Der Sparküche-Blog.

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17. September

Der heutige Tag war ausgefüllt mit dem Lieblingsfest des Kindes. Das angebotene Essen war jetzt nicht der Gesundbrunnen an sich, aber einmal im Jahr darf man im Quatsch-Essen schwelgen.

Als Vor- und Hauptspeise gabs Schnitzel mit Pommes Frites und Hot Dog, als erste Nachspeise Obstspieße, vom Schokobrunnen überzogen, und als zweite Nachspeise ein Eis.

Urps.

17.9.16 19:16, kommentieren

18. September

Jetzt war es schon wieder ziemlich dringend, mir eine Übersicht über den Inhalt des Kühlschranks zu verschaffen. Dabei herausgekommen ist ofengegartes Durcheinander mit Paradeissauce.

Außerdem waren verschiedene Nebenarbeiten zu tun wie zum Beispiel eine Reste-Gemüse-Suppe (mit Speckschwarte) zu kochen, zwei Knollen ausgewachsenen Knoblauch ins Gemüsebeet zu setzen und einen ganzen Kürbis zu raspeln und einzufrieren. Die Gurken und Zucchini sind immer noch da, und der Krautkopf auch, mit denen muss mir in den nächsten Tagen was einfallen!

Fürs heutige Mittagessen hab ich das aus Portugal importierte Olivenöl tropfenweise in die große Auflaufform gegeben und den Boden damit bedeckt. Der nächste Schritt war, einen kleinen halben Hokkaido, geschält, in Spalten zu schneiden und in eine Ecke der Form zu schlichten. Daneben kamen ein scheiblierter Erdapfel und, zum Kosten, drei Scheiben von der Pastinake.

Von den geschenkt bekommenen zwei Riesenparadeisern hab ich einen Deckel runtergeschnitten und die Dinger ausgehöhlt. Ein Teil des Fruchtfleischs kam zum Rest Couscous von neulich (ist auch schon wieder länger her ...), der Rest in die kleine Pfanne.

Die Couscousfülle hab ich mit Salz, Gewürzen und zerbröseltem Feta-Käse aufgebessert, das Ei hab ich vergessen, und dann hab ich damit die Paradeiser gefüllt und diese in die Form gestellt.

Natürlich war zuviel Fülle da, aber ich hatte ja noch ein paar blanchierte Mangoldblätter. Also hab ich die Fülle löffelweise auf jeweils ein Blatt gelegt und zu Packerln gerollt. Die hab ich auf den Kürbis gelegt.

Olivenöl drübergeträufelt und bei 185 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr, und da bäckt das seit einer Viertelstunde. Jetzt wirds Zeit, die restlichen nicht mehr so ansehnlichen Paradeiser auch in die Pfanne zu schnippeln, mit Salz und Zucker zu würzen, zum Kochen zu bringen und nach ein paar Minuten mit einem Gmachtl aus Paradeisersaft und Speisestärke zu binden.

Und dann essen wir!

18.9.16 11:16, kommentieren

19. bis 21. September

Vorgestern war es Kaltverpflegung. Gestern hab ich immerhin die Reste vom Sonntag gegessen. Aber heute habe ich mich wieder einmal in die Küche gestellt und ein Mittagessen fabriziert.

Eh nach der üblichen Methode: was ist im Kühlschrank? Was muss als erstes weg? Und schon hat sich das Menü von selbst ergeben: Gemüsecremesuppe und danach Risotto mit Speck, gebratene Zucchini und Paradeissauce (eher Ketchup). Haben wir bunt durcheinandergegessen.

Für den Risotto hab ich etwas Speck, die Schwarte auch, zerlassen, darin Reis angeröstet, gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen. Das hat zugedeckt eine halbe Stunde vor sich hin gearbeitet.

Derweil hab ich die Zucchini scheibliert und ein Happerl Zwiebel zerkleinert. Das hab ich in Olivenöl angebraten und am Ende auch gesalzen.

In der Zwischenzeit hab ich alle angedepschten Paradeiser zerkleinert und ohne zusätzliches Wasser mit Zucker und Salz eingekocht.

In die Suppe kamen alle Gemüsereste des Tages, auch die aus den hoffnungslos ausgewachsenen Fisolen ausgelösten Bohnen und wieder drei Stück vom tiefgekühlten holzigen Kohlrabi, der nur mehr zum Auskochen und als Hendlfutter taugt. Die üblichen Gewürze, zwei Sellerieblätter. Alles kochen, die festen Bestandteile rausnehmen, den Rest pürieren und mit Salz und Obers verfeinern. Und die Suppe bei Tisch mit einer Prinzessbohne und gehacktem westfälischem Schinken garnieren. Jezt ist er endgültig weg, der Westfale.

