Der Sparküche-Blog.

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14. bis 16. April

Ehrlich: was am Donnerstag war, weiß ich nimmer ... keine Ahnung. Gestern hab ich den Rest vom Zucchinigemüse gegessen, mit Chilisauce, und dazu habe ich mir zwei Portionen Couscous bereitet.

Außerdem hab ich gestern wieder gesehen, wie herrlich es ist, für nur eine zu kochen. Ich war nämlich zufällig auf dem Liesinger Markt und hab dort 2,50 Euro in 7 Deka Morcheln investiert. Kannst für eine größere Familie gar nicht machen.

Heute gabs Weißbrotauflauf mit Morcheln in Oberssauce. Köstlich.

Weil mich die eineinhalb Semmeln störten, die da Platz brauchten in meinem Kuchlkastl, hab ich sie in einem Vierterl Milch eingeweicht. - Was also sehr lang gedauert hat, ich hätte besser heiße Milch nehmen sollen. Nach über einer halben Stunde habe ich die Geduld verloren und mit heißem Wasser - nicht viel! - nachgebessert. Dann gings ruckizucki. 

Ich hab das dann gut verrührt, gesalzen und mit einem Ei verrührt, und weil ichs wissen wollte, hab ich zwei Esslöffel vom Couscous untergehoben. Die Masse kam in eine mit Öl ausgestrichene Auflaufform. Ich hab das Ding bei 150 Grad Heißluft eine knappe Dreiviertelstunde gebacken. 

Zehn Minuten vorm Essen hab ich die Morcheln geputzt und in wenig Öl angebraten, mit einem Teelöffel Mehl gestaubt und mit ein paar Schluck Obers aufgegossen. Werden schon so 50 oder 60 ml gewesen sein. Salz dazu und unter häufigem Rühren ein paar Minuten einkochen.

Und als Nachspeise den letzten Rest vom Rhabarberkuchen, was will der Mensch mehr!

16.4.16 13:03, kommentieren

17. April

Heute sind wir einer Einladung gefolgt, zu Schnitzerl mit Reis und Salaten. Vorher gabs eine Rindsuppe mit Nockerln, die aus dem Rest vom verschlagenen Ei (für die Panier) und etwas Mehl gerührt worden waren und gleich direkt in die Suppe eingekocht wurden.

Sehr köstlich. Das beste war, dass auch zwei oder drei Spargelstangen paniert und ausgebacken wurden.

Oh, hat alles köstlich geschmeckt!

17.4.16 21:12, kommentieren

18. April

Aufgrund verschiedener äußerer Gegebenheiten war ich heute die personifizierte Dysthymie. - Erspart euch das Nachschlagen: ich hatte einfach wirklich schlechte Laune.

Um nicht in einem Tag mit Computerspielen und Salamibrot in mich hineinstopfend zu enden, beschloss ich mir etwas Gutes zu tun. Ich stellte mich in die Küche, um mir ein Essen mit eigenem Grünspargel zu kochen.

Dortselbst erlebte ich zwei herbe Enttäuschungen. Die eine über mich selbst, die ich die neulich erworbenen Zwiebeln in einem Plastiksackerl aufbewahrt hatte. Einige der Dinger waren in einem erbarmungswürdigen Zustand. Die zweite über den Biosupermarkt, der die Erdäpfel als österreichisch ausgelobt hatte. Eine Prüfung des Etiketts, leider erst jetzt vorm Kochen, wies sie als ägyptisch aus. Frechheit, eigentlich.

Begonnen habe ich mit einer einfachen Aufgabe: ich habe eine Suppe aus Rindsknochen zugestellt. Knochen und zugeputztes Suppengrün aus dem Tiefkühler nehmen, in reichlich Salzwasser legen und mit einigen Knoblauchzehen, Heckenzwiebelschlotten und Rosmarinnadeln sowie einem Lorbeerblatt würzen. Stundenlang köcheln lassen.

Dann stellte ich ein paar von den weitgereisten Erdäpfeln zum Dämpfen hin.

Über das Angebot des "erntefrischen Spargels" am Bauernmarkt kann ich natürlich nur lachen, denn meiner war genau fünf Minuten vor der Verarbeitung geerntet, nämlich dem Gemüsebeet entrissen worden.

