Der Sparküche-Blog.

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28. und 29. Juni

Am Donnerstag, an dem ich meine Pläne aufgrund des Wetters begraben musste, brauchte ich ein Grießkoch als Trostessen, war aber vernünftig genug, vorher einen Rest Suppe zu essen. Oder war es ein Salat?

Heute jedenfalls haben wir anlassbedingt von kleinen Tellerchen allerhand Asiatisches gegessen. Und uns am Nachmittag bei unverschwendet.at einige Sirupe zur Verkostung reichen lassen, haben diese fachmännisch bewertet ("Neun Punkte!" ) und für unsere Expertise ein Glaserl Kriecherlaufstrich mit Amaretto erhalten. 

Glück muss man haben.

1.7.18 17:43, kommentieren

30. Juni: Schinkenfleckerl mit Salat

Heute mittags habe ich nur für mich allein gekocht und versucht, einige Reste aufzuarbeiten. Es sind Schinkenfleckerl mit Salat geworden, wobei ich zuviele Teigwaren gekocht habe und die für den nächsten Tag aufgehoben habe.

In meine Pfanne hab ich ein bisserl Öl hineingegeben und ein kleines Zwiebelhapperl angebraten. Dann kam der erste von zwei Schinkenresten, die ich am Vortag im Supermarkt kostensparend erworben hatte, dran, den hab ich klein gewürfelt und mitgebraten.

Salzen, pfeffern, die frisch gekochten Teigwaren unterrühren und fertig. Für den Salat bin ich im Garten pflücken gegangen, aber leider hab ich grad in der Erde einen Haufen Schädlinge, die mir die guten Sorten alle vernichten. Also musste ich auf einen relativ ausgewachsenen Till zurückgreifen, auf Rucola und Portulak. Sehr herb, das alles.

Aber gesund!

1.7.18 17:47, kommentieren

1. Juli: Restepfanne mit Salat und Nachtisch, Grießschmarrn mit Kompott

Der Resteverwertung zweiter Teil folgte heute, als ich mittags nämlich eine Restepfanne mit Salat servierte. Danach folgte Bananenmilch beziehungsweise Fruchtjoghurt. Abends gab es noch Grießschmarrn mit gemischtem Kompott, worauf alle Beteiligten mit vollem Bauch herumliefen.

Außerdem hab ich noch drei Kübel Marillen eingekocht.

Für die Restepfanne hab ich wieder Öl in die Pfanne getan und drin wieder Zwiebel angebraten und den zweiten gewürfelten Schinkenrest mitgebraten. Diesmal kam aber noch eine Handvoll Fisolenstücke dazu, die ich am Vormittag frisch abgezupft und blanchiert hatte. Zum Schluss wieder Salz und Pfeffer und die restlichen Teigwaren, aber auch die letzten beiden vorrätigen Erdäpfel, gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten.

Dazu hatte ich mir gestern einen nicht bitteren Lollo Rosso geschnorrt, und darüber hab ich die letzten beiden Paradeiser, scheibliert, geschnitten. Omas Marinade drüber. Geht schon.

Das Obst wanderte teilweise mit Zucker in die Milch und größtenteils mit Zucker ins Joghurt.

Für den abendlichen Grießschmarrn habe ich beizeiten in einen Rest Milch, mit einem Rest Obers angereichert, einen Haufen Grieß einrieseln lassen und verrührt. Nach einer Stunde habe ich eine Prise Salz und ein frisches Ei hineingerührt und diesen Teig in die heiße Handgeschmiedete, die mit Butter versehen war, gegossen. 

Und dann das Übliche: wenden, schaufeln, schaufeln, wenden, ausdampfen lassen. Mit Zucker und gemischtem Kompott serviert, dass ich gottseidank schon am Vormittag gekocht hatte. 

Es gibt grad einfach zuviel Obst.

1 Kommentar 1.7.18 17:55, kommentieren

2. bis 7. Juli: Junkfood, großteils

Den Ferienbeginn haben wir mit fast einer ganzen Woche im Europa-Park gefeiert. Man möchte gar nicht glauben, dass eine trotz der vielen Achterbahnen, Wasserrutschen und Ringelspiele noch der Hunger packt.

Das Essen im Park ist entweder hochpreisiges Restaurantessen, das noch dazu viel zuviel Zeit weg nimmt, oder Junk-Food.

