Der Sparküche-Blog.

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17. Feber

Ich muss ja sagen, um den Rest vom Kichererbsencurry hatte ich mich noch am selben Abend gekümmert, ähem, nur der Reis ist übrig geblieben. So hatte ich gestern überhaupt kein schlechtes Gewissen, mir eine Suppe und ein Cordon Bleu mit Beilagen und Salat schmecken zu lassen.

Abends habe ich dann nach einer Hühnersuppe mit Käsekrusteln gebratene Scholle mit Butterreis und grünem Salat auf den Tisch gestellt. Danach gabs noch ein Stück Kuchen.

Den Reis vom Vortag hab ich kalt lächelnd in Butter erhitzt und als Beilage verwendet. Den Salat hab ich zerzupft und mit Balsamico und Olivenöl mariniert.

Die Schollenfilets, aus dem Iglo-Sortiment, aber das war das letzte Mal!, hab ich beidseitig mit Salz und Zitronenpfeffer gewürzt, in Mehl gewendet und mit wenig Öl in der Pfanne gebraten.

Und leider hab ich vergessen, die Bärlauchbutter dazu zu reichen. So ein Mist.

17.2.16 19:00, kommentieren

18. Feber

Was ich gestern abends kredenzt habe, war heute toll als kaltes Mittagessen unterwegs: Blätterteigtascherl mit Kräuterrahm und grünem Salat. Vorher Leberknödelsuppe (aber, pfui, gekaufte Leberknödel), nachher Apfelmus mit Rahm und Ahornsirup.

Die Tascherl waren, ihr werdet es erraten haben, eine Resteverwertung. Für die Fülle habe ich den Rest vom Ei verwendet, aber einen Esslöffel voll zurückbehalten, damit ich die Tascherl vor dem Backen noch bestreichen konnte. Dann hab ich im Gemüsebeet eine Handvoll Mini-Mangold-Blätter gefunden, blanchiert und geschnitten. Außerdem kam geriebener Parmesan dazu und klein gewürfelter Schinken. Gewürzt habe ich mit Salz und ein bisserl osmanischer Gewürzmischung.

Den Blätterteig hab ich in 6 Teile geschnitten und auf jeden 1/6 der Fülle gegeben. Dann hab ich jeweils die vier Enden oben zusammengefasst und zugedreht, mit Ei bestrichen und bei 210 Grad Ober- und Unterhitze vielleicht 15 - 20 Minuten gebacken.

In der Zwischenzeit hab ich fast einen Becher Rahm gesalzen und mit gemischten gehackten Kräutern (aus dem Tiefkühler) vermengt. Zum Schluss hab ich den Salat gewaschen und zerzupft und Balsamico und Kernöl dazu gereicht.

Und fertig.

Die Tascherl und den Kräuterrahm haben wir heute, ohne Salat, picknickmäßig verzehrt. (Die Menschen rundherum mit stinknormalen Wurstsemmeln haben uns beneidet.)

18.2.16 16:43, kommentieren

19. Feber

So, und diesmal gibts abends eine Vorspeisenplatte und danach Marillenknödel mit Butterbröseln. Und heute mittags den Rest von der Hühnersuppe von vorgestern mit den letzten Käsekrusteln und danach die übrig gebliebenen Marillenknödel. (Glaubt mir: ich sorge dafür, dass welche übrig bleiben!)

Für den Teig hab ich 25 Deka Topfen mit 13 Deka Mehl, einem Ei, Salz, 6 Deka weicher Butter und einer Handvoll Grieß abgemischt und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Dann hab ich Marillen aus dem Tiefkühler gezogen und jede in einen Batzen Teig eingewickelt und in siedendem Salzwasser ca. 15 Minuten garziehen lassen.

Derweil hab ich ein paar Deka Butter erhitzt und zwei Handvoll Semmelbrösel drin hellbraun geröstet (hätte ich auch mit Mohn oder Nüssen ergänzen können, wollte ich aber grad nicht).

Bei Tisch ordentlich Staubzucker drauf und genussvoll verzwicken!

Ach ja, auf die Vorspeisenteller kam eine Auswahl von österreichischen Giftigkeiten, dazu Salatgarnitur und getoastetes Brot, grau und weiß. Es gab gefüllte Eier, Presskopf mit Kernöl, Kabanossi, Kümmelbraten und Grammeln - jeweils nur ein Kostpröbchen, aber insgesamt durchaus sättigend.

18.2.16 16:52, kommentieren

20. Feber

Im großen und ganzen ist wieder der gastlose Alltag eingekehrt. Damit wir aber nicht völlig vereinsamen, hat sich das Kind für heute ein zweites Kind eingeladen, und ich habe uns alle mit Fisolencremesuppe und Dinkelpalatschinken verwöhnt.