Wie immer teilte ich ihn auf: die Oberteile und geschälten unteren Enden wurden in Salzwasser blanchiert. Am Schluss werden im selben Wasser die Schalen und Abschnitte gut ausgekocht für kommende Suppen und Speisen.

Leider hatte ich zwischendurch die grundsätzlich gute Idee, doch auch eine gestiftelte Karotte zu blanchieren (weil der Spargel doch sehr wenig zu sein schien), was mich ins Trudeln brachte, woraufhin ich prompt - das muss einer erst einmal gelingen! - die zu dämpfenden Erdäpfel vergass und sie somit anbrannten, obwohl ich die ganze Zeit vorm Herd stand.

Egal. Nachdem auch die Karotte durch war, kamen Karotten- und Spargelabfälle zum Auskochen ins Wasser. Dann widmete ich mich den Zwiebeln und richtete die zum Einlegen als Essigzwieberl her (weil ich sie durch großzügiges Schälen verkleinert hatte) und schmiss zwei oder drei Austriebe auch noch in die Brühe. Und ein kleines Thymianzweigerl, mit dem ich mir davor einen Tee gekocht hatte.

Jetzt kam der große Moment fürs Gemüse: in wenig Öl briet ich die Spargel- und Karottenstücke kurz an, staubte sie mit wenig Mehl, rührte gut um und löschte mit einem Schuss Obers ab. Nachdem ich gesalzen hatte, stellte sich heraus, dass sich zuwenig Flüssigkeit bildete, also gab ich noch einige Esslöffel der gerade fertigen Gemüsebrühe dazu. Während das alles noch einige Minuten einkochte, schälte ich die Erdäpfel. Und servierte mir im Anschluss gekochte Erdäpfel mit Spargel-Karotten-Gemüse in Obers-Sauce.

Ägypten hin oder her, es schmeckte köstlich.

18.4.16 12:06, kommentieren

19. April

Im krassen Widerspruch zu meinen gestrigen Bemühungen steht der heutige Tag: Pizza bestellt.

Aber morgen gehts wieder los mit dem Kochen, wieder eine Zeitlang vegetarisch.

Bleibt mir gewogen!

19.4.16 12:27, kommentieren

20. April

Ich weiß auch nicht, wieso, aber irgendwie findet sich in meiner Küche immer wieder mal trockenes Weißbrot oder Weckerl. Also fabrizierte ich noch einmal einen Weißbrotauflauf, mit Champignonsauce diesmal. Vorher einen Blattsalat mit Senfdressing und Mohncrackern, nachher ein Stück vom frisch gebackenen Ölkuchen.

Nur um euch das nicht zu verschweigen: für das Dressing hab ich einen Rest der Dill-Senf-Sauce mit Wasser aufgeschüttelt. Fertig. Und die Cracker waren gekauft.

Für den Auflauf habe ich alle Brotreste mit, diesmal heißer, Milch übergossen und weichen lassen. Nach einer Viertelstunde habe ich alles gut durchgerührt, gesalzen und mit zwei Eiern gut vermengt. In eine bebutterte Auflaufform damit und rein ins Rohr, und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken.

In der Zwischenzeit die Schwammerl blättrig geschnitten. In einer Pfanne Öl erhitzt und ein geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gebraten, die Schwammerl dazugegeben und ordentlich durchgebraten. Gesalzen, gepfeffert, mit Mehl gestaubt und mit reichlich Obers aufgegossen. Noch ein bisserl Wasser dazu, damits mehr Sauce wird, und noch einige Minuten dünsten lassen.

Den Rest von dem Auflauf esse ich morgen mittags zum Rest vom Salat.

21.4.16 07:55, kommentieren

21. April

Heute gibts ganz was anderes: Penne mit Gemüse. Davor eine Broccolicremesuppe und danach den gestern fabrizierten Osterhasen-Pudding (wenn ich schon Milch heiß mache, gibt es keine Ausrede, nicht auch gleich einen Pudding zu machen!).

