Der Sparküche-Blog.

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18. März

Einen Gemüse-Risotto hats heute bei uns gegeben, und das Kind hat ihn, wider Erwarten, ohne Gemurre gegessen. Obwohl es definitiv nicht sein Lieblingsgemüse war. Hm.

Im beschichteten Reinderl hab ich zwei Speckschwarterl erhitzt und dann zwanzig Deka Rundkornreis eingerührt und einige Minuten rösten lassen. Dann habe ich gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen.

Das hat dann einige Minuten geköchelt, bis ich vom Tiefkühler zurück war mit einem Häferl voll Erbsen und Stangensellerie und alles dazugekippt habe. Dann habe ich das alles zwanzig Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Bei Tisch kam geriebener Parmesan drüber.

Ein Rest ist noch da. Vermutlich werde ich den morgen mit einem Ei vermischen und mit geriebenem Parmesan. Dann kann ich Laibchen draus formen und die in heißem Fett langsam beidseitg braten.

Allerdings weiß ich noch nicht, wozu ich die brauchen kann. Als Beilage? Als Einlage in der Suppe? (In welcher Suppe?)

18.3.15 18:58, kommentieren

19. März

Was ich immer sage: Kinder essen durchaus Gemüse, wenn sie es in passender Form serviert bekommen. Für meines ist die passende Lösung: in Paradeissauce schwimmend. Da hab ich ihm heute sogar Reis-Gemüselaibchen unterjubeln können.

Das mit den Laibchen hab ich nicht so heraußen. (Ich sollte öfter üben.) Jedenfalls hab ich den Rest vom Risotto mit einer Handvoll übrigen blanchierten Fisolen vermengt, hab gesalzen und ein Ei drübergeschlagen, zwei Esslöffel geriebenen Parmesan und zwei Esslöffel Semmelbrösel dazugegeben, weils mir zu flüssig vorgekommen ist. Diese Masse hab ich eine Stunde ziehen lassen.

Mittags dann hab ich Öl in der Pfanne erhitzt, aus der Masse fünf Tatschgerl geformt und sanft beidseitig gebraten. Währenddessen hab ich noch zwei Portionen Couscous zubereitet und die übliche Paradeissauce: eine ordentliche Menge passierter Paradeiser erhitzen, salzen, zuckern, einen Esslöffel Speisestärke mit 6 Esslöffeln Paradeissaft glatt rühren und in die kochende Sauce gießen. Gut einrühren, kurz köcheln und dann ein bisserl ziehen lassen.

Reis-Gemüse-Laibchen mit Paradeissauce und Couscous also.

Vom Couscous und der Sauce ist ein bisserl was übriggeblieben, da überlege ich mir morgen wieder etwas.

19.3.15 12:50, kommentieren

20. März

Kürbispizza nennt das Kind das, was gerade auf dem Blech im Backrohr bäckt. Bei 190 Grad Ober- und Unterhitze. Für etwa eine Dreiviertelstunde.

Heute hab ich es nämlich wissen wollen. Wie das ist mit dem Kürbis. Also habe ich den letzten, der schon sehr gelb und ein bisserl verschrumpelt ausgeschaut hat, geschlachtet und den Großteil auch gleich verarbeitet.

Zuerst hab ich drei Gläser Kürbisstücke mit dem bereits gelobten Balsamico-Einlegeaufguss (übrigens von Pickfein, nicht vom Salami-Erzeuger) aufgefüllt und lass die wie üblich ein paar Wochen durchziehen, als Ersatz für Essiggurkerl. Aber das nur nebenbei.

Einen großen Teil vom Kürbis hab ich geschält und in Spalten geschnitten. Was übrigens ganz einfach war, weil die Schale und das Fleisch total weich waren. Mein kleines Gemüsemesser hat das problemlos geschafft. Die Sorte werde ich heuer garantiert wieder anbauen.

Die Spalten hab ich aufs Backblech gelegt. Einige einzeln, und einige hab ich zu zwei "Platten" zusammengeschoben.

Dann hab ich den Rest vom Couscous mit einem Ei verrührt und gesalzen. Diese Mischung hab ich auf die beiden Platten verteilt. Eine davon hab ich mit geriebenem Parmesan bestreut, die andere mit einem Rest von zerbröseltem Feta.

Die einzelnen hab ich gesalzen und mit verschiedenen Gewürzen bestreut.

