Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Archiv

15. März

Weil ich heute nicht schon wieder Mungbohnen essen wollte (obwohl sie gestern nicht so schlimm waren wie befürchtet), hab ich uns die restlichen  gestern abend noch in die Erdäpfelsuppe geschupft. Den Rest von der wiederum hab ich heute gegessen, und danach einen Gemüserisotto. Als Nachspeise hab ich das Glas mit dem Kirschenkompott geleert.

Für den Risotto hab ich das letzte Stück vom Speckschwarterl in einem Teelöffel Butterschmalz ausbraten lassen und dann vier Handvoll Gemüse drin gebraten. Es waren rohe Kohlrabi- und Kürbiswürfel, Erbsen und Fisolen. 

Nach einigen Minuten habe ich gesalzen und mit ganz wenig Gewürzmischung gewürzt und den Reis dazugetan. Das hat wieder ein bisserl gebraten, in der Zwischenzeit hat der Wasserkocher einen guten halben Liter Wasser aufgekocht, und mit dem hab ich dann aufgegossen.

Weils das beschichtete Reinderl war, hab ich nur den Deckel drauftun und alles eine halbe Stunde schmurgeln lassen müssen. Bei Tisch kam (zuviel) ungarisches Teufelszeugs und geriebener Parmesan drüber.

Der Rest wird uns am Abend schmecken.

15.3.16 17:15, kommentieren

16. März

Noch bin ich motiviert, die Fresserei nicht allzusehr ausufern zu lassen. Und weil ich mich gestern Abend leider nicht beherrschen konnte, blieb es heute bei einem Reinderl voll Erdäpfelcremesuppe. Und als Nachspeise einem Stück Grießkuchen von N. Köstlich.

Für die Suppe habe ich nur einen riesigen mehligen Erdapfel geschält und zerkleinert und in Salzwasser mit einer Knoblauchzehe, einem Lorbeerblatt sowie etwas Rosmarin und Thymian gekocht. Nach einer guten halben Stunde die Schalen und die festen Gewürze entfernt, die Sache püriert und mit einem Esslöffel voll Obers finalisiert.

Das wars.

16.3.16 16:34, kommentieren

17. März

Weil ich fast ein schlechtes Gewissen habe, dass ich heute nur Hirse mit Sauce Bolognese essen werde, habe ich wenigstens aus Knochen eine Rindsuppe angesetzt. Naja, vielleicht hole ich mir ja auch noch Vogerlsalat aus dem Garten ...

Die Sauce Bolognese ist nämlich schon fertig und wird nur aufgetaut.

Die Zutaten für die Suppe kommen allerdings auch aus dem Tiefkühler, auch das Suppengrün. Knoblauch, Lorbeerblatt, Rosmarin, Pfeffer und Salz natürlich nicht.

Das ganze hab ich mit viel Wasser aufgegossen, und die Suppe wird stundenlang mehr leise wallend ziehen als sprudelnd kochen. Von der fertigen Suppe werde ich einiges einfrieren, damit wir nächste Woche, da haben wir wieder einen Gast, was Anständiges servieren können.

Von der Hirse koche ich alles, was noch im Packerl ist. Mit dem Rest werde ich dem Kind entweder Hirsebratlinge zaubern oder einen Hirseauflauf. Schmeckt ihm beides, gottseidank.

17.3.16 08:33, kommentieren

18. März

Es ist zwar erst zwei Wochen her, dass ich einen Hirse-Auflauf gemacht habe, aber das wird das Kind nicht stören. Das Rezept funktioniert wie am 3. März, nur dass ich diesmal wieder Zucker verwende statt des Ahornsirup. Und Äpfel statt der Kompottpfirsiche.

Vorher lassen wir uns die Rindsuppe schmecken. Wenn ich gut aufgelegt bin, mit Hirsebratlingen, sonst nur mit Gemüse.

Tja, und eigentlich wollte ich heute noch etwas für die Küche tun und die Radieschen säen. Aber weil ich heuer ein bisserl mit dem Mond gärtnern möchte, verschiebe ich das auf den Gründonnerstag, da nimmt der Mond nämlich wieder ab, und das nützt dem Wurzelgemüse.

