Der Sparküche-Blog.

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30. Juli bis 4. August

Die mitbewohnerlose Woche habe ich kulinarisch ziemlich verschlenzt. Sushi, Kebab, mich zu Topfenknödeln eingeladen oder gach einen Grießkoch geköchelt. Das wars.

 

6.8.18 18:53, kommentieren

5. August: Linsen-Gemüse-Curry mit Basmatireis

Aber ab heute bin ich wieder zu zweieinhalbt. Und habe prompt eines meiner Standard-Rezepte zu Tisch gebracht. Nach einer Karfiolcremesuppe - der Karfiol zwar hellbraun statt weiß, aber dafür aus eigener Ernte - speisten wir Linsen-Gemüsecurrymit Basmatireis. Danach stellte ich noch Apfelkompott auf den Tisch.

Eh wie immer hab ich zuerst den Reis zum Dämpfen hingestellt. Danach hab ich die Gewürze ins Reinderl gegeben und trocken angeröstet: Curry Oriental, Rosmarin, gehackter Knoblauch, gehackter kandierter Ingwer, ein Lorbeerblatt.  Wer mag, auch Gewürznelken. Und eine Messerspitze Hing, damit sich die Blähungen in Grenzen halten.

Nach dem Anrösten kam Sonnenblumenöl drüber und geschnittener Zwiebel dazu, und nach einigen Minuten gewürfelte Karotten. Nach ein paar weiteren Minuten habe ich mit einem Brieferl Sojasauce und einem Glas gekochter Paradeiser abgelöscht.

Dann wars einfach: eine Handvoll Linsen dazu, ein paar Rosinen, drei zerkleinerte Tomatillos, etwas Zucker und ein Rest Obers. Das wurde gut vermischt, einmal aufgekocht und zwanzig Minuten geköchelt.

1 Kommentar 6.8.18 18:58, kommentieren

6. August: Spaghetti fürs Kind und gefüllte Melanzani mit Kräuterrahm

Das fängt ja schon gut an. Gleich am zweiten Tag verweigert das Kind. Aber es sei ihm verziehen: dass es Melanzani nicht mag, darf sein. Und umso friedlicher hat es die Spaghetti gegessen.

Von gestern mittags waren gekochte Spaghetti übrig geblieben. Heute hab ich ein paar Paradeiser im Bratrückstand der Melanzani (siehe später) bei geringer Hitze geschmolzen, hab noch Olivenöl dazugetan, die Spaghetti hineingegeben und alles gut vermengt und dann noch ein paar Deka Mozzarella in kleinen Würfeln und einen Esslöffel gehackte Kräuter untergemischt. Kurz ziehen lassen, und fertig.

Die beiden Melanzani aus eigener Ernte mussten dringend weg, deshalb hab ich sie längs halbiert, mit dem Kugelausstecher ausgehöhlt und die Kugerln in Olivenöl angebraten. Zwischenzeitlich hab ich über eine Handvoll Couscous Salz gestreut und kochendes Wasser gegossen.

Das Melanzanifleisch kam dann zum Couscous, und die Melanzanihälften wurden auch beidseits angebraten und kamen dann in eine geölte Auflaufform. Mit der hohlen Seite nach oben.

Zum Couscous kam noch ein Ei und ein Rest Schafkäse sowie Salz, alles wurde zu einer Masse verrührt und in die Melanzani verbracht. Was jeweils einen ziemlich hohen Gupf ergab.

Die Dinger kamen dann bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für eine knappe Dreiviertelstunde ins Rohr - warum tu ich mir das eigentlich an bei der Hitze??? - und wurden als gefüllte Melanzani mit Kräuterrahm serviert: ein halber Becher Rahm mit Salz, einem Hauch Gewürzmischung und zwei Esslöffeln gehackten Kräutern vermischt.

Für den Gast gabs davor noch einen Salat, das Kind aß Gurken mit Essig und Kernöl.

Es hängen eh schon wieder zwei reife Melanzani an der Staude. Mit denen wird mir auch noch was einfallen müssen. Das Einfrieren letztes Jahr hat mich nämlich nicht überzeugt. Wir essen die lieber frisch.

Also: ich.

1 Kommentar 6.8.18 19:09, kommentieren

7. und 8. August: Schwammerlsauce mit Semmelknödeln

Gestern hatte ich unerwartet kochfrei, weil sich alle MitbewohnerInnen abgemeldet hatten.  Heute aber stehe ich wieder in der Küche, und zwar, um eine Schwammerlsauce mit Semmelknödeln zu machen. Vorher gibts eine Zucchinicremesuppe und nachher einen Obstsalat.