So. Und das heutige Mittagessen wird ein Durchprobieren der unterschiedlichen Varianten von ofengebackenem Kürbis sein, zur Not mit dem Rest der Paradeissauce von gestern.

20.3.15 11:31, kommentieren

21. März

Also. Wir waren eine Feige kaufen. Also einen Feigenstrauch. Beim Feigenhof (www.feigenhof.at). Dort ist es, also, schweineteuer. Hoffentlich ist die Qualität entsprechend. Wir werden sehen.

Jedenfalls habe ich dort auch gleich Brot, Radieschen und ausnahmsweise eine Gurke (in dieser Jahreszeit) erstanden, und dann hatten wir beide Lust auf Salat, und Würsterl sind sowieso immer eine gute Wahl. Für das Kind.

Deshalb gab es heute bei uns nach der Kürbissuppe (in der ein Speckschwarterl mitkochte und die mit Obers vollendet wurde, also der Hit für das Kind) Würsterl mit Chutney, Brot und gemischtem Salat.

Letzteren zerkleinerten wir nur (Gurke, Radieschen, Radieschenblätter und Kopfsalat) und nahmen bei Tisch Balsamico und Kernöl.

Das Brot ist vom Mauracher und heißt Brot des Friedens, knabberte aber ganz im Gegenteil am Hausfrieden, weil die Gewürze dem Kind nicht mundeten.

21.3.15 16:21, kommentieren

22. März

Haxen habe ich mir heute keinen ausgerissen, muss ich zugeben. Nach dem Rest der Suppe von gestern habe ich Marillenknödel mit Nussbröseln gezaubert.

Das habe ich aber auch nur deshalb können, weil ich die rohen Knödel im Tiefkühler hatte. (Ich glaube letzten Juli habe ich das mal erwähnt, dass ich die auf Vorrat einfriere ...)

Somit bin ich auch die letzten geriebenen Nüsse bei gutem Wind losgeworden. Mit Semmelbröseln vermischt habe ich die in wenig Butter geröstet und die in siedendem Salzwasser gegarten Knödel drin gewälzt. Und natürlich ordentlich zuckern, aber das ist euch eh klar.

Von den gestern gewärmten Würsterln ist das Wasser übrig geblieben, und da hab ich mich an die Science Busters erinnert. Konkret an den Professor Gruber, als er die Würstel wärmte. Also hab ich das Wasser aufgehoben und werde eine Gemüsesuppe damit kochen. (Wenn mich die Lust packt, aber grad tut sie das nicht.) 

 

Außerdem ein kleiner Nachtrag zum Freitag, falls euch das interessiert. Der überbackene Kürbis war gar nicht schlecht (vor allem der mit dem Schafkäse), obwohl ich ihn mehr würzen sollte. Das hat zwar beim unbedeckten Kürbis gut geklappt, aber dafür hab ich dort vergessen, Öl drüberzuträufeln, weshalb er eher die Konsistenz von getrockneten Apfelspalten hatte ... wie gesagt, ich muss das noch üben.
Die Paradeissauce hat uns jedenfalls gerettet.

22.3.15 16:33, kommentieren

23. März

Heute war schnell gekocht, muss ich sagen, aber ich bin zu spät heimgekommen: Pasta mit Bärlauch-Pesto.

Teigwaren kochen, selbstgemachtes Pesto (Bärlauch, Permesan, Salz, Haselnüsse und Öl vermixen - in Gläser abfüllen, mit Öl bedecken, verschließen und die Gläser in Papier einwickeln, damit sie es dunkel haben) drüber und essen.

23.3.15 19:59, kommentieren

24. März

Na, das war heute mehr Spar als Küche. Geschmeckt hats mir trotzdem. Rostbratwürsterl mit Teigwaren und gemischtem Salat habe ich mir genehmigt, und nachher drei Stück (kleine!) vom Blitz-Marillenkuchen.

Weil ich ja gewohnheitsmäßig, vor allem im Bio-Supermarkt, ins Rabatt-Regal schaue. Hab ich ja schon erzählt, dass ich da hin und wieder ein Henderl zum halben Preis entdecke.

Heute habe ich zwei Packerl Rostbratwürsterl mitgenommen. Eins hab ich gleich eingefroren, das zweite hab ich geöffnet, die Würsterl gewaschen und in einem Esslöffel Schmalz im beschichteten Reinderl angebraten.

