Der Sparküche-Blog.

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19. bis 21. Dezember

Vorgestern hab ich mir immerhin die geschnorrte Schweinsbratenscheibe mit dem Rest der Öhrchen gewärmt und Is wunderbares Sauergemüse dazugegessen. Könnte man fast schon als vernünftige Mahlzeit bezeichnen.

Gestern war es dann leider wieder nur ein Kebab - wobei es definitiv Qualitätsunterschiede gibt: das Ding gestern hatte derart viele Knorpel und Flachsen, dass es zum Weinen war. Und das Weckerl war auch nicht vom feinsten. Da lob ich mir unsere Stammbuden!

Heute aber war H mein Gast, und da hab ich mich zusammengerissen. Es gab Ofenkürbis, Linsen-Gemüse-Curry, Couscous und Erdäpfel-Fisolen-Gröstl (das hab ich Wiener Derby getauft, weil ich lila Erdäpfel verwendet habe).

Begonnen hab ich in der Früh schon mit den Erdäpfeln, die ich gedämpft und noch heiß geschält habe.

Später hab ich weitergemacht mit dem Curry. Zuerst hab ich die Gewürze in relativ wenig Schmalz angebraten. Es war ein Lorbeerblatt, zwei Stammerl Bohnenkraut, eine Prise Hing aka Stinkwurz, ein Teelöffel Curry Oriental, ein paar Rosmarinnadeln, zwei gehackte Knoblauchzehen und eine Scheibe gehackter Ingwer. Dann kam eine Handvoll Speckstreiferl dazu und eine Handvoll klein gewürfeltes Gemüse (Pastinake und Sellerie).

Das hab ich ein paar Minuten weitergebraten und hernach gesalzen und mit einem Brieferl Sojasauce und einem größeren Glas gekochten Paradeisern abgelöscht. Als Würze kam ein wenig Zucker dazu. Jetzt hab ein eineinhalb Handvoll Chateau-Linsen reingegeben, mit etwas heißem Wasser aufgegossen, alles zum Kochen gebracht und zugedeckt eine Viertelstunde köcheln lassen. 

In der Zwischenzeit hab ich in eine Auflaufform Olivenöl getan, den Großteil eines kleinen Butternuss-Kürbisses geschält und in Spalten geschnitten und hineingeschlichtet, mit Öl beträufelt, gesalzen und mit geriebenem Parmesan - hurra, die Lieferung von SOS Parmesan ist endlich da! - bestreut. Das kam für eine Dreiviertelstunde bei 150 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr

Jetzt kam eine Handvoll gewürfelter Butternuss-Kürbis zum Curry, und alles kochte nochmals eine Viertelstunde. Zum Schluss kam ein ordentlicher Esslöffel Schlagobers dazu, der feste Teil nämlich, der sich immer oben absetzt. Wenn man Bio-Schlagobers kauft.

Das hat dann noch ohne Deckel ein paar Minuten weitergekocht und war soweit fertig. Dann hab ich drei Portionen Couscous in eine flache Schüssel gegeben, gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen.

Zwischendurch hab ich gach einen Krampus-Pudding gemacht, aus einem Dreiviertelliter Milch, die ich mit einem großen Schoko-Krampus zum Kochen gebracht habe, vier gehäuften Esslöffeln Zucker dazu. Da hinein hab ich dann noch ein paar Löffel Milch, verrührt mit zwei ziemlich gehäuften Esslöffeln Maisstärke, gerührt und alles noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Am Schluss hab ich mich um das Gröstl gekümmert. In einem Esslöffel Schmalz hab ich eine Handvoll Speckstreiferl  und zwei geringelte Jungzwiebeln angebraten, ein Packerl blanchierte Fisolen aus dem Tiefkühler zugegeben und mitgebraten, gesalzen und weitergebraten und schließlich die scheiblierten Erdäpfel untergehoben und alles noch einmal scharf durchgebraten.

Der Pudding ist leider etwas bröckelig geraten, warum auch immer, aber geschmacklich war alles wirklich in Ordnung. Hat auch H gesagt, übrigens.

21.12.16 13:13, kommentieren

22. Dezember

Wie ihr richtig vermutet habt, habe ich heute Restln gegessen. Sehr angenehm, heimzukommen und das Essen braucht nur noch gewärmt werden ...