Na dann.

18.3.16 11:38, kommentieren

19. März

Was ich heute auf den Tisch stelle, hört sich vermutlich besser an als es schmeckt: Hirsebratlinge mit Fenchelcreme. Vorher von der Rindsuppe, in die ich etwas Grieß einkoche.

Für die Bratlinge werde ich die restliche Hirse verwerten (dieser Punkt steht auf meiner To-Do-List für heute) und daraus eine Masse mit Salz, gehacktem Petersil (wieder ein Becherl aus dem Tiefkühler leer!), einem Ei und dem Rest vom geriebenen Grana rühren.

Aus dieser Masse werde ich kleine Häufchen in heißes Öl setzen, flach drücken und beidseitig braten. Knusprig wünscht sie sich das Kind.

Als Beilage habe ich ein Packerl geschnittenen Fenchel aus dem Tiefkühler gezogen (wieder mehr Platz im Tiefkühler!) und in Salzwasser mit einem mehligen klein gewürfelten Erdapfel weich gekocht. Da halte ich nachher den Pürierstab rein und verfeinere die Sache mit etwas Obers.

Über die Nachspeise brauch ich nicht nachzudenken, weil ich ein Glas Pfirsichkompott habe und das Kind leider schon die ersten Oster-Naschereien. (Die stehen in direkter Konkurrenz zu den immer noch vorhandenen Weihnachtskeksen.)

Übrigens hab ich gestern keine Äpfel in den Auflauf getan, sondern Kompottbirnen (wie ihr seht, müssen grad wieder Vorräte weg).

Und weil ich es genau wissen will, säe ich jetzt noch gach ein paar Radieschen, für den direkten Vergleich zwischen zu- und abnehmendem Mond. Ich werde euch berichten.

19.3.16 11:37, kommentieren

20. März

Vor der Stummfilm-Matineée haben wir noch schnell Fastfood in uns reingestopft. Davon habe ich leider zuviel erwischt, deshalb werde ich vom abendlichen gratinierten Gemüse nix essen können. Nur von der Rindsuppe mit Hirsebratling vielleicht.

Der Auflauf war schnell vorbereitet: Auflaufform mit Öl bestrichen, einen sehr großen mehligen Erdapfel dünn hineinscheibliert, darauf eine Karotte mit dem Sparschäler gehobelt und eine Hälfte vom allerletzten Mini-Hokkaido, geschält und in dünne Spalten geschnitten. Gesalzen und festgedrückt, zum Schluss mit einem Guss aus Milch, Obers und einem Ei übergossen und mit geriebenem Parmesan bestreut.

Der bäckt jetzt bei 200 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde lang. Dazu reiche ich, das überlege ich mir in der nächsten Viertelstunde, entweder Kräuterrahm oder Vogerlsalat.

Was ich als Nachtisch reiche? Weiß ich noch nicht. Vielleicht ein Eis?

20.3.16 17:16, kommentieren

21. März

Oh, es riecht schon köstlich, und dass der Gast auf sich warten lässt, erfüllt mich gerade nicht mit Freude. Im Rohr wartet eine gebratene Lammstelze mit Erdäpfeln, Karotten und Bärlauchbutter. Vorher serviere ich eine Fenchelcremesuppe, als Nachspeise gibts Schoko-Lebkuchen.

An die Stelze hab ich heute früh gerade noch gedacht, dass ich die aus dem Gefrierschrank hole. Jetzt am Nachmittag hab ich etwas Wasser in die Jenaer-Form (falls jemand die noch kennt) gegeben, die Stelze hinein, einen frischen Rosmarin-Zweig halbiert und zwischen das Fleisch gestopft, reichlich gesalzen und gepfeffert. 

Dann habe ich ein kleines Zwiebelhapperl geschält und halbiert und dazugegeben, und drei eher größere speckige Erdäpfel, geschält und längs geviertelt. Nochmals gesalzen, mit Olivenöl beträufelt, den Deckel draufgegeben und bei 155 Grad Ober- und Unterhitze für, naja, mittlerweile fast zweieinhalb Stunden ins Rohr geschoben.