Nach einigen Minuten hab ich den Rest von den Teigwaren gestern dazugegeben und noch einige Minuten weitergebraten.

In der Zwischenzeit hab ich den Salat bereitet. Radieschen, Radieschenblätter, Gurke und ein bisserl vom grünen Salat gewaschen, geputzt und zerkleinert (die Reste kriegen die Henderl). Der Rest vom Balsamico-Aufguss von neulich drüber, und fertig. 

Wieder ein paar Resterl weg.

Nebenbei hab ich eine Schneeflocken-Gemüse-Suppe bereitet. Aus dem Kochwasser von gestern, einem Packerl geschnittenem Suppengrün (eigene Produktion natürlich), einem Erdapfel, einem Stück Kürbis, Knoblauch, Rosmarin und Lorbeerblatt.

Am Schluss hab ich einen Rest Eiklar, der uns beim Weckerl-Backen übrig geblieben war, tropfenweise als "Schneeflocken" in die Suppe gegeben und stocken lassen.

24.3.15 11:10, kommentieren

25. März

Ich habe mich zu lange mit der Gartenarbeit aufgehalten. Deshalb musste es dann zack-zack gehen, und mehr als Gemüsesuppe gefolgt von Blattsalat mit Ei und Humus ist es nicht geworden. Und Brot natürlich.

Eine der letzten üppigen Ernten des Vogerlsalats habe ich teilweise verwertet, und den Rest vom Kopfsalat vom Wochenende. Balsamico drüber, ein gekochtes Ei und einen Klecks Humus, Brot dazu, fertig.

Hat mir trotzdem gut geschmeckt, auch wenns einfach war, und als Nachspeise habe ich mir einen Schoko-Lebkuchen gegönnt.

25.3.15 13:09, kommentieren

26. März

Eine Art Trost-Essen kann auch Kürbisrahmgemüse mit Erdäpfeln sein. (Und hinterher das Auskratzen des Pudding-Reindls.)

Das endgültig letzte Stück des letzten Gartenkürbisses - einen kleinen runden unbekannten gibts noch - habe ich heute grob geraspelt und mit Salz, Pfeffer und Kümmel in wenig Wasser weich geköchelt.

Derweil dämpften die Erdäpfel auch weich. Schälen, salzen, fertig.

Vorm Essen habe ich zwei gehäufte Esslöffel Rahm mit einem Esslöffel Speisestärke und einem Schluck Wasser glatt gerührt und in den köchelnden Kürbis eingerührt. Weg vom Herd und auch fertig.

 

Den Pudding wollte ich mit den verbliebenen Nikoläusen kochen. Diese haben aber entweder von selbst die Flucht ergriffen oder sind heimlich vom Kind vernascht worden, jedenfalls: kein Nikolaus.

Also habe ich umdisponiert und einen Gewürz-Pudding gekocht: ich habe ein bisserl Zimt eingestreut und zwei angedrückte Kardamom-Kapseln mitgekocht.

In die kochende, natürlich gezuckerte Milch habe ich dann eine Mischung aus ein paar Esslöffeln kalter Milch und zwei gehäuften Esslöffeln Speisestärke eingerührt. - Hat diesmal auch überhaupt nicht geklumpt (wem auch immer ich dafür dankbar sein muss).

26.3.15 12:37, kommentieren

27. März

Heute esse ich die Reste von gestern. Vom Kürbisrahmgemüse ist noch reichlich da, und ein gekochter Erdapfel ist auch übrig geblieben. Eventuell reibe ich den grob und vermische ihn mit einem Löffel voll blanchierter geschnittener Mangoldstiele und einem Ei und mach Laberl draus und back die im Rohr.

Aber gestern Abend habe ich ein dreigängiges kindersicheres Menü gezaubert, zack-zack.

Als Vorspeise gabs den Rest der Gemüsesuppe, mit Käsekrusteln als Einlage. Hab ich euch schon einmal erzählt, oder? Altbackenes Brot in  Scheiben und diese in Stücke schneiden. Mit einer Mischung aus geriebenem Käse und einem Ei (und was halt sonst noch da ist, also Semmelbrösel, gehackter Schinken, Kräuter, Rahm, ...) und etwas Salz bestreichen und auf Backpapier im Rohr bei 200 Grad ein paar Minuten überbacken.