Für morgen habe ich Stein-Champignons gekauft - werden sehen, was ich daraus zaubern werde!

22.12.16 16:10, kommentieren

23. Dezember

Alle meine guten Koch-Vorsätze wurden durch einen äußerst widerspenstigen Patzerl-Kuchen vereitelt. Also haben wir Wurstsemmeln verzehrt.

Für den Patzerl-Kuchen wollte ich eigentlich die Reste der diversen Nüsse und Marmeladen verarbeiten. Haha. Leider habe ich wieder nicht alles gebraucht, und so wird mich einer der nächsten Tage sehen, wie ich Blätterteigtascherl mit den unterschiedlichsten Füllungen traktiere.

Egal. Jedenfalls habe ich einen Germteig geknetet, wenigstens mit einem Rest Eiklar, den ich zu einem ganzen Ei dazugeschummelt habe. Ansonsten mit einem Dampfl und Mehl, Salz, weicher Butter, eher reichlich Zucker und warmer Milch.

Während der gerastet hat, habe ich zum Beispiel einen Rest Marzipan klein gewürfelt und mit einem Schuss Birnenschnaps und einem Löffel Ribiselmarmelade verrührt. Und ein Packerl Maroni mit Staubzucker vermengt und zerdrückt. Und eine Handvoll Haselnüsse gehackt und mit Marillenmarmelade verrührt. Und zwei Esslöffel gemahlenen Mohn mit einem Rest Powidl vermengt. Und so halt. Den Nougat zu erwärmen war eine ganz schlechte Idee, weil der natürlich zerronnen ist. Der war leider disqualifiziert.

Den Teig hab ich dann in kleine Teile zerzupft, jedes flach gedrückt und mit einem Klecks Fülle belegt - und dann versucht, das Ding zu schließen, ohne dass die Fülle rausquillt. Naja. Großteils ist es mir gelungen.

Die einzelnen Patzerln hab ich dann in eine befettete und bemehlte Kastenform geschlichtet und, als alle drin waren, etwas angedrückt, damit keine Löcher entstehen. Das Ding hat dann bei 165 Grad Ober- und Unterhitze fast eine Stunde gebacken und dann noch ein wenig Restwärme abbekommen.

Jetzt bin ich schon gespannt, was wir morgen frühstücken werden ...

23.12.16 18:53, kommentieren

24. Dezember

Das Kind hat einen eigenständigen Geschmack. Bei einer normalen, eigentlich kinderfreundlichen Pasta asciutta motzt es herum (zuviel Fleisch! zuviel Gemüse! die falschen Teigwaren!), aber wenn es Couscouslaibchen mit Schwammerlsauce gibt, stopft es sich damit voll bis zum Anschlag. (Nein, es hat vorher nicht zwei Tage lang gehungert.)

Kurz hatte ich überlegt, den noch anwesenden essfertigen Couscous den Hühnern als weihnachtliche Gabe zu überantworten, aber dann hab ich mich auf die Sparküche besonnen und zum Couscous drei Esslöffel geriebenen Parmesan, ein Ei, etwas Salz und einen Hauch osmanische Gewürzmischung gegeben und alles gut verrührt.

Während die Masse etwas gezogen hat, habe ich ein Viertelkilo Steinchampignons - ein Impulskauf auf dem donnerstäglichen Bio-Markt - blättrig geschnitten.

Dann habe ich in der Handgeschmiedeten etwas Sonnenblumenöl erhitzt und im kleinen Pfanderl Olivenöl. Die Schwammerl ins kleine Pfanderl und gut angeröstet, derweil die Couscousmasse in kleinen Portionen in die Pfanne gegeben und flachgedrückt (und in Form gebracht). Jetzt die Schwammerl gesalzen und gepfeffert und noch zwei Minuten scharf geröstet, bis sie Saft gelassen haben, dann zwei ordentliche Schluck Obers angegossen und alles zum Köcheln gebracht.

Die Laibchen gewendet und die Schwammerl mit einem Esslöffel griffigem Mehl gestaubt, gut durchgerührt und nochmals aufgekocht. Den Herd abgeschaltet und noch einige Minuten ziehen lassen, und dann waren die Couscouslaibchen auch schon soweit.