Für die Knödel habe ich 10 Deka Semmelwürferl in eine Schüssel getan. Und ich habe in zwei Deka Butter ein halbes fein geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gedünstet, das ganze vom Herd genommen und etwas mehr als 100 ml Milch hineingegossen und die Milch warm werden lassen. Das habe ich dann über die Semmelwürfel gegossen, gesalzen, vermischt und ziehen lassen. Zu lange vermutlich, vielleicht muss ich die Masse mit Semmelwürferl oder Mehl nachbessern. Dazu kommt jedenfalls ein Ei, gehackte Petersilie und ein Hauch Muskatnuss.

Aus dieser Masse werden dann Knödel geformt und in siedendem Salzwasser ca. 10 bis 15 Minuten ziehen gelassen.

Währenddessen dünste ich in drei Deka Butter ein großes geschnittenes Zwiebelhapperl glasig, gebe ein Viertelkilo scheiblierte Champignons dazu und salze und brate alles bei mäßiger Hitze weiter. Wenn ich das Gefühl habe, dass die Schwammerl durch sind, schau ich mir an, wieviel Saft sie gelassen haben, und gieße dann entsprechend Obers dazu, das ich vermutlich mit einem Löfferl Speisestärke glatt gerührt haben werde, damit die Sauce eher cremig wird.

Wie fast immer habe ich zuviel an Champignons gekauft. Den Rest werde ich ebenfalls küchenfertig herrichten und schneiden und dann roh einfrieren. Bei Bedarf kann ich die noch für ein Supperl verwenden. Man weiß ja nie ...

Der Obstsalat besteht aus vorwiegend eigenem Obst (Weingartenpfirsiche, Himbeeren, Brombeeren) sowie einem gefunden Fall-Apfel, einem Tomatillo von der Nachbarin und einer Gratis-Banane, die das Kind erschnorrt hat. Mariniert habe ich mit dem Traubensaft, den ich heute vormittags entsaftet habe. Also: ich habe die Trauben entsaftet und den Saft gewonnen. (Die Hitze setzt sogar mir langsam zu.)

 

Vielleicht ist es euch aufgefallen: alles grün hier bei den Rezepten. Der aktuelle Gast isst vegetarisch. Und wir mit ihm.

Dieses Jahr hat es schon allerhand Herausforderungen gegeben, kulinarisch betrachtet: im Frühling acht Wochen glutenfrei, dann zwei Wochen "normales" Essen, jetzt drei Wochen vegetarisch und im September eine Woche Low Carb. Davon lest ihr dann auch, aber da muss ich mich erst kundig machen ...

1 Kommentar 8.8.18 17:46, kommentieren

9. August: Nudel-Gemüse-Pfanne

Ich sags ungern, aber mir ist zu heiß zum Kochen. (Was mich nicht davon abgehalten hat, am Abend die ersten Cupcakes meines Lebens zu backen, unter Supervision des Gastes, der das beruflich macht.) Deshalb habe ich dem Gast einen schnellen Salat aus Blattsalat, Karotten und Paradeisern zusammengeschustert. Das Kind hat den Rest der Suppe von gestern vernichtet, und ich habe verzichtet.

Als Nachspeise habe ich aus Topfen, wenig Rahm und noch weniger Obers mit Zucker eine Creme gerührt, die ich dann mit Heidelbeerkompott serviert habe. Da hat wiederum das Kind verzichtet. Nicht alles, was süß ist, wird vom Kind gegessen.

Dann hab ich das Wasser für die Fleckerln aufgesetzt und vier Karotten geschält und mit dem Buntemesser Scheiben geschnitten. Die hab ich dann im Nudelwasser ein paar Minuten bissfest gekocht und zwischenzeitlich einen halben Zucchini in halbe Scheiben geschnitten. Die hab ich mit Olivenöl gebraten, dann die letzten drei Champignons von gestern, auch geschnitten, aber natürlich nicht eingefroren, zugegeben sowie zwei kleine Knoblauchzehen, und alles weitergebraten.

Nach ein paar Minuten hab ich die Karotten abgeschöpft und zum Gemüse in die Pfanne getan, gesalzen und mit Zitronenpfeffer gewürzt. Damit nicht alles gleich schmeckt. Nach einigen weiteren Minuten kamen noch die inzwischen gekochten Fleckerl dazu, alles wurde gut vermischt und mit geriebenem Parmesan als Nudel-Gemüse-Pfanne zu Tisch gebracht. Und restlos verzwickt.

Aber wie das mit den Cupcakes funktioniert, verrate ich euch nicht. Vielleicht ein andermal.

