Der Sparküche-Blog.

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17. März: Blattsalatteller mit Käse und Gebäck

Angesichts der heute zu erwartenden Popcorn-Mengen habe ich das Spätfrühstück eher schlank gehalten. Leider habe ich das Popcorn überschätzt und den folgenden Spaziergang unterschätzt, und jetzt musste ich das Kind zum Spielen schicken, damit es seinen Hunger bis zum Abendessen überbrückt. (Hoffentlich ohne draußen von wohlmeinenden NachbarInnen etwas zu schnorren.)

Aus dem hauseigenen Angebot habe ich Bittersalat, Vogerlsalat, Rote-Rüben-Blätter, Löwenzahn und Pimpinelle geschöpft, vom Chinakohl waren noch ein paar Blätter da, und zwei Radieschen habe ich gestern auch geschnorrt. Oben drauf kam Balsamico, ein Rest Gouda, in kleinen Stücken, und ein Eck vom Bärlauchbrie. Dazu gabs Joseph Brot und Weckerl, und ich erklärte das ganze zu Blattsalatteller mit Käse und Gebäck.

Fürs Abendessen mache ich jedenfalls eine kräftige Topinamburcremesuppe. Die Knoblauchzehe war zu groß, das Aroma wird also interessant werden. Verfeinern werde ich die pürierte Suppe mit einem Rest vom sauer gewordenen Obers, das einer Creme fraiche sehr ähnelt.

Ich freu mich auch schon. Ich hatte nämlich überhaupt keine Popcorn.

17.3.19 17:15, kommentieren

18. März: Schafkäse-Burek mit Mangold und Salat

Kaum habe ich über meine Vorräte und Reste halbwegs die Oberhand, schon - zack! - kommt meine Nachbarin und bringt uns aus dem Konzept mit vier Portionen Burek, mit Schafkäse gefüllt. Und einem Haufen frittierter süßer Bällchen mit Zucker und Nutella. Köstlich, alles miteinander. Also: nacheinander. Und wir sind schon wieder zwei Tage versorgt.

Gestern Abend haben wir die Hälfte des Burek verdrückt. Für  heute mittags hab ich mir das dritte Viertel hergerichtet, allerdings nicht aufgewärmt. Dazu habe ich die Mini-Portion frischen Mangolds, den ich dem mütterlichen Gemüsebeet gestern entrissen habe, auf die gleiche Tour wie letztens die Chinakohl-Sprösslinge zubereitet und dazu gegessen. Außerdem gabs - natürlich - ein Schüsserl Blattsalat mit zwei scheiblierten Radieschen.

Die Komposition lautet also auf Schafkäse-Burek mit gedünstetem Mangold und Blattsalat.

Einen Schokopudding (mit Speisestärke und Trinkkakaopulver) hab ich heute auch fabriziert. Vier Portionen. Ich habe aber - noch? - keinen gegessen, außer dass ich das zuständige Reinderl ausgekratzt habe.

Außerdem merke ich gerade, dass ich schon fünf Tage kein Fleisch gegessen habe. Da werde ich mir morgen was Kleines leisten. Ich freu mich schon.

 

18.3.19 12:18, kommentieren

19. März: Fusilli mit gebratenen Zucchini - und Salat, no na

Weil ich eh vorhabe, am Donnerstag den vorrätigen Leberkäse zu einem Mittagessen umzugestalten, lege ich heute noch einmal einen vegetarischen Tag ein. Fusilli mit gebratenen Zucchini (aus dem Glas) und Salat sind es geworden.

Dafür hab ich in der Früh schon die restlichen Chinakohlblätter und Radieschen fein geschnitten und in Wiener Marinade ertränkt. Mittags hab ich nur noch fünf Deka Teigwaren kochen müssen und einen gehäuften Esslöffel von den gebratenen Zucchini druntermischen. Die hab ich natürlich letztes Jahr selber mit Koblauch und Salz in Olivenöl gebraten und dann abgefüllt. Oder vorletztes Jahr.

Wenn ich mir beim Kalorienzählen nicht in die Tasche (eher in die Fettpolster) gelogen habe, waren das nicht mehr als 350 Kalorien. Was bedeutet, dass ich fürs Abendessen noch 350 Kalorien offen habe. Das sind doch schöne Aussichten.

