Der Sparküche-Blog.

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17. August

Immerhin war es heute, nach einer Gemüsecremesuppe (die kindsseitig wieder sehr bemotzt werden musste), Pasta mit Zucchini und Speck. Hat sich angeboten, nachdem ich einen Zucchini geerntet habe und im Kühlschrank entgegen aller Erwartungen noch ein Fuzerl Speck gefunden hatte.

Also den Speck klein geschnitten und mit einem Esslöffel Schmalz langsam angebrutzelt. Ein geschnittenes Zwiebelhapperl dazu, weiterbrutzeln. Die größere Hälfte vom Zucchini, dünn scheibliert, dazu und weiterbrutzeln. Nach einiger Zeit salzen.

Derweil die Pasta kochen und abseihen und dann zu den Zucchini geben und alles gut vermengen. Bei Tisch mit geriebenem Parmesan bestreuen.

 

Die zweite Hälfte des Zucchini ist, gemeinsam mit zwei Erdäpfeln, drei kleinen verschrumpelten Karotten, zwei Knoblauchzehen und Salz in der Suppe gelandet. Zuerst alles mit wenig Wasser gekocht, dann mit Pasta-Wasser aufgegossen. Nach dem Pürieren mit Obers verfeinert.

17.8.15 23:09, kommentieren

18. August

Der heutige Eintrag ist schnell geschrieben: Kebab für uns beide. Für das Kind habe ich noch eine Handvoll Paradeiser auf den Teller gepackt.

Wenn ich gut drauf bin, gibts am Abend Palatschinken. (Aber sagt dem Kind nichts davon, sonst krieg ich Schelte, wenn es doch nicht klappt!)

18.8.15 12:47, kommentieren

19. August

Obwohl wir in der Konditorei Oberlaa de luxe gefühstückt hatten, wollte das Kind ein Mittagessen. Na gut, aber nur ein einfaches: Pasta mit Basilikumpesto und Paradeisern. (Muss aber wirklich hungrig gewesen sein, denn hat alles restlos verputzt.)

Ein Esslöffel Olivenöl ins beschichtete Reinderl, ein gehäufter Teelöffel Pesto dazu, alles erhitzen, eine Portion der übrig gebliebenen gekochten Teigwaren dazu, salzen, alles gut vermischen und heiß werden lassen.

Inzwischen eine Handvoll kleiner Kirschparadeiser waschen und bei Gelegenheit ins Reinderl schmeißen, kurz erhitzen und alles servieren.

20.8.15 08:37, kommentieren

20. und 21. August

Gestern mittags haben wir unterwegs gegessen, nicht weiter erwähnenswert. Also, ja, eh gut, aber halt Standardküche orientalisch. Abends habe ich dann ein Riesentrumm von einem Karpfen nach Art des Hauses gebraten (das könnt ihr vermutlich schon in F-Dur singen: auf Rosmarinerdäpfeln mit Kräuterrahm.).

Da waren die vorhandenen fünf EsserInnen definitiv zu wenig, deshalb essen wir den Rest heute mittags. (Und den Rest vom Rest kriegen die Hendln und verarbeiten den hoffentlich in Eier um. Grad brauche ich viele, weil ich für morgen allerhand backe.)

21.8.15 13:00, kommentieren

22. und 23. August

Gestern waren wir erstens Mittagessen in einem Restaurant mit österreichischer Hausmannskost. Wir haben geröstetes Hirn mit Ei bestellt, mit Petersilerdäpfeln und grünem Salat. Das Kind musste meckern und vom Nachbarn ein Schnitzerl schnorren, aber mir hat es hervorragend geschmeckt.

Außerdem war gestern Abend Sommerparty, und demzufolge gibt es heute mittags Resteessen. Mehr kann ich euch für dieses Wochenende leider nicht bieten ...

23.8.15 10:20, kommentieren

24. und 25. August

Kaltverpflegung hierorts, weil Einkochen gröberen Ausmaßes. Zwetschken im ganzen und halbiert eingefroren (für Knödel und Kuchen im Winter). Die restlichen halbiert und in einem Bräter ins Backrohr geschoben für Powidl. Einen halben Korb voller Kirschparadeiser durchsortiert und die guten gekocht und passiert für Paradeissauce.

Was noch fehlt: Eine Portion Saft machen aus fast reifen Kronprinz-Äpfeln, Trauben, ein paar angeschlagenen Pfirsischen und einem halben Kilo Hollerbeeren und dann schauen, was übrig ist (Äpfel und Trauben vermutlich), um eine weitere Partie Saft zu machen, allerdings erst morgen abends, sonst fall ich mittendrin um.

Und schauen, ob ich für die zweite Saft-Partie noch irgendetwas Nettes kriege als geschmackliches Tüpferl auf dem i, vielleicht zwei Stammerl Zitronenmelisse dazu? 

Ihr seht schon: fad wird mir nicht, auch wenn ich kein Essen koche ...

25.8.15 14:20, kommentieren

26. August

Ein warmes Mittagessen gibt es für mich gerade nur, wenn ich nicht koche. Heute habe ich mich auf gedünsteten Schopfbraten mit Erdäpfeln und grünem Salat einladen lassen.

Öl in die Pfanne mit Deckel, die nach Belieben gewürzten Scheiben vom Schopfbraten beidseits anbraten, ebenso mit einigen Erdäpfeln (roh, geschält, im ganzen) verfahren und ein paar Knoblauchzehen dazugeben.

Deckel auf die Pfanne und eine halbe Stunde schmurgeln lassen. Hin und wieder nachschauen, ob eh noch alles in Ordnung ist in der Pfanne, das Fleisch und die Erdäpfel umdrehen.

Derweil den grünen Salat zurichten und mit einer Wiener Marinade (Wasser, Essig, Zucker, Salz) ertränken oder alternativ Balsamico und Kernöl auf den Tisch stellen.

26.8.15 18:29, kommentieren

27. und 28. August

Gestern war ein Junkfood-Tag. Über die Details möchte ich gerne schweigen. Aber heute ist sich zwischen Paradeiser-Einglasen, Powidl fertig kochen und Apfel-Trauben-Saft eine Gemüsesauce mit Couscous ausgegangen.

Die Sauce muss ich rekonstruieren ... zuerst habe ich zwei Schuss Olivenöl ins Reinderl gegossen und ein Stück Speckschwarterl drin bei moderater Hitze ausbrutzeln lassen. Des Geschmacks wegen. Dann kam ein grob geschnittenes Zwiebelhapperl dazu und mein einziger Maiskolben. Der war aufgrund der Hitze und Trockenheit nicht mehr als ein zu groß geratenes Maiskölbchen, wie wir sie aus dem Glas kennen. Den hab ich in dünne Scheiben geschnitten und auch ordentlich braten lassen. Danach hab ich gesalzen und mit Osmanischer Gewürzmischung gewürzt und zwei Handvoll Kirschparadeiser in allen Farbschattierungen dazugeworfen. Dann durfte natürlich ein bisserl Zucker nicht fehlen.

Zwischendurch hab ich eine Portion Couscous gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen. 

Ein paar Minuten später habe ich noch eine Handvoll Zucchiniwürfel zugegeben und einen ordentlichen Schuss Obers. Das hat dann noch einmal ein paar Minuten geschmurgelt und dann hab ichs serviert. Bei Tisch kam noch Parmesan drüber.

29.8.15 12:28, kommentieren