Der Sparküche-Blog.

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22. Juni

Der Gast wollte heute nicht essen. Hab ich die geplante Parmigiana auf morgen verschoben und uns spontan unser Lieblingsessen gemacht: Gemüse-Eierspeise mit Gebäck. Vorher gabs noch einmal Grießnockerlsuppe.

Ihr kennt das eh schon mit dem Omelett: zuerst den Speck in Speckerl schneiden und sanft in der Pfanne auslassen. Darin dann ein geschnittenes Zwieberl und ein bisserl noch ein Gemüse mitbraten. Diesmal war es eine Handvoll Erbsen. Nach einigen Minuten die Eier drüberschlagen und verrühren, nach Belieben würzen. Stocken lassen.

Die Erbsen waren heurige Ernte, ganz jung und zart, die hab ich vorher gar nicht blanchieren müssen. Oh, haben die gut geschmeckt!

23.6.15 09:04, kommentieren

23. Juni

Aber heute! Die Parmigiana mit Huhn - wobei ich auf den namenstiftenden Parmesan verzichte. Weil eh soviel Mozzarella da ist. Aber der Reihe nach.

Zuerst sollte man die Paradeissauce machen und dazu Knoblauch in wenig Öl anschwitzen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Dann Paradeisstücke zugeben und alles ein Viertelstünderl schmurgeln. (Ich hab das abgekürzt und meine vorrätigen gekochten Paradeiser einfach  mit den übrigen Zutaten vermischt.) Zum Schluss ein paar zerzupfte Basilikumblätter einrühren und abkühlen lassen.

Dann das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen und gleichzeitig einen Esslöffel Öl in einer kleinen Pfanne heiß werden lassen. Pro Person ein Hühnerfilet ohne Haut auf beiden Seiten jeweils 1 - 2 Minuten anbraten lassen, rausnehmen und in eine hinreichend große Auflaufform geben. Die Paradeissauce drübergeben und verteilen. Mozzarella grob zerpflücken und auf das ganze draufgeben. 

Das Rezept sagt, man soll etwas Olivenöl drüberträufeln, aber ich hab den Bratrückstand vom Fleisch genommen. Außerdem sollte Parmesan drüber gerieben werden, aber, wie gesagt, wir hatten eh reichlich vom Mozzarella.

Jedenfalls wird das ganze ungefähr 20 Minuten überbacken, bis der Mozzarella Blasen wirft. Na, wir werden sehen. Ich hab alles vorbereitet und der Kühlung überantwortet, damit ich des Abends nur noch den Salat machen muss, während die Parmigiana schmurgelt.

 

Außerdem habe ich, einem Tipp meiner Oma folgend, die Erbsenschalen gemeinsam mit einem Strunk vom Karfiol (fürs Hendlvolk) in Salzwasser ausgekocht, das wird die heutige Suppe, mit den letzten Grießnockerln.

23.6.15 09:04, kommentieren

24. Juni

Dem Gast hat das heutige Essen so geschmeckt, dass er sich den Rest für morgen aufgehoben hat. "Nicht weggeben!" Natürlich nicht, wie werd ich denn. Dabei war die Sache vergleichsweise unaufwendig - und euch hinlänglich bekannt: Gratinierte Mangoldstiele mit grünem Salat. Vorher Rindsuppe mit Sternchen (sehr gut gelungen, muss ich sagen) und nachher ein Stück Schokolade.

Gekocht habe ich, während ich die erste Ernte vom Selbsterntebeet ins trockene brachte (Erbsen schälen, blanchieren, einfrieren, einige in der Schote lassen, sie zu Zuckerschoten erklären,  blanchieren und für Sonntag aufheben, Dill einwassern und Zucchini und Salat verstauen, 8 Stück Prinzessbohnen blanchieren - und danach sofort verknurpsen, sorry). Den Mangold habe ich in Stengel und Blätter geteilt und getrennt blanchiert. Die Blätter gibts übermorgen, die Stiele hab ich grob geschnitten.