Fröhliche Weihnachten!

24.12.16 12:52, kommentieren

Christtag und Stefanitag

Nachdem es am Heiligen Abend kalte Platten mit reichlich Räucherfisch und Schinken gegeben hatte und am Christtag gebratene Ganslhaxerl mit Reis, Rotkraut und Jägersalat serviert wurden, wollte ich der Völlerei am heutigen Stefanitag ein gesundes Mittagessen entgegensetzen und stellte mich für Gemüsesuppe sowie Couscous mit Mangoldgemüse und Rote-Rüben-Salat in die Küche.

Die Ergebnisse meiner Bemühungen wurden erwartungsgemäß kindsseits ohne jeglichen Enthusiasmus aufgenommen.

Während der Couscous, gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen, vor sich hin zog, habe ich ein Packerl blanchierten und geschnittenen Mangold in einem Viertelliter Milch aufgetaut, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und wenig heißem Wasser aufgegossen. Als das Gemüse köchelte, hab ich die Flüssigkeit mit einem Esslöffel griffigen Mehls gebunden.

Der Rest war von der einfachen Sorte: den Salat habe ich einem mütterlichen Glas entnommen, die Suppe einem eigenen Glas (es war eine Schweinsknochensuppe, dies nur der Vollständigkeit halber) und das dem Tiefkühler entrissene gewürfelte Gemüse habe ich eine halbe Stunde in der mit etwas Wasser und Salz verlängerten Suppe weich gekocht.

 

26.12.16 13:54, kommentieren

27. Dezember

Einfache Küche war es heute: Selleriecremesuppe und Pasta mit Paradeissauce. Nachher werde ich mir noch ein griechisches Joghurt mit Honig genehmigen.

Einen großen Erdapfel und drei Restln von Sellerie-Knöllchen habe ich klein gewürfelt in Salzwasser eine halbe Stunde gekocht und dann noch eine Stunde ziehen lassen. Letzteres war vor allem für die zwei Speckschwarterl und das Stück Rinde vom Parmesan wichtig, die ich zwecks Gschmackerl mitgekocht habe.

Danach hab ich das Zeugs rausgenommen und den Hendln gegeben und den Rest mit der Gabel zerdrückt. Dazu kam noch ein Schuss Obers, und fertig. Außerordentlich gschmackig, muss ich sagen.

Während die Teigwaren, Penne, in Salzwasser kochten, hab ich ein gekauftes Glas Paradeissauce mit Basilikum geöffnet und im Reinderl erwärmt. Für unseren Gusto hab ich sie noch mit Zucker aufgewertet.

Das wars für heute. Ferienküche halt.

27.12.16 12:31, kommentieren

28. Dezember

Natürlich hätte ich den Rest vom Rest vom Couscous in die Suppe einrühren können. Ich hab mich aber entschieden, ihn zu einer Karpfen-Pfanne mit Couscous aufzuwerten und vorher eine Art Gemüsesuppe mit Teigwaren zu servieren.

Dass ich die so genannten Abfälle der Karpfen bekomme, die meine Mutter filetiert, habe ich schon erzählt. Die Hendln bekommen aber nur den Kopf, die Flossen und den Schwanz - und vielleicht den Rücken, nachdem ich alles ausgekocht habe (und teilweise als Fond eingefroren). Das, was an den großen Bauchgräten bleibt, löse ich und friere es ebenfalls ein.

Eins von diesen Becherln habe ich heute aufgetaut und in etwas Sonnenblumenöl angebraten. Dazu kamen je eine Handvoll tiefgekühlter Erbsen und Karotten (beinahme ebensoviel kam in die Suppe), Salz, zwei Brieferl Sojasauce und ein Stäuberl der roten Gewürzmischung.

Das hat dann vielleicht zehn Minuten gebraten und dann kurz durchgezogen, bevor ich den Couscous eingerührt habe. Bei Tisch haben wir geriebenen Parmesan (das Kind) und Piri-Piri (ich) drübergestreut.

Die Suppe war, ähem, interessant. Das Kochwasser der Teigwaren von gestern hab ich mit etwas Wasser verlängert, nachgesalzen und eine Portion vom höchst holzigen Kohlrabi drin gekocht. Den hab ich dann rausgenommen und dem Hendlfutter zugegeben. Die entstandene Suppe habe ich mit einem Hauch der gelben Gewürzmischung versetzt und obiges Gemüse sowie eine Handvoll Mini-Mascherln drin eingekocht.

