Der Sparküche-Blog.

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14. bis 18. Juni: die Küche bleibt so gut wie kalt

Nach dem Abgang von Studentin und Gastkind bleibt echt nix mehr zu tun. Am Freitag habe ich tagsüber nur Reste gegessen, weil wir abends in ein Lokal im Museumsquartier einfielen. Das Weckerl dort war nicht begeisternd, aber die anderen waren mit ihren Bowls und Salaten durchaus zufrieden.

Am nächsten Tag war ich nicht zu gebrauchen und habe nur den Rest der Kürbiscremesuppe mit den Nockerln vom Donnerstag gegessen. Und Obst. Gibts noch reichlich hier.

Sonntags waren wir zum Mittagessen auf Schopfbraten aus der Pfanne mit Erdäpfeln und Blattsalat eingeladen, nachher gabs Eis. Abends hab ich die frisch geernteten Erbsen blanchiert und eingefroren, das Wasser hab ich aufgehoben.

Am Montag hab ich den Vormittag im Zug und auf dem Kirschenbaum verbracht, danach hab ich mir einen grünen Salat gezaubert und dazu ein Weckerl mit Leberaufstrich gegessen. Das Obst hatte ich vorher schon in mich reingestopft.

Heute früh hab ich zwei Karotten geschält und scheibliert und im Erbsenwasser gekocht. Die kamen heute zum Blattsalat, zusammen mit einer Scheibe Presswurst, in Würfel geschnitten. Dazu gabs Weißbrot. Danach Obst. Außerdem hab ich in dem Kochwasser ein halbes Packerl gewürfeltes Wurzelwerk mit Knoblauch und einem Lorbeerblatt gekocht. Abends kommt der Pürierstab rein. Weil die Sache ziemlich flüssig bleiben wird, werde ich uns ein paar Backerbsen genehmigen.

Irgendwie fehlt was in meinem Leben, wenn ich nicht koche!

18.6.19 16:15, kommentieren

19. Juni: Blattsalat mit Sardinen und Gebäck

Heute habe ich fürs Mittagessen wieder einmal Reste kombiniert. Den restlichen Eissalat hab ich in Streifen geschnitten und in die Schüssel getan. Drauf kamen die zwei Sardinen in Olivenöl, die ich gestern Abend nimmer geschafft hatte, zerpflückt. Das Öl hab ich als Dressing drübergeleert, mit Balsamico hab ich mariniert.

Fleur de Sel und Zitronenpfeffer drüber, Semmel und einen Rest Weißbrot dazu, und fertig war mein Blattsalat mit Sardinen und Gebäck. Als Nachtisch habe ich aus dem Supermarkt ein Schokodessert auf Joghurtbasis probiert.

Jetzt weiß ich, was ich das nächste Mal ganz bestimmt nimmer kaufen werde.

19.6.19 15:37, kommentieren

20. bis 25. Juni: Zeugs, großteils nicht gesund

Das Kind und ich haben uns ein paar Tage im Europa Park herumgetrieben. Was dort an Speisen angeboten wird, ist zu neunzig Prozent Junk Food. Ich habe versucht, die restlichen zehn Prozent abzugrasen und bin fündig geworden.

Na gut, das Schnitzel mit Pommes am ersten Tag war nicht die Leistung an sich. Dass wir aber beide ein Schüsserl mit dem Angebot vom Salatbuffet füllten, rechne ich mir schon hoch an.

Was danach war, entzieht sich meiner Erinnerung. Es waren aber jedenfalls keine Burger und Pommes Frites oder Pizza. Ach ja, doch, einmal versuchten wir ein "All you can eat"-Buffet, aber das ließen wir dann auch gleich wieder.

Am Sonntag waren wir eher teuer, aber absolut köstlich essen, im Schloss Balthasar, und am letzten Tag war es ein überbackenes Baguette mit Mozzarella und Paradeisern. Mit Pesto Genovese. Danach sagten wir beide einhellig, das könnte ich doch daheim auch mal machen.

Allerdings haben wir das vor zwei Jahren nach dem Besuch samt Verkostung bei Dr. Oetker auch schon gesagt, ohne dass entsprechende Taten folgten. Aber das Kind hat sich zur Sicherheit genau die Zutaten eingeprägt.

Jetzt reichts mit Fertignahrung. Morgen wird die Küche wieder in Betrieb genommen.

1 Kommentar 26.6.19 12:25, kommentieren

26. Juni: Hühnersuppe mit Kräuterfritatten, Überbackene Palatschinken

Nicht, dass ich besonders ausgeschlafen wäre. Aber mein Zustand hat mich nicht davon abgehalten, den ganzen Vormittag in der Küche zu stehen. Zwischen dem Einkauf und zwei Partien Wäsche halt.

Rausgekommen sind ein Riese von einem Marillenkuchen (das Kind feiert morgen in der Betreuungsstätte), vier Portionen Vanillepudding (eher wabbelig), ein Reinderl voll Hühnersuppe und acht Stück überbackene Palatschinken - und in die letzte habe ich eine Prise getrocknete Kräuter gestreut und nach dem Backen in schmale Streifen geschnitten, und schon waren es zwei Portionen Kräuterfritatten.