Die Hauptspeise  - Schweinsfilet im Teigmantel auf Vogerlsalat, mit Kräuterrahm und Chutney - entstand, weil ich statt der Würstel einen Schweinslungenbraten kaufte, ausnahmsweise. Zwei Drittel schnitt ich in Medaillons und habe sie eingefroren, von denen werdet ihr noch hören. Den Rest schnitt ich in rostbratwürstelgroße Stücke. Die hab ich in Sonnenblumenöl rundum angebraten und dann flott auskühlen lassen.

Später hab ich einen Blätterteig ausgerollt und 3 Zentimeter breite Streifen quer runtergeschnitten. Das Fleisch hab ich gesalzen und dann mit dem Blätterteig umwickelt. Aufs Blech und ins Rohr damit, auch 200 Grad, ca. 20 Minuten.

Derweil hab ich ein Glas Chutney geöffnet, einen Haufen Vogerlsalat geputzt und einen Kräuterrahm bereitet: drei Esslöffel Rahm, ein Esslöffel gehackte Kräuter, Salz, ein Hauch Osmanische Gewürzmischung.

Der Nicht-Schoko-Pudding nachher hat erwartungsgemäß auch allen geschmeckt.

Und weil ein Stück vom Blätterteig übrig geblieben ist, hab ich den in Stücke geteilt, mit Erdbeermarmelade gefüllt, zusammengeschlagen und gut verschlossen. Und ab ins Rohr, siehe oben. - Ist fürs morgige Frühstück auch schon gesorgt.

26.3.15 19:36, kommentieren

28. März

Zack, zack hab ich gerade einen Schwammerlrisotto auf einfache Art gezaubert. Zwei Kinder haben ihn ohne Einwände gegessen, also so schlecht kann er nicht gewesen sein.

Erstens habe ich einen halben Liter Wasser zum Kochen gebracht. Zweitens habe ich zwei Portionen Rundkornreis trocken angeröstet und gesalzen. Drittens habe ich in einer Pfanne Öl erhitzt und 15 Deka Austernpilze hineinzerpflückt (die waren im Angebot).

Dann wars Zeit, den Reis mit dem Wasser aufzugießen und die Hitze zu reduzieren, den Deckel aufzusetzen und den Reis ziehen zu lassen.

Dann war es Zeit, die Schwammerl zu wenden und gleichmäßig anzubraten, zu pfeffern und gegen Ende zu salzen. Weg von der Flamme und ziehen lassen.

Zwischenzeitlich in den Reis eine Scheibe Bärlauchbutter geben, vom Herd nehmen und die Butter zergehen lassen. Dann gemeinsam mit den Schwammerln unterheben.

Bei Tisch mit Parmesan bestreuen.

Mit etwas Fantasie könnte man auch sagen: Risotto auf Försterin Art oder Risotto aus dem Wald - was heute genau gepasst hat!

28.3.15 19:13, kommentieren

29. und 30. März, und dann bis Ostern

Gestern haben wir uns bei einem Geburtstagsbuffet allerhand Köstlichkeiten schmecken lassen. Das war sozusagen die Henkersmahlzeit, denn ab heute beginnt das jährliche Ayurveda-Fasten.

Die nächsten Tage werden aus Kräutertee, Zitronen- und Ingwerwasser sowie klaren Gemüsesuppen bestehen. Am Karfreitag vielleicht schon etwas Reis.

Heute am Einleitungstag gibts mittags eine Gemüsepolenta ohne alles. Am Abend den Rest.

Die Polenta ist auch schon fastentauglich. Naja, nicht ganz. Nämlich hab ich das letzte Speckschwarterl ins beschichtete Reinderl gegeben, dieses erhitzt, zwei Handvoll Maisgrieß eingestreut und etwas tibetanisches Gewürzsalz sowie normales Salz. Dazu kam eine kleine kleingewürfelte Karotte.

Das wurde mit kochendem Wasser aufgegossen und köchelte ein paar Minuten vor sich hin. Zack, eine Handvoll gefrorener blanchierter Fisolen, grün und gelb, dazu. Einmal aufköcheln lassen, dann Herd abdrehen und das ganze noch zehn Minuten quellen lassen.

Kein Parmesan. Mal sehen, was das Kind sagen wird. Oder wisst ihr was? Dem Kind werde ich noch einen Löffel voll Parmesan reiben. Zwecks Sicherung des Hausfriedens. Ab morgen ist es ohnehin auf Urlaub.

30.3.15 12:14, kommentieren