9.8.18 20:29, kommentieren

10. und 11. August: Safranrisotto mit Kohlrabi-Spießerl

Gestern waren wir zwar am Rathausplatz, aber das geplante Abendessen dortselbst ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Wir werden das bei Gelegenheit nachholen.

Heute aber wusste ich bis zuletzt nicht, was ich kochen sollte, und dann habe ich mich gach für einen Safranrisotto mit Kohlrabispießerl entschieden. Für den Gast gabs vorher einen Salat aus Gurken und Karotten mit Balsamico und Kernöl. Die Nachspeise hatte ich völlig vergessen. Eis kam nicht in Frage, also durften meine beiden Mitesser sich aus dem Schokoladenkörbchen bedienen. (Diese Taktik wurde begeistert aufgenommen.)

Mit dem Safran kann ich auch als Sparköchin leicht angeben, weil wir den selber ernten, aus eigener Anzucht. Schon vor vielen Jahren hab ich eine Portion Knöllchen samt ausführlicher Anleitung von Bernhard Kaar erstanden, dem es damals ein Anliegen war, den Safrananbau in Österreich wieder zu etablieren. In unserem Kleingarten ist es ihm jedenfalls gelungen. Mittlerweile haben die Dinger erstens jedes Jahr verlässlich geblüht - und wir die Fäden gezupft - und sich zweitens ordentlich vermehrt, so dass ich letztes Jahr eine Fläche von zwei Quadratmetern bepflanzen konnte.

Safranrisotto also. Wasser zum Kochen gebracht. Ein Stück Butter im beschichteten Reinderl geschmolzen, ein halbes Zwiebelhapperl, fein geschnitten, drin glasig gedünstet. Rundkornreis dazu, anrösten lassen, mit dem heißen Wasser aufgegossen, gesalzen, Safranfäden hinein, umgerührt, Hitze reduziert, Deckel drauf, schmurgeln lassen. Zwischendurch umgerührt und mit Wasser aufgegossen.

Im Nebenreinderl: Kohlrabischalen ausgekocht, Kohlrabiwürfel (zwischen einem und zwei Zentimeter Kantenlänge) fünf Minuten im mittlerweile gesalzenen Wasser gekocht, abtropfen lassen. ( Erdäpfelschalen ausgekocht, Erdäpfelwürfel und Karottenwürfel ins - wieder leere - Wasser getan, samt Knoblauch, Lorbeerblatt, Rosmarin. Wasser ergänzt und ein Supperl geköchelt für morgen.)

Die Kohlrabiwürfel in einer Mischung aus gehackten Kräutern und Öl gewendet (salzen hätte man sie auch können), auf Holzspieße gesteckt und auf dem Minigriller ein paar Minuten gegrillt. Die überflüssigen Kohlrabiwürfel zur Suppe gegeben. Den Rest vom Kräuteröl auch.

Den Risotto auf die Teller verteilt, ein bis zwei Spießerl draufgelegt und Parmesan dazu gereicht.

Sogar das Kind hat den Kohlrabi ohne Motschgerei verdrückt. (Vielleicht aber nur wegen der guten Aussichten auf Schokolade.)

1 Kommentar 11.8.18 20:52, kommentieren

12. August: Mangoldpackerl auf Paradeisern

Genau. Natürlich musste der Rest vom gestrigen Risotto irgendwo hin, und nachdem wir mittags außer Haus aßen, habe ich ein Ei und den Rest vom Parmesan untergemischt und diese Masse in jeweils zwei Blatt Mangold, blanchiert und entstielt, zu Packerl gewickelt, die ich dann eh wie immer in eine Auflaufform mit einem Glas gekochter Paradeiser (gesalzen, gepfeffert, gezuckert) gelegt und mit Olivenöl bepinselt habe.

Das bäckt jetzt bei 190 Grad Ober- und Unterhitze eine gute halbe Stunde und wird dann als Mangoldpackerl auf Paradeisern serviert.

Zum Glück hab ich die Gemüsesuppe gestern schon geköchelt, da kommen nur noch Backerbsen in den Teller. Als Nachtisch vernichten wir die danebengelungenen Kaffee-Cupcakes. - Also, es sind schon welche gelungen auch, optisch zumindest, aber die nicht so schönen werden heute Abend alle wegkommen.

12.8.18 18:17, kommentieren

13. August: Gemüseauflauf

Der Gast würde am liebsten nur Gemüse essen. Na gut, kann er haben. (Allerdings leiden das Kind und ich ein bisschen.) Heute habe ich das Gemüse in Auflaufform gebracht. Davor gabs eine klare Gemüsesuppe mit Backerbsen. Danach Joghurt mit Nektarinenmarmelade.

