Der Sparküche-Blog.

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17. und 18. Jänner

Gestern gab es nach einem ziemlich erweiterten Frühstück nur noch ein Käseweckerl als Mittagessen.

Nämlich habe ich Palatschinken serviert. Aus einem hauseigenen Ei, Milch, Salz und Dinkel-Kuchenmehl, von dem ich immer mehr begeistert bin. Man braucht etwas mehr Flüssigkeit und der Teig muss länger ziehen, aber dann, in Butter gebacken, schmecken die Palatschinken wirklich gut. Wir haben sie mit verschiedenen Marmeladen gefüllt.

Vier Stück sind übrig geblieben. Die habe ich heute aus dem Kühlschrank genommen, mit Marmelade gefüllt, halbiert und in eine bebutterte Form gelegt. Einen Esslöffel Zucker hab ich auch noch draufgestreut. Dann hab ich ein versprudeltes Ei mit 3/8 l Milch vermischt und in die Form gegossen.

Die musste ich, weil sie ziemlich voll war, vorsichtig ins Backrohr balancieren. Dort blieb sie etwa eine Stunde bei 160 Grad Umluft. Und wisst ihr was? Der Palatschinken-Auflauf ist herrlich aufgegangen, aber einiges ist auch auf den Boden des Backrohrs getropft. Eine General-Reinigung desselben rückt unheilvoll näher ...

Gleichzeitig habe ich auch eine Gemüsesuppe gekocht, aus allerhand Gemüseresten zum Auskochen (Fenchel, Kohlrabi), einigen Sellerie- und Pastinakstücken, Knoblauchzehen, zwei gewürfelten mehligen Erdäpfeln sowie Lorbeerblatt und Salz.

Nach einer Stunde habe ich das Nicht-Essbare rausgenommen, die Suppe püriert und mit ordentlich Obers verfeinert.

18.1.17 12:45, kommentieren

19. bis 21. Jänner

Was vorgestern war, weiß ich gar nimmer so genau. Aber gestern hab ich zwei Kinder glücklich gemacht. Leider nicht mit meinen eigenen Kochkünsten, sondern mit einem Besuch beim Asia Buffet.

Heute war ich wieder selber dran und hab auch wieder einmal festgestellt, dass man dem Kind fast jede Speise unterjubeln kann, wenn es nur klar mitkriegt, dass Speck drin ist. Oder Paradeissauce.

Mit der heutigen Fleischpfanne nach Art der Sparköchin und Reis habe ich einen Doppel-Trumpf ausgespielt.

Zuerst habe ich eine Portion Reis wie immer zum Dünsten hingestellt. Dann hab ich in Sonnenblumenöl eine Handvoll Speckstreifen (vom Labonca-Selchspeck) und vielleicht 20 Deka geschnitzelten Schweinslungenbraten, ebenfalls vom Sonnenschwein, angebraten. Nach ein paar Minuten habe ich die festen Bestandteile rausgenommen und im Bratensatz ein geschnittenes Zwiebelhapperl und ein paar Rosmarinnadeln angebraten.

Dazu sind nach drei Minuten zwei Äpfel, geschält und gewürfelt, dazu gekommen sowie Salz und Zucker als Würze. Wieder gebraten, und dann mit einem Achterl gekochte Paradeiser und etwas Wasser angegossen, Fleisch und Speck wieder dazugegeben, gut vermischt und noch zehn Minuten schmurgeln lassen.

21.1.17 13:45, kommentieren

22. und 23. Jänner

Heute war Junk Food Monday - Sushi und Pizza. Gestern waren wir auf Nudelsuppe, Surbraten mit Reis und Salat und Rhabarberkuchen eingeladen. Sehr köstlich.

Ich denke, Österreich ist das einzige Land, das einen Schweinsbraten aus einem Stück Fleisch macht, das in der Sur gelegen ist. Das Fleisch ist knallrosa und ziemlich salzig-würzig. Manche Menschen essen auch Schnitzel aus so einem Fleisch. Ich empfinds als gewöhnungsbedürftig, muss ich sagen.

Grundsätzlich wird der Sur-Schweinsbraten - diesmal aus einem Schopfbraten - wie ein normaler zubereitet. Salz braucht man halt weniger. Mit Knoblauch und Kümmel würzen, in den Bräter tun und ein Achterl Wasser angießen und ein paar Knoblauchzehen hinein und ins Rohr und dort bei guter Hitze ordentlich lang belassen.

Reis und Salate (Happerlsalat und Chinakohl - der Vogerlsalat lässt sich aufgrund der herrschenden Temperatur grad nicht ernten, leider) brauch ich eh nicht näher zu beschreiben. Der Kuchen war mit eingefrorenem Rhabarber (roh!) gebacken und brachte einen herrlichen Vorgeschmack auf den hoffentlich bald nahenden Frühling.

24.1.17 07:20, kommentieren

24. Jänner

Viel war auch heute nicht los in meiner Küche. Dass es trotzdem ein mehrgängiges Menü geworden ist, liegt an den Vorräten ...

