Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Archiv

23. November

Ein opulentes Mahl war das heute, für sechs, weil P und ich uns entschlossen hatten, die jeweiligen Mäulchen nicht getrennt, sondern gemeinsam zu stopfen. Also brachte P sein vorgesehenes Mittagessen, gebackenes Gemüse aus dem Ofen mit Obers-Wein-Sauce (wenig Wein, keine Angst!) und ich drapierte mein vorgesehenes Essen, Kürbiscremesuppe und Marillenknödel, drum herum.

Das Rezept könnt ihr vermutlich schon auswendig singen, damit quäle ich euch nicht weiter.

Die Marillenknödel wähnte ich diesmal ziemlich vorbeigelungen, weil der Teig so patzig war, dass ich kaum damit füreinanderkam. Interessanterweise zerkochten sie aber nicht, sondern wurden durchaus flaumig. (Trotzdem werde ich das nächste Mal wieder versuchen, einen handhabbaren Teig zu fabrizieren.)

Sonst das übliche: tiefgefrorene Marillen mit Teig umwickeln, gut verschließen und in siedendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen. Mit Butterbröseln und Zucker servieren.

Ach so, der Teig: 25 Deka Topfen, 12 Deka Mehl, 6 Deka Butter, 1 Ei, Prise Salz und eine Handvoll Grieß. Eine Stunde gekühlt rasten lassen.

23.11.14 18:34, kommentieren

24. November

Weil von gestern doch reichlich Butterbrösel übrig geblieben sind, ist heute flott gekocht: Bröselnudeln mit Kompott.

Teigwaren kochen, abseihen, mit den Bröseln und mit Zucker bestreuen, gut durchmischen und mit dem Kompott der Wahl servieren. (Oder halt mit Apfelmus.)

Vorher gibts den Rest von der gestrigen Suppe.

23.11.14 18:35, kommentieren

25. November

Für heute hab ich mir Kürbisrahmgemüse mit Erdäpfeln vorgenommen. Und vielleicht mit Würsterln, je nachdem, wie ich aufgelegt bin. Ob ich die Erdäpfel braten werde oder mit Speck und Zwiebel einen Erdäpfelschmarrn zaubern werde (dann werden die Würsterl aber eher wegfallen), weiß ich auch noch nicht.

Aber wie das Kürbisgemüse geht, weiß ich schon genau, denn das ist ein altes Familienrezept. Wir haben nämlich schon Kürbis gegessen, als er noch gar nicht in Mode war, vor dreißig Jahren nämlich.

Den Kürbis rasple ich grob und dünste ihn mit wenig Wasser, Salz und Kümmel bissfest. Dann wird er mit  Pfeffer gewürzt und mit einem Gmachtl aus Stärkemehl und glatt gerührtem Rahm - nicht sparsam sein mit dem Rahm! - gebunden.

23.11.14 18:35, kommentieren

26. November

Manchmal ist das so: ich habe zwar ein ganzes Gemüsefach voll frischem Gemüse, aber dann, im Bio-Supermarkt, seh ich genauso frische Kohlsprossen, und was ist? Ich kaufe mir 30 Deka. (Kohlsprossen hab ich immer ganz für mich allein.)

Die habe ich heute früh zu speckgebratenen Kohlsprossen mit Reis verarbeitet und dann unterwegs gegessen.

War ganz einfach: drei Deka Speck (maximal) klein schneiden, bei mittlerer Hitze sanft auslassen, die gewaschenen und geputzten Sprosserl dazu geben, bei großer Hitze rundum anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, mit ganz wenig Wasser aufgießen, Deckel drauf, bei geringer Hitze eine Viertelstunde schmurgeln lassen.

Wenn ihr vorher schon den Reis zugestellt habt, ist beides etwa gleichzeitig fertig.

Vom fertigen Reis habe ich ein kleines Portiönchen aufgehoben, mal sehen, was aus dem noch wird.

27.11.14 12:26, kommentieren

27. November

Wenn schon ein offener Becher Rahm im Haus ist, können es ruhig Bratwürstel mit Rahmerdäpfeln werden. Ich freu mich schon!

Im Bratrückstand von den Kohlsprossen gestern hab ich vier geschälte, in dünne Scheiben geschnittene speckige Erdäpfel mit Wasser, Salz, Oregano und Thymian weich gekocht und dann wieder, wie beim Kürbis, ein Gmachtl aus Rahm und Stärkemehl eingerührt.

Parallel dazu kamen die Würstel auf den Griller (Bio-Bratwürstel vom Sonnenschwein, von Labonca), und fertig.

27.11.14 12:27, kommentieren

Anmerkungen zum 27. November

Natürlich nur soviel Wasser für die Erdäpfel nehmen, dass sie grade bedeckt sind.

Und es ist mir gelungen, was übrig zu lassen und nicht zu essen, bis ich platze.

27.11.14 12:41, kommentieren

28. November

Es war eine Viererpackung Bratwürstel. Die restlichen zwei essen das Kind und ich heute abend. Die Würsterl habe ich in Scheiberl geschnitten, diese mit Zwiebel und einer grob geraspelten Karotte in Öl rundum gebraten und dann zwei Eier drübergeschlagen und alles gut verrührt. (Natürlich hätte auch noch anderes Gemüse dazugepasst, aber heute wollte ich es nicht übertreiben.)

Dazu gab es italienisches Brot, und es war köstlich. Wie das heißt? Vielleicht Holzhacker-Omelett?

29.11.14 10:38, kommentieren

29. November

Ihr könnt mich ruhig fantasielos nennen, aber der samstägliche Hausfrieden wird dadurch gerettet, dass es heute zwar vorher eine der üblichen Gemüsecremesuppen gibt, aber dafür nachher Palatschinken mit Marillenmarmelade.

(Leider hab ich gestern das Schmalz vergessen, drum backe ich sie mit Butter, aber sonst ist alles wie immer.)

29.11.14 10:38, kommentieren