Wobei, wenn eine richtig gut Ausschau hält, kann sie auch einen feschen "Salat Sotchi" entdecken, an dem wirklich nicht viel zu meckern ist. Außer vielleicht, dass es kein Brot dazu gibt.

Eher mau ist es an den Bahnhöfen, bin ich draufgekommen. Aber auch das haben wir überlebt.

9.7.18 07:20, kommentieren

8. und 9. Juli: gebratene Melanzani mit Teigwaren

Gestern hat uns der in der Früh der Zug ausgespuckt, und so haben wir uns auch gefühlt. Das höchste der Gefühle war, einen Becher Sauce Bolognese aus dem Tiefkühler zu nehmen, zu erhitzen und nebenbei den Rest der Teigwaren mit Wachteleiern zu kochen.

Vermischen, fertig. Für mich kam noch ein Schüsserl mit allerhand Blattzeugs dazu, Rucola und Bittersalate und Portulak. Hoffentlich wenigstens gesund.

Für heute habe ich das folgende geplant: Gebratene Melanzani mit Teigwaren. Nämlich den Überbleibseln von gestern.

Die Melanzani werde ich mittags von der Pflanze schneiden, würfeln und gemeinsam mit einem kleinen Zwiebelhapperl in ausgebratenem Speck braten. Vermutlich werde ich zwischendurch mit wenig Wasser aufgießen. Salzen und vielleicht mit wenig Knoblauch würzen, die Teigwaren untermischen und mit erhitzen, fertig.

So stelle ich mir das zumindest vor.

1 Kommentar 9.7.18 07:25, kommentieren

10. und 11. Juli: Melanzani-Reis-Pfanne mit Blattsalat

Gestern war nix mit Kochen. Ich hatte zwar in der Früh schon drei Portionen Reis gedämpft, dann aber keine Energie zum Kochen, und der Reis ruhte bis heute. Und heute hab ich mir eine Melanzani-Reis-Pfanne mit Blattsalat gemacht.

Zuerst das einfache: verschiedene Blätter von schon etwas ausgewachsenen Salatpflanzen vermischt und Balsamico drübergeträufelt. So einfach kann das Leben sein.

Dann hab ich einen Rest Speck klein geschnitten und zusammen mit einem kleinen geschnittenen Zwieberl und einer ebensolchen Knoblauchzehe im beschichteten Reinderl ausgebraten, dann den Rest der Melanzani von neulich, wieder gewürfelt, dazugegeben, gesalzen und gebraten.

Und weils schon wurscht war, hab ich den einen kleinen Erdapfel, den meine Henne, Gott hab sie selig, im Hochbeet verschont hatte, in dünne Scheiben geschnitten und mitgebraten. 

Nach einigen Minuten hab ich mit wenig Wasser aufgegossen, einmal gut aufkochen lassen, eine Portion Reis untergemischt, mit Harissa bestreut und kurz ziehen lassen.

Außerdem sind bereits zwei Mini-Birnen vom Baum gefallen, was aber nach den frühreifen Zwetschken Ende Juni schon kein Schock mehr war. Die Dinger waren steinhart, aber ich hab sie gewaschen und gleich so, wie sie waren, weich gekocht und dann erst zerteilt.

Und, o Wunder, sie schmecken gar nicht so schlecht, meine frühreifen Birnen ...

11.7.18 11:45, kommentieren

12. Juli: Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Blattsalat

Für eine Handvoll Fisolen tu ich mir die Arbeit des Einfrierens nicht an. Außerdem war kein Reis mehr über, der ist gestern einem nächtlichen Fressanfall zum Opfer gefallen. Was lag also näher, mich den heurigen Erdäpfeln zu widmen?

Leider habe ich in der Früh verabsäumt, die Erdäpfel vorzukochen, so dass ich ordentlich Hunger litt, bis das Essen fertig war. Wobei, Hunger darf ich ja nicht sagen. Richtigen Hunger hatte ich schon lange nicht mehr.

Jedenfalls habe ich ein paar kleine Erdäpfel ins Reinderl geschmissen, mit kochendem Wasser begossen und halbwegs gekocht. So lange, bis der Speck, ein neues Stück von Labonca, durchzogen und butterweich, geschnitten und ausgebraten  war, ein Zwiebelhapperl geschält, geschnitten und angebraten war und die bereits blanchierten Fisolenstücke ebenfalls in der Pfanne waren.

