Der Sparküche-Blog.

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21. September

Manche Tage haben es in sich. Anfangs merkt man es gar nicht, und vorm Schlafengehen denkt man: na servas.

Der Vormittag war ausgefüllt mit dem Abarbeiten einer Liste. Vorwiegend stand ich in der Küche und schälte, kochte, entsaftete und köchelte. Mittags genehmigte ich mir eine einfache Zucchinicremesuppe und danach einen Grießkoch.

Die Suppe: einen halben Zucchini sowie drei gehäufte Esslöffel geschnittenen Zwiebel sowie einen Erdapfel und Salz mit Wasser bedecken und zwanzig Minuten köcheln, dann pürieren und mit Milch und/oder Obers verfeinern. Wenn die Grundzutaten von guter Qualität sind, braucht es nicht mehr.

Den Grießkoch habe ich wieder mit meinem Orangenkakao gemacht, diesmal allerdings mit mehr Zucker.

Abends wollte ich mich mit der lieben E zum Essen in der Hollerei treffen. Schon der Bus stand im Stau. Bei der U-Bahn angekommen, wurden grade alle Leute evakuiert. Ich Blödfrau verpasste meine Chance und kaufte noch Blumen, wodurch ich das letzte Taxi verpasste. Es kam dann auch lange keines mehr.

Rund um uns immer mehr Feuerwehr, Rettung und Polizei, und hinter mir in der Taxiwarteschlange immer mehr Menschen. Dann hielt ein Taxi, ich ergriff die Gelegenheit und warf mich hinein - noch könnte ich zur rechten Zeit kommen! - aber: der  - im übrigen sehr nette - Taxler meinte: er müsse aufs Klo.

Da verlor ich kurz die Beherrschung, kriegte mich dann aber wieder ein und meinte: na dann fahren Sie doch bitte zum nächsten Klo. Das bei der U-Bahn war gesperrt. Das im benachbarten Kaufpark leider auch, und so hatten wir einen längeren Aufenthalt, bevor wir uns auf den Weg in die Hollerei machten.

Über sein Handy hörten wir dann im Radio von der Fliegerbombe. Und über die vielen Ambulanzen, die für den Notfall dort stationiert wurden.

Endlich langten wir - um einiges zu spät - in der Hollerei ein. Der Taxler und ich wünschten einander noch einen entspannten, ereignislosen Abend.

Das Essen war köstlich (Basilikumknöderl mit Eierschwammerlsauce). Aber wisst ihr was? Die Kellnerin erlitt einen epileptischen Anfall, und es dauerte zwanzig Minuten, bis die Rettung eintraf.

Morgen hätte ich gern einen total langweiligen Tag, bitte.

1 Kommentar 21.9.17 22:04, kommentieren

22. und 23. September

Wie zu erwarten war, hat das Kind in den letzten Tagen Obst und Gemüse in homöopathischen Dosen zu sich genommen. ("Ich mag keine grünen Äpfel!" ) Gestern hatte es noch Schonfrist (gefülltes Weckerl und Riesen-Eis), aber heute habe ich uns ein Linsen-Zucchini-Curry mit österreichischem Reis gekocht. Vorher werden wir den Rest der Zucchinicremesuppe essen.

Der Reis wird versuchsweise im Seewinkel angebaut und war ein Gastgeschenk. Heute habe ich, wie angegeben, eine Tasse Reis mit Salz in drei Tassen Wasser aufgekocht und köcheln lassen. Theoretisch 30 - 40 Minuten, aber ich gebe sicherheitshalber 10 Minuten dazu. Wir mögen Reis gern weich und nicht bissfest.

Das Curry ist wieder einmal ein Vernichtungsfeldzug. Begonnen habe ich mit einem ordentlichen Löffel vom Bratenschmalz von neulich. Darin habe ich drei Mini-Knoblauchzehen und die letzten drei Mini-Zwieberl, ein Lorbeerblatt, ein Asterl Rosmarin und einen gehäuften Löffel vom Curry Oriental angebraten. Außerdem noch ein Stück Pastinake, geschält und klein gewürfelt.