19.3.19 12:38, kommentieren

20. März: Safran-Karotten mit Erdäpfeln, nicht ohne Blattsalat

Es muss ja nicht jede Kocherei zum Erfolg werden. Die heutigen Safran-Karotten konnten zum Beispiel gar nix. Vermutlich waren sie zu wenig gesalzen.

Also. Vor einiger Zeit hab ich ein Safran-Salz geschenkt bekommen. Das wollte ich heute ausprobieren und habe zu der Handvoll geraspelter Karotten aus dem Tiefkühler etwas davon reingestreut, bevor ich die Karotten mit wenig Wasser gedünstet habe. Wenig Salz bedeutet natürlich wenig Safran. Daher war das Aroma eher auf die Nase beschränkt. 

Die fertigen Karotten hab ich noch mit einem Gmachtl aus Wasser und wenig Speisestärke gebunden. Dann habe ich, schon bei ausgeschalteter Herdplatte, 16 Deka gekochte geschälte Erdäpfel zerteilt und drauf gelegt, zum Erwärmen. Derweil hab ich mir aus dem Garten wieder ein Schüsserl mit Blattsalaten zusammengestellt. Ich musste nämlich heute Kalorien sparen, weil ich als Nachspeise unbedingt Schokopudding essen wollte. Und der hatte gleich 350 Kalorien.

Der Pudding hat mich dann aber für die eher geschmacklosen Safran-Karotten mit Erdäpfeln und Blattsalat (die ich bei Tisch noch mit Fleur de Sel und ungarischem Teufelszeugs aufgebessert habe) voll und ganz entschädigt. Der Pudding war noch leicht flüssig und hatte einen Hauch Orangengeschmack, weil ich ein bisserl von der geriebenen Orangenschale reingebröselt hatte. Das muss ich mir merken.

Außerdem war ich am Vormittag wieder "ernten". Ich hab mir nämlich eingebildet, dass heute die Erbsen gesät werden müssen, also musste ich Platz schaffen und hab wieder einen ausgewachsenen Chinakohl entsorgt (der letzte darf bleiben und hoffentlich aussamen) . Außerdem musste eine Broccolipflanze dran glauben (die eh fast nix mehr getragen hat), und drei Verreckerl von Lauchpflanzen, die mengenmäßig mit fünf Schnittlauchhalmen konkurrieren konnten.

Aus dem Lauch köchle ich mit einem mehligen Erdapfel gleich im Karottenreinderl gerade zwei Portionen Lauchcremesuppe, mit Salz und einem Hauch Hing gegen eventuelle Blähungen.

Wenn das Gemüse gar ist, wird es püriert. Als Milchprodukt rühre ich diesmal einen Rest vom Kräuterfrischkäse unter, der mir langsam im Kühlschrank auf die Nerven geht. Außerdem kommt ein Esslöffel voll geschnittenem Bärlauch dazu. Da bin ich ja einmal gespannt, wie das wieder schmecken wird ...

1 Kommentar 20.3.19 12:42, kommentieren

21. März: Gebratener Leberkäse mit gedünsteten Sprossen und Erdäpfeln

Heute kümmere ich mich weiter um das Gemüsesackerl, das ich gestern heimgebracht habe. Die letzten abgezupften Broccoliroserl und -blätter werden mit einem Erdapfel, einer ausgejäteten Knoblauch-Jungpflanze zu einer Broccolicremesuppe verkocht.

Fürs Mittagessen werde ich eine Packung Bio-Leberkäse öffnen und in kleine Happen schneiden. Die werde ich dann in wenig Öl rundum anbraten und aus dem beschichteten Reinderl wieder rausheben. Dann kommen die gewaschenen und auf Länge gebrachten Sprossen (Chinakohl und irgendeine wilde Senf-Art, die als Unkraut im Beet aufgegangen ist) ins Reinderl, werden ebenfalls rundum angebraten und dann mit sehr wenig Wasser und geschlossenem Deckel ein paar Minuten gedünstet. Gesalzen werden sie natürlich auch.

Währenddessen dämpfen auf der zweiten Herdplatte ein paar kleine mehlige Erdäpfel. Ob ich die geschälterweise einfach so auf den Teller bringe, mir einen Rest vom geschnittenen Bärlauch drüberstreue und dem Kind einen Rest von der Bärlauchbutter andiene oder ob ich die Erdäpfel mit etwas Obers und dem Rest Bärlauchbutter zu einem Püree für uns beide verarbeite, muss ich mir noch überlegen.