Und die Salatblätter hab ich auch gewaschen, zerzupft und in die Schüssel gestopft.

Dann kam Salz in die Pfanne und die Erdäpfel dazu, gleich ungeschält und nur grob mit der Gabel zerteilt, alles durfte nochmals kurz durchziehen, bevor ich das Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Blattsalat verschlang.

1 Kommentar 12.7.18 15:45, kommentieren

13. und 14. Juli: Couscous-Salat

Den gestrigen Arzttermin um die Mittagszeit habe ich als Ausrede hergenommen, um mir beim favorisierten Asia-Standl eine Sushi-Box mitzunehmen.

Heute mittags gab es für das Kind und mich einen feschen Couscous-Salat, weil wir nämlich wieder einen Gast haben und ich fürs Abendessen den Couscous brauche.

Jedenfalls hab ich in zwei Suppenteller ein paar Salatblätter verteilt. Dann hab ich die Hälfte vom Couscous gesalzen, Kräuter zugegeben (Basilikum und Schnittlauch), drei Eierparadeiser gewürfelt und vielleicht fünf Deka Feta drübergebröselt.

Dann noch einen Schluck Olivenöl, vom guten aus Italien, drüber und alles gut durchgemischt. In die Teller verteilt und fertig. Das ideale Sommeressen!

1 Kommentar 14.7.18 11:17, kommentieren

15. bis 17. Juli: Überbackener Karpfen auf Gemüsebett

Am Sonntag versuchten wir uns am Rathausplatz ein Konzert der Blue Note Six anzuhören, was auch super gelungen wäre, wenn die Menschen am Tisch hinter uns nicht ihre Privatunterhaltung auf Musiklautstärke geschraubt hätten. Man wird sich doch nicht von ein paar Musikern beim Plaudern stören lassen.

Gegessen haben wir zuerst gemeinsam eine Portion Crispy Octopus vom Griechen, die also wirklich schmackhaft war. Dann spendierte man uns noch eine Portion Chicken Wings, die das Kind auch noch ordentlich reduzierte. Mit Erdäpfeln und Saucen und allem.

Montag dann hab ich gesünderes Essen vorbereitet, nämlich einen überbackenen Karpfen auf dem Gemüsebett. Dafür hab ich Öl in eine Auflaufform gegeben und drei mittlere gekochte Erdäpfel in dünne Scheiben geschnitten und drauf verteilt. Darüber kam eine Schicht blanchierter und geschnittener Mangoldstiele, dann hab ich gesalzen und gewürzt.

Sodann habe ich zwei Eier mit einem (größeren) Rest Obers vermischt und drübergegossen. 

Jetzt kam das aufgetaute und gewaschene Karpfenfilet drauf und wurde gesalzen und mit geriebenem Parmesan bestreut. Und das ganze kam bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 40 Minuten ins Rohr.

Also, mir schmeckte das.

Und weil ich zwei Doppelportionen vorbereitete und der Gast abends wider Erwarten nix aß, hatten wir den Fisch, nicht zum Vergnügen aller Beteiligten, am Dienstag noch einmal.

18.7.18 12:58, kommentieren

18. Juli: in Speck gebratene Zucchini mit Couscous

Wenn zwei nicht frühstücken und dann unterwegs auch nix essen, warum auch immer, haben sie beim Heimkommen mittags ordentlichen Hunger. Deshalb konnte ich es mir leisten, in Speck gebratene Zucchini mit Couscous zu servieren. Welche in zehn Minuten fertig waren.

Zuerst kochendes Wasser über den gesalzenen Couscous leeren und ziehen lassen. Dann vom neuen Speckstück - Naturspeck von Labonca, durchzogen und butterzart - ein paar Scheiberl abgeschnitten und die gestreiferlt. In die Pfanne getan und langsam ausbraten lassen. Derweil ein kleines Zwiebelhapperl in Halbringe geschnitten und zum Speck gegeben.

Während das weitergebraten hat, hab ich eine mittlere Zucchini gewaschen und in halbe Scheiben geschnitten und in die Pfanne dazugetan, kräftig durchgerührt, gesalzen und wieder durchgerührt und ein paar Minuten braten lassen, dann noch ein Brieferl Sojasauce drübergegeben, nochmals durchgerührt und alles serviert.