Nach einigen Minuten habe ich eine Handvoll Linsen und drei Stück kandierten Ingwer, gehackt, sowie je einen Esslöffel Rosinen und Pinienkerne dazugegeben, mit zwei Brieferl Sojasauce und einem guten Achterl gekochten Paradeisern abgelöscht und mit heißem Wasser aufgegossen.

Das köchelte jetzt wieder zehn Minuten, und dann kam ein halber Zucchini, eher klein gewürfelt, hinein. Das köchelt jetzt seit einer Viertelstunde - und jetzt dreh ich es ab und lasse es noch ein paar Minuten ziehen.

Mahlzeit!

23.9.17 11:26, kommentieren

24. September

Hoppala. Eigentlich wollte ich heute nur ein Kalbsragout nach Art der Sparköchin mit Teigwaren kochen. Dazu habe ich das Packerl mit dem Fleisch gestern aus dem Tiefkühler genommen und auftauen lassen. Allerdings habe ich das Gewicht falsch eingeschätzt. Eine Nachschau auf dem Etikett hat dann einen Dreiviertelkilo angezeigt. Für drei Portionen natürlich zuviel. Schließlich hab ich mir irgendwann mal überlegt, dass ein Fleischkonsum für das Kind und mich pro Woche von einem dreiviertel bis einem ganzen Kilo angemessen wäre. Und das wärs dann schon gewesen bis nächsten Sonntag.

Also hab ich vom Fleisch drei Scheiben (etwa die Hälfte) abgeschnitten und in kleine Scheiberl geschnitten. Außerdem hab ich ein großes Zwiebelhapperl, eine Karotte und eine eher kleinere Pastinake klein gewürfelt. Und ein paar Kirschparadeiser zerteilt. Dann passierte das folgende.

Erst hab ich den Rest vom Bratenschmalz ins beschichtete Reinderl getan, und darin das Fleisch angebraten. Dann kam das Fleisch wieder raus und das Gemüse rein und wurde ebenfalls angebraten. Nach ein paar Minuten hab ich es gesalzen, ein Stammerl Rosmarin, ein  Sellerie-Blatt und zwei Lauchblätter obenauf gelegt und mit kochendem Wasser aufgegossen.

Deckel drauf und eine Viertelstunde köcheln lassen. Das Blattzeugs entfernt, den Rest mit dem Pürierstab traktiert. Das Fleisch wieder reingegeben, nachgesalzen, noch einen ordentlichen Schluck Obers zugegossen und dann ohne Deckel bei großer Hitze weitere zwanzig Minuten köcheln lassen, damit die Sauce einkochen kann.

Da blieb reichlich Zeit, um zwei Portionen Spaghetti weich zu kriegen und auch noch das Geschirr zu waschen. (War dringend nötig.)

Vom Ragout ist noch eine Portion da, die Spaghetti sind weg. Was mir jetzt noch fehlt, ist eine Inspiration, was mit dem Rest von der Kalbsschulter geschehen soll ...

24.9.17 13:46, kommentieren

25. September

Vom gestrigen Ragout ist eine kleine Portion übrig geblieben, gottseidank, denn heute sind die Handwerker im Haus, die zwar nicht verpflegt werden wollen, aber mich doch einigermaßen einschränken. Obwohl ich heute schon zwei Gläser Pfefferoni eingelegt, einen Haufen Äpfel mit Aronien entsaftet, eine Portion Weintrauben in den Dörrapparat gestopft und einen Apfelkuchen gebacken habe.

Nur zum Mittagessen-kochen fehlte mir die Ruhe. Das einzige, was passierte, war, dass ich fast ein ganzes Packerl Suppeneinlage (Mini-Muscherln) in Salzwasser kochte, einen Teil davon als Beilage zum Ragout aß und den Rest in die Suppe gab.

Ach so ja, die Suppe. Weil ich doch gestern nicht wusste, was ich mit dem Rest der Kalbsschulter anfangen sollte, hab ich sie gekocht. Ins Wasser (ich habe das Kochwasser der Teigwaren verwendet) kamen neben etwas Salz ein Lorbeerblatt, etwas Rosmarin, einige kleine Knoblauchzehen, Blätter von Lauch und Sellerie sowie Karotte, Pastinake und Petersilstängel.

