Der Sparküche-Blog.

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14. November

Das war ein Spaß! Meine ersten Semmelknödel seit mpf Jahren. Was heißt Jahren. Seit mpf Jahrzehnten! Heute schauen sie zwar eher wie Tatschgerl aus, aber zumindest sind sie nicht zerkocht. Konnten sie auch gar nicht, weil ich sie gar nicht gekocht habe. Aber der Reihe nach.

Gestern beim Einkauf lachte mich eine Packung Bio-Champignons aus Tirol an. Weil das Kind keine Knödel mag, wollte ich zuerst Reis zur Schwammerlsauce servieren, aber dann gab ich den regionalen Semmeln den Vorzug vor dem asiatischen Reis. Also ganz traditionell Schwammerlsauce mit Semmelknödeln. Vorher eine Erdäpfelcremesuppe.

Letztere hab ich im Reinderl von gestern angesetzt (ihr erinnert euch: die Buttererdäpfel). Zwei große mehlige Erdäpfel geschält und gewürfelt, fünf Stengel von der Petersilie, zwei Knoblauchzehen, Salz und ein kleines Stammerl Thymian dazu, mit Wasser aufgießen und hinreichend lange köcheln. Danach die festen Bestandteile rausnehmen, den Rest pürieren, bei Bedarf mit Wasser verdünnen, mit Obers verfeinern und als Einlage die von gestern übrig gebliebenen Erdapferln, klein gewürfelt, zusammen mit gehacktem Petersil einrühren.

Dazwischen immer habe ich die Semmelknödel fabriziert und die Sauce. Begonnen habe ich mit einem Rezept aus einem innerfamiliären Kochbuch aus 1932, natürlich mit geringeren Mengen. Also habe ich die Würfel von ungefähr zweieinhalb Semmeln genommen. Und in 2 Deka Butter hab ich ein gehacktes Zwiebelhapperl glasig gedünstet und das dann über die Semmelwürfel gegossen. Außerdem hab ich ca. 60 ml Milch mit einem kleinen Ei versprudelt und drüber gegossen. Salz dazu und der Rest von der gehackten Petersilie und alles gut vermischen. Eine halbe bis eine Stunde stehen lassen.

Dann wären laut Rezept noch 2 Deka Mehl dazu gekommen, aber wie ich die Masse noch einmal ordentlich verrührt habe, ist sie mir eh fest genug vorgekommen. Ich hab dann meinen Knödeltopf mit dem Dämpfeinsatz versehen, darin entsprechend Wasser erhitzt und ein sauberes altes Stofftuch auf den Einsatz gebreitet. Dann hab ich mit nassen Händen vier Knöderl geformt und mit ausreichend Abstand aufs Tuch gelegt. Deckel auf den Topf und eine Viertelstunde dämpfen lassen.

Immerhin sind sie nicht zerfallen, und wenn ich sie auch noch unfallfrei auf die Teller kriege, wird das mein Standard-Rezept.

Für die Sauce habe ich in der Pfanne von den Knödel-Zwiebeln zwei kleine gehackte Zwiebelhapperl anbraten lassen, gepfeffert und die 10 Deka Champignons, fein geschnitten, bei großer Hitze angebraten. Nach drei Minuten Rühren habe ich gesalzen und immer weitergerührt, damit die Dinger nicht anbrennen und Wasser lassen. Das hat auch gut geklappt. Ich hab dann alles gebraten, bis die Flüssigkeit fast völlig verkocht war und habe mit einem halben Becher Obers aufgegossen. (Mir sind nämlich gestern unerwartet drei Becher Schlagobers zugekommen, die eher bald verbraucht werden sollten. Also immer rein damit in die gute Sauce.)

Und jetzt gehts drum, das Kind zusammenzufangen und es vor die Erdäpfelsuppe und Champignonsauce mit Semmelknödel zu bekommen. Ich hab nämlich schon Appetit!

14.11.15 11:37, kommentieren

Leopoldi

Der heutige Tag hat uns einen beliebten Klassiker beschert: Gebackenen Karpfen mit Reis und Blattsalat. Der erste Vogerlsalat kann schon gezupft werden, und die letzten Blätter der Kapuzinerkresse auch noch.