Wenn die Sprossen gar sind, kommt jedenfalls der Leberkäse zurück ins Reinderl und wird nochmals erhitzt. Und so essen wir gebratenen Leberkäse mit gedünsteten Sprossen und Erdäpfeln.

Als Nachspeise gibts vermutlich die beiden restlichen Portionen vom Schokopudding. (So gesehen wäre für mich kalorienmäßig die Variante ohne Obers und Butter die bessere. )

Knoblauch-Jungpflanzen gibts bei uns im Garten zu Hunderten. Die Brutzwieberl fallen von den reifen Pflanzen im Sommer runter und wachsen im kommenden Frühjahr alle an. Voriges Jahr ist so eine Brutzwiebel-Knolle unentdeckt in einen Topf auf der Terrasse geknickt, heuer hab ich einen Haufen Knoblauch-Triebe im Topf. Die werden im Laufe der kommenden Wochen alle ausgezupft und frisch zum Würzen verwendet.

Für die faule Gärtnerin gibt es einige Kulturen, die völlig problemlos für sich selbst sorgen. Unser Knoblauch ist so eine. Topinambur im großen Topf oder Mörteltrog ist eine zweite. Eine Salatpflanze blühen und aussamen zu lassen geht auch meist gut - man muss halt die Pflanzen dann im halben Garten suchen. Beim Vogerlsalat ist das noch unkomplizierter: die erntet man dann halt dort, wo sie gerade wachsen.

20.3.19 12:53, kommentieren

22. März: Fusilli mit Sardellen, getrockneten Paradeisern und Blattsalat

Schnelle einfache Küche heute hierorts. Teigwaren in kochendes Salzwasser schmeißen, schnell noch drei getrocknete Kirschparadeiser klein schneiden und dazu schmeißen, köcheln lassen.

Derweil erstens Blattsalat ernten, waschen und zerzupfen und zweitens einen Esslöffel voll Sardellenfilets mit der Gabel grob zerzupfen und in die Schüssel tun. Die weichen Teigwaren drübergeben, alles gut vermischen und mit Fleur de Sel bestreuen.

Als Fusilli mit Sardellen, getrockneten Paradeisern und Blattsalat zu Tisch bringen.

 

Aus dem Kochwasser mache ich für den Abend eine Broccolicremesuppe mit einer Knoblauchzehe und ein bis zwei mehligen Erdäpfeln. Durch die Paradeiser wird sie vielleicht einen geringfügig anderen Geschmack haben. Verfeinert wird sie heute mit Obers.

Obwohl, das Kind hat über die gestrige säuerliche Lauchcremesuppe mit dem Frischkäse gar nicht gemotschgert. Aber den Bärlauch hab ich auch weggelassen, man muss nicht übertreiben.

22.3.19 11:02, kommentieren

23. März: Ofenkäse mit Baguette, dazu Blattsalat (was sonst?)

Bistudeppert, ist mein Bauch voll. Gerade hab ich meine gesamte Kalorien-Tagesration beim Mittagessen vertilgt.

Vor kurzem konnte ich nämlich einen Ofenkäse schnorren, den ich vorher nicht einmal noch gesehen hatte. Rougette heißt er, glaub ich, aber die Verpackung hab ich schon entsorgt. Jedenfalls habe ich den anleitungsgemäß in den Ofen geschoben und in der Zwischenzeit das Kind ein Stück Baguette schneiden lassen und selber zwei Portionen Blattsalat zusammengetragen, gewaschen und geputzt. Das Kind hat ihn dann auf zwei Schüsseln aufgeteilt und Balsamico (für beide) und Kürbiskernöl (nur fürs Kind) drübergegeben, und schon saßen wir bei Ofenkäse mit Baguette und Blattsalat.

Wir haben den weichen Käse samt und sonders ausgetunkt, das Kind hat noch von der knusprigen Rinde genascht, und den Rest haben wir postwendend den Hendln überantwortet, die damit kurzen Prozess gemacht haben.

Ich hab mir dann die Beschreibung nochmals durchgelesen. Spricht irgendwas dagegen, einen stinknormalen Camembert zu kaufen und den genauso im Reindl zu erhitzen? Ich hab nämlich sowieso auf die Holzschachtel verzichtet und eine Jena-Glas-Form genommen - die hat den Käse auch länger warm gehalten, davon bin ich überzeugt.

Dann hätten wir das nächste Mal Ofenkäse in Bio-Qualität (und vielleicht auch nicht mit 60 Prozent F.i.T., so wie der heute war) ...