Nach etwas über zwei Stunden hab ich sie für weich genug erklärt, die Kalbsschulter, vom Herd genommen und auskühlen lassen. Mit der werde ich heute einen Rindfleischsalat nach Art der Sparköchin mit Gebäck fabrizieren.

Nämlich werde ich das Fleisch in mundgerechte Happerl schneiden, ein bis zwei Salatherzen in Streifen schneiden, ein paar Kirschparadeiser halbieren und ein Stück Gurke schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Das alles werde ich salzen und pfeffern und mit einem Rest Mayonnaise abrühren. Und mit einem Rest Portulak garnieren. Dazu essen wir das letzte von den Parmesanstangerln, die wir gestern erstanden haben.

Heute mittags habe ich übrigens eine halbe Handvoll Spaghetti von gestern mit einem Esslöffel Butterbröseln von den Knödeln neulich vermengt, gezuckert und mit einem gemischten Kompott als Nachspeise gegessen. Bei uns verkommt nix, wie ihr merkt.

1 Kommentar 25.9.17 15:08, kommentieren

26. September

Um der Wahrheit Ehre zu geben: die Optik vom Rindfleischsalat hat das Kind gestern nicht angesprochen. Es hat sich aber überwunden und gekostet (nach meinem freundlichen Hinweis, dass viel Mayonnaise drin ist), und der Geschmack hat es sofort überzeugt.

Zum Glück hat es mir wenigstens eine kleine Portion davon übrig gelassen, die ich - verlängert mit einem Teil der gestrigen Suppeneinlage, die doch üppiger ausgefallen ist als angenommen - nach dem Rest der gestrigen Suppe heute noch als Mittagessen deklarieren kann. Danach gibts ein Stück Kuchen.

Was aber heute früh schon  auf dem Programm stand: zwei drittklassige kleine Broccolirosen ernten. Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Pflanzen tatsächlich Broccoli sind. Sie sind ungeplant im Kübel aufgegangen, haben ausgesehen wie Gemüsepflanzerl und ich hab sie stehen und wachsen lassen. Neulich hab ich irgendwo von einer Kohlart gelesen (war es Palmkohl?), den man nur gegart verzehren darf. Vorsichtshalber hab ich die Dinger auch ordentlich erhitzt.

Nämlich in der Suppe von gestern, ohne Fleisch und sonstige Einlage. Erst hab ich einen Erdapfel klein gewürfelt und ins Reinderl getan. Dann hab ich die Vielleicht-Broccoli geschält und die Rosen abgeschnitten und alles bissfest gedünstet. Die Rosen kamen ins Schüsserl, die Schalen zum Hendlfutter. Die Stängel und Blätter hab ich klein geschnitten und dann zur Suppe gegeben und alles eine Viertelstunde gekocht und anschließend püriert. Leider sind die Blätter noch in Stücken; das wird dem Kind heute Abend nicht gefallen, fürchte ich. Auch wenn ich noch mit Milch verfeinern werde.

Hoffentlich werden ihm wenigstens die Spaghetti in Broccoli-Sauce munden, die ich mit den Roserln komponieren werde. Nämlich werde ich, während die Spaghetti kochen, in etwas Butter ein halbes gehacktes Zwiebelhapperl anrösten und mit Mehl eine helle Einbrenn bereiten, salzen und mit Milch aufgießen. Das köchelt dann langsam auf, unter ständigem Rühren, und wird sich hoffentlich zu einer akzeptablen Bechamelsauce entwickeln. In dieser erwärme ich dann den Broccoli, gebe die Spaghetti dazu, und aus.

Bei Tisch werden wir uns vermutlich geriebenen Parmesan drüberstreuen. Und, wenn ich nachmittags gut drauf bin, einen gemischten Salat dazu essen.

1 Kommentar 26.9.17 09:50, kommentieren

27. September

Nach einem Blick in den Kühlschrank hab ich heute, mehr seufzend als genießerisch, den geplanten Risotto auf demnächst verschoben und mir eine bunte Salatschüssel mit Büffelmozzarella und Gebäck verordnet. Wäre ja schade, wenn das Gemüse schlecht wird.