Sehr köstlich, alles.

Der Höhepunkt waren die Zwetschkenknödel als Nachspeise.

Ordentlich angegessen waren wir danach. Dafür fällt das Abendessen eher klein aus heute.

15.11.15 17:24, kommentieren

16. November

Die Tatsache, dass heute einer meiner Molaren unerwartet den Dienst quittiert hat, verschaffte mir die Bekanntschaft mit einer kleinen Portion Nudeln mit Gemüse von Happy Noodles.

Das Faszinierende daran war, dass der überwiegende Geschmack der vom Öl war. Naja, vielleicht konnte das Salz halbwegs damit konkurrieren. Aber mehr möchte ich von diesem Mittagessen lieber nicht erzählen.

Sogar meine Verdauung zeigte mir den Vogel.

17.11.15 22:42, kommentieren

17. November

Weil ich heute mittags schon wieder nicht daheim war, aber wenigstens mittlerweile wieder einigermaßen normale Nahrung zu mir nehmen kann, habe ich abends eine Schüssel voll Erdäpfel-Kürbis-Auflauf auf den Tisch gestellt. Damit ist dann auch das Schlagobers von neulich weg, denn heute früh habe ich noch gach einen Schlagoberskuchen gebacken.

Abends habe ich dann meine mittlere Auflaufform mit Schmalz ausgestrichen und zwei große Erdäpfel, geschält und dünn scheibliert, drauf verteilt. Hierauf kamen ungefähr zwei Handvoll Kürbisstücke vom Gartenkkürbis, der schon davonlaufen wollte.

Das wurde mit Salz und osmanischer Gewürzmischung bestreut und mit einem Guss aus einem guten halben Becher Obers und einem Ei, versprudelt, übergossen. Drei Deka Speckerl drauf und reichlich geriebenen Parmesan drübergestreut, und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 45 Minuten ins Rohr.

Ist fast nix übriggeblieben.

17.11.15 22:42, kommentieren

18. November

Heute habe ich Reste kombiniert und dazu ein Glas Rote-Rüben-Salat aufgemacht: gebackenen Fisch und Erdäpfel-Auflauf. Hat mir wunderbar geschmeckt, aber ich hatte auch einen gepflegten Hunger.

Als Nachtisch ein zergatschtes, aber dennoch süßes Stück vom danebengelungenen Kuchen.

Mehr wars nicht.

18.11.15 13:32, kommentieren

19. November

Das habe ich heute wieder einmal verwegen komponiert: Pasta mit Schinken, Avocado und gemischtem Blattsalat. Und schon wieder sind einige Reste weg.

Die Avocado war letzte Woche im Angebot und ist jetzt endlich essfertig. Ein Rest Schinken ist im Kühlschrank schneller alt geworden als ich dachte. Und dem Kernöl hab ich auch endlich den Garaus gemacht.

Gekocht habe ich ungefähr so: einen Teil des heute erstandenen vermutlich letzten Freilandsalats der Saison sowie einige Blätter von der Kapuzinerkresse - die munter weitertreibt, als wüsste sie nicht, dass am Wochenende Frost kommt und die grün-gelb-orange Pracht sodann eine gestorbene sein wird - habe ich gewaschen. Dann war das Wasser frisch genug für die Teigwaren, ich habs zugestellt und in der Zwischenzeit den Salat geschnitten und mit Balsamico (immer noch was da) und den letzten Tropfen vom letztjährigen Kernöl mariniert. Dann die Spirelli ins kochende Salzwasser gegeben und weich gekocht.

In der Zwischenzeit zwei Schluck Obers ins zweite Reinderl gegeben und den gemeinsam mit dem Schinkenrest, klein gewürfelt, zum Kochen gebracht. Gesalzen und mit üppig Zitronenpfeffer gewürzt. Einige Minuten köcheln lassen und etwas Milch dazugegossen.

