Der Sparküche-Blog.

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16. September

Von den Krautfleckerln (eigentlich: Kraut-Spiralen, aber das klingt weit weniger romantisch) war noch genug da, um neuerlich ein Mittagessen draus zu machen.

Als Nachspeise gabs einen Obstteller aus Zwetschken und Weingartenpfirsichen.

16.9.15 17:17, kommentieren

17. September

Aber heute!

Na, erwartet euch nicht zuviel. Immerhin ist es Zucchinigemüse mit Basmati-Reis, das Gemüse auf die einfache Art.

Während der Reis wie üblich dünstet, reiße ich ein Stück Zucchini auf der groben Reibe, bis es ein gegupfter Suppenteller voll ist. Das Ergebnis kommt, zusammen mit Salz, einem ordentlichen Schluck Obers und einem Teelöffel voll Osmanischer Gewürzmischung (was möglicherweise zuviel gewesen sein wird) ins Reinderl und auf den Herd. Dort köchelt es ein paar Minuten und zieht dann ein paar weitere Minuten.

Garnieren werde ich den Teller mit einigen Kirschparadeisern, die es hierorts immer noch reichlich gibt.

17.9.15 10:51, kommentieren

18. September

Gestern hat es mir so gut geschmeckt, dass ich für heute zu wenig übrig lassen habe.

Deshalb habe ich mir als deftige Vorspeise ein Weckerl mit Labonca-Verhackert genehmigt.

Als Nachspeise wird es das eine oder andere Stück Biskuitroulade, die wieder einigermaßen danebengelungen ist. Die muss ich echt noch üben.

18.9.15 10:57, kommentieren

19. September

Eine Kohlrabicremesuppe habe ich heute geschnorrt, und sonst gefüllte Weckerl und Obst gegessen. Und Paradeiser. Heute habe ich wieder drei Kilo geerntet, und ich muss sagen, mit der Zeit gehen sie mir auf die Nerven.

Wir essen, was wir können. Aber langsam können wir nicht mehr.

Abends habe ich dann in Olivenöl eine Handvoll Sojakeimlinge gebraten, drei Spiegeleier drübergeschlagen und gesalzen. Was wir dazugegessen haben? Brot. Und Paradeiser, natürlich.

19.9.15 22:37, kommentieren

20. September

Oh. Heute musste ich nicht kochen, wir waren auf gebackenen Karpfen mit Erdäpfelsalat eingeladen. Als Nachtisch gabs Eismarillenknödel - gach die letzten wegessen, bevor die neuen eingelagert werden, denn leider hat der Tichy nur mehr bis 25. September offen ...

Die Karpfenfilets - wer hat, so wie wir, gibt auch Stücke vom Milchner dazu - werden gesalzen und gepfeffert und dann mit Mehl, Ei und Brösel paniert und in reichlich Öl sanft beidseitg herausgebacken. 

Für den Erdäpfelsalat werden die gedämpften Erdäpfel (speckige, am besten Kipfler, aber die gibts nur mehr selten, leider) geschält und in Scheiben geschnitten, gehackter Zwiebel drüber und mit der üblichen Wiener Marinade (Wasser, Essig, Zucker, Salz) übergießen. Eventuell mit Öl verfeinern. Aber der Fisch ist eh fett genug.

Natürlich könnt ihr auch Mayonnaise unter die Erdäpfel mischen, aber beklagt euch dann nicht, wenn euch schlecht wird.

20.9.15 17:13, kommentieren

21. - 23. September

Mehr als "habe mir die Wampe mit Junkfood vollgestopft" und "bin mit dem Kind Eis essen gewesen" kann ich euch derzeit leider nicht berichten.

Hoffentlich komme ich die nächsten Tage zum Kochen. Zum Essen komme ich sicher ...

23.9.15 12:18, kommentieren

24. September

Nein, gekocht hab ich wieder nicht. Aber immerhin hab ich beim örtlichen Fleischer drei Paar Weißwürste und ein Glas Weißwurstsenf erstanden und beim Bäcker leider keine Brezen. Aber Parmesanstangerl, immerhin.

Völlig unoriginal haben wir auch frische Paradeiser dazugegessen.

Und es hat uns königlich geschmeckt. Jetzt ist noch ein Paar von den Würsteln da, und Senf, gottseidank, da werden wir uns heute noch drum streiten. (Um die Würsterl. Der Senf wird mir nicht streitig gemacht.)

25.9.15 10:48, kommentieren

25. September

Ich muss zugeben, den heutigen Tag hatte ich mir anders vorgestellt. Aber frau wächst an ihren Aufgaben. Eine davon war: mach dir was zu essen. - Was eher einfach war, weil ich gestern das Gemüsebeet abgeerntet habe und allerhand Resterl angefallen sind. Hab ich Couscous mit Gemüsesugo gegessen.