Wenigstens war die Zubereitung einfach. Ein Salatherz zerteilen, einen Rest Gurke schälen, entkernen und in Stücke schneiden, ein paar von den Paradeisern zerstückeln und zwei Löffel Rote-Rüben-Salat aus dem Glas zugeben. Dann noch den Rest Portulak und ein paar Petersil-Blatterl drüber, und die Mozzarella-Kugel, grob zerteilt.

Weil nämlich der Supermarkt grad eine Aktion hat. Die Sparköchin sollte ja den Supermarkt meiden wie der Teufel das Weihwasser. Bei solchen Aktionen kaufe ich immer mehr als ich wollte. (Werde ich auch nicht die einzige sein.) Obwohl ich eh nicht hungrig hingehe und eine Einkaufsliste bei mir habe, die ich auch brav abarbeite. Aber dann lacht mich dieser Büffelmozzarella an, nur noch einen Tag haltbar (theoretisch) und zum halben Preis.

Hab ich ihn mitnehmen müssen.

Zu meiner Rechtfertigung hab ich mich an Valentin Thurn und Stefan Kerutzberger erinnert, deren Buch "Die Essensvernichter" ich vor kurzem in der Reißn hatte. Die schrieben auch, nicht wörtlich, aber ungefähr: der mündige Konsument sollte eher die aus Haltbarkeitsgründen verbilligten Lebensmittel auswählen, um Lebensmittelmüll zu vermeiden.

Ja, eh. Sie haben nicht gesagt, dass man sich mit solchen Dingen den Kühlschrank zupflastern soll und dann nur noch abgelaufenes Zeugs isst. Letztens hab ich es wieder einmal übertrieben und musste einen zwei Monate überfälligen Rahm den Hendln verfüttern, weil er nicht mehr erstklassig war. (Ja, die Hendln haben ihn gut vertragen.)

Ich würde gern sagen: jetzt hab ich mich aber an der Nase genommen und werde mich beim Einkaufen zurückhalten. Aber heute hab ich wieder einen demnächst abgelaufenen verbilligten Mozzarella mitgenommen. Die Mini-Kugeln diesmal, die kommen morgen auf den Risotto. Und morgen geh ich wieder hin, zum Supermarkt. Schließlich hab ich noch ein paar von den Aktionspickerln.

28.9.17 08:10, kommentieren

28. September

Da hammas. Heute wollte ich mein Lieblingslokal besuchen: Running Sushi im Einkaufszentrum. Ist aber kein Running Sushi mehr. Viel besser. Heißt jetzt: All you can eat - à la carte.

Im Detail bedeutet das: du bestellst, zu einem Pauschalpreis, aus einer üppigen Speisekarte eine Reihe von Tellerchen nach deinem Gusto. Nicht alle auf einmal, sondern gangweise, sozusagen. Du kannst bestellen, soviel du essen kannst. ABER: wenn du Essen übrig lässt, zahlst du 4 Euro pro Portion zusätzlich.

Super, oder? Die Speisen laufen nicht mehr erbarmungswürdig ihre Runden übers Band, sondern werden nach Bedarf frisch zubereitet. Es bleiben weniger Abfälle. Nach wie vor wird jedeR satt. Sie kochen köstlich.

Natürlich habe ich zuviel bestellt, aber alles brav aufgegessen. Und jetzt weiß ich, dass ich beim nächsten Mal um zwei Teller weniger bestellen kann.

Ich bin begeistert. Der einzige Nachteil ist: mit einem Kind hingehen ist jetzt nimmer so lustig und einfach wie früher. Aber das kriegen wir auch noch hin.

2 Kommentare 28.9.17 21:42, kommentieren

29. September

Heute der Risotto mit buntem Salat. Allerdings von den Plänen leicht abgewichen, aber das habt ihr eh schon vermutet.