Für den Gemüseauflauf habe ich die große flache Auflaufform eingeölt und mit rohen Erdäpfelscheiben dachziegelartig belegt und diese gesalzen. Darüber kam eine ordentliche Portion geschnittener Mangoldstiele (die von gestern übrig gebliebenen) und ein halber Zucchini, mit dem neuen Gurkenhobel in dünnste Scheiben gehobelt. Ich liebe dieses Werkzeug.

Dann hab ich einen Viertelliter Milch mit zwei Eiern ...

oh. Ich hab euch noch gar nicht mitgeteilt, dass die Brüterei der Henne leider kein Ergebnis brachte. Zuletzt saß sie noch auf drei Eiern, aber die hab ich ihr nach drei Tagen Überzeit weggenommen. Schade. Ich hoffe sie versucht es im nächsten Frühjahr noch einmal.

Jedenfalls: einen Viertelliter Milch mit zwei Eiern versprudelt, den Zucchini mit Salz und Gewürzmischung bestreut und mit dem Milch-Ei-Gemisch übergossen. Nach einer dreiviertel Stunde Ober- und Unterhitze haben wir ihn gegessen, den Auflauf.

1 Kommentar 14.8.18 21:43, kommentieren

14. August: Gemüseeintopf mit Gebäck

Die heutige Vorspeise war ein Salat, den ich aus Gurkenwürfeln, halbierten Kirschparadeisern und einem geschnittenen Glockenpaprika komponiert habe. Mariniert habe ich mit Wiener Marinade und Olivenöl.

Für den Gemüseeintopf habe ich Öl ins Reinderl getan, drei Erdäpfel geschält und in einem anderen Reinderl die Schalen ausgekocht. Zusammen mit der Schale, die ich vom Strunk vom Broccoli abgezogen hatte.

Im Öl habe ich ein sehr kleines Zwiebelhapperl und zwei geschnittene Knoblauchzehen angebraten, dann fünf in Würfel geschnittene Karotten mitgebraten und einige Minuten später die gewürfelten Erdäpfel und den kleinen Broccolistrunk, auch gewürfelt, zugegeben. Gewürzt habe ich mit Salz und Pfeffer, ein Lorbeerblatt und Zweigerl von Bohnenkraut und Thymian kamen auch dazu. Aufgegossen wurde mit dem Kochsud der Schalen und weiterem Wasser, bis das Gemüse bedeckt war. Deckel drauf, schmurgeln lassen.

In der Zwischenzeit hab ich einen kleinen Zucchini gewürfelt und Kräuter gehackt (Estragon, Rosmarin und Oregano). Den Zucchini habe ich nach einer Viertelstunde Kochzeit zugegeben. Nach weiteren zehn Minuten kamen zwei Handvoll gekochte weiße Bohnen und die gehackten Kräuter dazu.

Dann hab ich kurz den Pürierstab reingehalten und ein Viertel des Gemüses püriert. Jetzt wars ein Eintopf mit sämiger Sauce, der noch kurz durchziehen durfte, während ich mir der Tatsache bewusst wurde, dass ich kein Brot im Haus hatte.

Ich hab dann zwei Weckerl aus dem Tiefkühler genommen, in Scheiben geschnitten und kurz auf den Grill gelegt. Hat gut geschmeckt, alles. Besonders der Nachtisch: ein Stück vom Zwetschkenkuchen, den der Gast gestern Abend noch unvermutet erschaffen hatte.

Nach dem Essen bin ich draufgekommen, dass ich dem Kind eigentlich ein bis zwei Würsterl in den Eintopf schneiden wollte. Aber es ist ja was übrig geblieben, und da hinein kommen morgen dann ganz sicher die Würsterl!

14.8.18 21:53, kommentieren

15. August: Grillspießerl und so

Meine Eltern haben den Griller angeworfen, und ich habe mich bemüht, die Grillspießerl vegetarisch zu bestücken.

Also habe ich abwechselnd Kirschparadeiser, Zucchini- und Melanzaniwürfel - beide in gesalzenes Kräuteröl getunkt -  und Halloumiwürfel auf Spieße gesteckt und sie, gemeinsam mit Melanzani- und Zucchinischeiben auf eine Alutasse verteilt und diese auf den Grillrost gelegt.

Mein Fall ist das nicht, aber der Gast war glücklich, und das ist die Hauptsache. Als Beilagen gab es verschiedene Brotsorten, Senf und Ketchup, Chutney und Sauce Tatare.