Bevor ich die Penne koche, schneide ich die eh schon vor einigen Tagen geernteten allerletzten Broccoliroserl von den Stengeln. Außerdem hoble ich mit dem Sparschäler ein bis zwei Karotten. Ein paar übrige Champignons viertle ich. Und ich schneide ein Zwiebelhapperl. So.

Das alles mariniere ich in einer Garam-Masala-Marinade. Weiß der Henker, wann und wo ich die gekauft habe, aber sie lag jedenfalls im Kuchlkastl und muss dort weg. Das Gemüse soll drin eine Viertelstunde marinieren.

Während die Teigwaren kochen, brate ich das Gemüse scharf an, gieße etwas vom Kochwasser zu und dünste das Gemüse einige Minuten bissfest. Ob ich noch salzen muss, entscheide ich beim Kosten.

Die geschälten und klein geschnittenen Stengel vom Broccoli koche ich gemeinsam mit einem geschälten und gewürfelten Erdapfel (und dessen Schale) in der Gemüsebrühe weich. Die Schale gebe ich zum Hendlfutter, den Rest püriere ich und vollende mit etwas Salz und Obers.

 

21.4.16 08:04, kommentieren

22. April

Das ist heute ein prospektiver Eintrag, denn heute muss ich den letzten schönen Tag auf länger ausnutzen. Die Wettervorhersage lädt ja nicht zum Freuen ein.

Egal. Wir essen heute mittags jedenfalls die Reste von gestern. Ich die marinierten Gemüsenudeln, das Kind die übrigen "sauberen" Teigwaren, die ich ihm mit Speck und Ei zubereiten und mit dem Rest vom Blattsalat servieren werde.

Für den Abend habe ich eine Erdäpfelcremesuppe mit Schwammerln angedacht, als Vorspeise für die Obstknödel mit Butterbröseln, die ich mir vorstelle.

Das Rezept findet ihr unter anderem beim Karfreitag, aber die regelmäßigen BesucherInnen können es sicher schon auswendig in C-Dur singen.

Ob ich Marillen oder Zwetschken im Tiefkühler zuerst finde, wird sich noch herausstellen.

Die Suppe mache ich jedenfalls auf Basis des gestrigen Pasta-Kochwassers. Stunden vorher werde ich die letzten vorrätigen getrockneten Schwammerln waschen und dann einweichen. Dann werde ich sie klein hacken und gemeinsam mit ein paar geschälten und klein gewürfelten mehligen Erdäpfeln (und deren Schale) kochen. Als Gewürz stelle ich mir Salz, Rosmarin und Thymian vor, aber vielleicht fällt mir beim Kochen noch was besseres ein.

Am Schluss werde ich die Schalen rausnehmen für die Hendln und den Rest pürieren - dann müsste ich aber eigentlich die Schwammerl vorher gar nicht hacken, oder? Ich überlegs mir. 

Und am Schluss kommt natürlich Milch oder Obers rein, eh klar.

 

Was ich zum gestrigen Essen noch anmerken wollte: Das Prinzip "Gemüse marinieren, anbraten und fertigdünsten" gefällt mir ausgesprochen gut, das Prinzip der fertig gekauften, portionsweise abgepackten Marinade natürlich überhaupt nicht.

Aber ich werde die Sache im Auge behalten und bei Gelegenheit so eine Marinade selber basteln. Die Zutatenliste sagt: hauptsächlich Öl, wenig Sojasauce, Senf und viele viele Gewürze. Na, das werd ich doch zusammenbringen!?

22.4.16 08:29, kommentieren

23. April

Heute Abend werde ich einen Karpfen braten, nach meinem üblichen Rezept. Die vegetarische Gästin wird einen gefüllten Zucchini bekommen. Und mittags haben wir die Reste von gestern verputzt - Suppe und Knödel - und dazwischen Spargel in Oberssauce mit Erdäpfeln.

Dafür habe ich eine Portion Erdäpfel gedämpft und geschält. Und ich habe die heutige Grünspargelernte gewaschen und mundgerechte Stücke abgebrochen. Solange man den knackig brechen kann, braucht man den Spargel nicht schälen. Die unteren Stücke, die nicht mehr sofort abbrechen, sondern nur verschämt umknicken und sich wehren, schäle ich und verwende sie für die nächste Suppe.