21.9.16 20:50, kommentieren

22. September

Heute habe ich stark vor, gefüllte Zucchini zu machen. Ohne Paradeissauce, langsam brauch ich davon eine Pause.

Dazu werde ich die Zucchini längs halbieren und aushöhlen. Ein bisserl vom Fruchtfleisch werde ich mit dem Rest vom gestrigen Reis, einem Rest Feta, einem Ei sowie Salz und Gewürzen vermengen. Den Rest kriegen die Hendln.

Die Zucchini salze ich innen, schmiere die Fülle hinein (und mache auch einen Gupf drauf, weil reichlich Fülle da sein wird), träufle etwas Olivenöl drüber und lege die Zucchinihälften in eine gebutterte Form (weil die Butter weg muss).

Ins Rohr damit und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze rund eine Dreiviertelstunde backen.

Vielleicht serviere ich einen Kräuterrahm dazu - Rahm ist noch ein Rest da und Kräuter gibts jede Menge im Beet.

22.9.16 14:43, kommentieren

23. und 24. September

Fremdverpflegung allerorten. Gestern waren wir Obst ernten, und danach hatte ich einen derartigen Heißhunger, dass ich einen Haufen Grammeln mit Brot verdrückt habe.

Heute war ich nur unterwegs und hab mir ein Weckerl mit Mozzarella und Paradeisern zwischen die Kiemen gezogen.

Nachmittags mussten wir nochmals den Tichy besuchen, bevor er sperrt, und danach war kein Nachtmahl mehr nötig.

Aber heute war ich unter anderem auch im Gemüsebeet, und deshalb wird morgen gekocht. Jawohl.

25.9.16 13:08, kommentieren

25. September

Heute bin ich sehr stolz auf mich. - Darf auch mal vorkommen. Erst hab ich den Dampfentsafter mit Äpfeln und Trauben - Uhudler, das wird eine Spezialität von einem Saft! - gefüllt, und dann hab ich eine Gemüsesuppe gekocht und danach ein Linsen-Gemüsecurry mit Basmatireis. Und ich hab einen Kaffeekuchen gebacken, den wir vermutlich als Nachspeise verkosten werden.

Zuerst hab ich den Reis zum Dünsten hingestellt, mit Salz, so wie immer. Dann hab ich im Reinderl Olivenöl langsam erhitzt und ein Lorbeerblatt, einen Teelöffel Curry, Salz und einen Zweig Rosmarin drin langsam angebraten.

In der Zwischenzeit hab ich zwei große Karotten klein gewürfelt und dazu gegeben, die Hitze maximiert und die Karotten scharf angebraten. Dazu kam noch eine Handvoll Ringerl vom Heckenzwiebel und einige zerteilte Paradeiser.

Dann hab ich mit heißem Wasser aufgegossen, zwei Handvoll Chateau-Linsen zugegeben und alles einmal aufkochen lassen. Eine Portion Soja-Sauce dazu, Hitze reduziert, Deckel drauf, schmurgeln lassen.

Nach zwanzig Minuten hab ich ein paar Mangold-Stängel geschnitten und zugegeben. Und nach weiteren zehn Minuten den Rest vom Gewürzrahm vom Donnerstag eingerührt. Der hat ein bisserl geflankerlt, aber der Geschmack wurde himmlisch.  Bei Tisch kommt dann noch gehackter Petersil drüber.

Jetzt zieht das ganze durch und wartet auf die Gäste, mit denen wirs gleich vertilgen werden!

25.9.16 13:22, kommentieren

26. September

Weil ich heute die liebe V zu Gast hatte, habe ich mehr gekocht als üblich: Schopfbraten mit Teigwaren, Polenta, Mangoldgemüse und Paradeis-Karotten-Sugo. Als Nachtisch gabs Apfelkuchen.

Mit Fleisch geh ich wirklich nicht gern um. Leider esse ich es immer noch sehr gerne. Also her mit den beiden Scheiben vom Labonca-Schopfbraten, beidseitig gesalzen und gepfeffert und in Olivenöl rausgebraten.

Das war aber nur der Schlusspunkt, denn da war alles andere schon fertig. Begonnen habe ich mit der Polenta: beschichtetes Reinderl aufheizen, Maisgrieß hinein, salzen, mit heißem Wasser aufgießen, Hitze reduzieren, rühren, rühren, rühren und wenns nimmer gar so arg blubbt: Deckel drauf und ausquellen lassen. Am Ende ein Stück Butter unterrühren.