Derweil eine halbe Avocado geschält und klein gewürfelt. (Die Schale habe ich auch klein geschnitten. Die werde ich morgen den Hendln anbieten. Mal sehen, was die dazu sagen. Die Kombination von "grün" und "fett" müsste ihnen eigentlich konvenieren.) Die Sauce vom Herd genommen und die Avocadowürfel hineingegeben. Ziemlich sofort danach auch die Teigwaren, alles gut durchgemischt und eine Minute ziehen lassen. (In der Zwischenzeit den Tisch gedeckt.) Dann erwärmt sich auch die Avocado hinreichend.

Mit der Überlegung, dass das Essen eh schon fett genug sei, habe ich die mir innewohnende Faulheit betreffend Käsereiben kaschieren können.

19.11.15 12:45, kommentieren

20. November

"Euter!" sagte das Kind fassungslos, "du hast noch eine!" Ich hatte mir beim Running Sushi eine zweite Portion Kokosmilch mit Sagoperlen genehmigt. Der Wiener Dialekt fließt ihm noch nicht reibungsfrei aus dem Mäulchen, dem Kind.

Wir sind aber beide wohlgesättigt heimgewackelt. Die Tellerchen haben sich nur so gestapelt.

Das Abendessen fiel entsprechend mager aus, das war zu erwarten gewesen.

21.11.15 15:53, kommentieren

21. November

Aber heute habe ich mich wieder in die Küche geschmissen. Lammstelzen mit Erdäpfeln, Gemüse und Rahmgurken habe ich serviert, und als Abschluss Bratäpfel. (Aus den Knochen mit dem Bratensatz und Suppengrün, Kräutern und Gewürzen habe ich eine Suppe angesetzt. Aber das war euch eh klar.)

Die Lammstelzen waren jeweils zu zweit abgepackt, und für uns vier reichten uns drei Stück. Die größte habe ich also eingefroren, davon werden wir eineinhalb bei Gelegenheit eine Mahlzeit haben.

In einen Bräter mit Deckel habe ich ein bisserl Wasser und ein Lorbeerblatt gegeben. In die gewaschenen Lammstelzen habe ich jeweils drei bis vier Schnitte gemacht und Salz und Knoblauch hineingeschmiert. In die Mitte auch, und zusätzlich ein Stammerl Rosmarin. Dann hab ich die Stücke in den Bräter getan, diesen ins Rohr und bei Ober- und Unterhitze auf 200 Grad aufgeheizt.

In der Zwischenzeit hab ich ein paar Erdäpfel, zwei Karotten, ein Stück Kürbis und ein paar Broccoliroserl geputzt und zerteilt. Das alles habe ich zum Fleisch gegeben, gesalzen und mit wenig Olivenöl beträufelt. Deckel drauf und wieder ins Rohr, und mindestens eineinhalb Stunden dort belassen.

Jetzt eine Gurke geschält und geraspelt, mit Salz und Knoblauch gewürzt und ordentlich Rahm untergerührt. Im Kühlschrank ziehen lassen. Außerdem konnte ich nicht widerstehen und hab ein Schüsserl Kapuzinerkresse-Salat mit Balsamico und Olivenöl mariniert.

Weil noch Zeit war, habe ich von vier Kronprinz-Äpfeln das Kerngehause ausgestochen. Dann hab ich ein Stück Marzipan mit einigen Rosinen und etwas Zimt verknetet und je ein Viertel davon in jeden Apfel gestopft. In eine gebutterte Form gestellt, auf jeden Apfel ein kleines Stück Butter gelegt. Sobald die Stelzen aus dem Rohr kommen, wandern die Äpfel hinein und bleiben dort, bis sie braun und weich geworden sind. Wer will, serviert Schlagobers dazu. (Ich wollte. Besser gesagt: Kind und Opa wollten.)

 

 

21.11.15 16:05, kommentieren

22. November

Den letzten Tag vom Kinderfilmfestival mussten wir noch ausnutzen. Nachher war schnelle Küche angesagt, und das wurde - eh wie öfter - nach einer Lammstelzensuppe mit hausgemachten Nudeln Couscous mit Paradeissauce und Blattsalat. (Der Blattsalat nur für mich.)

