Der Sparküche-Blog.

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23. April

Versprochen - gehalten. Couscous mit scharfem Gemüsesugo und Spiegeleiern ist es geworden. Und nachher ein Schüsserl antiquarisches Kirschenkompott. (Von den wirklich guten Sachen hebe ich mir immer das eine oder andere Glas auf, und heute ist ein besonders schöner Tag, also passt das.)

Fürs Sugo habe ich ein kleines Glas gekochter Paradeiser mit Salz, Zucker, Rosmarin und ungarischem Teufelszeugs (das Glas mach ich jetzt kompomisslos leer - einmal noch das Mäulchen verbrennen, dann ist es soweit) gewürzt und aus dem Tiefkühler je eine Handvoll Stangensellerie und Erbsen dazugegeben. Das hat einige Minuten geköchelt. Dann hab ich zum Binden einen Löffel Grieß eingerührt.

Der nächste Schritt war, über den gesalzenen Couscous (wieder ein Resterl weg) entsprechend heißes Wasser zu leeren und ihn ziehen zu lassen.

Jetzt kam eine Handvoll blanchierter Prinzessbohnen zum Sugo, vom Herd nehmen, Deckel drauf, durch Ziehen sanft erhitzen.

Und richtig hab ich das Pfanderl von gestern für die heutigen Spiegeleier verwendet.

Das alles kühlt jetzt, während ich schreibe, auf Esstemperatur ab und wird in Folge verspeist werden.

23.4.15 11:53, kommentieren

24. April

Einfache Küche war es heute bei der Sparköchin: Erdäpfel-Mangold-Gratin, und nachher wieder Kirschenkompott. Nebenbei habe ich eine Abfall-Suppe gekocht und Käsekrusteln als Suppeneinlage fabriziert.

Am Vormittag hab ich alles aus dem Kühlschrank rausgenommen, was zu vernichten ich mir vorgenommen hatte: den Rest vom ungarischen Teufelszeugs, ein Stück Hartkäse und ein Ei. Aus dem Tiefkühler kam ein Packerl Mangold gemischt (die gehackten Blätter sind noch im Kühlschrank, für die muss ich mir auch noch was einfallen lassen.

Außerdem war ich im Garten und hab ein paar sehr dünne lange Spargelstangerl abgeschnitten. So dick wie Stricknadeln etwa. Die waren zum normalen Kochen nicht zu brauchen, bis auf die Spitzerl. Diese hab ich zur Seite gelegt und die Stangerl etwas geschnitten und in Salzwasser aufgekocht.

Währenddessen habe ich die beiden Erdäpfel fürs Gratin geschält und die Schalen zur Suppe gegeben. Dann noch eine Knoblauchzehe dazu.

Der nächste Schritt war das Käsereiben. Die Hälfte davon hab ich mit Salz, einem Ei und gehacktem Petersil (erraten, die Stengel wanderten auch in die Suppe!) vermengt und die Masse auf kleine Stücke von getrocknetem Schwarzbrot geschmiert. Die kamen auf einem Backblech bei 200 Grad für ein paar Minuten unter den Grill.

Währenddessen kamen in die Auflaufform ein paar Esslöffel Öl und darauf die in dünne Scheiben geschnittenen Erdäpfel. Dann salzen und die Mangoldstiele drauf verteilen, und darauf den Rest Chilipaste geschmiert. Und wieder ein bisserl gesalzen. Dann den Rest Käse mit Salz und einem Ei verrührt, über den Mangold verteilt, die Krusteln aus dem Backrohr genommen und das Gratin in spe bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten gebacken.

In der Zwischenzeit die Suppe abdrehen, aber noch ziehen lassen. (Die verschiedenen Schalen und Stengel kriegen die Hendln, ob sie sich nun freuen oder nicht.)

24.4.15 14:23, kommentieren

25. bis 28. April

Tagelange kulinarische Fremdverwöhnung stand in den letzten Tagen auf dem Programm. Das letzte, was ich selbst gekocht habe, waren am Samstag die Obstknödel (der übliche Topfenteig, und es waren jeweils 6 Marillen und Zwetschken da, also Überraschungsknödel mit Butterbröseln.)

Sonntag und Montag dann Restaurants in Wien und dem Burgenland (Landgasthof Sittinger in Frauenkirchen).

Heute aus dem Kühlschrank essen, was da ist und weggehört. Zum Beispiel ein kleines Glas selbstgemachter Krautsalat. Ein paar Scheiben von der geselchten Schweinszunge. Ein Rest Milch, mit viel zu viel Rest vom Instantkakao zu Grießkoch verarbeitet.

Derweil bin ich noch guter Hoffnung, dass es mir wenigstens am Abend gelingen wird, eine Gemüsepolenta zu fabrizieren. Mit Grünspargel, einem Rest Mangoldblättern und ein bisserl gehacktem Petersil. (Und wenn ich besonders gut drauf bin, auch noch mit fein geschnittenem Speck.)

28.4.15 11:08, kommentieren

29. und 30. April

Gestern sind wir wieder einmal ins Lieblingslokal eingefallen und haben das Lunchbuffett verkostet. Heute war es mit Pasta im Gemüsesugo ein weit geringerer Genuss, aber erstens gemüsig gesund und zweitens bin ich der Leerung des Tiefkühlers wieder einen Schritt näher gekommen.

Während eine Portion Spiralen kochten, bereitete ich mir ein Sugo zu. Zuerst wurde der Speck angebraten, dann kamen ein Zwieberl und eine halbe Karotte dazu sowie Salz, Rosmarin und Osmanische Gewürzmischung. Je ein gehäufter Esslöffel Stangensellerie und Erbsen durften auch nicht fehlen. Alles zerkleinert, natürlich. Außer den Erbsen, natürlich.

Zum Schluss habe ich fast ein ganzes Glaserl gekochte Paradeiser drübergeleert und die Säure mit Zucker ausgeglichen.

(Fürs Parmesanreiben war ich leider zu faul.)

30.4.15 13:03, kommentieren