Für letztere habe ich zwei Eier mit Salz versprudelt, mit einem halben Liter Milch aufgegossen und einen Rest Weißmehl und dann den Großteil Dinkel-Vollmehl dazugerührt und eine Stunde stehen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich ein kleines Packerl blanchierte Fisolen aus dem Tiefkühler genommen und in Salzwasser mit einem Lorbeerblatt, einem Zweig Bohnenkraut und einer Messerspitze Hing zehn Minuten gekocht. Dann hab ich die Gewürze entfernt, das ganze püriert und mit ein bisserl Obers vollendet.

Die Palatschinken hab ich in Schmalz ausgebacken, bei Tisch haben wir sie mit Dirndlmarmelade, Marillenmarmelade und die letzten beiden mit einem Rest Schokoglasur gefüllt.

Und alles wurde zusammengegessen. So mag ich das.

20.2.16 17:28, kommentieren

21. und 22. Feber

Sehr Spar, diese Köchin. Gestern waren wir eingeladen auf Gemüsesuppe mit Nudeln, gebratenes Hechtfilet mit Reis und Blattsalaten und Schoko-Eis.

Und heute habe ich mittags nur einen Toast gegessen, mit Chutney.

Aber morgen koche ich wieder, so kanns ja nicht weitergehen.

22.2.16 18:58, kommentieren

23. Feber

Bitte geduldet euch noch einen Tag. Aber heute habe ich mich mit E auf ein Frühstück getroffen, und das war derart ausgiebig, dass ich aufs Mittagessen verzichtet habe. Abends wird es nur Teigwaren mit Paradeissauce geben, und eventuell gedünstete Broccoli-Sprossen. Und vorher eine Hechtsuppe.

Diese habe ich gestern abends zugestellt, indem ich einen Bund Suppengrün geputzt habe und zusammen mit einem Lorbeerblatt, ein paar Knoblauchzeherl und einem Rosmarin-Stammerl in einen Topf voll Salzwasser getan habe. Zum Schluss kamen die Abfälle vom sonntäglichen Hecht hinzu, also das Rückgrat, die Flossen, der Schwanz und natürlich der Kopf.

Das ganze habe ich dann langsam aufgekocht, eine Stunde köcheln lassen, dann den Herd ausgeschaltet und den Topf auf dem Herd belassen, so dass die Suppe gaaaaanz langsam abkühlte.

Heute in der Früh, weil der Tag noch jung und ich noch unverbraucht war, hab ich den Kopf auseinandergenommen und das essbare Fleisch in ein extra Schüsserl getan (das reicht durchaus als kleiner Leckerbissen für einen Risotto oder in der Pasta) und den Rest als Hühnerfutter gewidmet.

Ich muss direkt einmal in einem Fischgeschäft schauen, ob Fischköpfe generell und Hechtköpfe im besonderen dort erhältlich sind und was dafür verlangt wird. Denn meiner Meinung ist das eine wunderbare Methode, mit gutem Gewissen ein bisserl Fisch zu essen und einige Portionen Suppe zu haben. - Ich friere immer einige Portionen ein, in Joghurt- oder ähnlichen Bechern, entweder für zwischendurch oder zum geschmackvollen Aufgießen.

 Ja genau, und die Broccoli-Sprossen habe ich heute von den bereits abgeernteten Pflanzen gezupft, die noch auf dem Beet standen und wo aus den Blattachseln viele kleine Triebe rauswachsen. Das reicht uns für mindestens zwei Mahlzeiten. Jetzt habe ich die Pflanzen aber ausgerissen, damit Platz ist für die neue Saat.

Oh, und gerade ist mein Postpackerl vom Afrika-Laden angekommen, mit reichlich Nachschub an Curry Oriental. Nicht billig, die Waren dort, aber so oft kaufe ich dort eh nicht ein. Schmatz!

23.2.16 14:09, kommentieren

24. Feber

Als magenfüllend kann man das heutige Mittagessen bezeichnen, wenn man es positiv sehen will. Wobei, die Nachspeise war sehr gut (Apfelstrudel und belgische heiße Schokolade mit Orange von Café Tasse). Ich habe die Reste verwertet. Mehr brauch ich eh nicht sagen.

Ein Packerl blanchierten geschnittenen Mangold hab ich in dem Broccoli- und dem Nudelkochwasser erhitzt, mit Zitronenpfeffer gewürzt und die Reste vom Hecht zugegeben. Zum Schluss hab ich einen Teil der übrigen Teigwaren von gestern untergemengt. Dazu hab ich Vogerlsalat gegessen, der seit Sonntag im Kühlschrank liegt.

