Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Archiv

17. Dezember

Gestern hab ich euch verschwiegen, dass ich im Tiefkühler auch noch ein Packerl Schweinsknochen gefunden habe. Hab ich gach umdisponiert von Fisch- auf Knochensuppe. Mit einem Suppengrün und einigen Gewürzen (Lorbeer, Rosmarin, Knoblauch) hat ein super Supperl geköchelt.

Die Knochen hab ich dann rausgenommen und geputzt. Das Fleisch hab ich beiseite gegeben, die Suppe über Nacht stehen lassen.

Heute früh hab ich dann das Fett von der Suppe abgeschöpft und sie nochmals zum Kochen gebracht. Einen Dreiviertelliter hab ich kochendheiß in ein Twist-Off-Glas gefüllt und verschlossen, so hält die Suppe im Kühlschrank ein paar Tage länger. In den Rest hab ich einen Rest Suppennudeln eingekocht.

Derweil hat daneben ein Topf Reis gedämpft. Nach der Suppe hab ich in die Pfanne mit dem Bratensatz von gestern ein bisserl was vom Suppenfett gegeben und erhitzt. Dazu kam ein geschnittenes Zwiebelhapperl und in der Folge alles, was dringend wegmusste, was da war: ein Rest von den blanchierten Fisolen von gestern, die endgültig letzten zwei kleinen Karotten aus der heurigen eigenen Ernte und zwei Esslöffel Erbsen aus dem Tiefkühler.

Das wurde alles gscheit angebraten und dann mit zwei Esslöffeln Suppe aufgegossen, gesalzen und gepfeffert und weiter gebraten. Am Schluss kam das Knochenfleisch von gestern dazu und ordentlich Reis.

Natürlich konnte ich nicht umhin, das köstliche Supperl zu kosten, bevor ich mich über die Reis-Gemüse-Pfanne mit Schweinefleisch hermachte. Allerdings war die derart reichlich bemessen, dass für den Abend auch noch was geblieben ist.

Als Nachtisch das letzte Stück Fladenbrot mit dem letzten Rest Ringlottenmarmelade. Jetzt bin ich glücklich.

17.12.15 12:10, kommentieren

18. und 19. Dezember

Gestern hab ich mich wieder von Zeugs ernährt. Unter anderem von einem Mega-Schinken-Käse-Töast im Einstein, den ich guten Gewissens nicht weiterempfehlen kann. Ich hab ihn auch nur gegessen, weil ich richtig Hunger hatte. Er schmeckte ordentlich ranzig, das ist mir in der Form auch noch nie passiert.

Egal, heute kam K zum Essen, und es gab Suppe mit Reisplätzchen und danach Obstknödel mit Nuss-Butterbröseln.

Letztere sind mir nicht einwandfrei gelungen, haben uns aber trotzdem geschmeckt. Der Fehler war, dass ich, aus welchem Grund immer, den Teig nicht im Kühlschrank rasten ließ, sondern draußen in der Küche. Dadurch war er patzig, und das Knödel-Formen war kein Vergnügen. 

Grundsätzlich ist der Topfenteig ein einfacher: 1/4 Kilo Topfen, 1/8 Kilo Mehl, 1/16 Kilo (also 6 Deka) Butter, ein Ei, eine Prise Salz, eine Handvoll Grieß. - Zum Ei ist zu sagen, dass ich von der Backerei noch ein einsames Eiklar im Kühlschrank fand. Davon hab ich noch die Hälfte zum Teig dazugegeben, und dafür etwas mehr Grieß. Jedenfalls hab ich alles zu einem Teig gemischt und eine Dreiviertelstunde rasten lassen.

Dann hab ich 11 tiefgekühlte Zwetschken (und weg ist das Packerl!) und zwei ebensolche Marillen (da sind leider noch ein paar da ...) mit dem Teig eingepackt und in Salzwasser sieden lassen. So lange, bis sie aufgestiegen sind und dann noch fünf Minuten länger.

In der Zwischenzeit habe ich auch einiges gemacht. Nämlich erstens Butter zerlassen und eine Mischung aus einem Rest geriebener Nüsse und Semmelbrösel drin hellbraun angeröstet.

