Der Sparküche-Blog.

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20. Jänner

Schnelle Küche heute nach einem sehr angenehmen Tratscherl: Teigwaren mit Sugo.

Jenes fertigte ich heute, indem ich ziemlich wenig Speck scheiblierte und ausbriet, den Rest der gekochten Paradeiser hineinleerte, salzte und mit einem Esslöffel voll Pesto Genovese würzte, alles einköchelte und mit sehr wenig Mehl stäubte.

Zum Schluss kamen die restlichen gekochten Teigwaren von gestern dazu und wurden unter Rühren miterhitzt. Bei Tisch ein bisserl geriebener Parmesan drüber, und fertig.

Aus dem Kochwasser von gestern habe ich heute mit zwei Handvoll blanchierter Fisolen aus dem Tiefkühler, etwas Salz und einer Knoblauchzehe eine Suppe gekocht, mit dem Pürierstab traktiert  und abkühlen lassen.

Abends werde ich das Kind fragen, ob es die Suppe lieber so essen mag oder ob ich mit Rahm oder Obers verfeinern darf.

20.1.16 13:38, kommentieren

21. Jänner

Ich sags ungern, aber heute habe ich mir echt bayerische Weißwürste mit Senf und Brezen reingepfiffen. Herrlich.

Mehr ist dazu nicht zu sagen, morgen koche ich wieder selbst.

21.1.16 19:21, kommentieren

22. Jänner

Um das Kind zufriedenzustellen, habe ich mir für heute Gemüsereis mit Speck überlegt. Für mich wars mehr Gemüse, fürs Kind mehr Reis. (Es hat auch widerstandslos gegessen, muss ich anerkennen.)

Während der Reis dämpfte, hab ich eine Menge Speck (also für meine Verhältnisse eine Menge) gewürfelt und ausgebraten. In der Zwischenzeit hab ich ein Zwiebelhapperl geschnitten und eine fast komplette Karotte, die das Kind aus der Schule gehamstert hatte. Dazu kam je eine Handvoll Kohlrabiwürfel und blanchierte Fisolen, beide aus dem Tiefkühler. Erbsen kriegte ich nur fünf Stück von dem eingefrorenen Block; die muss ich bei Gelegenheit als ganzes verwerten.

Gewürzt habe ich nur mit Salz und Pfeffer, aber in meine Portion kam bei Tisch ein Teelöffel voll ungarischem Teufelszeugs.

23.1.16 12:01, kommentieren

23. Jänner

Die Hauptspeise ist mir heute vegetarisch gelungen - Mangoldgemüse mit Reis -, aber vorher hatten wir eine Hühnersuppe mit Suppengemüse.

Die Suppe wird ja immer ein ganzer Topf voll, so dass sich automatisch die Frage der Einlage ergibt. Hin und wieder reiße ich mich ja zusammen und fertige uns eine Portion Grießnockerl an. Oder wenigstens Käsekrusteln (altbackene Brotscheiben, in Stücke geteilt, bestrichen mit einer Masse aus geriebenem Käse, Ei und Kräutern/Gewürzen und im Backrohr ein paar Minuten überbacken).

Wenn nicht einmal das vorhanden ist, und ich auch keine Sternchen oder Buchstaben einkochen will, bleiben immer noch drei Varianten, wie das Kind mit der Suppe glücklich werden kann. Die erste ist, pro Teller Suppe einen Esslöffel Grieß einzukochen. Die zweite ist, eine Scheibe trockenes Weißbrot - oder einen Esslöffel Semmelwürfel - in die Suppe zu geben. Das klappt erstaunlicherweise auch bei einer klaren Suppe und erinnert mich auch gerade an die madeirensische Brotsuppe, die ich bei Gelegenheit wieder einmal kochen sollte.

Die beste Variante aber ist für das Kind, wenn ich ein Ei versprudle und in die kochende Suppe eintropfe. Natürlich könnte ich ein bisserl Mehl dazu sprudeln, aber dann würde das Kind schon wieder motzen ...

Ja, zum Mangoldgemüse: da habe ich aus dem Tiefkühler zwei Portionen zusammengekratzt und mit einem Rest Milch und einem Rest Obers erhitzt. Gewürzt habe ich mit Salz und Muskatnuss. Als alles köchelte, hab ich mit einem Teelöffel Mehl die Sauce gebunden.

Den Reis von gestern habe ich  mit wenig Butter und Wasser erhitzt. Da ist jetzt immer noch etwas übrig, da hat das Kind, sehr zu seiner Freude, noch ein Nachtmahl aus Reis mit Chutney.

23.1.16 12:32, kommentieren

24. Jänner

Heute hab ich ein Festmahl für vier Personen auf den Tisch gestellt. - Naja, macht euch keine zu großen Hoffnungen. Für die meisten Menschen wars ein normales Sonntagsessen. Nur bei meiner schnellen Küche wars eine Ausnahme. Ich hab nämlich eine gebratene Stelze mit Beilagen serviert. Vorher Hühnersuppe mit Sternchen, nachher Kaffeekuchen mit Irish Coffee.