Dann hab ich den Mangold in Salzwasser blanchiert und abgegossen und im selben Reinderl gleich die Teigwaren (ein Rest Spirelli übrigens) gekocht. Derweil im anderen Reinderl ein Stück Butter zerlassen, mit Mehl gestäubt und etwas Milch aufgegossen. Den mittlerweile geschnittenen Mangold unterheben, salzen und mit osmanischer Gewürzmischung verfeinern.

In der kleinen Pfanne vielleicht drei oder vier Deka Speckstreiferl (vom gewürzten Labonca-Speck) ausbraten, ein geschnittenes Happerl Zwiebel mitbraten, eine Karotte hineinhobeln (mit dem Sparschäler), ordentlich weiterbraten, salzen und nach einigen Minuten eine gute Handvoll Paradeisstücke zugeben. Bei mäßiger Hitze etwas einkochen lassen und mit einem Löffel Zucker die Säure ausgleichen.

27.9.16 11:46, kommentieren

27. September

Eh klar, dass ich heute von den Resten von gestern lebe. Vielleicht brate ich mir den letzten Zucchini mit Zwiebel scharf an, werden sehen.

Aber dafür erzähle ich euch vom gestrigen Apfelkuchen. Der Kuchen an sich war problemlos - je 15 Deka Zucker, Butter und Mehl und 3 Eier -, aber zwei von den Eiern waren schlecht.

Was mich wieder erinnert hat: jedes Mal nach dem Aufschlagen des Eis sofort dran schnuppern. Glaubt mir: ihr erkennt das blind, ob ein Ei noch genießbar ist oder nicht. Wu-haah!

Das zweite Ei hat normal gerochen, war aber sozusagen halb leer, also eingetrocknet. Da hab ich auch lieber drauf verzichtet. Eier gibts im Haushalt der Sparköchin sowieso genug.

Jedenfalls hab ich mir dann den Spaß gemacht und wissen wollen, wie man so ein Stinke-Ei fachgerecht entsorgt. Meine erste Idee wäre gewesen: ab ins Klo. Ohne Schalen natürlich. Aber sicherheitshalber hab ich beim Misttelefon angerufen.

Sehr freundlich, der Herr. Nein, nicht in den Bio-Müll, sagte er. (Hätte ich mich sowieso nicht getraut, weil zwei meiner Nachbarn erst vor wenigen Tagen in Privatinitiative die Tonnen gewaschen haben. Blitzsaubere Bio-Tonnen mit einem faulen Ei versauen, wäre nicht einmal mir eingefallen.)

In den Restmüll gehört das Ding. Am besten in einem dichten Beutel oder Becher, gut verschlossen - gibt eh jede Menge Altplastik in einem durchschnittlichen Haushalt. Aber auch meiner Variante konnte der nette Herr etwas abgewinnen: in den Kanal darf das schlechte Ei auch, denn "es ist ja in dem Sinn kein Problemstoff".

Genau.

27.9.16 11:57, kommentieren

28. September

Jedesmal mach ich mir Sorgen, dass ich zuwenig Teig für die Marmeladepalatschinken gemacht habe. Und jedesmal geht es sich doch aus, dass alle satt werden. (Gerade eben vertilgt das Kind die endgültig letzte Palatschinke - dann ist aber das Ende der Kapazität erreicht.)

Vorher habe ich eine Suppe getrickst: aus dem Tiefkühler hab ich zwei Becher Hechtsuppe genommen, aufgetaut und zwei klein gewürfelte Karotten drin weich gekocht.

Die Palatschinken wie üblich: zwei Eier, eine Prise Salz, knapp ein Vierterl Milch, 15 Deka weißes Dinkelmehl - ungefähr. Ich mach den Teig ziemlich flüssig und lasse ihn eine Stunde ziehen, dann ist er genau richtig.

Zum Ausbacken hab ich Schmalz genommen, und hineingeschmiert haben wir Marillen- und Ringlottenmarmelade.

28.9.16 13:54, kommentieren

29. September

Heute hab ich wieder Reste gegessen. Rausgekommen sind gebratene Zucchini mit Polenta, und nachher Apfelkuchen (schon leicht ramponiert).

Weil ich eh schon fürs Chutney Zwiebeln geschnitten habe, hab ich gleich einen mehr zerschnippelt und in Olivenöl angebraten. Den letzten kleinen Zucchini hab ich dazu scheibliert und mitgebraten.

Und weil der Lieblingsfleischer diesmal irgendwie die Grammeln verschissen hat und ziemlich viel Gebrösel im Becher war, hab ich einen Esslöffel davon statt Salz benutzt und über das Gemüse gestreut.

Den Rest von der Polenta in ein Schüsserl, das Gemüse drauf und: essen!

29.9.16 22:17, kommentieren