Mühsam war vor allem die Tatsache, dass im Fischfleisch viele viele Gräten waren, unerwartet eigentlich, weils doch Kopffleisch war.

Wie auch immer, ich bin satt, und morgen koch ich mir was Besseres als diesen Nudel-Mangold-Hecht-Eintopf.

24.2.16 13:34, kommentieren

25. Feber

Heute habe ich mich selber ausgetrickst. Ich zog ein Packerl Fisolen aus dem Tiefkühler, weil ich mir ein fesches Fisolen-Erdäpfel-Gröstl (mit Speck und Zwiebel, mhhhh) machen wollte. Leider habe ich zu spät bemerkt, dass ich fein geschnittene Fisolen erwischt habe. Nix mit Gröstl. Hab ich gach umdisponieren müssen auf Bärlauch-Erdäpfel mit Rahmfisolen und Vogerlsalat. Hm.

Gerade dämpft eine Portion Erdäpfel, die werde ich dann schälen, zerteilen und mit einer Scheibe Bärlauchbutter und Salz vermengen.

Außerdem werde ich die Fisolen mit wenig Salzwasser köcheln, dann einen Rest Rahm dazugeben und etwas Obers, verrührt mit einem Löfferl Speisestärke.  Würzen werde ich mit ungarischem Teufelszeugs, das seh ich kommen, mir ist grad sehr nach scharf.

Den Vogerlsalat hab ich heute aus dem Gemüsebeet gezupft, da kommt nur Balsamico drüber. Vermutlich der, in dem ich die Knoblauchzehen eingelegt habe (die übrigens ganz hervorragend schmecken und sehr gut haltbar sind).

Mit dem Salzwasser, in dem ich gestern die Broccoli-Triebe blanchiert habe, habe ich außerdem heute eine Gemüsesuppe angesetzt. Hinein kam etwas Salz zusätzlich, ein klein gewürfeltes Suppengrün, ein ebensolcher Erdapfel, ein paar von meinen Mini-Knoblauchzeherl, ein Lorbeerblatt und eine Handvoll von den Fisolen - wenn sie schon mal da sind ...

Das Supperl werden wir aber erst abends verzwicken.

25.2.16 11:05, kommentieren

26. Feber

Wegen einer Terminknappheit habe ich mich heute früh entschlossen, aufs Vorkochen zu verzichten und mir unterwegs einen Döner zu genehmigen.

Die liebe H hat mir außerdem ein Stück Mandelkuchen eingepackt, den hab ich mir als Nachspeise schmecken lassen.

26.2.16 15:50, kommentieren

27. Feber

Es ist schon wieder Hendlleisch heute, aber in anderer Form. Nämlich als Hirse-Hendl-Pfanne mit grünem Salat.

Eine ordentliche Menge Hirse hab ich mit Salzwasser zugestellt, die quillt gerade aus. Ihr wisst eh, mit dem Rest von der Hirse fällt mir noch einmal was ein ...

Jedenfalls werde ich später ein wenig Butterschmalz erhitzen und eine kleine Portion Hendlfleisch (habe ich bei der letzten Suppe eingefroren) drin anbraten. Zwengs der Vitamine und sonstigen gesunden Stoffe kommt der Rest von dem Packerl fein geschnittener blanchierter Fisolen dazu. Und Salz natürlich, und reichlich von der osmanischen Gewürzmischung. 

Das brät dann einige Minuten tüchtig, und am Schluss menge ich hinreichend Hirse hinein. Und esse den klassisch wienerisch marinierten Happerlsalat dazu.

Als Vorspeise gönne ich mir heute etwas, wo es einigen von euch den Magen umdrehen wird. Ich hab nämlich schon in der Früh eine Rindsuppe aus einem Knochen, einer Portion Suppengrün, Salz und den üblichen Gewürzen (Knoblauch,  Lorbeerblatt und Rosmarinstammerl) zugestellt. Und dem Knochen werde ich das Mark rauskratzen, auf eine Scheibe Brot streichen, salzen und verknurpsen. Da freu ich mich schon sehr drauf, tut mir Leid.

27.2.16 11:08, kommentieren

28. und 29. Feber

Wieder hab ich am Sonntag nicht selber gekocht, aber gut gegessen: nach einer Grießnockerlsuppe gabs Spießerl mit Braterdäpfeln, Senf und Zwiebel.

Köstlich.

 

Und Montag werde ich, weil das Kind das gestern verweigert hat, den Rest von der Hendl-Hirse-Pfanne essen, wieder mit grünem Salat. Und ich überleg mir, ob ich vorher wieder von der Suppe esse, da brauch ich allerdings eine Einlage ...

Aber kochen muss ich nicht.

28.2.16 18:39, kommentieren