Jedenfalls habe ich zwei Löffel Rapsöl erhitzt und die Spargelstücke zwei oder drei Minuten drin angebraten, dann mit Mehl gestaubt, kurz weitergebraten und dann mit wenig Wasser aufgegossen. Salz und ein Schluck Obers dazu, gut durchrühren, einige Minuten ziehen lassen.

Das ganze Pi-pa-po mit dem Blanchieren in was weiß ich für einem Wasser, mit Spagat zusammengebunden und so, das spar ich mir. Ist ja schließlich frisch, der Spargel!

Ich hab dann die in Stücke geteilten Erdäpfel auch in die Sauce gegeben und alles als quasi Ragout serviert.

23.4.16 12:45, kommentieren

noch immer 23. April

Ich habs mir umüberlegt. Das mit dem Fisch hab ich lassen, wir waren zu wenige EsserInnen dafür. Der Karpfen ruht jetzt im Tiefkühler und ich habe fürs Abendessen das folgende Menü komponiert: Fisolencremesuppe, gefüllte Zucchini mit Kräuterrahm und Rhabarber Crumble.

Für die Suppe wie immer tiefgekühlte blanchierte Fisolen mit Wasser, Salz, Pfeffer und Dille köcheln, pürieren und mit Milch oder Obers vollenden.

Die Zucchini hab ich längs geteilt und ausgehöhlt, das Innere hab ich zerkleinert und mit drei zerdrückten gekochten Erdäpfeln, Öl (nämlich dem Rest von den eingelegten gebratenen Zucchini) einem Ei, Salz und Gewürzen vermengt und damit die Zucchinihälften gefüllt. den Rest vom Öl in eine Auflaufform verteilt, die Zucchini drauf und bei vielleicht 190 Grad eine gute halbe Stunde backen.

Inzwischen eine Handvoll Kräuter hacken und mit einem Becher Rahm und Salz mischen. 

Der Rhabarber Crumble war auch nicht so kompliziert: 40 Deka Rhabarberwürfel mit 2 Esslöffeln Speisestärke und 4 Deka Zucker mischen und in bebutterte, bebröselte Förmchen verteilen. Aus je 10 Deka Mehl und kalten Butterstückerln und 7 Deka Kristallzucker rasch Streusel herstellen, drüber verteilen und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. eine halbe Stunde backen.

Und jetzt geh ich meinen Blitz-Rhabarberkuchen aus dem Rohr nehmen, der heute ausnahmsweise mit dem Rest vom obigen Streusel getoppt wurde ...

23.4.16 17:46, kommentieren

24. April

Heute waren wir wieder beim Buffet mittagessen, wo wir unsere Kapazität ziemlich ausgelastet haben. Dementsprechend habe ich für den Gast nur ein kleines Essen bereitet: nach dem Rest von der Fisolencremesuppe gab es gebratene Zucchini mit Couscous und Erdnusssauce und hernach Joghurt mit Honig und Nüssen.

Für die Hauptspeise hab ich den Couscous gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen und danach Öl in einem Reindl erhitzt. Da hinein kam erst ein geschnittenes Zwiebelhapperl und dünstete glasig, danach kam ein knapper halber Zucchini in Scheiben dazu und briet ebenfalls an. Nach einigen Minuten wurde gesalzen und immer weitergebraten, bis es ziemlich fertig aussah.

Sonst wars nix.

25.4.16 15:21, kommentieren

25. April

Dafür gibts heute eine Erdäpfel-Spargel-Cremesuppe, danach ein Kichererbsencurry mit Basmatireis und Marillenchutney (nach Bedarf) und die Nachspeise überlege ich mir noch.

Während der Reis dünstete, hab ich wieder Öl im Reinderl erhitzt, darin ein geschnittenes Zwiebelhapperl, zwei gehackte Knoblauchzehen, ein Lorbeerblatt, ein paar Rosmarinnadeln und einen Teelöffel vom neuen Curry Oriental angebraten. 

Nach einigen Minuten kam eine gute Handvoll tiefgekühlter Kürbiswürfel dazu, die brieten kurz mit und dann wurde alles mit einem Achtelliter gekochten Paradeisern abgelöscht. Noch ein bisserl Zucker dazu, einige Rosinen, die schon des Morgens gekochten Kichern und ein Schuss Obers. 