Ich hab mir nämlich von Labonca eine Sonnenschwein-Stelze schicken lassen. Man merkt dem Fleisch schon an, dass die Tiere sich in ihrem Leben auf der Weide ordentlich bewegt haben. Aber der Geschmack ist sehr gut (und das Gewissen dann auch eher, wenns dem Viecherl gut gegangen ist. - Ja, eh, VeganerInnen werden das ziemlich sicher anders sehen.).

Jedenfalls hab ich die Stelze gewaschen und auf einer Seite ein paar Schnitte in die Schwarte gefitzelt (mein Messer muss dringend zum Schleifer!). Dann hab ich das Ding mit ziemlich viel Salz eingerieben und in die Schnitte gehackten Knoblauch gefüllt. Oben kam ein bisserl Kümmel drauf, zwengs der Verdauung, und dann kam die Stelze schon in den Bräter, wo der Boden mit Wasser bedeckt war.

Deckel drauf und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr. Dortselbst eineinhalb Stunden belassen, dann den Deckel abgenommen und noch eine halbe Stunde bei 180 Grad belassen.

In der Zwischenzeit den Reis gedämpft, einen Eissalat streifig geschnitten (und mir von der Mutter die passende Wiener Marinade machen lassen) und einige Gläser geöffnet: Knoblauch in Balsamico, Rettich in Balsamico, Krautsalat und für das Kind Chutney.

Zwei kleine Fleischreste hab ich eingefroren, für in ein paar Tagen. Vom Reis ist auch viel übriggeblieben. Da wird mir noch was einfallen bis morgen.

 

25.1.16 07:20, kommentieren

25. Jänner

Reislaibchen mit Paradeissauce und grünem Salat wirds heute geben. 1A-Resteverwertung eben.

Den Reis werde ich mit einer Portion blanchierter und gehackter Mangoldstiele mischen, die ich irrtümlich aufgetaut habe. Dazu noch ein oder zwei Eier und den Rest vom geriebenen Käse, damit ich endlich ein neues Packerl aufmachen kann (hab noch drei oder vier im Tiefkühler, fast genier ich mich). Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Mehr brauchts, glaub ich, nicht.

Die Masse setze ich dann in kleinen Portionen in eine Pfanne mit wenig heißem Öl und brate sie beidseitig mehr oder weniger knusprig.

In der Zwischenzeit hole ich ein Glas gekochter Paradeiser vom Vorratsregal und erhitze den Inhalt, würze mit Salz und Zucker. Bei Bedarf binde ich mit etwas Mehl oder Speisestärke.

Den Rest vom Eissalat mariniere ich mit Balsamico. Öl ist eh genug an den Reislaberln.

25.1.16 07:25, kommentieren

26. Jänner

Na, heute habe ich alle Reste zusammengepackt und gratiniert, und zusätzlich hab ich einen Kürbis genommen, der schon dringend wegmusste. Dazu gabs den Rest vom sonntäglichen Krautsalat.

Die kleine Jenaer Form hab ich mit Öl ausgeschmiert. Dann kam ein übrig gebliebener Puffer von gestern hinein, und eine halbe Handvoll Reis, der auch noch da war. Drauf dann der Großteil vom Mini-Kürbis, geschält und klein gewürfelt.

Das wäre der Moment gewesen, wo ich hätte salzen sollen, was ich aber vergessen habe. Komisch, bei den Aufläufen passiert mir das öfter.

Jedenfalls kam drauf der Rest vom geriebenen Parmesan, und drüber ein Guss aus einem Ei und dem Rest vom sonntäglichen Obers.

Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 30 Minuten ins Rohr, dann Herd abdrehen und das Ding noch eine Viertelstunde drin lassen.

Sehr schmackhaft, grundsätzlich, das Ding, für das ein Euphemismus vielleicht Reis-Kürbis-Gratin mit Krautsalat sein könnte.

26.1.16 11:36, kommentieren

27. Jänner

Gestern abend verschmähte das Kind sogar Couscous mit Speck-Broccoli, um den Rest von meinem gestrigen Auflauf essen zu können. Folgerichtig blieb eine Portion Couscous übrig, die ich heute verwerten wollte.

Da fiel mir der kleine Becher im Tiefkühler wieder ein, wo vier rohe Hühnerlebern drin waren. Zwei verschrumpelte Äpfel musste ich auch loswerden, und Zwiebel und gekochte Paradeiser gibts auch immer. Und schon war klar, was ich heute esse: Hühnerleber nach Art der Sparköchin mit Couscous.

Weil ich das Stelzenschmalz, das im Kühlschrank wartete, vergessen hatte, schnipselte ich ungefähr zwei Deka Speck klein und briet ihn aus. Darin brutzelte ich die Leber beidseitig scharf an. Dann nahm ich sie raus und machte mit dem geschnittenen Zwiebelhapperl und den zwei geschälten gewürfelten Äpfeln weiter. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und Rosmarin, und ein bisserl Zucker wegen der Paradeiser.