Also wenn die jetzt nicht weich ist, weiß ich auch nicht. - Ein Packerl gekochter Mini-Karotten hab ich auch aufgetaut, die werde ich mit Butter und Salz erhitzen und dazu servieren. Wer will, kriegt eine Scheibe Bärlauchbutter dazu.

21.3.16 18:10, kommentieren

22. März

Weil ich mich heute leider beim Computer verzettelt habe, musste das Abendessen in einer guten halben Stunde gekocht sein. Dass ich trotzdem eine Bärlauchsuppe nach Art der Sparköchin, ein Kichererbsencurry mit Basmatireis und als Nachspeise Bratäpfel auf den Tisch brachte, rechne ich mir hoch an.

Zuerst hab ich, eh wie immer, den Reis zugestellt. Die Kichern wenigstens hatte ich schon in der Früh gekocht. Jetzt hab ich fünf Deka Speck geschnitten und zusammen mit einer Messerspitze Hing (Dieser indische Name ist ein Euphemismus. In Wirklichkeit heißt das Zeug, nicht zu unrecht, Stinkwurz, aber es macht Hülsenfrüchte besser verdaulich. Also immer rein damit!), ziemlich viel Curry Oriental, Rosmarin und einem Lorbeerblatt angebraten. Auf Zwiebel und Knoblauch hab ich verzichtet. Dann kamen je eine gute Handvoll Kürbiswürfel und blanchierte Fisolen dazu, brieten ebenfalls einige Minuten, dann ein kleines Glas gekochte Paradeiser, ein Löffel Zucker und Salz, die Kichern dazu und alles eine Viertelstunde schmurgeln.

Dann musste ich mich zwischen Suppe und Nachspeise entscheiden und hab zuerst die Bratäpfel gemacht. Dieses herrliche Werkzeug (der Entkerner nämlich) ist neu in meiner Sammlung, aber ich liebe ihn. Rrrrtzzzz, in die gewaschenen Äpfel einen Zylinder gestochen, unten mit Marzipan verklebt, mit Marmelade befüllt, mit einem Stückerl Butter belegt und einer halben Walnuss abgedeckt. In einer Form mit Öl im Rohr bei 190 Grad Ober- und Unterhitze so ca. 40 Minuten gebacken.

Und zuletzt zur Suppe. Die ist so gut wie nicht reproduzierbar, weil ich den kompletten Bratenrückstand von gestern verwendet habe, samt drei übrigen Erdäpfeln und dem halben batzweichen Zwiebelhapperl. Das hab ich mit Wasser verlängert, nachgesalzen und aufgekocht, eine Handvoll geschnittenen Bärlauch dazugegeben und kurz geköchelt. Dann den Pürierstab rein und mit zwei Schluck Milch finalisiert.

Dann hab ich das Curry nochmals aufgekocht und mit einem Rest Obers verfeinert.

Der Gast war sehr angetan. Die einzige Anmerkung war, dass sich auf den Braterdäpfeln auch Eis gut mache, weil das dann so herrlich zerrinnt, aber diesen Wink mit dem Zaunpfahl hab ich nonchalant überhört ...

22.3.16 19:51, kommentieren

23. März

Für heute habe ich mir - nach einer Suppe, über die ich mir noch nicht im klaren bin und vor einem Joghurt - Blätterteigtascherl mit Kräuterrahm und grünem Salat ausgedacht.

Der Kräuterrahm und der Salat sind easy. Für die Tascherl bastle ich eine Fülle aus geriebenem Käse, geschnittenem Bärlauch, blanchierten und geschnittenen Brennnesseln, Salz und einem Ei. Wobei ich mir vom Ei ein bisserl was zum Bestreichen der Tascherl aufhebe. 

Jedenfalls vermische ich alles gut. Den Blätterteig schneide ich in Vierecke und gebe auf jedes einen Teil der Fülle, klappe die Dinger zu Tascherln zusammen, gebe sie auf ein Blech mit Backpapier, bestreiche sie mit Ei und backe sie bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ungefähr eine Viertelstunde.