Jetzt ist noch ein wenig von dem Karpfen-Gemüse-Couscous da. Entweder den isst heute Abend jemand oder, was ich eher glaube, ich werde morgen die angekündigten Blätterteig-Restetascherl machen und zwei davon nicht süß, sondern couscous-karpfig füllen.

28.12.16 12:06, kommentieren

29. Dezember

Irgendwie ist es heute ein Küchenvormittag geworden. Vermutlich deshalb, weil die anderen Punkte auf meiner Liste bügeln und Bad putzen sind. Da musste ich doch schauen, ob sich nicht was findet, was als Ausrede dienen kann ...

Jedenfalls habe ich heute schon eine Knochensuppe angesetzt. Eh das übliche: drei Rindsknochen mit allerhand Gemüsestücken aus dem Tiefkühler, einem Lorbeerblatt, ein paar Knoblauchzehen (getrocknet) und Salz auf den Herd stellen, mittlere Hitze einstellen und für Stunden dort belassen.

Weil ich als Einlage nicht schon wieder Mascherln einkochen wollte, hab ich einen Teig für Grießnockerl angesetzt. Der ist heute etwas verhatscht, weil ich zuviel Grieß erwischt hatte und dann noch einen Schluck Obers dazutun musste. Bin gespannt, wie sich die Dinger kochen lassen werden.

Mit dem Obers bin ich grad großzügig, weil ich gestern einen verbilligten Becher davon erstanden habe, der offiziell bis heute hält. Ein Drittel davon hab ich heute auch in den Brotteig getan. Es war noch ein halber Germwürfel übrig, aus dem hab ich ein Dampfl gemacht (mit Zucker, Mehl und lauwarmem Wasser - ihr kennt das schon). Während das aufging, hab ich ca. 60 Deka Weizen gemahlen, der auch noch im Kuchlkastl herumlehnte, und eben das Obers und einen Schluck Sonnenblumenöl dazugetan. Und Salz natürlich, aber das kommt ja immer unter das Mehl drunter, weil angeblich das Dampfl nicht mit unverdünntem Salz in Berührung kommen soll.

Wie auch immer: Dampfl dazu, lauwarmes Wasser dazu, Teig verknetet, in die Schüssel zurück, Tuch drüber, gehen lassen.

Mittags werde ich dann noch eine Polenta mit Fisolengemüse kochen. Die Polenta auf die einfache Art: Maisgrieß ins beschichtete Reindl (welches es allerdings noch abzuwaschen gilt, vorher) geben, rösten, salzen, mit kochendem Wasser übergießen, Hitze stark reduzieren. Polenta kurz köcheln lassen, Herd abdrehen, Deckel drauf, Polenta sich selbst überlassen.

Fürs Gemüse hab ich eine Portion blanchierter fein geschnittener Fisolen aufgetaut, mit Salz, Pfeffer und etwas Wasser versehen. Das wird mittags gekocht, mit einem Schluck Obers aufgegossen, die Flüssigkeit mit Mehl gebunden und ein Rest geschnittener Dille aus dem Tiefkühler gewürzt.

ich glaube, die Blätterteigtascherl werde ich auf morgen verschieben.

29.12.16 10:33, kommentieren

30. Dezember

Heute war die Ausgangslage herausfordernd. Ich hatte in der Küche Schüsserln und Reinderln voller Reste, und das Kind ist krank und postulierte das Recht auf ein schmackhaftes Mittagessen.

Geeinigt haben wir uns schließlich auf einen Kompromiss. Der Krankensessel musste mit mir eine Fisolencremesuppe essen und die Sparköchin-Paste kosten, dafür gab es Eierspeis mit Weizenkeimlingen und selbstgebackenem Brot. Und nachher Weihnachtskekse ad libidum.

Gestern Abend habe ich nämlich einen längst überfälligen Schatz aus einem Urlaub eingeweicht: auf einem Bauernmarkt hatte ich mir je eine Handvoll weiße Riesenbohnen und Riesen-Kichererbsen gekauft. Weil der Anbau im eigenen Gemüsebeet jedoch nicht funktionierte, hab ich sie jahrelang aufbewahrt. 