Es ist auch kaum was übrig geblieben.

Und jetzt geh ich zurück zu meinen Zwetschken, die ich gestern geschenkt bekommen habe und aus denen ich jetzt was Nettes machen werde.

Wenn mich meine Hendln nicht vorher noch wahnsinnig machen, vielleicht darf ich euch das noch kurz erzählen:

Vor einer Woche hat sich nämlich eine Henne völlig unvermutet auf die Eier gesetzt. Enthusiasmiert hab ich ihr vom Land zehn Bruteier besorgt und ihr aber eh nur fünf davon untergeschoben. Leider hat das pflichtvergessene Ding offensichtlich Angst vor der eigenen Courage bekommen und ist von den (ziemlich teuren übrigens) Eiern wieder runtergehüpft. Da wird nix mehr draus.

Das war dann ein paar Tage lang so ein On-Off-Spiel, aber seit zwei Tagen sitzt sie jetzt, den Kamm schon verfärbt, und ist von den Eiern nimmer runterzukriegen. Das muss belohnt werden, dachte ich mir, und hab ihr die anderen fünf Eier untergeschoben.

Leider ist jetzt eine zweite Henne offensichtlich auch auf den Geschmack gekommen - hab ich was falsch gemacht in der letzten Zeit? - und versucht die Bruthenne zu verdrängen. Also hab ich die zweite ausgesperrt, und jetzt steht sie vorm Stall und motzt lautstark.

Aber wir halten jetzt bei Tag 2 der Brüterei, und ich werde weiter berichten!

18.7.18 13:09, kommentieren

noch immer 18. Juli: Kohlrabicremesuppe und Zwetschkenknödel

Mir ist ein Haufen Zwetschken zugekommen, und da habe ich natürlich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den Speiseplan umgeschrieben. So gibt es heute nach einer Kohlrabicremesuppe eine Portion Zwetschkenknödel in Butterbröseln. Und einen Kuchen hab ich auch gemacht.

Es gab nämlich noch einen Kohlrabi im Kühlschrank. Den habe ich, wie einen großen Erdapfel auch, geschält und die Schalen in Wasser ausgekocht und inzwischen das Gemüse gewürfelt. Das kam dann ins Wasser, wurde gesalzen (und die Schalen hab ich für die Hendln geschnitten) und kochte weich. Danach wie immer: püriert und mit Milch verfeinert, wobei ich da zwei Anmerkungen habe. Erstens tat sich der Pürierstab mit dem Kohlrabi ziemlich schwer, obwohl der überhaupt nicht holzig war, und zweitens wollte ich mit Kurkuma nachwürzen, der Abwechslung halber, habs aber vergessen.

Der Teig für die Knödel ist der nämliche Topfenteig: 1/4 kg Topfen, 1/8 kg Mehl, 1/16 kg Butter, eine Handvoll Grieß, ein Ei und eine Prise Salz. Abrühren, kalt rasten lassen, portionsweise um die Frucht hüllen und zu einer Kugel wuzeln und diese in siedendem Salzwasser kochen, bis sie aufsteigen. (Wer tiefgekühlte Früchte nimmt, hängt noch weitere fünf Minuten an Kochzeit dran).

Für die Brösel vielleicht vier Deka Butter zerlassen und drei bis vier Handvoll Semmelbrösel drin rösten. Ein Rest geriebener Nüsse oder sogar geriebener Mohn macht sich auch gut dabei. Bei Tisch jedenfalls mit reichlich Staubzucker bestreuen.

1 Kommentar 19.7.18 09:01, kommentieren

19. Juli: Linsen-Gemüsecurry mit Basmatireis

Na, aber heute gibts hoffentlich das geplante Linsen-Gemüsecurry mit Basmatireis. Vorher werde ich aus Blattsalat, Paradeisern und einem Stück Gurke einen Salat zusammenstellen. Was das Dessert betrifft, bin ich mir noch nicht sicher. Ich habe nämlich viel zuviel Milch daheim und werde einen Osterhasenpudding fabrizieren. Aber wenn die restliche Milch abends noch in Ordnung ist, werde ich die letzte vorhandene Banane mit Zucker und der Milch pürieren und als Bananenmilch servieren. Mit einem Himbeerspieß, wenn ich gut drauf bin. Und den Pudding gibts dann morgen ...