Als Abendessen wollte ich mir mit dem Kind eigentlich eine Scheibe Presswurst teilen, aber mehr als eine Rindsuppe mit einer feschen Einlage werden wir heute bestimmt nimmer brauchen ...

23.3.19 15:14, kommentieren

24. März: Junk Food, ganztägig

Da ist nix zu beschönigen. Der Tag hat - kinobedingt - mit einem späten Frühstück begonnen, das aus der gestern verworfenen Presswurst mit Blatt- und Selleriesalat und Gebäck bestand, danach gabs noch selbstgebackene Keks für das Kind.

Obwohl, der Salat war sehr bunt und gesund, mit Kernöl und Sonnenblumenkernen dekoriert, und das vom Kind ungeliebte Graubrot hab ich in ein Leckerli verwandelt, indem ich es getoastet habe.

Mittags dann, ihr habt es sicher erraten, Popcorn für das Kind. Und anschließend waren wir, weil sich das Kind den Anspruch darauf hart erarbeitet hatte, Torte essen in der Konditorei Oberlaa.

Urps.

Da kann die abendliche Mangoldcremesuppe auch nix mehr retten.

23.3.19 15:30, kommentieren

25. März: Käsekrainer mit Erdäpfeln, Senf und Blattsalat

Manche Lebensmittel haben wirklich ekelhaft viele Kalorien. Ein Käsekrainer bilde ich mir fürs heutige Mittagessen ein. Eh ohne zusätzliches Fett auf den Plattengrill geschmissen, hat aber trotzdem mit seinen 8 Deka um die 280 Kalorien. Da kann ich mir die Scheibe Brot, die ich vorgesehen hatte, aufzeichnen und anmalen und stattdessen gedämpfte Erdäpfel essen. 15 Deka davon, also zwei kleine, schlagen mit weiteren 100 Kalorien zu Buche. Da bin ich richtig froh, dass ich den Blattsalat mit 40 Kalorien und den Esslöffel vom Altbayrischen Senf quasi vernachlässigen kann.

Trotzdem sind dann nach dem Käsekrainer mit Erdäpfeln und Blattsalat für den Rest des Tages nur noch 350 Kalorien übrig, das wird ohne Verzicht aufs Frühstück abends nur ein Supperl mit einer halben Scheibe Brot werden.

Hm.

Aber dass das Fasten einfach ist, hat eh niemand behauptet.

Für den Abend hab ich eine Erbsencremesuppe mit Käsekrainer vorgesehen. Ich stelle mir das so vor, dass ich mittags schon beide Würstel brate und das zweite abends in dünne Scheiben schneide und als Einlage in eine stinknormale Erbsencremesuppe (mit Erdäpfeln und wenig Obers) gebe. Fürs Kind; ich werde sie vermutlich ohne essen. Oder ich esse die Würstel-Einlage doch und nehme kein Brot dazu. Und nachher auch nix mehr.

Das muss ich später noch einmal durchrechnen.

2 Kommentare 24.3.19 18:22, kommentieren

27. März: Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Rote-Rüben-Salat

Aber heute hält mich nix mehr ab vom Gröstl.

Wie ihr merkt, geh ich es wieder an mit der Vorratsreduktion. Im Glas mit dem Selleriesalat ist noch eine kleine Portion drin, die wird aufgehoben für demnächst. Heute öffne ich ein kleines Glaserl Rote-Rüben-Salat von meiner Mutter, da nehme ich mir die Hälfte raus.

Dazu gibts ein üppiges Erdäpfel-Fisolen-Gröstl, mit viel Zwiebel fabriziert. Darauf freu ich mich schon.

Mehr als einen Deka Rinderfett (den ich vor ein paar Tagen von einer eingefroren gewesenen Rindsknochensuppe abgehoben und durch eine Eingebung nicht den Hendln vergönnt, sondern aufgehoben habe) gönne ich mir nicht, aber für unsere kleine Portion sollte das ausreichend sein. Das Fett erhitze ich im beschichteten Reinderl langsam. Derweil schneide ich die gestern bereits gedämpften Erdäpfel in Scheiben sowie ein kleines Happerl Zwiebel, das kommt beides zum Fett, wird gesalzen und darf ordentlich braten.

Zum Schluss kommt eine kleine Portion blanchierte Fisolenstücke aus dem Tiefkühler dazu und sobald sie heiß sind, kommt alles auf den Teller und wird mit dem Salat serviert. Das Gastkind kriegt eine Mini-Portion in ein Schüsserl und wird hoffentlich ein bisserl was davon essen.