Gesalzenen Couscous mit doppelt kochendem Wasser übergießen (sorry an die maghrebinischen KöchInnen, aber bei mir wird Couscous leider nicht dampfgegart!) und ziehen lassen.

Derweil den Inhalt eines Glases gekochter Paradeiser erhitzen, mit Salz und Zucker würzen, leicht einkochen.

Dazwischen ein paar Blätter Salat und Kapuzinerkresse (noch ist sie nicht erfroren!) schneiden und mit Balsamico und Olivenöl marinieren.

Und zwei Portionen Suppe zum Kochen bringen und eine Portion Suppennudeln drin weich kochen.

Köstlich.

 

Für die nächste Woche habe ich einige Dinge, die unbedingt weg müssen: der Rest Paradeissauce. Eine Handvoll Lammstelzenfleisch, gebraten. Eine ordentliche Portion Couscous, essfertig. Ein kleineres Happerl Radicchio. Ein Haufen Blattsalat. Hoffentlich noch Kapuzinerkresse und Kräuter aus dem Gärtlein. Jede Menge Suppe. Ein Stück Kürbis. Eine Portion Obers, geschlagen. Zwei Pflanzen Broccoli. 16 Scheiben getrocknetes Toastbrot. Äpfel.

Bin gespannt, was mir da alles einfallen wird. Auf jeden Fall wirds auch ein Kichererbsencurry werden, das seh ich schon. Und die Chancen für einen Scheiterhaufen stehen auch nicht schlecht ...

22.11.15 15:04, kommentieren

23. November

Heute habe ich einen produktiven Vormittag in der Küche verbracht. Für heute habe ich die Reste von der Lammstelze mit gebratenem Radicchio, Broccoli und Couscous komponiert.

Das ging so: in die kleine Pfanne habe ich etwas vom Bratensatz samt Fett der Lammstelze gegeben und erhitzt. Zwei Viertel des Radicchio, ohne Strunk, habe ich allseits angebraten, das Lammfleisch dazugelegt und später auch einige blanchierte Broccoliroserl. 

Den Rest vom Couscous habe ich im Wasserbad erhitzt, das ging besser als ich dachte.

Hat vorzüglich geschmeckt.

23.11.15 14:44, kommentieren

25. November

Zum Glück bin ich gestern nachmittags noch gach in den Garten gehuscht, um eine Handvoll Kapuzinerkresseblätter dem Frost zu entreißen. Heute lag die Schöne völlig zergatscht auf dem Boden. Ich aber konnte die Hälfte der Blätter heute in den gemischten Blattsalat zu in Butter gebratenem Leberkäse mit Kräuterderapferln mischen. Vorher gabs Nudelsuppe vom Lamm.

Vom gestrigen Nachtmahl ist nämlich ein Rest Pferdeleberkäse übrig geblieben. Den hab ich heute in drei dünne Teile geschnitten und in zwei Deka Butter beidseitig angebraten. Dann herausgenommen und statt dessen eine Portion gekochter und geschälter Erdapferl (die kleinsten aus einem Netz von "Wunderlingen" hineingeschmissen, gesalzen und einen gehäuften Esslöffel gemischter gehackter Kräuter untergemischt. Einige Minuten schwenken, dann auf den Teller damit. (Die zweite Portion der Erdapferl wartet auf bessere Zeiten oder eine gute Idee von mir.)

In der Zwischenzeit habe ich, immer noch aus dem Mix-Sackerl vom Bauernmarkt, zwei Handvoll Salatblätter abgespült und in Streifen geschnitten, ebenso die Kapuzinerkresse und ein Viertel vom Radicchio. In die Schüssel, Balsamico und Olivenöl drüber, fertig.

Sage eine, dass für sich allein kochen zu aufwendig sei. - Was die Sache allerdings wesentlich verbessert, ist ein gedeckter Tisch, zumindest mit ordentlichem Besteck, Serviette und Glas. Kerzerl ist natürlich noch besser, und mit ein paar Blumen auf dem Tisch kann eine sich fast schon als Gast fühlen. (Sagt die Sparköchin, die öfter mal einen Suppenteller voll Pasta, vor dem Computer sitzend, auf den Knien balanciert und schaufelt.)