Das Curry mach ich wie üblich: die Gewürze trocken anrösten (Curry, gehackter kandierter Ingwer, ebensolcher Knoblauch und Rosmarin, Lorbeerblatt), Öl und gewürfelte Zwiebeln und Karotten dazu, mit Sojasauce und wenig gekochten Paradeisern ablöschen, Paradeisstücke, eine Handvoll Linsen dazugeben und gut durchrühren und mit Wasser aufgießen. Salzen und entweder leicht zuckern oder eine Handvoll Rosinen dazugeben (vermutlich letzteres, weil die nächste Ernte naht). Wenn ich gach Erbsen im Tiefkühler finde, kommen die auch noch rein.

Eine halbe Stunde köcheln lassen und mit einem Schuss Obers verfeinern.

Derweil hat sich der Reis auch gedämpft.

2 Kommentare 19.7.18 09:14, kommentieren

20. bis 22. Juli: Nockerl mit Gemüsesauce

Am Freitag haben wir uns entschieden, dem Willen des Kindes zu folgen und Schnitzel essen zu gehen. Ausgesucht haben wir uns das Gasthaus zur Oper, das von einem Spross der Plachutta-Familie geführt wird. Dementsprechend fein war auch das Essen.

Gestern hatten wir beim familiären Grillen großes Glück. Kurz nachdem die Hühnerschnitzerl durch waren, begann der Regen. Vorher hatte es Hendlhaxn gegeben und eine Scheibe vom Lammschlögel, die allerdings bei weitem nicht so zart war wie die bisherigen Exemplare, leider.

Heute mittags werde ich mich aufschwingen und Nockerl mit Gemüsesauce zaubern. Ich hab hier nämlich einige Restln, die weg müssen. (Das war euch aber eh nicht neu.) Drei kleine Zucchini-Stücke (eigene Ernte), ein Kohlrabi-Rest (detto) und eine halbe Karotte, die vom Salat neulich übrig geblieben war. Wenn ich da noch ein Zwieberl dazunehme und alles zerkleinere und in ausgebratenem Speck anbrate, würze und mit Obers aufgieße, sollte uns eineinhalb das reichen. Aber vielleicht nehme ich noch eine ganze Karotte dazu oder zwei. Von denen gibts nämlich gerade wirklich reichlich.

Bei näherer Betrachtung ist die Kombination Speck und Obers vielleicht nicht die beste. Der Obers (oder das?) muss dringender weg, also verzichte ich auf den Speck. Im beschichteten Reinderl brauche ich eh nur wenig Fett zum Braten.

Für den Teig der Nockerl werde ich eine Handvoll Dinkel mahlen und zum griffigen Mehl mischen, das ich gerade offen habe, eine Prise Salz und ein Ei zugeben und soviel Wasser, dass ein zäher Teig entsteht.

Das Ei wird ein ziemlich frisches sein, weil ich was prüfen muss. Wir halten ja gerade bei Tag 5 oder 6 des Brutgeschäfts, und ich bringe es nur einmal am Tag über mich, die Henne zu deplazieren, um ihr die Nicht-Bruteier wegzunehmen. Wenn nämlich die anderen beiden Hendln ein Ei legen (das mit dem Brüten haben sie wieder verworfen, die beiden Damen, gottseidank), dann sieht das die Bruthenne und denkt sich, na, wenn ich schon dabei bin ... her damit, das eine schaff ich auch noch!

Und wenn so ein Ei einen Tag lang unter der Bruthitze liegt, weiß ich nicht, wie es reagiert. Deshalb schau ich mir das heute an, ob die eh noch gut verwendbar sind ...

Jedenfalls werde ich dann mein Nockerlsieb auspacken, den Teig draufschmieren und über ein Reinderl mit kochendem Salzwasser halten und mit der Teigkarte den Teig durchs Sieb drücken, so dass die Nockerl gleich direkt ins Wasser fallen.

Die kochen nur ganz kurz, dann steigen sie auf und können abgeschöpft werden. Wenn der Teig zu fest ist, was auch manchmal passiert, gebe ich ihn auf ein Schneidbrett und schabe ihn portionsweise mit einem Messerrücken ins Wasser. Dauert länger und die Nockerl werden größer, schmeckt aber logischerweise genauso gut.

1 Kommentar 22.7.18 10:44, kommentieren