Der Speck muss nämlich weg, und so habe ich den fetten Anteil in Streiferl geschnitten und gemeinsam mit einem Esslöffel gehacktem Zwiebel im beschichteten Reinderl ausgebraten. Nach einigen Minuten kamen 12 Deka Rundkornreis sowie Salz und Pfeffer dazu, und alles wurde weiter geröstet, bis der halbe Liter Wasser kochte, mit dem ich dann aufgoss. Umrühren, Deckel drauf, Hitze reduzieren, eine Viertelstunde in Ruhe lassen. Vielleicht noch ein bisserl Wasser nachgießen.

In der Zwischenzeit einen Salat aus dem letzten vorhandenen Salatherz, einem Rest geschälter Gurke und drei Paradeisern, zerteilt, komponiert und mit Omas Marinade aufgegossen. - Das ist die, die sie uns immer in einer Flasche fertig zubereitet mitgibt (eigentlich: die wir uns immer fertig zubereitet von meiner Mutter schnorren), weil die dem Kind am besten schmeckt und ich sie einfach selber nicht so hinbringe.

In mein Salatschüsserl kommt zusätzlich ein Löffel Rote-Rüben-Salat und eine Handvoll Asiagrün (ziemlich scharf!). Auf den Tisch kommt geriebener Parmesan und die letzten Mini-Mozzarella-Kugerln. Und in den Risotto kommt, ganz zum Schluss, ein gehäufter Esslöffel gehackter Petersil. Nicht zur Freude des Kindes, aber ein paar wertvolle Inhaltsstoffe müssen auch sein.

Und nachher wirds ein Joghurt mit Marmelade geben, das seh ich kommen.

1 Kommentar 29.9.17 13:22, kommentieren

30. September

Die StammleserInnen wissen schon, was ihnen heute blüht: Reislaibchen mit buntem Salat. Vorher eine Broccolicremesuppe. Dabei hätte ich schon wieder fast umplanen müssen. Von nachbarlicher Seite sind mir nämlich höchst unerwartet und erfreulicherweise zwei Parasolkappen und drei Steinpilze zugewachsen. Danke, liebe E! Die Steinpilze habe ich scheibliert und eingefroren, aber die Parasole müssen paniert und herausgebacken werden. Da ich sie aber bis morgen im Kühlschrank aufheben kann, konnten wir heute noch die Reste essen.

Nämlich habe ich meine Broccoli-Ernte verwertet. Zuerst die Schalen mit allerhand anderen Blättern und Stängeln ausgekocht. Dann die Rosen ebendort ein paar Minuten bissfest gekocht (die werden nach dem Auskühlen auch eingefroren). Dann die Stängel und einen Erdapfel gewürfelt und im selben Wasser geköchelt und püriert. Würzen musste ich nur mit Salz, und ein Achterl Milch (das vorletzte) hab ich zugegossen. Die "Abfälle" der gekochten Roserln waren unsere Suppeneinlage.

Zum gestrigen Risotto-Rest habe ich den Rest vom geriebenen Parmesan, etwas Salz und ein Ei geschmissen, alles gut vermengt und im vorletzten Lackerl Olivenöl beidseitig (als Laibchen geformt natürlich) herausgebacken.

Derweil hab ich die vorletzte Gurke geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten, eine Handvoll Kirschparadeiser halbiert und auf meine Portion noch Asiagrün und einen Rest Rote-Rüben-Salat gegeben. Das Kind kriegte den letzten Rest von der Oma-Marinade. Die Flasche ist schon eingepackt, auf dass sie demnächst wieder befüllt werde ...

Übrigens sind unsere Kirschparadeiser keine Kirschparadeiser im eigentlichen Sinn. Wir haben rote ovale, gelbe birnenförmige und orangefarbene bunkerte Miniparadeiser. Macht aber nix.

Als Nachtisch habe ich mir einen Milchkaffee gemacht aus einem Rest Filterkaffee, viel Zucker und dem letzten Achterl Milch.

Ach, ist das schön, wenn ich im Kühlschrank zumindest wieder alles sehen kann, was drin ist - wenn es auch nach wie vor zuviel ist. Die Lauchstange muss demnächst weg, mit der muss mir was einfallen in den kommenden Tagen.

30.9.17 12:52, kommentieren