Der Sparküche-Blog.

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23. Juli: Spaghetti in Thunfisch-Sauce

Der Gast hat gekocht, Spaghetti in Thunfisch-Sauce, und zum Glück war das Kind nicht da, denn dieses hasst Thunfisch aus der Dose.

Ehrlich gesagt, ist es ein ziemlich einfaches Rezept. Man öffne eine Dose Thunfischfilets natur und gebe den zerpflückten Fisch samt Saft in ein Reinderl und erhitze ihn, gieße beizeiten ein Vierterl gekochte und passierte Paradeiser zu, salze und köchle eine Zeitlang.

In der Zwischenzeit werden die Spaghetti gekocht und dann in die Sauce gegeben und alles wird gut vermengt.

Bei Tisch kommen schwarze Oliven drüber, Parmesan ist keiner notwendig.

War ganz gut. Aber der Eismarillenknödel danach war noch besser.

24.7.18 19:36, kommentieren

24. Juli: Hirse-Gemüse-Pfanne mit Huhn

Heute früh musste ich fleißig sein, damit ich am Abend das Essen flott auf den Tisch stellen konnte. Also hab ich erstens die gestern gekochte Hühnersuppe hergerichtet, das heißt, das Fleisch entfernt und in mundgerechte Happen geteilt. In einen Teil der Suppe hab ich die letzten selbstgemachten Nudeln eingekocht.

Außerdem hab ich zwei Karotten mit dem Wellenmesser scheibliert und gekocht, und drei Portionen Hirse auch. Als Nachspeise hab ich den überschüssigen Saft vom Zwetschkenkompott weitergebracht, indem ich ihn mit Maisstärke eingekocht und zur Zwetschkengrütze erklärt habe.

Abends musste ich dann nur noch die Suppe aufwärmen, die kleingeschnittene Hendlhaut in wenig Öl knusprig braten, ein Zwieberl schälen und dazuschneiden sowie vier Handvoll Zucchiniwürfel in die Pfanne schmeißen und mitbraten. Nach ein paar Minuten hab ich gesalzen, mit Gewürzmischung bestäubt und das Hendlfleisch und die Karotten und drei gehäufte Esslöffel von der Hirse zugegeben und alles noch durchziehen lassen.

Das Ergebnis hab ich als Hirse-Gemüse-Pfanne mit Huhn deklariert und serviert.

24.7.18 19:43, kommentieren

noch immer 24. Juli: Blätterteigtascherl mit Rahmgurken

Das sonntägliche Abendessen hab ich euch unterschlagen, Blätterteigtaschen mit Rahmgurken nämlich.

Eh wie immer, außer dass es den Blätterteig von Ja!Natürlich nimmer gibt und der normale Blätterteig mit Butter von Tante Fanny (oder so) sich grauenvoll schlecht verarbeiten ließ.

Vielleicht lag es aber auch nur an der herrschenden Hitze.

Die Fülle jedenfalls war diesmal etwas variant. Ich habe drei Handvoll Schinkenwürfel mit einem Esslöffel Mangold, einem gewürfelten Paradeiser und einigen zerkleinerten Oliven vermengt, ein Ei untergerührt und mit Salz und wenig Gewürzmischung gewürzt.

Nachdem ich sechs Tascherl gefüllt hatte, war noch Fülle übrig. Mir aber wars egal. Ich hab ein kleines ofenfestes Formerl mit Schmalz gefettet, die Fülle reingetan, mit etwas Obers nachgegossen und das ganze mit aufs Blech gestellt. Diese Quasi-Pastete hab ich mir am nächsten Tag schmecken lassen. (Von den Tascherln ist nämlich eh keines übrig geblieben. )

1 Kommentar 24.7.18 19:49, kommentieren

25. bis 28. Juli

Der Gast mag nicht bei uns essen. Das hat zur Folge, dass ich das geplante Menü abändere oder ausfallen lasse.

Mittwoch ist der Hirseauflauf trotzdem passiert, nach altbewährtem Rezept und diesmal mit Kompottmarillen und Nektarinen als Füllobst. Davor haben wir die Hühnersuppe vernichtet.

Donnerstag haben wir dann kaltes Zeugs gegessen, gestern war es ein ziemlich normaler Kaiserschmarrn mit Apfelmus (nach einem Salat für den Gast).

Heute ist der Gast abgereist, und ich habe uns verbliebenen beiden eine Portion Mini-Käsekrainer gegrillt und mit Ketchup, Salat und Weißbrot serviert.

Hat uns sehr geschmeckt heute, weil wir auch guten Hunger hatten, weil wir am Vormittag Ringlotten ernten waren. Nachmittags habe ich aus der einen Hälfte der Beute eine Marmelade gemacht. Die zweite Hälfte hab ich mit Dampf entsaftet. 

Morgen überlege ich mir, ob ich daraus lieber Sirup koche oder ein Gelee. Derzeit bin ich eher für den Sirup.

28.7.18 22:33, kommentieren

29. Juli: Fleischbällchen in Paradeissauce mit Reis

Da will man dem Kind eine Freude machen mit Fleischbällchen in Paradeissauce und Reis, und, siehe da, es misslingt. Heute habe ich eine Portion gekochter Fleischbällchen, eigene Produktion, aufgetaut und dazu eine schnelle Paradeissauce gemacht (gekochte Paradeiser mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und zum Kochen bringen und ein Gmachtl aus Wasser und Speisestärke einrühren) und zwei Portionen Reis gedämpft.

Aber das Kind mag keine Fleischbällchen. Nicht einmal, wenn sie in Paradeissauce schwimmen, weil sie dortselbst aufgetaut und erhitzt wurden.

Aber den Reis und die Sauce hats gegessen, immerhin.

29.7.18 20:36, kommentieren