Das war dann ja, mit viel gutem Willen, eh schon ein fleischloser Tag.

25.3.19 12:12, kommentieren

26. März: wandernde kleine Tellerchen

Vermutlich sollte ich wirklich damit aufhören, dauernd Pläne zu machen. Gestern nachmittag kam nämlich ein völlig unerwartetes Gastkind. Für eine Woche nur, angeblich, aber schon wieder schweinefleischlos. Kann ich mir den Speck, den ich uns vergönnen wollte, gleich wieder abschminken und im Supermarkt Geflügelwurst kaufen. (Da ist ja die Zutatenliste wieder ur-lang und gespickt mit Chemie! )

Weil ich heute Termine hatte - mit und ohne Kind, aber natürlich jetzt immer mit Kind -, ergriff ich die Gelegenheit und fiel samt Kinderwagen im Running-Sushi-Lokal ein. Natürlich aß ich viel zuviel, das Kind leider fast gar nix außer zwei Hummerchips, die es ziemlich komplett verknurpste.

Abends dann ein zweiter Fress-Anfall mit reichlich Schafkäse (ohne Weißbrot) und Kuchen.

Die Personenwaage lasse ich die nächsten Tage besser in Ruhe.

1 Kommentar 27.3.19 10:27, kommentieren

Überbackener Kürbis aus dem Ofen mit Blattsalat

Dem habe ich heute zu wenig Zeit gegeben, dem Kürbis. Der Vormittag war reich an Terminen. Nach dem Heimkommen hab ich noch gach einen Klacks vom Rinderfett in einer Auflaufform verteilt und zwei speckige Erdäpfel geschält, scheibliert und auf dem Boden der Form verteilt. Dann hab ich vielleicht ein Viertelkilo Butternuss-Kürbis gewürfelt und drauf verteilt, gesalzen und mit Gewürzmischung bestäubt.

Zum Schluss kamen ein Rest Schafkäse (den ich beim neulichen Fressanfall mit schlechtem Gewissen übrig gelassen hatte) und reichlich geriebener Parmesan drüber.

In den Ofen damit. Aber dort hätte er eine knappe Stunde bei 170 oder 180 Grad Ober- und Unterhitze bleiben sollen, und rausgenommen hab ich ihn schon nach einer halben Stunde. Da hatte der überbackene Kürbis aus dem Ofen natürlich keine Chance, weich zu werden - und die Erdäpfel schon gar nicht.

Das angestammte Kind hat ihn mit mir gemeinsam trotzdem gegessen (der Geschmack war ja auch in Ordnung), den verbliebenen Rest schiebe ich abends nochmals ins Rohr. Jeder hat eine zweite Chance verdient, finde ich.

Der Blattsalat war aber mängelfrei. Mariniert war er mit Selleriesalat und der zugehörigen Balsamico-Marinade.

Das Gastkind hat sich am Mittagessen überhaupt nicht beteiligt, aber das hat sich unterwegs schon durch meine Jausendose gefuttert gehabt.

28.3.19 14:38, kommentieren

29. März: Fleisch mit Gemüse und Reis (und Blattsalat, natürlich)

Heute habe ich mich mitsamt Gastkind von meinen Eltern einladen lassen. Meine Mutter wärmte Reste von einer Schweinsschulter mit Schwarte auf, die bezüglich Fett nicht weit hinter einem Bauchfleisch rangierte, und für das Kind ein Stück Rindfleisch. Außerdem dämpfte sie ein paar Portionen Reis und köchelte ein Gemüse aus Kohlrabi und Karotten.

Ich zupfte im Garten herum und fand eine kleine Schüssel voll Blattsalaten. Das Angebot ist eh ähnlich wie daheim, nur ist der Balsamico meiner Eltern von besserer Qualität. Die hängt tatsächlich mit dem Kaufpreis zusammen.

Das Kind, das bisher jede Kalorie einzeln zu sich nahm, fing plötzlich an zu schnabulieren, Fleisch mit Gemüse und Reis, mit der Gabel, mit dem Löffel, mit den Fingern, und hörte erst auf, als das kleine Baucherl bis oben gefüllt war.

Meine Mutter sah sich bestätigt. Ich allerdings verweigere den Schluss, dass ich nicht kochen kann. Aber ich werde euch morgen weiter berichten.

29.3.19 19:51, kommentieren