Umrühren, Deckel drauf, eine Viertelstunde schmurgeln lassen.

Ich freu mich schon!

25.4.16 15:25, kommentieren

26. April

Heute hatten wir beim Abendessen viel Spaß, weil es nämlich dem Gast so gut geschmeckt hat, dass er mehr als die halbe Pfanne voll Couscous-Packerl auf Paradeissauce aufgegessen hat. Vorher einen Salat mit Frühlingskräutern und nachher einen Eismarillenknödel.

Dabei war es eher wieder die Was-ich-im-Kühlschrank-so-finde-Küche heute. Vom Sonntag war noch Couscous da, und das angefangene Glas gekochter Paradeiser, außerdem ist mir ein schon etwas verbrauchter Kohlkopf zugefallen.

Also hab ich zu dem Couscous ein Ei geschlagen, gesalzen und ein halbes Packerl zerdrückten Feta zugegeben, alles gut vermischt. Vom Kohlkopf hab ich die noch herzeigbarsten Blätter in Salzwasser blanchiert und die Mittelrippe entfernt.

Von da an gings fix: Olivenöl in die Auflaufform, die Paradeiser, etwas abgetropft, drauf, Salz, Pfeffer und Zucker drüber. Dann jeweils ein Kohlblatt aufgelegt, ins obere Drittel mittig einen Esslöffel Couscous-Masse geklatscht, obere Seite eingeschlagen, Seiten eingeschlagen, zu einer festen Rolle geformt, mit dem Verschluss unten auf die Paradeiser gelegt. Es wurden 12 Röllchen bzw. Packerl.

Die hab ich zum Schluss mit Öl bestrichen, dann bei 185 Grad Ober- und Unterhitze für 35 Minuten ins Rohr, sie hätten noch 10 Minuten mehr auch gut vertragen.

Alles aufgegessen.

Den Saft von den Paradeisern sowie den Saucenrest aus der Auflaufform hab ich zu dem Kohl-Blanchierwasser gekippt. Ein paar Streiferl von den Kohlblättern hab ich auch dazugegeben. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, gibt das eine super Basis für die morgige Minestrone. Als Einlage gibts den restlichen Reis von gestern. Aber das habt ihr euch wahrscheinlich eh schon gedacht.

26.4.16 22:25, kommentieren

27. April

Schnelle Küche musste es heute sein, weil wir zu spät heimkamen. Trotzdem ist sich eine Gemüsesuppe mit Reis, Hirse mit Mangoldgemüse und Bratapfel ausgegangen.

In die Suppenbasis von neulich habe ich noch eine große Karotte, eine Handvoll Erbsen und ein kleines Stück Zucchini, alles zerkleinert (also nicht die Erbsen, natürlich), eingekocht und am Schluss ein bisschen vom gedünsteten Basmatireis hineingegeben. (Morgen muss ich den Rest vom Reis endgültig essen, sonst läuft er aus dem Kühlschrank davon.)

Die Hirse hab ich in Salzwasser geköchelt und quellen lassen. Hoffentlich ist genug übriggeblieben, dass sich am Freitag ein Hirseauflauf ausgeht! Für den Mangold hab ich zwei Packerl blanchierte geschnittene Mangoldstiele aus dem Tiefkühler genommen und aufgetaut. Abends dann habe ich zwei Esslöffel Öl erhitzt, ebensoviel Mehl gestäubt und eine Einbrenn gemacht, ganz gegen meine Gewohnheit. Da kam der Mangold dazu, wurde kurz mitgeröstet und dann mit wenig Wasser aufgegossen, einige Minuten geköchelt, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und mit Obers verfeinert.

Aber davor kümmerte ich mich noch um die Bratäpfel. Eine Auflaufform ausbuttern, von drei Äpfeln das Kerngehäuse entfernen, unten einen Stoppel aus Marzipan hineinstopfen. Eine Fülle aus Marmelade, Marzipan und Trockenfrüchten mischen und in die Äpfel füllen, in die Form stellen, obenauf je ein Butterflockerl und rein ins Rohr bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 40 Minuten.

Sehr fein, alles.

27.4.16 18:58, kommentieren