Und ich habe den Rest vom Eiklar mit einem ganzen Ei verschlagen. Davon wieder hab ich die Hälfte mit Salz und geriebenem Käse verrührt, mit osmanischer Mischung gewürzt und diese Masse auf kleine Brotscheiben geschmiert und im Rohr unterm Heißluftgrill bei 200 Grad einige Minuten gratiniert.

Die zweite Hälfte vom Ei hab ich mit dem Rest vom geriebenen Käse und dem Reis vom gestrigen Reis sowie Salz und Gewürz vermengt. Aus der Masse hab ich aufs Blech kleine Hauferl gesetzt, flachgedrückt und bei 180 Grad Heißluft eine Viertelstunde kross gebacken. Letztere hatten wir dann heute in der Suppe.

Die Käsekrusterl hebe ich im Kühlschrank für die nächsten Tage auf. (Es steht eh immer noch die Fischsuppe an.)

19.12.15 16:09, kommentieren

Vierter Adventsonntag

Schon wieder haben wir heute zu dritt gegessen. Allerdings diesmal mit schneller Küche, was da hieß: Hühnersuppe mit Käsekrusteln und danach Gemüserisotto mit Speck.

Die Suppe habe ich aus jeweils einer Portion Knochen und Suppengrün sowie Knoblauch, Lorbeerblatt und Rosmarinstengel gekocht. Da hinein kamen die Käsekrusteln von gestern.

Für den Risotto habe ich den Rest vom Speck klein gewürfelt und zusammen mit dem Schwarterl ausgebraten. Dann kam der Rundkornreis dazu und Salz, wurde einige Minuten geröstet und dann mit kochendem Wasser aufgegossen.

Dazu kam zerkleinertes Gemüse: Zuerst ein Stück vom Kürbis (irgendwie sind die heuer nicht so haltbar wie letztes Jahr, das ist ziemlich blöd), eine Handvoll Erbsen aus dem Tiefkühler und von ebendort eine Portion Mangoldstiele.

Außerdem rieb ich den Parmesan zu Ende und schmiss die Rinde auch ins Reinderl. Das alles köchelte eine knappe halbe Stunde, dann kamen Schwarterl und Rinde heraus  (und wurden für die Hendln klein gewürfelt, das wird ein Gerangel geben morgen früh!), der Risotto auf den Tisch und der geriebene Parmesan natürlich dazu. Für mich noch einen Teelöffel Teufelszeugs, man gönnt sich ja sonst nix.

Weil heute auch das Kuchlkastl geputzt wurde, sind mir meine Vorräte alle in die Hände gefallen. Morgen werde ich mich den roten Linsen zuwenden, das seh ich kommen.

20.12.15 17:06, kommentieren

21. Dezember

Heute hätte ich meinen Linsen-Hühner-Eintopf beinahe verwürzt, weil jemand gestern mein Gewürzkisterl durcheinandergebracht hat. Ist aber eh alles gut gegangen. Und Reste sind auch wieder weg, ähem.

Nämlich habe ich eine Portion Erdäpfel schon in der Früh zum Dämpfen hingestellt und dann geschält. Für den Eintopf habe ich dann einen Teil vom Suppenfett der vorletzten Suppe (Schwein) erhitzt und zwei Knoblauchzehen drin geröstet. Den Rest vom Kürbis habe ich geschält und klein gewürfelt und ebenfalls angebraten.

Nach einigen Minuten hatte ich dann den Curry gefunden und drübergestäubt, und vom Kurkumapulver war halt auch ein bisserl was drin. Und Salz natürlich.

Dann hab ich eine Handvoll roter Linsen dazugegeben, durchgerührt und mit ungefähr einem Vierterl von der letzten Suppe (Hendl) aufgegossen. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren, zugedeckt 10 bis 15 Minuten dünsten lassen. Zum Schluss habe ich die zerteilten Erdäpfel und das Hendlfleisch von gestern dazugegeben, alles gut vermischt und noch einige Minuten ziehen lassen.

Am liebsten würde ich jetzt schon essen, leider ist aber noch ein bisserl was zu tun. Ich freu mich schon aufs Mittagessen, muss ich sagen.

