Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Archiv

29. Mai: Salat mit gebratenem Heilbutt, Obstknödel in Nussbröseln

Heute mittags habe ich den Rest vom Linsen-Gemüse-Curry zusammengegessen. In welchem übrigens ohne viel Aufhebens der Rest der Paradeissauce von vorgestern seine finale Bestimmung gefunden hatte. Und einige andere Reste. Der Gästin hats, wider allen Erwartungen, einschließlich ihrer eigenen, geschmeckt.

Reis hab ich neuen gedämpft, da ist gestern keiner übrig geblieben. Das Gastkind wollte heute auch keinen und hat sich kalt verpflegt. Na gut, am Abend wird eh wieder gekocht.

Nämlich hatte der Supermarkt heute verbilligten Fisch. 30 Deka Lachs habe ich eingefroren, da hab ich ein Rezept für eine Lachs-Tarte in petto, für demnächst. Der Heilbutt, von dem ich 20 Deka genommen habe, kann nicht mehr eingefroren werden und schreit nach sofortiger Verwendung.

Na gut, dann erhöre ich ihn eben und schneide ihn in schmale Streifen, salze diese und wende sie in Mehl, brate sie beidseitig heraus und dekoriere den heutigen Vorspeisen-Salat damit. Vielleicht toaste ich sogar ein paar Scheiben Brot als Beilage.

Als Haupt- und Nachspeise serviere ich Obstknödel in Nussbröseln (Butter, Semmelbrösel, geriebene Nüsse). Kurz habe ich mit mir gerungen, ob ich aus den heute geretteten Nektarinen die Knödel machen soll. Aber es ist halt schon so: die Knödel schmecken nur gut mit reifem Obst. Und das sind die Supermarkt-Nektarinen halt nicht. Da ist ein Kompott oder eine Marmelade besser, da kann der Zucker besser wirken.

Ich werde also das Obstfach im Tiefkühler inspizieren und dann entweder Marillen oder Zwetschken herausnehmen und damit den üblichen Topfenteig füllen. Staubzucker muss bei Tisch aber trotzdem drüber, schon allein der Optik wegen.

1 Kommentar 29.5.19 15:18, kommentieren

30. Mai: Reislaibchen mit Zeugs und Lasagne al pesto (to come)

Für das heutige Mittagessen habe ich das zweite Kühlschrankfach von oben, gedanklich beschriftet mit "Reste und Sachen zum Kochen", geleert und Reislaibchen mit Zeugs auf den Tisch gestellt. Weil die Zwetschkenknödel der Gästin nicht gemundet haben, hatten wir vier Stück übrig, die ich im Rohr gewärmt und als Nachspeise serviert habe.

Zu dem Rest Reis vom gestrigen Mittagessen habe ich ein großes Ei, die letzten zwei Esslöffel fein geraspelter Karotten (aus dem Tiefkühler), den Rest vom montenegrinischen Hirtenkäse, einen Löffel geriebenen Parmesan und die Hälfte einer Werbepackung veganer salzloser Würze gegeben und alles zu einer Masse verrührt.

Aus dieser habe ich auf ein mit Backpapier belegtes Blech sieben Häufchen gesetzt und flach gedrückt. Weil ich schon dabei war, hab ich den Rest vom Jausenspeck in Streiferl geschnitten und oben auf den zukünftigen Laibchen drapiert.

Das Blech samt Auflage ist bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine knappe halbe Stunde im Rohr geblieben. Mit der Restwärme sind sich die Zwetschkenknödel grad ausgegangen. Zu den Laibchen haben wir gebratene Melanzani aus dem Glas und Chutney gegessen.

Das heutige Abendessen wird die Gästin zubereiten. Hoffentlich schmeckt ihr das dann wenigstens - und uns auch. Es wird eine Lasagne al pesto werden. Ich bin schon sehr gespannt!

30.5.19 12:10, kommentieren

31.Mai: Lasagne al pesto im Nachtrag und Hirseknöderl mit Gemüse

Gestern hat die Gästin endlich etwas zu essen gekriegt, mit dem sie satt und zufrieden wurde. Sie hat es schließlich auch selbst gekocht: Lasagne al pesto. Die Mengen der Zutaten hat mich erschreckt, aber für vier starke Esser wäre es sich gerade ausgegangen. Weil dem Kind aber ganz grundsätzlich eine Lasagne nicht zuzumuten ist, ruht eine große Portion im Kühlschrank und wartet.

Jedenfalls hat die Gästin aus je 10 Deka Butter und Mehl sowie einem Liter Milch, Salz und Muskatnuss eine Bechamelsauce gekocht und zwei Gläser Pesto alla Genovese (insgesamt fast 40 Deka) geöffnet. Dann ist sie wie folgt vorgegangen: eine Lage Bechamel in die Auflaufform, mit Lasagneblättern belegen, wieder Bechamel, einige Löffel Pesto drauf und mit dem Löffel vermischen, Lasagneblätter und so weiter, bis alle 20 Lasagneblätter aufgebraucht waren. Vom zweiten Glas Pesto ist ein Furz übrig geblieben, den sie heute mit Brot essen will.

Als Abschluss kam eine dicke Schicht Bechamel drauf und das ganze bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 35 - 40 Minuten ins Backrohr.

Die Sache ist ziemlich üppig, schmeckt aber ganz gut. Eher ein Trostessen bei Sauwetter, wenn ihr mich fragt, aber davon waren wir gestern eh nicht so weit entfernt.

Heute bin ich krank, nicht wegen der Lasagne, und habe mittags nur Brot, Paradeiser und Käse serviert. Für den Abend habe ich eine Knochensuppe mit Nudeln vorgesehen und Hirseknöderl mit Gemüse. Vermutlich Mangold, der geht am schnellsten.

Ich habe also 15 Deka Hirse gewaschen und mit Salz und 300 ml Suppe (wenn sie schon da war) weich gedämpft. Außerdem hab ich eine Fenchelknolle klein geschnitten und in Olivenöl mit wenig Wasser gedünstet und beides überkühlen lassen. Auf die zwei geraspelten Karotten hab ich der Einfachheit halber verzichtet, und den Knoblauch isst die Gästin ja nicht.

Das alles werde ich demnächst mit zwei Eiern, 7 Deka geriebenem Parmesan sowie Salz und Gewürzen (Kreuzkümmel zum Beispiel) vermengen, aus der Masse kleine Knöderl formen und im Dampf garen.

Wie ich das genau machen werde, weiß ich noch nicht. Vermutlich nehme ich das große Reinderl, tu den Dämpfeinsatz hinein und darauf ein angefeuchtetes Küchentuch und darauf die Knöderl. Ich hoffe das klappt.

Den Mangold werde ich mit wenig Wasser und einem Teil des sauer gewordenen Obers erhitzen, salzen und mit Pfeffer und vielleicht Muskatnuss würzen und einkochen lassen.

Mit dem Rest vom Fenchel und zwei Erdäpfeln ist sich sogar noch eine Fenchelcremesuppe für den Sonntag ausgegangen.

Und jetzt geh ich schauen, was mein Schoko-Nuss-Gugelhupf im Backrohr so treibt.

1 Kommentar 31.5.19 16:31, kommentieren