Der Sparküche-Blog.

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22. und 23. Mai

Gestern aufgrund spontanen Ausflugs nur gefüllte Weckerl (und am Abend auch nix Warmes, tssss), aber heute Pasta Carbonara mit Salat. - Hab ich mir zumindest vorgenommen, den Salat. Sehr begeistert klingt das Kind gerade noch nicht ...

Während die Teigwaren kochen - irgendwo müsste noch ein Rest Spiralen herumhängen, sonst werden es vermutlich Penne werden -, lasse ich auf bewährte Weise im beschichteten Reinderl eine ordentliche Portion Speckerl aus (auf dass das Kind nicht wieder so arm ist wie neulich, als es speckmäßig quasi auf dem trockenen saß, brate, nicht originalgetreu, ein geschnittenes Zwiebelhapperl mit, salze und pfeffere mild, gebe die mittlerweile gekochten Teigwaren dazu und creme zwei Eier drüber. 

Durch die heiße Pasta stocken die Eier, bei Tisch gibts geriebenen Parmesan drüber.

Das Kind wird hoffentlich ein paar Kirschparadeiser halbieren und mir erlauben, dass ich das erste Salathapperl der heurigen Saison aus dem Gemüsebeet schneide, so dass wir grünen Salat essen können.

Dann werden wir wegen Überfüllung ruhen müssen, das seh ich kommen.

23.5.15 11:20, kommentieren

Pfingstsonntag

Weil ich eh nix kochen muss - wir sind auf allerhand Gebackenes mit Salat eingeladen -, möchte ich euch mit einem Topfenkuchen bekanntmachen, dessen Rezept mir die liebe E einst verraten hat, weil ich nämlich Spundus vor Topfentorten hatte. Der hier ist wirklich einfach und schnell zu machen, die Fülle schmeckt topfig und leicht nach Vanillepudding.

Nämlich bereitet man zuerst einen Mürbteig aus 20 Deka Mehl (glattes eigentlich, aber ich hatte nur Vollmehl, und mit dem klappts genauso gut), 10 Deka Zucker, 10 Deka Butter, einem Teelöffel Essig, einer Messerspitze Backpulver und einem Ei und lässt den eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten.

Das ist genau die Zeit, die man für die folgende Fülle braucht: Man rührt 50 Deka Topfen, 3/8 Liter Milch, 15 Deka Zucker, 1 EL Rum und 1 Packerl Vanillepuddingpulver ziemlich lange mit dem Mixer. Was unglaublich spritzt, wenn mans falsch macht; ich hab die ganze Küchenecke abgewischt nachher. Ich empfehle euch dringend einen hohen schmalen Behälter.

Außerdem hab ich drei Anmerkungen: erstens hab ich kein fertiges Puddingpulver. Ich hab fünf Deka Speisestärke, eine Prise Vanilleextrakt und ein bisserl mehr Zucker genommen. Zweitens hab ich nur die Hälfte der Fülle gemacht (ich hatte nämlich nur ein Packerl Topfen daheim), und das hat auch gereicht. Drittens hab ich ... aber das später. Und das Backrohr hab ich auf 175 Grad Heißluft vorgeheizt.

Jedenfalls hab ich dann den Teig aus dem Kühlschrank genommen und bequemerweise auf ein Blatt Backpapier gelegt, etwas auseinandergedrückt, beides in die Backform gelegt, dort in die Ecken gedrückt und mit dem Teig einen Rand hochgezogen. Da hinein kam sofort die Fülle, die vorschriftsmäßig ein zähflüssiger Guss war. Und dann hab ich eben drittens zwei Handvoll Ribiseln aus dem Tiefkühler zusätzlich auf die Fülle gestreut. Weil ich Platz schaffen muss, weil heute Nachschub für den Gefrierschrank kommt.

Jedenfalls hab ich den Kuchen 40 Minuten gebacken und den überflüssigen Rand vom Papier abgeschnitten. Das feine an dem Kuchen ist: auch der Mürbteig ist drei Stunden nach dem Backen schon weich (und nimmer so bröselig wie normalerweise).

24.5.15 08:54, kommentieren

Pfingstmontag

Heute sind mir die handgewuzelten Mohnnudeln wieder grandios danebengelungen. Also, wir haben sie schon gegessen, aber ich würde wirklch gern wissen, wie die Leute das schaffen, dass die Dinger weder gummiartig sind noch zerfallen.
Naja, vielleicht indem sie nach Rezept arbeiten.

