Tisch stellen.

Für die heutige Vorspeise - Salat mit Räucherforelle - werde ich ein paar Blätter vom Bataviasalat zerkleinern, ein paar bunte Paradeiser scheiblieren und ein paar Portulakzweigerl zupfen. Da drüber kommt wenig Wiener Marinade und ein Stück Räucherforelle. Gebäck gibts keins dazu. Muss so auch gehen.

22.7.19 17:20, kommentieren

23. Juli: Melanzaniröllchen mit Frischkäse, Pasta mit Fleischbällchen

Viel vorzukochen und dann nur fertigzustellen ist beim Kochen einfach, aber beim Abwaschen mühsam. Nachdem es hierorts außer mir keinen Geschirrspüler gibt, hatte ich heute ordentlich zu tun, die vielen Doserln und Schalerln wieder sauberzumachen.

Aber das Essen war gut! Als Vorspeise servierte ich die gebratenen Melanzanischeiben, die ich mit Kräuter-Frischkäse bestrich und einrollte, gemeinsam mit ein paar Oliven, Paradeisscheiben (die aussahen wie Blumen, weil es ein gerippter Paradeiser war) mit Fleur de Sel und Weißbrot.

Für die Hauptspeise habe ich ein Packerl chinesischer Eiernudeln (zu) weich gekocht. Die Sauce habe ich wie folgt bereitet: eine Scheibe Lardo, ca. 3 Deka, habe ich in Streifen geschnitten und diese im beschichteten Reinderl langsam ausgebraten. Da drin hab ich die Fleischbällchen nochmals kurz angebraten und dann den Rest der Shakshuka-Sauce (ohne Eier natürlich) und einen Rest Chutney sowie die restlichen Oliven, in Ringe geschnitten, dazugegeben und alles vermengt und gut erhitzt.

Am Schluss kamen die Nudeln hinein, und alles wurde nochmals gut durchgerührt.

Den heutigen Schokopudding habe ich mit einem Rest Kakaopulver und eher viel Zucker gefertigt, dafür aber eher weniger Maisstärke, so dass die Sache wieder eher flüssig war. Schmeckte aber wunderbar vollmundig schokoladig, das werde ich in Zukunft öfter so machen. Wenn ich nicht gerade Osterhasen oder Nikoläuse verarbeiten muss.

24.7.19 07:01, kommentieren

24. Juli: Mangoldpackerl auf Schmorparadeisern

Die Paradeiser waren diesmal sehr sauer, das ist das erste, was mir einfällt. Sonst hats gut geschmeckt. Als Vorspeise habe ich die Suppe genommen, die ich gestern geköchelt habe, und habe aus dem Tiefkühler fünf essfertige Hirseknödel rausgenommen. Die dienten uns als Einlage.

Für die Mangoldpackerl auf Schmorparadeisern habe ich eine Portion Couscous mit kochendem Wasser übergossen, gesalzen und ausquellen lassen. Derweil habe ich sieben Mangoldblätter blanchiert und danach mit kaltem Wasser abgespült.

Zum Couscous kam ein Ei, etwas vom geriebenen Parmesan und Gewürzmischung. Diese Füllung hab ich auf die Blätter aufgeteilt und diese zu Packerln aufgerollt. Die Packerln habe ich dann in eine Auflaufform gesetzt, wo ich schon zwei Gläser gekochte Paradeiser hineingekippt und mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt hatte.

Das alles kam bei 160 Grad für eine Stunde ins Rohr und wurde hernach verspeist. Als Nachspeise servierte ich einen Obstsalat, weil ich grad einige Obstreste verwerten wollte.

26.7.19 16:13, kommentieren

25. Juli: gratinierte Kohlsprossen und Erdäpfel

Die Vorspeise wurde heute vom Kind vorbereitet: gefüllte Eier auf Salat. Den Salat, grüne Blätter und gelber Paradeiser, drapierte ich auf kleinen Tellern. Das Kind schälte die gekochten Eier, halbierte sie längs, popelte die Dotter in eine Schüssel und mischte sie mit Salz, gehacktem Petersil und Mayonnaise.

Diese Masse kam in die Eihälften, von denen die beiden je drei auf den Salat gelegt kriegten. Dazu gab es Knäckebrot.

Gratinierte Kohlsprossen und Erdäpfel waren die Hauptspeise. Dafür habe ich zwei Portionen Erdäpfel gedämpft, geschält und zerteilt in eine Auflaufform gegeben, in der schon reichlich Olivenöl war.

Drauf kam ein Sackerl voll angetauter blanchierter Kohlsprossen. Dann hab ich gesalzen, mit Streifen vom Bauchspeck belegt und mit dem Rest vom geriebenen Parmesan bestreut. Ab ins Rohr und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde drin lassen, die letzten 10 Minuten auf Heißluft umgeschaltet.

Speck und Käse waren knusprig, die Kohlsprossen hatten noch Biss und die Erdäpfel waren weich. Genau so wollte ich das.

Als Nachspeise verteilte ich einen Rest Kirschenröster (ohne Kerne) auf drei Schüsserln und füllte mit Joghurt auf.

26.7.19 16:20, kommentieren

26. Juli: gebratener Karpfen auf dem Erdäpfelbett

Schon wieder Erdäpfel. Aber der Fisch kam gestern Abend reingeschwommen, als alles schon fertig war. Macht aber nix, er wird uns trotzdem schmecken, der gebratene Karpfen auf dem Erdäpfelbett.

Das Rezept funktioniert wie immer - und jetzt muss ich auch gehen und alles vorbereiten, damit wir pünktlich essen können. Auf die Vorspeise werde ich verzichten. Den Salat bringen die eingeladenen Nachbarn. Zur Not habe ich noch ein Glas Karottensalat.

Als Nachspeise werde ich die letzte vorrätige Packung Vanilleeis vierteln und mit Zwetschkenkompott servieren.

1 Kommentar 26.7.19 16:22, kommentieren