Das Kind und ich kosteten zwar vom Vegetarischen, sprachen aber dann durchaus dem Kotelett und dem Käsekrainer zu.

16.8.18 17:31, kommentieren

16. August: Gebackene Apfelspalten

Der heutige Ausflug in den Obstgarten brachte weit mehr Falläpfel (Kronprinz und Kanadarenette, für die AuskennerInnen) als befürchtet. Die spontanen gebackenen Apfelspalten sind puncto Verwertung nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist wenigstens ein Anfang. Vorher bekommt der Gast einen Salatteller mit Blattsalat, geraspelten Karotten und Kirschparadeisern mit Joghurt-Dressing.

Für die Apfelspalten bereite ich einen dicken Palatschinkenteig aus Eiern, Mehl und Milch sowie einer Prise Salz zu, lasse den ein wenig stehen und tauche dann Apfelstücke ein, bevor ich sie in heißem Öl in der Handgeschmiedeten beidseitig goldgelb backe. 

Vielleicht nehme ich für mich auch ein paar Stücke von Bananen oder Weingartenpfirsichen.

Auf dem Tisch steht ein Schüsserl mit Zimtzucker. Da kann fast nix mehr schiefgehen.

16.8.18 17:36, kommentieren

17. August: Blätterteigtascherl mit griechischem Joghurt

Heute bin ich über den Markt gestrandelt, um zu schauen, ob es vielleicht Gemüse gibt, das wir nicht haben. Ich habe Kraut gefunden, Fenchel und Fisolen. Letztere haben bei uns leider heuer keinen Erfolg gebracht, und die ersten beiden wirds bei uns erst im späten Herbst geben.

Also wurde es wieder Mangold, diesmal in Blätterteigtascherln mit griechischem Joghurt. Wobei ich immer noch dagegen protestiere, dass es in den REWE-Supermärkten keinen Bio-Blätterteig mehr gibt. Frechheit!

Als Fülle habe ich fünf Mangoldblätter blanchiert und gehackt, zwei Erdäpfel gekocht und zerdrückt und zu dem ganzen ein Ei geschlagen. Gewürzt habe ich mit Salz und der türkischen Mischung. Diese Fülle hab ich portionsweise auf Quadrate aus Blätterteig getan, oben jeweils ein Kugerl Mini-Mozzarella gelegt und die vier Enden der Quadrate nach oben zusammengefasst und eingedreht.

Das Bestreichen mit Eiklar hab ich mir diesmal geschenkt; gebacken hab ich die Dinger bei 180 Grad Heißluft, vielleicht zwanzig Minuten. Dazu habe ich einen Becher griechisches Joghurt geöffnet, und gut wars.

Der Vorspeisen-Salat war heute eine gewagte Kombination: Blattsalat als Bett für einen Gupf Krautsalat und Kirschparadeisern als Dekoration. Die heutige Nachspeise hat der Gast gestern gebacken: einen Apfelkuchen natürlich, den häuslichen Vorräten angepasst ...

3 Kommentare 17.8.18 20:48, kommentieren

18. und 19. August: gebackenes Gemüse mit Blattsalat

Gestern war der aktuelle Gast abwesend, und wir haben uns entsprechend ernährt: Schinken-Käse-Toast, iberischer Schinken mit Gebäck, viele Paradeiser. Apfelstrudel.

Heute aber hat mir das Kind den Großteil der Arbeit abgenommen, sich in die Küche gestellt und hingebungsvoll paniert.

Vorher habe ich das Gemüse (alles aus eigener Ernte!) geputzt und zugerichtet: einen halben Hokkaido in Spalten geschnitten, einen Rest vom Zucchini in Scheiben geschnitten, Roserln vom Karfiol und Brokkoli abgeteilt. Kürbis, Karfiol und Brokkoli habe ich kurz blanchiert. Aus den Gemüseabschnitten habe ich eine Suppenbasis gekocht und püriert.

Das Kind hat dann die Gemüsestücke erst in Mehl gewendet, dann in gesalzenen verschlagenen Eiern und zuletzt in Semmelbröseln, eh wie ein Schnitzel auch. Ich hab die Dinger dann in Sonnenblumenöl beidseitig gerausgebraten und zwischendurch Salatblätter gewaschen und zerzupft und mit Wiener Marinade übergossen (und Kernöl auf den Tisch gestellt).

Und so hatten wir heute gebackenes Gemüse mit Blattsalat.

Als Nachtisch verspeisten wir die Reste vom Apfelkuchen.

20.8.18 10:43, kommentieren