Ich habe jedenfalls vier mehlige Erdäpfel gedämpft, geschält, grob zerteilt und noch heiß zerdrückt. Dann habe ich wenig Salz und drei Handvoll Vollmehl (weil ich dachte, dass es mit dem auch klappt; in Wirklichkeit wird griffiges Weißmehl empfohlen) drübergestäubt und hab alles ein bisserl abkühlen lassen. Dann ein Stückerl Butter dazu und ein kleines Ei und einen weichen Teig draus geknetet.

In der Zwischenzeit habe ich zwei Liter Salzwasser zum Kochen gebracht - das war vielleicht der zweite Fehler, denn eigentlich sollten die Dinger nur gar ziehen. Jedenfalls hab ich dann kleine Kugerl gewuzelt und die dann flachgewuzelt und ins Wasser geschmissen. Bis die gesamte erste Portion im Wasser war, hätten die ersten schon längst wieder draußen sein müssen. 

Naja. Jedenfalls hab ich sie dann alle rausgefischt und in eine Pfanne mit etwas zerlassener Butter geschmissen, die Hitze vom Wasser reduziert und die zweite Portion nur sieden lassen. Und früher rausgefischt. - Die waren dann auch halbwegs in Ordnung, muss ich sagen.

Zum Glück war das alles dem Kind wurscht, weil es erstens sehr stolz war, die Sternchen-Suppe mit Gemüse überstanden zu haben und zweitens sowieso jede Menge gequetschten Mohn und Staubzucker drüberschneite.

Es ist jedenfalls nix übriggeblieben, und das ist ja wieder kein schlechtes Zeichen.

25.5.15 13:27, kommentieren

26. Mai

Heute habe ich wieder einmal in meinen Vorräten aufgeräumt. Resteessen nach Art der Sparköchin mit Basmatireis könnte man das nennen, was wir heute - das Kind unter Protest - gegessen haben. (Es wird Zeit, dass die Pfingstferien enden.)

Zuerst war es der Rest der Sternchensuppe mit Gemüse. Am Schluss war es ein Rest Wassermelone, in kleinen Würfeln.

Dazwischen habe ich das am Sonntag geschnorrte Gemüse, ein Stück Karfiol und drei Stangen Spargel, in Salzwasser gegart. In dem habe ich danach den Basmatireis gedünstet.

Parallel dazu habe ich ein Packerl mit bereits gebratenen Fischstücken aus dem Tiefkühler genommen und antauen lassen. Als der Reis ziemlich fertig war, habe ich den Fisch auf den Reis gelegt und erhitzt.

Und ich habe eine Packung Sauce Hollandaise geöffnet und erwärmt und darin das gekochte Gemüse kurz ziehen lassen.

Außerdem hab ich das erste Salathapperl der Saison aus dem Gemüsebeet geschnitten und gemeinsam mit den letzten fünf Kirschparadeisern zu einem Salat zerkleinert. Mit Balsamico und Kernöl marinieren, fertig.

Also: Fisch, Reis, Salat und dazu Gemüse mit Sauce Hollandaise. ich weiß gar nicht, was das Kind daran zu meckern hatte.

26.5.15 12:35, kommentieren

27. und 28. Mai

Gestern habe ich, wie zu erwarten war, ein Resteessen vom Resteessen gehabt. Aber es war noch Fisch, Reis und Sauce da, warum hätte ich das nicht essen sollen?

Den allerletzten Rest Reis habe ich heute zu einem Zucchinireis nach Art der Sparköchin verarbeitet, einfache Version.

Drei Deka Speckerl schneiden, im Reinderl zärtlich auslassen, einen kleinen Jungknoblauch fein schneiden und mitbraten. Das letzte Stück Zucchini klein würfeln und ebenfalls mitbraten. Salzen. (Und natürlich nach Bedarf würzen und mit Kräutern versehen.)

Am Schluss den gekochten Reis unterheben, heiß werden lassen.

Dazu hab ich ein kleines Glaserl Rettich in Balsamico verzwickt, weil er unvorsichtigerweise im Kühlschrank in der vordersten Reihe stand. 

28.5.15 12:45, kommentieren