Angefangen hab ich mit der Suppe, nach dem Einkaufen, weil mir dort eine Packung Hühnerrücken verbilligt in den Korb gerutscht sind. Nachdem die am Herd stand, widmete ich mich dem Kuchen, Modell Schlagoberskuchen, mit halbierten Marillen belegt.

Danach habe ich, diesmal mit Dinkel-Kuchenmehl, die acht plus eine Palatschinken gebacken und danach auf die Herdplatte gleich die Milch mit Vanille und Zucker auf den Herd gebracht. Dazwischen Abwasch.

Als die Milch kochte, hab ich ein paar Löffel kalte Milch, verrührt mit zwei Esslöffeln Speisestärke, eingerührt, weitergerührt und nach einigen Minuten die Soße auf vier Förmchen verteilt.

Inzwischen war der Kuchen fertig, und ich beschmierte die Palatschinken mit Marmeladeresten, rollte sie ein und schlichtete sie in eine gefettete Auflaufform. Darüber kam eine Mischung aus einem Rest-Schluck Obers, einem Achterl Milch, zwei Wachteleiern und ein Rest vom Eiklar vom Palatschinkenteig.

Diese Mischung wurde drübergelöffelt und mit einem Esslöffel Zucker gleichmäßig bestreut. Rein ins noch heiße Rohr und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze eine gute halbe Stunde gebacken. Danach hab ich das Backrohr ausgeschaltet, noch eine Viertelstunde nachbacken lassen, und grad ruht die Auflaufform im offenen Backrohr.

Und ich hoffe das Kind kommt bald heim, sonst verhungere ich. - Nein, natürlich nicht, aber ich muss dann allein zu essen beginnen. - Naja, ist vielleicht eh ruhiger ...

1 Kommentar 26.6.19 12:37, kommentieren

27. und 28. Juni: Salat und Kaiserschmarren mit Kompotten

Gestern hab ich das Hendlfleisch von den Rückenstücken gepflückt und damit unseren Salat aus Blattsalaten (in Streifen geschnitten), mundgerechten Happen von Portulak und zerkleinerten Paradeisern dekoriert. Dann hab ich gesalzen und mit Wiener Marinade aufgegossen. Dazu haben wir Gebäck gegessen und hatten als Nachspeise Marillenkuchen.

Heute habe ich als Vorspeise nur zwei kleine Schüsserl mit Blattsalat und Paradeisern hergerichtet, die mit Balsamico und Kernöl mariniert wurden.

Als Nachspeise hab ich den üblichen Kaiserschmarren mit Kompotten gemacht. Meine Mutter und ich haben in unseren Vorräten gegraben und ein Apfelkompott aus 2015 und ein Marillenkompott aus 2016 geöffnet.

Außerdem habe ich wieder eine Partie Topfenkipferl, gefüllt mit Marillenmarmelade, gebacken. Ja, genau, die mit den 100 Kalorien pro Stück.

Ich hoffe ich werde nicht zu viele davon essen ...

28.6.19 23:35, kommentieren

29. Juni: Saure Wurst mit Gebäck

Ein typisches Hitze-Essen ist die elterliche saure Wurst. Meine Mutter schneidet ein Stück von einem Extrawurst-Kranz dünne Scheiben herunter und legt sie auf einem Teller auf. Traditionell kommt ein Haufen klein geschnittener Zwiebel drauf, bevor das ganze in Wiener Salatmarinade ertränkt und mit Brot gegessen wird.

Im Laufe der Zeit hat jedeR von uns bestimmte Vorlieben entwickelt. Mein Vater immer noch klassisch. Meine Mutter mit Balsamico und Kernöl. Das Kind auch, muss aber (von meinen Gnaden) irgendein Gemüse dazu essen, heute waren es Paradeiser aus einer Raritäten-Packung. Ich ohne Kernöl, ist eh die Wurst fett genug, und auch mit viel Gemüse, wenig Zwiebel, aber Pfefferoni oder Chili.

Als Nachspeise hatten wir einerseits Erdbeeren mit Rahm und andererseits die Topfenkipferln (an denen wir noch länger essen werden, aber so solls ja sein).

30.6.19 07:08, kommentieren

30. Juni: Salat mit Mozzarella und Gebäck

Es wird heute wieder sommerlich heiß, was liegt also näher, die letzten Blattsalate vom Gemüsebeet zu zupfen und einen feschen Salat mit Mozzarella und einem Rest vom Brot auf den Tisch zu stellen?! Danach darf an den Topfenkipferln weitergegessen werden, aber nicht zu üppig; wir haben am Nachmittag noch was vor.

Den Bittersalat krieg nur ich, jedenfalls wird alles Grüne in Streifen geschnitten und auf Tellern drapiert. Dann kommt ein bisserl was vom Portulak dazu, der bei der Melanzanipflanze als Unkraut wächst, sowie die letzten drei Paradeiser-Raritäten, allerliebst geschnitten.

Am Schluss tu ich den gewürfelten Mozzarella drauf und ein paar Basilikumblätter. Marinieren werden wir wieder mit Balsamico und Kernöl, das seh ich kommen.

Und ich habe einen Rest Graubrot aufgetaut, den werden wir vernichten. Ich höre das Kind im Geiste bereits meckern. Er ist etwas mit Weißbrot verwöhnt, der kleine Fratz.

30.6.19 07:13, kommentieren