Der Sparküche-Blog.

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23. August

Weil ich heute nur mich selbst verköstigen musste, habe ich die Gelegenheit ergriffen und Hirse gedünstet und Melanzani und Kukuruz verarbeitet. Das Ergebnis nannte ich höchst unoriginell Melanzani-Kukuruz-Gemüse mit Hirse. Natürlich habe ich die Hirse großzügig dimensioniert, damit demnächst ein Auflauf draus werden kann.

Zuerst habe ich die Hirse im beschichteten Reinderl angeröstet, schwach gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen (dreifache Menge Wasser, bezogen auf die Hirse). Dann bei reduzierter Hitze zugedeckt eine gute halbe Stunde erst köcheln und dann ziehen lassen.

Derweil habe ich Olivenöl in der Pfanne erhitzt und eine große zerteilte Knoblauchzehe drin angebraten, und gleich eine kleine Melanzani hineingestückelt. Den Kukuruz habe ich auch gleich hineingetan. Aber diesmal hat mich das blöde Rebeln nicht gefreut, und ich hab die Körndln mit dem Messer vom Kolben geschnitten. Da war ich gleich fertig.

Jedenfalls hat diese Mischung bei eher großer Hitze auch zwanzig Minuten gebraten - unter Rühren meinerseits -, bis die Melanzani (nicht aber der Kukuruz, leider) weich war. Dann hab ich eine Portion Hirse untergemischt und mit der ungarischen Scharf-Paste nachgewürzt. Und ein Stück geschnittene Gurke und ein paar Paradeiser dazugegessen.

25.8.17 18:59, kommentieren

24. und 25. August

Gestern waren wir auf einen Rinderschmorbraten eingeladen, aber heute habe ich wieder selbst fürs Essen gesorgt: erst gab es die Zucchinicremesuppe, die ich vor dem Urlaub noch gach eingeglast hatte. Die hat das tadellos überstanden. Danach gab es den versprochenen Hirseauflauf. Und weil ich schon dabei war und eh dringend ein paar Eier wegmüssen, habe ich auch gleich einen Pfirsichkuchen gebacken, fürs morgige Frühstück.

Beim Auflauf ist mir ein Fehler passiert, nämlich hab ich das Eiklar von den zwei Eiern, die ich verwendet habe, nicht zu Schnee geschlagen, sondern im ganzen (also schon ohne Schale, soweit war ich dann schon!) mit fast zehn Deka Butter und mindestens ebensoviel Zucker schaumig geschlagen.

In diese Mischung hab ich die restliche Hirse (vielleicht ein bisschen mehr als ein Liter Volumen) untergehoben. Dann ist mir ein Rest geriebener Haselnüsse im Kühlschrank in die Hände gekommen, und ich habe eine Hälfte davon (vielleicht vier Deka) zur Masse gegeben und eingerührt.

Außerdem hab ich die hohe Auflaufform gebuttert und einen antiquarischen Apfel und einige Weingartenpfirsiche geschält (die Pfirsiche vorher auch blanchiert, um mich nicht plagen zu müssen) und in Spalten geschnitten.

Der Rest war einfach: die Hälfte der Masse in die Form, das Obst drauf, gut festdrücken, den Rest der Masse drauf. Und dann einpacken und mitnehmen und am Zielort bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für fast eine Stunde ins Rohr stellen.

Viel ist nimmer da. 

 

Für den Kuchen hab ich mein Blitz-Rezept erweitert, indem ich zu den obligatorischen 10 Deka Zucker, Butter und Mehl nicht nur drei statt zwei Eier, sondern auch den Rest der geriebenen Nüsse gerührt habe. Jetzt sind sie weg, endlich.

Den Teig in eine gebutterte bemehlte Form geben, mit Pfirsichspalten - siehe oben - belegen und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen.

War eine gute Idee, mit den Nüssen, er schmeckt richtig gut so!