 

21.12.15 09:51, kommentieren

22. Dezember

Schmalhänsin war heute Küchenmeisterin. Einen Blattsalat mit Ei und Gebäck hab ich mir auf den Tisch gestellt. Danach hab ich die übrig gebliebene Brotscheibe mit Marmelade beschmiert und als Nachtisch gegessen.

Einen halben Blattsalat zerkleinern, das gekochte geschälte Ei teilen und drüber geben, etwas salzen, mit - neuem! - Balsamico und Olivenöl marinieren, essen.

22.12.15 18:07, kommentieren

23. Dezember

Am Markt hab ich heute nicht nur einen Christbaum erstanden, sondern auch Hendlzeugs. Genau genommen über einen Kilo Hendlknochen für Suppen und 30 Deka Hühnerleber. Die Knochen wasche und portioniere ich, dann kommen sie in den Tiefkühler, und wenns uns einmal nicht freut einkaufen zu gehen, gibts trotzdem ein gutes Supperl. (Weil ich natürlich auch Suppengrün im Tiefkühler habe, aber das ist eine andere Geschichte.)

Aber heute habe ich noch von der letzten Suppe einen Rest, den ich heute mit den letzten Käsekrusterln zusammenputze, und danach gebratene Hühnerleber mit Bärlaucherdäpfeln und grünem Salat.

Den Rest vom Salat gestern mariniere ich heute ebenso, allerdings ohne Ei. Die Erdäpfel dämpfen gerade, später werden sie geschält und mit einer Scheibe Bärlauchbutter und Salz vervollkommnet. Die Leber wird mit dem restlichen Suppen-Fett (ihr erinnert euch vielleicht) allseits gebraten und am Schluss gesalzen.

Hört sich doch gut an, oder?

23.12.15 11:12, kommentieren

Weihnachten

Das Gesamtpaket. Am 24. Dezember gab es zu mittag Bröselnudeln mit Apfelmus. Da konnte ich die übrig gebliebenen Nussbrösel von den Obstknödeln letztens gut verwerten. (Und wir haben alles zusammengefuttert.)

Abends gab es eine Lachsplatte mit Beifügungen. Ganz entspannt, ohne große Kocherei.

Christtag und Stefanitag waren wir eingeladen. Einmal gabs Schnitzel mit Reis und Erdäpfel-Vogerl-Salat, das zweite Mal Schweinsbraten (aus einem Schopfbraten aus der Sur, das gibts glaub ich auch nur in Österreich) mit Semmelknödeln und Blattsalat. Und für die eingeschworenen Fans auch Rettich in Balsamico.

Von den Weihnachtskeksen und -kuchen und Punsch und Glühwein brauch ich eh nicht zu erzählen.

Ab morgen muss wieder Schmalhans Küchenmeister sein, oder wir platzen.

26.12.15 18:31, kommentieren

27. Dezember

Heute habe ich meine Drohung wahrgemacht und schlank gekocht. Naja, fast. Ich hätte Paradeissauce, Couscous, Erbsenpüree und ein gekochtes Ei auf den Tisch stellen wollen. Geworden ist eine eine Erbsencremesuppe mit gekochtem Ei und danach Couscous mit Paradeissauce. Als Nachspeise haben wir den Rest vom Apfelmus mit dem Rest vom Schlagobers verputzt.

Für das Püree habe ich vier Erdäpfel geschält und klein gewürfelt, in wenig Wasser geköchelt und beizeiten eine Handvoll tiefgekühlter Erbsen dazugeschmissen. Gesalzen habe ich auch, und mit Muskatnuss gewürzt. Als alles weich war, hab ich den Pürierstab reingehalten. Leider hatte ich verabsäumt, vom Kochwasser was wegzuschütten, also wurde das Püree zu flüssig. Na, dann hab ich gleich ein bisserl was vom Schlagobers hineingerührt, das Ei scheibliert und als Einlage in die unvorhergesehene Suppe gelegt.

Couscous und Paradeissauce funktionierten wie immer: kochendes Wasser über gesalzenen Couscous leeren und quellen lassen. Derweil ein Glas gekochter Paradeiser zum Kochen bringen, salzen und bei Bedarf zuckern (bei uns: großer Bedarf!), und dann entweder ein Gmachtl aus kaltem Wasser und Speisestärke einrühren oder mit Grieß binden. Weil ich immer noch keine Freundin der Einbrenn bin.