Den Couscous muss ich euch nicht erklären. Für das Sugo hab ich einen Esslöffel Sonnenblumenöl heiß werden lassen und ein grob geschnittenes Zwiebelhapperl drin angebraten. Dann kam eine Handvoll blanchierte Mini-Maiskolben in Scheiben dazu sowie ein Stück Zucchini in kleinen Stücken. Das hab ich dann ein paar Minuten weitergebraten und dann eine Handvoll blanchierte und geschnittene Mangoldstiele zugegeben sowie einen Rest gekochter Paradeiser, etwas Wasser, Salz, Zucker und einen Esslöffel rote Linsen.

Das alles hat zwanzig Minuten zugedeckt geköchelt und wurde dann restlos verputzt. Und jetzt gehts weiter mit den heutigen Aufgaben.

25.9.15 10:54, kommentieren

26. September

Schnell musste es heute gehen, also gab es, vom Kind sehr bemotzt, Dinkelteigwaren mit Grossauers Saiblings-Pesto.

Nudeln kochen, abseihen, Pesto drüber, fertig.

In den nächsten Tagen werde ich arbeitsbedingt wenig zum Kochen kommen, und was anderes als obiges Schnell-schnell-Essen wirds nicht werden.

Ich melde mich wieder, ganz bestimmt. Bleibt mir gewogen!

26.9.15 12:05, kommentieren

29. September

Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, Pläne zu machen. Also bin ich wieder da und koche auch. Zumindest ein bisserl. Erdäpfelgröstl mit gemischtem Salat wird es heute sein, und vorher eine Buchstabensuppe mit Karotten.

Dafür hab ich zunächst einmal eineinhalb Portionen Erdäpfel zum Dämpfen auf den Herd gestellt. Dann hab ich aus dem Kühlschrank ein Glas Knochensuppe vom Labonca-Schwein genommen und langsam erhitzt. Währenddessen habe ich in die Suppe zwei kleine Karotten hineinscheibliert.

Dann hab ich vier Deka grünen Speck vom Thum in Streiferl geschnitten und bei geringer Hitze in der Pfanne ausgelassen. Ein bisserl später kam ein geschnittenes Zwiebelhapperl dazu. Hitze ein bisserl erhöhen, die Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden und in die Pfanne fallen lassen. Salzen und gut durchmischen, wer will, kann alles knusprig braten.

Wie die Suppe gekocht hat, hab ich eine schwache Handvoll Buchstaben reingeschmissen und ein paar Minuten köcheln lassen.

Zwischendurch hab ich ein Stück von einem Eissalat in schmale Streifen geschnitten und ein Glas Rübensalat geöffnet und ein paar Blätter von der erstaunlicherweise üppig wuchernden Kapuzinerkresse gepflückt. Alles ins Schüsserl, und fertig.

Und jetzt sollte ich wieder in die Küche gehen und umrühren und vielleicht nachwürzen, und dann lasse ich es mir schmecken!

29.9.15 11:18, kommentieren

30. September

Heute habe ich mich aufgeschwungen und überbackenen Hokkaidokürbis mit gemischtem Salat vorbereitet. Davor wird es eine Zucchinicremesuppe geben.  Grad ist eine gute Zeit, um in aller Ruhe den Kühlschrank wieder auf Vordermann zu bringen. Im letzten Jahr habe ich einige Gläser mit Suppen eingemacht, und jetzt teste ich aus, was bis heute überlebt hat. Derweil gehts ganz gut.

Für den Kürbis habe ich den Boden der Auflaufform mit Sonnenblumenöl ausgegossen und die von gestern übrig gebliebenen Erdäpfel scheibliert und den Boden damit ausgelegt. Drauf kamen dünne Spalten vom geschälten (ich pack die Schale nicht im Essen, da können die Köche sagen, was sie wollen) und entkernten Hokkaido. Dann hab ich gesalzen und einen Guss aus zwei Eiern und einem guten Achterl Milch, gewürzt mit einem Hauch osmanischer Gewürzmischung Nr. 2 (nämlich eine von der Kräuterstandlerin in Manavgat eigens für mich zusammengestellte Mischung), drübergegossen.

Da drauf kam eine Handvoll geschnittener Parmesan sowie ein paar Deka Speckstreiferl. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr, und in der Zwischenzeit Eissalat schneiden, Rote Rüben-Salat aus dem Glas dazu, gelbe Paradeiser dazu und vielleicht ein paar Blätter von der Kapuzinerkresse.

Außerdem ein Glas mit der Aufschrift "Basis für Zucchinicremesuppe" ins Reinderl leeren, das Glas erst mit Milch und dann mit einem Schluck Wasser auswaschen (und natürlich jeweils ins Reinderl leeren, eh klar), alles salzen und nach Geschmack würzen und sanft erwärmen. In den Suppenteller ein Scheiberl vom getrockneten Weißbrot legen und die heiße Suppe draufgießen.

Ich freu mich schon.

Warum der Parmesan geschnitten ist? Weil er mir, in einem unbeobachtetem Moment, ausgetrocknet ist.

Im Internet hab ich gelesen, dass zu trockener Käse ein paar Tage in Sauermilch eingelegt werden kann, aber darauf wollte ich mich nicht einlassen. 

Das Schneiden mit dem großen Küchenmessen ging grad noch, reiben hätt ich den nimmer können. Das nächste Mal muss ich besser aufpassen.

 

30.9.15 11:58, kommentieren