Als keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne war, hab ich mit einem kleinen Glas gekochter Paradeiser aufgegossen, alles vermengt und einmal aufkochen lassen, die Leber wieder eingelegt und alles wenige Minuten köcheln lassen.  Dann hab ich die Pfanne vom Herd genommen (um die Gemüsesuppe zu wärmen) und alles in der Pfanne noch durchziehen zu lassen.

Weil zwischendurch der Postler kam, war ich abgelenkt und habe vergessen, mit Madeirawein abzulöschen. Hat aber auch so sehr gut geschmeckt. Von der Leber ist ein Rest übrig geblieben, den ich heute abend mit einer halben Semmel verzwicken werde.

Den Couscous hab ich auf dem Heizkörper erwärmt. Ich arbeite viel mit der direkten Wärme von den Heizkörpern - was ich machen würde, wenn ich eine Fußbodenheizung hätte, wage ich mir gar nicht auszumalen.

27.1.16 12:15, kommentieren

28. Jänner

Nach einem intensiven Vormittag freu ich mich jetzt schon aufs Mittagessen: Ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Rettich in Balsamico lasse ich mir heute schmecken. Der Hauptanteil im Gröstl sind allerdings Zwiebelstücke. Mit denen hab ich beim Kochen angefangen, und dann passte von den Erdäpfeln und Fisolen nimmer viel in die Pfanne ...

Der Reihe nach. In der Früh hab ich die letzten Reste der eigenen Erdäpfel gedämpft und geschält. Jetzt vorhin hab ich den letzten Rest Speck in Streiferl geschnitten, in der Pfanne ausgebraten und ein ganzes Zwiebelhapperl hineingeschnitten.

Das hat kräftig gebrutzelt, und ich hab der Reihe nach die kleinen Erdäpfel hinein scheibliert (zwei mittelgroße sind übrig geblieben, was wird wohl aus denen werden?) und munter weitergebraten, immer unter Durchrühren.

Gewürzt hab ich mit Salz und osmanischer Gewürzmischung. Zum Schluss hab ich in den Tiefkühler gegriffen und eine gute Handvoll blanchierter Fisolen herausgezogen. Die kamen dazu und wurden kurz miterhitzt. Das ganze zieht jetzt noch einige Minuten durch, bis ich hier fertig bin.

Das am Sonntag geöffnete Glas mit dem eingelegten Rettich muss auch dringend leer werden, da ist heute eine gute Gelegenheit.

Mahlzeit!

28.1.16 11:40, kommentieren

29. Jänner

Heute wollte ich das Kind zur Nordsee schleppen, auf gebackenen Fisch. Leider hatte die ins Visier genommene Filiale wegen Umbaus geschlossen. Dann hab ich drauf verzichtet, gach eine andere zu suchen. Wir sind gach ins benachbarte Kaffee-Restaurant gegangen und haben dort das Tagesmenü verputzt, Gemüsesuppe und gebratenen Fisch mit Lauchpüree und Dillsauce.

Und nachher, weils schon wurscht war, eine Sachertorte mit Schlag.

Dafür brauch ich am Abend nur ein Supperl.

29.1.16 17:59, kommentieren

30. Jänner bis 4. Feber

Heute habe ich Reste gegessen. Nicht irgendwie verarbeitet, sondern einfach die Reste an sich. Mittags zum Beispiel die Reste vom Freitagsfisch - ich habe mir angewöhnt, mir unsere Überbleibsel beim Essen immer einpacken zu lassen. Das Restaurant kübelt sie automatisch, und ich kann die Resterl mindestens den Hendln füttern. - Aber der Fisch und das Püree waren heute auch noch sehr schmackhaft. Und wir schmeißen ein Tier nicht weg. So.

Dazu habe ich den Rest vom eingelegten Rettich verputzt. Dann einen Rest Obers getrunken. Regt euch nicht auf, es war eh nur Kaffeeobers.

Abends dann den Rest von der Erdäpfelsuppe, angereichert um drei frisch gepflückte und mitgekochte Broccoli-Sprosserl, und danach einen Löffel Marmelade, dann war dieses Glas auch leer. Einen halben Liter Milch hab ich eingefroren. Jetzt kann der Kühlschrank eine Woche so bleiben.

Der Grund für diese Maßnahmen ist, dass ich mich für eine knappe Woche in die Entschlackung verabschiede. Das ist eine kurze Kur nach Ayurveda-Prinzipien, wo eine im Prinzip nur zu Hause hockt, nichts (1 oder 2 Tage) bis wenig (drei Tage) isst und sich dann langsam wieder an die Normalkost gewöhnt (2 Tage).

Auf dieser Seite also die kommenden paar Tage nichts Neues. 

Bleibt mir gewogen!

30.1.16 17:37, kommentieren