25.8.17 19:10, kommentieren

26. bis 29. August

Nicht, dass ich nicht eh daheim wäre. Ich komme nur nicht zum Kochen. Jeden Tag ergibt sich etwas anderes, was mich von der Küche fernhält. Naja, ganz so ist es auch wieder nicht. Ich steh ja schon in der Küche. Ich koche Paradeiser ein, lege Gurken in Balsamico ein, trockne Äpfel, backe einen Pfirsichkuchen, friere Kohlrabi und Zucchini ein ... und heute Abend werfe ich wieder den Herd an und mache uns eine Gemüse-Eierspeis mit Gebäck.

Dafür werde ich ein kleines Zwiebelhapperl schneiden und vielleicht etwas Speck braten (vielleicht entscheide ich mich aber auch für die gesundheitsbewusste Variante und nehme Olivenöl). Dann kommt zerteiltes Gemüse dazu.  Jedenfalls Zucchini, vielleicht Kukuruz und vielleicht Paradeiser.

Den Kukuruz würde ich vorher kochen wollen, was soviel heißt wie: der scheidet für heute aus. Aber ich hab drei Stück Fisolen, die könnte ich reinschneiden. Falls die noch leben.

Und wir werden über die fertige Eierspeis geriebenen Parmesan drüberstreuenn.

29.8.17 16:15, kommentieren

30. August

Wenn zum hauseigenen Frühaufsteher-Kind noch ein zweites ebensolches dazukommt, kann es durchaus sein, dass eine gezwungenermaßen um acht Uhr früh trotz Schlafmangels schon einen Pistazienpudding gemacht, einen Schafgarbensirup in den Flaschen und einen halben Liter gemischtes Kompott im Glas hat.

In den folgenden Stunden hab ich mit allerlei Kleinigkeiten versucht mich wachzuhalten. In der Küche ist ganz schön was weitergegangen, aber zum Kochen für mich selbst bin ich nicht gekommen. Nur für den Abend hab ich Ofenkürbis vorgegart und für morgen eine Kürbiscremesuppe vorbereitet.

Für den Ofenkürbis hab ich die kleinste ofenfeste Form mit Öl bedeckt, dünne Kürbisspalten - vom Hokkaido, mit Schale - hineingeschlichtet, gesalzen und mit geriebenem Parmesan bestreut. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine halbe Stunde im Rohr lassen und dann dortselbst auskühlen lassen und abends, auch im Rohr, auf lauwarm aufgewärmt. - Da ist nix übrig geblieben.

Die Suppe ist nach dem Was-ich-so-finde-Prinzip entstanden. Erst hab ich die restlichen zwei Kukuruzkolben halbiert und in Wasser gekocht (um die Körner dann von den Kolben zu schneiden).

Im selben Salzwasser hab ich dann allerhand Schalen, Stängel und Blätter sowie einige Mini-Knoblauchzehen ausgekocht, die ich dann rausgeschöpft habe.  Und dann hab ich nachgesalzen und Hokkaido- und Erdäpfelwürfel ins Wasser gegeben und die noch eine knappe halbe Stunde geköchelt.

Morgen werde ich alles pürieren und mit Obers und etwas Wasser vollenden.

31.8.17 17:46, kommentieren

31. August

Es hilft nix. Das Gemüse muss weg. Also hab ich, der Not (des Überflusses) gehorchend, einen Gemüseeintopf fabriziert. Den haben wir mit Gebäck gegessen und danach Obst nachgeschoben.

Ins Reindl kam großzügig Rapsöl und Gewürzmischung, das wurde erhitzt. Jetzt kam die erste Tranche des Gemüses dazu: Erdapfel, Melanzani und Zwiebel. Außerdem: ein Speckschwarterl, ein Stück Parmesanrinde und eine Handvoll Linsen. Und Salz. Nach einigen Minuten des Anröstens hab ich mit Wasser aufgegossen und alles eine Viertelstunde köcheln lassen.

Jetzt hab ich noch die Körner von einem Kukuruzkolben sowie einen kleinen Zucchini in Scheiben zugegeben und noch eine Viertelstunde weitergeköchelt. Das wars auch schon.

31.8.17 17:52, kommentieren