Das war nicht allzu üppig, und ich hoffe das Kind wird abends nochmals das Mittagessen akzeptieren. Sonst bleiben wieder Reste ...

27.12.15 13:42, kommentieren

12. Jänner

Hab ich aus der Kleingärtnerzeitung. Muss ich ausprobieren. Also: Fisolengulasch. Ein kleines Zwiebelhapperl klein würfeln. Ein Paar Würstel (Frankfurter oder Debreziner laut Rezept, aber ich hab mich für eine Knackwurst entschieden - man muss flexibel sein können!) in dünne Scheiben schneiden. Beides in Rapsöl (oder sonstigem, da wollen wir mal nicht heikel sein) scharf anbraten, danach eine Portion blanchierter Fisolen (ca. 2 cm lange Stücke, wenns geht) aus dem Tiefkühler dazu.

Einen Esslöffel Mehl und und Paprikapulver nach Belieben dazugeben (ich nehm, mit Verlaub, osmanische Gewürzmischung), gut verrühren. Eventuell mit etwas Essig ablöschen, jedenfalls mit Wasser aufgießen.

Als Gewürze gehackte Knoblauchzehen, 1 Lorbeerblatt, Kümmel, Bohnenkraut und Thymian zugeben, wer mag, auch Chilipulver, und das Gulasch etwa 15 Minuten köcheln lassen. Die Fisolen sollen noch bissfest sein (na, da werde ich ein paar Minuten abziehen).

Das Gulasch pikant abschmecken und einen Schluck Obers unterrühren, noch kurz köcheln lassen. Frisch gehackte Kräuter drüberstreuen und mit frischem Gebäck servieren. - Ich nehm die übrige Hirse von gestern.

Na, ich bin gespannt, vor allem auf die Gewürze, die ich original reingetan hab ... ich glaub aber, es wird mir schmecken, denn ich hab schon einen ordentlichen Flameau.

27.12.15 15:22, kommentieren

28. Dezember

Heute gabs eine Single-Packung Avocado-Maki und danach gratinierte Reste. War beides köstlich, allerdings immer noch zu wenig, also habe ich mich kräftig bei den Weihnachtskeksen bedient, ähem. Gut, dass das Kind heute auswärts gegessen hat.

Jedenfalls habe ich meine kleine Auflaufform genommen und den Boden großzügig mit Öl bedeckt. Da hinein kam ein halber kleiner Hokkaido, geschält und in Spalten geschnitten. Da drauf kamen die Reste von gestern, nämlich je eine Handvoll Couscous und Paradeissauce drüber. Dann kam das Salz, und dann habe ich noch ein gekochtes Ei gefunden. Das habe ich scheibliert und oben verteilt. Darüber noch geriebener Parmesan, und ab ins Rohr und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken.

Ihr könnt euch sicher lebhaft vorstellen, dass demnächst etwas mit der zweiten Kürbishälfte kommen wird. Für heute aber war es Kürbis-Couscous-Auflauf, so habe ich mein heutiges Essen getauft.

28.12.15 15:59, kommentieren

29. Dezember

Mittags haben zwei Kinder und ich die Konditorei unseres Vertrauens unsicher gemacht und Suppen, Würstel und Toast verdrückt.

Abends habe ich mich hingestellt und Palatschinken gezaubert. Leider hatten sie in den Augen der Kinder Entwicklungspotential, denn erstens waren die Palatschinken zu wenig dick (ein Kompliment auf Umwegen, sozusagenj und zweitens waren sie nicht mit Nutella gefüllt, sondern mit Marillenmarmelade. Also wirklich.

Für den Teig habe ich zwei Eier mit einer Prise Salz versprudelt, mit fast einem Dreiviertelliter Milch aufgegossen und dann soviel Mehl eingerührt, dass der Teig schön dickflüssig war. Rasten lassen konnte ich ihn leider nicht, weil der Hunger zu groß war.

Ich hab die Dinger dann in Schmalz ausgebacken. 

29.12.15 19:32, kommentieren

30. Dezember

Heute war es wieder ein erstklassiges Reste-Menü: Kürbiscremesuppe, Spiegelei mit Gebäck und gratinierte Palatschinken.

