Der Sparküche-Blog.

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13. und 14. Juli

Sommerliche Küche! Gestern durfte sich das Kind was wünschen, und das war für mich mit keiner Arbeit verbunden, denn das Kind wünschte sich einen Döner.

Heute habe ich Restln gegessen, und zwar Kümmelbraten (ihr erinnert euch) mit einem gebratenen heurigen Erdapfel und Brot. Danach Marillen und Marillenkompott, damit ich wegen der Vitamine kein schlechtes Gewissen haben muss.

14.7.14 13:19, kommentieren

12. Juli

Ich bin schon wieder in den Marillen. Zwischendurch ist es sich gerade noch ausgegangen, dass wir die frische, noch warme Marillenmarmelade in Palatschinken verkosten.

Hierfür habe ich ein Ei und etwas Eiweiß mit einem Viertelliter Milch verschlagen, wenig gesalzen und mit Mehl vermengt. 

Davon habe ich wohl zuwenig genommen, denn der Teig war auch nach einer Stunde noch ziemlich flüssig. Ich hab ihn aber trotzdem verpalatschinkt, und sie wurden herrlich dünn und zart. 

Die letzte wurde gelb, denn die musste ich mit Rapsöl backen, weil ich keine Butter mehr hatte.

Die Butter hatte ich nämlich in einen Marillenkuchen gerührt, der ja der weltbeste Marillenkuchen überhaupt ist. Das Rezept wollt ihr wissen? Na gut.

15 Deka Butter, 22 Deka Staubzucker, vier Dotter, etwas geriebene Zitronenschale, 22 Deka Mehl und 4 Klar Schnee. 

Alles klar?

17.7.14 11:42, kommentieren

16. und 17. Juli

Gestern waren wir auf Geselchtes mit Erdäpfelpüree eingeladen. Heute musste es flott gehen, weil ich länger im Gemüsebeet verblieben war als vorgesehen. Der häuslichen Vorratslage angepasst gab es einen Zucchinirisotto.

Dafür kratzte ich wieder einmal einen Schlagobers-Becher leer, erhitzte das Fett und röstete 10 Deka Rundkornreis drin. Dann salzte ich und röstete einen halben klein gewürfelten Zucchini mit, bevor ich mit heißem Wasser aufgoss und ein Stück Parmesan ins Reinderl fallen ließ, weil ich zu faul war, um den Käse zu reiben.

Das schmurgelte eine knappe halbe Stunde vor sich hin. Und jetzt ess ichs.

17.7.14 11:42, kommentieren

15. Juli

Zucchininudeln wurden es heute, weil mir ein lieber Mensch eine Portion gekochter Spiralen zur Verfügung stellte.

Dazu kratzte ich den festen Teil aus einem Schlagobers-Becher und erhitzte ihn, bevor ich ein halbes grob zerschnittenes Zwiebelhapperl dazugab und glasig dünstete. Dazu kam ein in Scheiberl geschnittener Zucchini, der auch tüchtig briet, bevor ich Curry und Salz dazutat und in der Folge die Teigwaren untermischte und in der Folge alles mit einer Portion geschnorrtem Gurkensalat verzehrte.

17.7.14 11:46, kommentieren

18. und 19. Juli

Die Sommerhitze dient als Ausrede: heute waren wir Pizza essen, morgen gibts Saure Wurst mit Gebäck.

Ganz einfach: dünn geschnittene Extrawurst im Kreis auflegen, gehackten Zwiebel drauf, Essig und Kernöl drüber, salzen und pfeffern. Das beste Sommeressen überhaupt.

18.7.14 19:21, kommentieren

20. und 21. Juli

Heute entfiel das Kochen, weil wir zur Mittagszeit auf einem Boot auf der Donau waren, aber gestern habe ich wieder einmal meinen legendären Karpfen auf dem Erdäpfelbett gebraten. (Die Reste hat mir S dann am Nachmittag abgeschnorrt, aber eine Suppe habe ich aus den Resten trotzdem noch geköchelt.)

P hat nämlich in der Erde gegraben und mir einen Haufen heuriger Erdäpfel gebracht, die ich, nur grob geteilt und samt der Schale, aufs Blech getan, mit Olivenöl übergossen, gesalzen, mit Rosmarinnadeln bestreut und gut durchgemischt habe.

Dann habe ich den Karpfen - gefangen, geschuppt und ausgenommen von meinem Vater - gewaschen und etwas trockengetupft, auf beiden Seiten Schnitte gemacht und in diese Salz und ganz frisch geernteten Knoblauch geschmiert. (Hui!) Ins Innere habe ich das Asterl vom Rosmarin, eine kleine Knoblauchknolle im ganzen und ein Stammerl Thymian gestopft. Noch ein paar Tropfen Öl auf die Oberseite des Karpfens, drauf auf die Erdäpfel, rein mit dem Blech ins Backrohr.