In die kleine Auflaufform kamen zwei Esslöffel Öl, darauf ein in dünne Scheiben geschnittener heuriger Erdapfel, dann Salz, die Mangoldstiele, etwas Salz und ordentlich Pfeffer und dann eine Mischung aus einem verschlagenen Ei und einem knappen Vierterl Milch drüber.

Darauf hab ich eine Handvoll geriebenen Parmesan (diesmal ist es ganz frischer, aber lang gereifter Grana) gestreut und ein paar Speckerl. So wie immer bei 190 Grad Ober- und Unterhitze für eine gute halbe bis Dreiviertelstunde ins Rohr.

Derweil ist genug Zeit, um den grünen Salat zu waschen und zu zerzupfen und mit Balsamico und Kernöl zu marinieren.

War das mit dem Grana verständlich ausgedrückt? Der Laib hatte lange zum Reifen Zeit, war aber dann ganz frisch runtergeschnitten. Super, kann ich euch sagen. Wirds in nächster Zeit öfter geben ...

25.6.15 09:16, kommentieren

25. Juni

So. Heute gabs nach der Rindsuppe das Rindfleisch mit Rahmerdäpfeln und gemischtem Salat. Nachher nix, weil wir anschließend Eis essen gingen.

Das Beinfleisch hab ich in dünne Scheiben geschnitten und gleich in der Suppe gewärmt. Als Einlage gabs Käsekrustln. Weil ein frisch aufgebackenes Weckerl, das zu verzehren der Gast aufgrund morgendlichen Komas nach einer durchfeierten Nacht sich nicht imstande gefühlt hat, ruckzuck zu einem altbackenen Weckerl wird. Und dieses hab ich in Scheiben geschnitten, mit einer Mischung aus einem Ei, geriebenem Käse, gehackten Kräutern und Salz bestrichen und im Rohr ein paar Minuten bei großer Hitze bräunen lassen.

Die Erdäpfel hab ich roh in dünne Scheiben geschnitten und in wenig Salzwasser bissfest gedünstet. Dann hab ich das Reindl vom Herd genommen, gepfeffert und reichlich gehackte Dille zugegeben, und einen halben Becher Rahm mit ein paar Löffeln von der Kochflüssigkeit glatt gerührt und  zu den Erdäpfeln gerührt.

25.6.15 14:35, kommentieren

26. Juni

Kein Kochen heute - vielleicht bis auf ein abendliches Grießkoch mit Zimt und Kardamom. Aber sonst werden Reste gegessen.

26.6.15 13:27, kommentieren

27. und 28. Juni

Gestern habe ich mich noch bemüht: Gefüllte Paradeiser mit Erdäpfeln und grünem Salat. Heute haben wir mittags die Reste der gestrigen Abendgrillerei vertilgt. Aber den Paradeiser muss ich mir merken. Unkompliziert und sowohl als Hauptspeise als auch als Beilage zu gegrilltem Fleisch sehr gut passend.

Ich habe pro Person einen großen Fleischparadeiser ausgehöhlt und mit einer Fülle aus gegartem Couscous, Schafkäse und Salz vollgestopft. Gehackte Kräuter und eventuell ein Ei oder Schinkenwürferln hätten natürlich auch sein können. Jaja.

Mit einem Brocken des Inneren des Paradeisers hab ich die Dinger verschlossen. Dann kam etwas Öl in eine Auflaufform. Dann ein paar heurige Erdäpfel, in Spalten geschnitten. Die hab ich mit dem Öl vermengt und in der Form verteilt, gesalzen und - weil empfindliche Menschen mitaßen, leider nicht mit Rosmarin gewürzt.

Da drauf kamen die gefüllten Paradeiser und dazwischen die Reste vom Inneren der Dinger. Ab ins Rohr und dort so eine halbe Stunde belassen, hätte vielleicht noch ein paar Minuten mehr sein können.

Hat uns aber auch so sehr gut geschmeckt.

28.6.15 21:23, kommentieren