Gestern sind nämlich drei Palatschinken übrig geblieben. (Das hatten wir so auch noch nicht.) Also habe ich heute die kleinste Auflaufform (so ein Jenaer Glasgeschirr aus den Siebzigern) mit Butter eingeschmiert. Dann hab ich die Palatschinken mit Marillenmarmelade bestrichen, eingerollt, halbiert und in die Form gelegt. 

Mit einem Guss aus 10 Deka Rahm, einem Ei und einem Esslöffel Zucker hab ich sie bedeckt und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für eine halbe Stunde ins Rohr geschoben. Sehr köstlich, das Kind war ganz hin und weg und hat mir gleich erzählt, wann ich das gleich wieder kochen darf.

In der Zwischenzeit hab ich die zweite Hälfte vom Hokkaido geschält und klein gewürfelt, und einen Erdapfel ebenso. Mit relativ wenig Wasser, Salz und zwei Knoblauchzehen weichgekocht, püriert und mit einem Rest Milch verlängert.

Eigentlich hatte ich nur diese beiden Gänge vorgesehen, aber es schien mir dann doch zu wenig üppig, weshalb ich das Spiegelei, in Schmalz gebraten, mit einem Stück Fladenbrot dazwischenschob.

30.12.15 14:05, kommentieren

Silvester

Auf das heutige Mittagessen bin ich stolz: Schweinsmedaillons im Blätterteig mit Broccoli, Pfeffersauce, Kräuterrahm und grünem Salat. Nicht nur außergewöhnlich (für meine Verhältnisse) und wohlschmeckend, sondern so gut wie rückstandsfrei zubereitet.

Anfang November habe ich vier Schweinsmedaillons (insgesamt nicht mehr als 15 Deka Fleisch) eingefroren, die habe ich heute aufgetaut, in Olivenöl beidseitig scharf angebraten, auf einen Teller getan und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich einiges erledigt: zwei Karotten - weil es die im Haushalt grad im Überschuss gibt - fein geraspelt. Die Salatblätter gewaschen und abtropfen lassen. Vom Blätterteig vier Quadrate abgeschnitten, den Rest mit dem Teigrad in kleine Vierecke geteilt, mit versprudeltem Ei bestrichen und mit Salz und alternativ Mohn und osmanischer Gewürzmischung betreut. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 10 Minuten gebacken. So haben wir abends auch frisches Knabbergebäck, ausnahmsweise.

Dann habe ich die Teigquadrate gesalzen und mit einem Esslöffel der, vorher ausgedrückten, Karotten belegt. Jetzt je ein Medaillon drauf, mit Salz und Gewürzmischung gewürzt, nochmals Karotten drauf und die vier Teigecken nach oben gezogen und miteinander verdreht, so dass kleine Packerl entstanden sind. Wieder mit Ei bestrichen und ins Rohr, diesmal allerdings 20 Minuten lang dort belassen.

In der Zwischenzeit einen Rest Rahm im Kühlschrank entdeckt, da hinein Salz und aus dem Tiefkühler Fenchelgrün und Petersil, gut verrührt und fertig. Die Salatblätter habe ich gleich in die Schüssel von den Karotten gezupft, das ergab eine Bereicherung der Marinade (Balsamico und Kernöl, übrigens).

In den Bratensatz vom Fleisch habe ich den Fleischsaft vom Teller gegeben, alles erhitzt, mit wenig Mehl gestäubt, gesalzen und Zitronenpfeffer dazu, mit Obers gelöscht und mit etwas Milch verlängert. Einköcheln lassen.

Der Broccoli war freshest veggies ever, denn ich hab mich erst zehn Minuten vor dem Essen entschlossen, welchen zu kochen. Also Wasser in den Wasserkocher, mit dem Messer in die eisige Kälte und einige kleine Seitensprossen geerntet, die gewaschen und ins mittlerweile kochende Salzwasser getan und zehn Minuten geköchelt. Aus dem Kochwasser wird morgen eine Gemüse- oder sonstige Suppe werden.

Das Anrichten hat richtig Freude gemacht: ein bis zwei von den Blätterteig-Packerln auf den Teller, den Broccoli aufgeteilt, die Pfeffersauce drüber, den Kräuterrahm daneben. Fast schon professionell.

31.12.15 13:40, kommentieren