Das blieb dort eine gute Stunde lang bei 190 Grad Ober- und Unterhitze. In der Zwischenzeit habe ich aus einem Becher Rahm, Salz und einer Handvoll gehackter Kräuter einen - erraten! - Kräuterrahm gebastelt.

Einen der vielen zu erwartenden Zucchini dieser Saison habe ich gehachelt und mit dem herrlichen Balsamico-Aufguss aus dem Supermarkt übergossen, der mir als Geheimtipp von M zugetragen wurde. (Der war übrig, als ich das Glas mit den eigelegten Zucchini vom letzten Jahr geleert hatte.)

Dem Kind zuliebe kam auch noch Chutney auf den Tisch - das Entsetzen war groß, als die Gäste auch davon kosten wollten ...

21.7.14 21:45, kommentieren

22. und 23. Juli

Gestern habe ich Reste gegessen: vom Fisch war noch was da, Erdäpfel auch und noch ein paar marinierte Zucchini.

Heute habe ich mich nach längerer Zeit wieder mit einem Kichererbsencurry mit Fisch verwöhnt.

Gestern abend die Kichererbsen eingeweicht, heute früh fast eineinhalb Stunden geköchelt. Ohne Salz, damit sie auch wirklich weich werden.

Dann habe ich im beschichteten Reinderl einen Esslöffel Olivenöl erhitzt und ein halbes Zwiebelhapperl, das letzte vom vorigen Jahr, zerkleinert und drin angebraten. Auch einen kleinen Zucchini habe ich dazugewürfelt.

Nach ein paar Minuten ordentlichen Bratens hab ich gesalzen, mit Curry Oriental gewürzt und ein Lorbeerblatt dazugegeben. Außerdem kam noch ein gehäufter Teelöffel vom Paradeisertatar dazu. Und eine knappe Handvoll Erbsen, auch die letzten frischen für heuer.

Und dann kam der Hammer, kochtechnisch gesehen. Dann habe ich nämlich die Suppe, die ich aus den Fisch- und Erdäpfelresten gekocht hatte, auch noch dazugeleert. Ohne Erdäpfel natürlich, nur mit ein paar Fischflankerln.

Die Menge ging sich genau aus, um das Gemüse damit zu bedeckenr. Noch einen Schuss Obers dazu  - und zwanzig Minuten schmurgeln lassen.

Zwei Scheiben Brot hab ich auch dazugegessen. Super hats geschmeckt, und es ist sogar noch eine kleine Portion da. (Dass mir die das Kind wegisst, zu der Befürchtung gibts keinen Anlass.)

23.7.14 15:30, kommentieren

24. bis 26. Juli

Ha! Vorgestern hab ich nochmals das Curry gegessen, hat genauso gut geschmeckt wie am Vortag, wenn nicht noch besser. Heute haben wir uns beim Ritterfest auf der Burg Forchtenstein einregnen lassen und allerhand Zeugs gefuttert. Unter anderem auch Feuerfleck. Den hat meine Oma immer auf der Herdplatte gemacht, als sie noch selbst Brotteig knetete. Von dem hat sie nämlich ein Stückerl abgezupft, ganz dünn ausgewalkt und dann, ohne Fett, direkt auf der Platte kurz beideitig gebacken. Die heute haben den mit entweder Schmalz oder Kräuterrahm bestrichen und palatschinkt.

Das bringt mich zum gestrigen Mittagessen. Da habe ich vor den Palatschinken, damit wir nicht vollends vitaminfrei essen, noch eine bunte Salatschüssel eingeschoben. (Wenn ihr das Kind fragt: die hätte ich mir sparen können.)

Was das Gemüsebeet hergegeben hat, landete in der Schüssel: ein halb ausgewachsener Eissalat. Eine Minigurke. Drei Kipfler-Erdäpfel. Eine Knoblauchzehe auf Abwegen. Eine Handvoll gelbe und grüne Fisolen. Eine Karotte. Erdäpfel und Fisolen hab ich gekocht, die Karotte geraspelt, die Knoblauchzehe gehackt, den Salat zerzupft und die Gurke streifig geschält und in Scheiben geschnitten. Mariniert habe ich mit Balsamico, Rapsöl und dem Salz, das wir in der Früh von der Brezel geribbelt hatten.

In den Palatschinkenteig habe ich diesmal einen Anteil Dinkelvollmehl eingerührt. Außerdem habe ich versucht, die Palatschinken in der beschichteten Pfanne ohne Fett zu backen, was gar nicht so schlecht gelungen ist.

Das Kind hat so viele gegessen, dass es des Nachmittags drei Stunden gebüselt hat. Brauch ich euch eh nicht mehr erzählen, oder?

26.7.14 19:01, kommentieren