25.11.15 11:45, kommentieren

24. November

Außerdem habe ich gestern den Broccoli verarbeitet - schade drum, wenn er sinnlos tagelang im Kühlschrank herumgammelt. Die Stengel habe ich geschält und teils eine Basis für Broccolicremesuppe ins Glas gebracht und zweitens fürs heutige Mittagessen benötigt. Die Roserl habe ich blanchiert und teils eingefroren, gestern gegessen und dem Kind abends als Pasta in Broccoli-Speck-Obers-Sauce serviert. Schließlich ist eine der Pflanzen in seinem Beet gewachsen.

Für heute habe ich eine Portion Kichern eingeweicht und folgendes Kichererbsencurry mit Reis fabriziert. Also den Reis dämpfe ich erst heute dazu, und die Kichern kochte ich auch erst abends.

In die Pfanne vom gestrigen Mittagessen kam noch Lammstelzenfett, darin habe ich Curry oriental, zwei Knoblauchzehen, zwei Zwiebelhapperl, ein Lorbeerblatt und ein Stammerl Rosmarin angebraten. Später kam Salz und zerkleinertes Gemüse dazu, und zwar eine Karotte, der Rest vom Kürbis und die Broccholistengel.

Nach ein paar Minuten braten wollte ich mit dem Rest der Paradeissauce von gestern aufgießen, aber es wurde die Pfanne zu klein. Also habe ich das Reinderl von der Broccolicremesuppe (wo noch ein Rest der Creme drin war) auf den Herd gestellt und das Curry übersiedelt. Und dann rein mit den Paradeisern und gleich auch mit dem Rest vom Bratensatz. Rrrtzzftzzzz.

Das alles hat dann zwanzig Minuten unter gelegentlichem Umrühren geschmurgelt, und am Ende, weil ich so in Schwung war, hab ich auch noch die Hälfte vom geschlagenen Obers hineingearbeitet. Das alles zog vor sich hin, bis abends die frisch gekochten Kichern eingerührt wurden. Und dann ab ins Tupper und jetzt mit K geteilt.

25.11.15 11:46, kommentieren

26. November

Vom heutigen Mittagessen werde ich optisch noch länger zehren. Ich weiß nimmer, was mich geritten hat (vermutlich die pure Neugier), aber ich habe neulich im Bioladen eine Kurkumawurzel erstanden. Die habe ich heute verwendet, um mir Braterdäpfel mit pikantem Rahm und Blattsalat auf den Tisch zu stellen.

Eigentlich wollte ich in den Rest vom Rahm nur Salz und osmanische Gewürzmischung rühren, aber dann kam ich auf die Idee, doch ein Stück Kurkuma hineinzureiben. Nachträglich betrachtet hätte ich das sein lassen sollen. In der Folge war in der Küche ziemlich vieles ziemlich gelb. Das Spültuch, das Messer und die Reibe sowieso, und Haut und Nägel ließen sich auch nimmer reinigen. Sogar die Porzellanschüssel hat sich derart verfärbt, dass ich den gelben Schatten nimmer rauskriege. Der erste Gedanke war: das nächste Mal Handschuhe verwenden. Aber der zweite Gedanke ist: den Rest der Wurzel M mitnehmen und in Zukunft wieder aufs Pulver zurückgreifen.

Lieber Himmel.

Der Rest vom Kochen war sehr einfach: die übrig gebliebenen Erdäpfel in kleine Häppchen schneiden und in Schmalz allseits bräunen, am Schluss salzen.

Den Salat wie immer in Streifen schneiden und mit Balsamico und Olivenöl marinieren. - Und, ja, jetzt ist die Balsamico-Flasche leer. (Leider ist noch ein bisserl Salat übrig, aber den werden wir heute Abend als Unterlage für gefüllte Eier verspeisen.)

27.11.15 08:31, kommentieren