Außerdem habe ich mir für heute noch einen Kakaokuchen vorgenommen und eine Grießflammeri, aber davon erzähle ich euch morgen.

23.3.16 13:01, kommentieren

Gründonnerstag

Zeitgerechtes Eingeständnis der eigenen Inkompetenz vermag Unheil zu verhindern. Erst war ich der Meinung, ich könnte Karpfennockerl mit Mangoldgemüse - wenn denn schon Gründonnerstag ist - servieren. Vorher eine Kohlrabicremesuppe, nachher eine Grießflammeri mit Ahornsirup oder Marillensauce (mit Schwips).

Beim Bereiten der Masse erinnerte ich mich an seitenlangen Sermon in Kochbüchern, wie man nicht mit Tiefkühler und Pürierstab zu arbeiten hätte und wie man nicht aufpassen müsse mit der Masse und dem Wasser, in dem sie sieden sollten.

Und nachdem ich mir erst gestern temporären Frust geholt hatte, weil sich die spontan eingeschobenen Grießnockerl zum Teil in Wohlgefallen auflösten (es sind uns aber eh genug übrig geblieben, sogar eine Portion zum einfrieren - aber trotzdem), wollte ich heute auf der sicheren Seite sein.

Zuerst erwog ich die Möglichkeit, die Nockerl über Dampf zu garen. Aber auch das schien mir nicht sicher genug. Dann hatte ich die Idee, die Masse in zwei gefettete Förmchen zu füllen und im Wasserbad zu garen. Allerdings habe ich kein geeignetes Reinderl, um zwei Förmchen entsprechend reinzustellen.

Nein, ein größeres Förmchen wollte ich auch nicht, das schaut vielleicht nicht gut aus. Zum Schluss kam mir die Erleuchtung: die Masse in ein gefettetes Jenaer Gschirrl füllen und im Rohr braten. Zwischen der vorletzten und letzten Idee werde ich mich demnächst entscheiden müssen.

Aber welche Masse eigentlich? Ich hab ein Becherl mit Karpfenstücken aufgetaut. Ihr wisst schon, das ist das Fleisch, das ich vom Rest eines gebratenen Karpfen ablöse und zerkleinere. Außerdem hab ich einen Rest warme Milch über eine alte Semmel geleert und die Semmel aufweichen lassen. Dann hab ich Karpfen und Semmel mit Salz und Zitronenpfeffer gut verrührt, bis die Masse - beinahe - glatt war.

Die ruht jetzt im Kühlschrank und wartet auf meine finale Entscheidung. Nebenbei hab ich die letzte Handvoll Brennnesseln überbrüht und geschnitten. Dazu kam ein Packerl blanchierter geschnittener Mangold. Das taut jetzt langsam auf und alles wird später mit Salz und Muskatnuss gewürzt. Ich werds mit wenig Obers aufkochen, kurz köcheln lassen und bei Bedarf die Sauce mit Stärke binden.

Die Grießflammeri hab ich schon gestern gemacht. Wie auch, neben dem gestrigen Abendessen, einen Kakaokuchen und eine reichlich Portion Suppennudeln.

Ich hab einen halben Liter Milch mit einer Prise Salz, 3 Deka Zucker und Vanillezucker sowie Zitronenschale  aufkochen lassen, 8 Deka Grieß eingerührt und unter ständigem Rühren fünf Minuten köcheln lassen, in die nicht mehr kochende Masse einen Dotter eingerührt und, nachdem die Masse überkühlt war, ein Klar Schnee untergehoben. Das kann man jetzt in eine kalt ausgespülte Form füllen (einige Male aufklopfen, damit keine Löcher entstehen) und zugedeckt mindestens 4 Stunden gekühlt rasten lassen.

Heute stand an sonstigen Aktivitäten nur das traditionelle Eierfärben an. Außer meinen "Naturfarben" Zwiebelschalen (orange), Kurkuma (gelb, no na, und die halbe Küche ist auch gleich gefärbt) und Färberkrapp (altrosa) habe ich auch mit gekaufter Farbe einige violette Eier gefärbt. Zwei Eier hab ich auch versuchsweise in einen Brennnesselsud gelegt; mal sehen, wie das ausschauen wird, wenn ich die Eier morgen rausnehme.

