Der Sparküche-Blog.

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27. August

Reste auf Schmorparadeisern könnte man nennen, was ich heute zu Tisch gebracht habe. Hat aber nicht so schlimm geschmeckt, wie es sich liest. Ich habe einfach nur, eh wie häufig, alles aus dem Kühlschrank genommen, was weg musste, und kombiniert.

Der erste Schritt war tatsächlich, einen Rest gekochter Paradeiser in die Auflaufform zu gießen und drei schon ziemlich weiche Paradeiser dazuzuschneiden. Das hab ich dann gesalzen und großzügig gezuckert, schließlich sollte es vor allem dem Kind schmecken.

Dann hab ich den Rest vom Zucchinirisotto genommen, mit Salz und Curry Oriental nachgewürzt, ein paar Speckwürferl untergerührt und alles mit der Hälfte eines verschlagenen Eis vermengt.

Diese Masse hab ich in große blanchierte Mangoldblätter eingewickelt und auf diese Art drei Packerl gemacht. Die hab ich auf die Paradeiser draufgesetzt.

Weil noch Platz war in der Auflaufform, hab ich eine Handvoll Couscous mit kochendem Wasser übergossen und ziehen lassen. Nach einiger Abkühlzeit hab ich gesalzen, einen Teelöffel von Stekovics´ Paradeistartar, einige Speckwürferl und die zweite Hälfte des Eis eingerührt. Weil die Sache dann immer noch zu flüssig war, kam noch ein Esslöffel von meinem Allheilmittel (Grieß meine ich, aber Semmelbrösel wären auch eine gute Idee gewesen.) dazu.

Diese Masse habe ich auf einem Rest einer Melanzani, die ich längs aufgeschnitten und gesalzen habe, verteilt und ebenfalls auf die Paradeiser gesetzt.

Wie üblich blieb das Ganze eine Dreiviertelstunde bei 200 Grad Ober- und Unterhitze im Backrohr.

Wisst ihr, was? Wir haben alles aufgegessen.

29.8.14 09:53, kommentieren

28. August

Heute habe ich das Kind verwöhnt und nach einer Zucchinicremesuppe Palatschinken mit Erdbeermarmelade auf den Tisch gestellt.

Die Suppe war wieder Marke Sparköchin: Die Bratrückstände aus der gestrigen Auflaufform ins Reinderl, in dem der Zucchinirisotto drin war, gegeben. Einen Zucchino und einen Erdapfel klein gewürfelt, drei Mini-Knoblauchzehen und ein Lorbeerblatt dazu (warum eigentlich nicht auch die Speckschwarte, fällt mir gerade ein ...), salzen, mit Wasser aufgießen und 20 Minuten köcheln. Dann pürieren (ohne Lorbeerblatt, eh klar) und mit Obers verfeinern.

Den Palatschinkenteig habe ich zu flüssig erwischt (normalerweise ein Ei und eine Prise Salz auf einen Viertelliter Milch und 10 Deka Mehl), aber dafür in Schmalz herausgebacken. Was insgesamt dazu geführt hat, dass das Kind fünf Stück vertilgt hat und ich die anderen neun.

29.8.14 09:54, kommentieren

29. August

Es hilft alles nix, die Melanzani müssen weg. Um das Kind aber nicht vollends zu vergrätzen, reiche ich erstmal den Rest von der Zucchinicremesuppe von gestern (die geht immer) und hernach Mini-Käsekrainer mit Melanzanigemüse und Reis. Dem Kind stelle ich vorsichtshalber auch das Chutney auf den Tisch, dann bleibt der häusliche Friede erhalten.

Für die Würsterl werde ich die neue Emailpfanne ausprobieren, die ich mir gestern geleistet habe: Riess, schwerer Boden, schwarzer Innenraum, um die Hälfte des Normalpreises, weil am unteren Ende der Josefstädter Straße gerade ein Haushaltswarengeschäft zusperrt. Leider.

Den Reis dünste ich wie immer im beschichteten Pfanderl, nur mit Salz.

Und das Melanzanigemüse mache ich ganz einfach: einige Mini-Knoblauchzehen in Olivenöl anschwitzen, die klein gewürfelten Melanzani dazugeben, alles ordentlich durchbraten, salzen und pfeffern. Sonst muss da nix dazu.

Ich freu mich schon!

29.8.14 09:54, kommentieren