Zuerst habe ich ein Schüsserl Salat gegessen. Eine Handvoll Vogerln (schon vor etlichen Tagen geerntet, aber noch gut erhalten) gemischt mit ein paar Löffeln Rote-Rüben-Salat, der im Kühlschrank schon das einjährige Jubiläum feierte.

Als Hauptspeise gab es Pasta mit Trüffelpesto, danach Banane und Rhabarberkuchen. Das Pesto hab ich bei der letzten Aktion von SOS Parmesan erstanden, es ist ein sehr aromatischer Zwischendurch-Luxus.

Von den Teigwaren hab ich gleich mehr gekocht. Die restlichen werde ich heute Abend in reichlich Butter schwenken, mit einem Rest geriebenem Mohn vermengen, bei Tisch ordentlich zuckern und mit Apfelkompott (aus dem Kellerregal) verzwicken.

24.1.17 17:23, kommentieren

25. Jänner

H wollte zum Essen kommen, ist aber leider krank. Also hab ich das Programm verkleinert und nur eine Minestrone, Bratwürstel mit Braterdäpfeln und Chutney und keinen Nachtisch serviert, weil wir heute sowieso ausnahmsweise noch jausnen werden.

Für die Suppe hab ich das Kochwasser der gestrigen Teigwaren genommen, mit Wasser verlängert, als Würze ein Stück Speckschwarte, ein Lorbeerblatt, etwas Oregano und ein paar Rosmarinnadeln zugegeben und allerhand klein gewürfeltes Gemüse. Und ein Mini-Glas gekochte Paradeiser. Das Gemüse war großteils aus dem Tiefkühler, außer dem Zwiebelhapperl und den Erdäpfeln.

Die Suppe hat eine Stunde geköchelt, bevor ich noch eine Handvoll blanchierte Fisolen, fein geschnitten, und den letzten Rest der Mini-Mascherl zugegeben habe und die Teigwaren weich gekocht habe.

Weil die Suppe für drei berechnet war und ich nicht vier Tage dran essen wollte, hab ich zwei Schraubgläser mit der kochend heißen Suppe randvoll befüllt und sofort verschlossen. Abgekühlt kommen die in den Kühlschrank und werden dort hoffentlich ein paar Wochen halten und uns zweimal eine Vorspeise liefern.

Als nächsten Schritt habe ich eine Portion Erdäpfel gekocht, ausnahmsweise ungeschält in Wasser. Weil ich die Schalen der Suppenerdäpfel gleich als Hendlfutter mitgekocht habe. Sparköchin eben.

Die kamen dann geschält und in Scheiben geschnitten ins beschichtete Reinderl und wurden mit Öl und Salz gebraten.

Die Würstel sind von Labonca und werden auf dem Plattengrill gebraten.

25.1.17 13:35, kommentieren

26. Jänner

Schwerer Diätfehler bei der gestrigen Jause hat mich heute gezwungen, es bei einer Schüssel Blattsalat mit Gebäck zu belassen.

Im Supermarkt habe ich heute, völlig unnachhaltig, eine Packung gemischter Salatherzen (immerhin auch mit einem Radicchio) erstanden. Die habe ich mir zerkleinert (nur ein Rest Radicchio ist noch da) und mit Balsamico und Kernöl mariniert und mit einem Kürbiskernweckerl verspeist.

Ob das Stück Biskottentorte, das ich mir wider besseren Wissens als Nachtisch gegönnt habe, den Magen nicht gleich wieder belasten wird, bleibt zu beobachten.

26.1.17 13:17, kommentieren

27. Jänner

Geht schon wieder besser. Für heute habe ich ein Packerl geraspelten Kürbis, roh, aus dem Tiefkühler gegraben und werde Kürbisrahmgemüse mit Holzfällererdäpfeln und gebratenem Radicchio auf den Tisch stellen. Nachher gibts Biskotten-Torte.

Weil ich nämlich das Radicchio-Herz von gestern loswerden will. Also werde ich den Radicchio längs halbieren und in der Pfanne in Öl rundherum anbraten und salzen.

Vorher aber habe ich schon sieben kleine speckige Erdäpfel gedämpft und geschält. Die schneide ich in Scheiben. In einer Pfanne brate ich reichlich Speckstreiferl in etwas Schmalz an, gebe zwei Rosmarinzweigerl sowie ein geschnittenes Zwiebelhapperl dazu und brate alles weiter. Zum Schluss kommen die Erdäpfel dazu und werden mitgebraten.

Währenddessen köchelt der Kürbis mit wenig Wasser, Salz, Pfeffer und Kümmel bissfest. Danach rühre ich einen halben Becher Rahm mit etwas Mehl glatt und gebe das Gmachtl in den Kürbis, verrühre alles gut und koche das ganze noch einmal kurz auf.

Und fertig.

27.1.17 12:56, kommentieren