Und jetzt ist Pause.

24.3.16 16:50, kommentieren

Karfreitag

Kleiner Nachtrag zu gestern. Erstens war es eine Fisolencremesuppe, und zweitens ist die Sache mit der Fischpastete durchaus ausbaufähig, ich muss das halt noch üben.

Heute jedenfalls gibt es endlich die Kohlrabicremesuppe nach Art der Sparköchin und hernach Obstknödel in Nussbröseln. Ob ich sie mit Marillen oder Zwetschken füllen werde, entscheidet sich erst nach einem Blick und Griff in den Tiefkühler.

Den Topfenteig habe ich aus 25 Deka Topfen, 13 Deka Mehl, 6 Deka Butter, einem Ei, einer Prise Salz und einer Handvoll Grieß gerührt und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Dann wird er in Portionen geteilt und um das Obst gewickelt, vielleicht auch in Mehl gedreht und in Salzwasser ca. 15 Minuten sanft geköchelt. Eher gesiedet.

Parallel dazu röste ich die letzten vorhandenen Semmelbrösel in Butter, und weil das zuwenig sein wird, gebe ich - Gefrierschrank sei Dank! - noch fünf Deka geriebene Nüsse dazu. Darin werden die fertigen Knödel gewälzt und bei Tisch mit Zucker bestreut.

Die Suppe wird eine ganz einfache: Kohlrabiwürfel (erraten: aus dem Tiefkühler) und einen klein gewürfelten mehligen Erdapfel in Salzwasser weich kochen, pürieren, mit osmanischer Gewürzmischung würzen und mit Obers finalisieren.

25.3.16 17:40, kommentieren

Ostern

Hoppala. Aber weil ich so froh bin, nicht mehr täglich kochen zu müssen, hab ich es ein bisserl schleifen lassen.

Samstag waren wir im örtlichen Gasthaus. Dort haben wir sehr delikat gegessen und die Reste kalt lächelnd mitgenommen. Die haben wir dann abends verzwickt, samt dem restlichen Marillenknödel vom Freitag.

Sonntag waren wir eingeladen auf einen feinen Osterschopf von Labonca mit Reis, Ofengemüse und grünem Salat. Davon gabs vorher die Suppe mit Frittaten als Einlage. Und nachher Schoko-Eis mit Schuss. 

Und am Ostersonntag gibts wieder Kühlschrank-Allerlei: eine Spende vom Osterschopf mit Vogerlsalat. Vorher eine Bärlauch-Cremesuppe (wie ich am Samstagabend nämlich das Fleisch vom Mittagessen gewärmt habe, ist ein Dünstrückstand geblieben, und der gibt eine gute Basis für ein gschmackiges Supperl).

Dienstag werde ich wieder kochen. So wie es ausschaut, etwas mit Broccoli, denn da war ich heute im Gemüsebeet ernten.

27.3.16 21:35, kommentieren

29. März

Wieder einmal habe ich meine Reste zu einem Menü komponiert. Insgesamt gab es also Bärlauchsuppe mit Schneeflocken, Ostergeselchtes mit Vogerlsalat und Roggenbrot und als Abschluss eine Portion misslungenen Nikolaus-Pudding.

Dass letzterer danebengelungen ist, liegt nicht an den Schoko-Nikoläusen, sondern daran, dass ich zuviel Stärke erwischt hatte und die Masse sofort klumpte. Mich störts ja nicht, das Kind schon, also bleibt mir der Pudding komplett, worüber ich auch nicht beleidigt bin.

Zum montags gepflückten Vogerlsalat hab ich auch eine Pflanze von der Vogelmiere geschummelt, weil ich wissen wollte, wie sie schmeckt. Nicht schlecht, muss ich sagen, würde ich durchaus wiederholen, bei Gelegenheit.

In die Suppe habe ich den Rest vom Eiklar vom Wochenende langsam eintropfen lassen, für das Kind sind es je nach Größe Wolken oder Schneeflocken und bringt ihm Freude und Genuss.

 

30.3.16 12:35, kommentieren