Gestern sind sie mir im Kuchlkastl endgültig auf die Nerven gegangen, und ich habe beides über Nacht in Wasser eingeweicht. Heute habe ich die Dinger fast zwei Stunden gekocht; dafür waren sie dann aber auch richtig weich. Dann hab ich kurz überlegt, ob ich sie pürieren und zu einer süßen Paste verarbeiten soll. Ich hab dann eine Bohne gekostet und befunden: die schmecken mir pikant besser. Jetzt bin ich aber keine Fachfrau in ausländischer Küche und habe keine Ahnung, was in ein waschechtes Hummus alles rein müsste. Vor vielen Jahren habe ich mal zugesehen, die Sache ist mir aber als ziemlich kompliziert in Erinnerung.

Also habe ich mit den vorhandenen Mitteln eine Sparköchin-Paste kreiert, die mir auch ganz wunderbar schmeckt. Nämlich hab ich die Hülsingers abgeseiht und den Pürierstab reingehalten. Daraufhin sind mir, wie die ExpertInnen unter euch sich lebhaft vorstellen können,  die Bohnenbröckerl um die Ohren geflogen. Also hab ich wieder etwas Wasser zugegeben und die Dinger erst mit einer Gabel zerdrückt, bevor ich es wieder versucht habe. Außerdem hab ich gleich eine gehackte Knoblauchzehe, Salz, etwas Kreuzkümmel und Hing sowie einen ordentlichen Schuss Sonnenblumenöl zugegeben. Was soll ich sagen: es funktionierte nicht wunderbar, aber es funktionierte.

Den Pürierstab habe ich anschließend, damit es sich auszahlt, gleich in die Fisolen von gestern gehalten und das Ergebnis mit etwas klarer Suppe von gestern verlängert. Nachsalzen, und die Suppe war fertig.

Dann hab ich eine Handvoll Weizenkeimlinge, die ich vor gut zwei Tagen angesetzt hatte, in einem Löffel Schmalz angebraten und nach einigen Minuten zwei verschlagene Eier von den eigenen Hendln, mehr legen sie leider bei der derzeitigen Witterung in einer Woche nicht, übergossen, gesalzen und mit einem Hauch osmanischer Gewürzmischung veredelt.

Mir hat alles gut geschmeckt, und das Kind war eh zu schwach zum Protestieren, war aber letzten Endes mit der Eierspeis und den Keksen ziemlich zufrieden.

Jetzt gilt es noch, die restliche Knochensuppe zu verwerten sowie die Polenta - und den Blätterteig, der leider immer noch im Kühlschrank ruht. Und die restlichen Keimlinge.
Wenigstens die Grießnockerl hab ich schon eingefroren.

 

30.12.16 12:44, kommentieren

Silvester

Na gut. Bekommt halt das Kind, was ihm schmeckt: einen Safran-Topinambur-Risotto mit Räuchermakrele.

Letztere hab ich heute vergünstigt erstanden, da kriegt jeder einfach ein Filet über den Risotto drübergelegt, dafür spare ich mir heute den Parmesan.

Sonst hab ich einen Esslöffel Butter und ein gehacktes Zwiebelhapperl im beschichteten Reinderl angebraten, gesalzen und eine Prise Safran zugegeben, umgerührt und drei Handvoll Rundkornreis zugegeben. Während das geröstet hat, hab ich einerseits zwei Handvoll Topinamburknollen klein gewürfelt und ins Reinderl gegeben und andererseits Wasser zum Kochen gebracht und dieses dann über den Reis geschüttet.

Umrühren, Deckel drauf, Hitze reduzieren, köcheln lassen. Ab und zu durchrühren.

Außerdem hab ich heute drei Portionen Hirse in leicht gesalzenem Wasser gedünstet. Die brauch ich für den morgigen Hirseauflauf.

Und - ha! Ich hab die Blätterteigtascherl endlich gemacht. Zehn Stück mit vier unterschiedlichen Füllungen. Aber es ist immer noch Zeug von den Weihnachtskeksen da. - Irgendwas mach ich falsch.

31.12.16 12:23, kommentieren