Der Sparküche-Blog.

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Sopherl

Vielleicht war das gestern doch der Bonifatius? Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls habe ich heute nach dem letzten Happerl Salat wieder ein Packerl aus meinem Gefrierschrank zubereitet: Zwetschkenknödel mit Butterbröseln.

Also, die Butterbrösel hab ich frisch gemacht. Und die roh eingefrorenen Knödel hab ich ins heiße Salzwasser gegeben und gar ziehen lassen. Viel Zucker drauf, passt schon.

15.5.14 21:15, kommentieren

16. und 17. Mai

Es brutzelt! Nach dem gestrigen Wurstsemmerl-Tag habe ich mich heute aufgeschwungen und ein Henderl ins Rohr geschoben. Brathenderl mit Reis und grünem Salat soll es werden. Ich freu mich schon!

Einfache Sache: Henderl waschen, innen und außen salzen und mit Rosmarin bestreuen. In einen Bräter mit einem halben Zentimeter hoch Wasser legen, bei 200 Grad Ober- und Unterhitze auf die unterste Schiene ins Rohr. Nach 20 Minuten auf 160 Grad runterdrehen und dort insgesamt mindestens eineinhalb Stunden braten. Zwischendurch mit dem entstandenen Safterl begießen.

Außerdem habe ich die letzten paar vorrätigen Erdäpfel geschält und zum Henderl in den Bräter gelegt.

Den Salat hab ich nur mit Paradeisessig beträufelt, den Reis wie immer gedünstet.

 

Kleiner Nachtrag: Es hat richtig gut geschmeckt. Und aus dem Saft vom Bräter hab ich für den Abend eine Suppe fabriziert. Ich habe ihn, weil er sehr salzig war, mit Wasser verdünnt und mit einer Portion gewürfeltem Wurzelwerk im Reinderl auf den Herd gestellt. Nach einer halben Stunde Köcheln war das Gemüse batzweich und ich habe einen Esslöffel voll Grieß eingekocht. Hat uns gemundet!

17.5.14 12:23, kommentieren

18. Mai

Eigentlich hätten wir heute bei einem Familienbesuch mit Kaiserschmarrn sein sollen. Leider waren wir indisponiert, und ich musste selbst was kochen.

Ich habe mich für einen Fisolenrisotto entschieden. Weil es geraspelte Fisolen waren, hat das Kind sie nicht als solche erkannt und ohne Gegenwehr verzehrt.

Im beschichteten Pfanderl habe ich einen Rest Speck streifig geschnitten und samt der Schwarte erhitzt und langsam ausgelassen. Dazu kam eine geschnittene Knoblauchzehe und etwas später ungefähr 20 Deka Rundkornreis. Das alles wurde einige Minuten weitergeröstet, gesalzen und mit einem guten halben Liter kochendem Wasser aufgegossen. Hitze reduziert, zugedeckt, köcheln lassen.

Außerdem hab ich den letzten Rest vom Parmesanstück gerieben. Das letzte Randerl, das sich endgültig nimmer verletzungsfrei reiben ließ, hab ich in Stücke geteilt und auch ins Pfanderl geworfen. (Wir haben jetzt aber keinen Engpass an Parmesan, es lagern noch drei ordentliche Kanten im Tiefkühler.)

Das ganze hat ungefähr 20 Minuten bei geringer Hitze geköchelt. Dann hab ich den Risotto nochmal zum Kochen gebracht, ein Achterl kochendes Wasser zugegossen und den Block tiefgekühlter blanchierter Fisolen hineingegeben. Dann hab ich das Pfanderl vom Herd genommen und unter ständigem Rühren die Fisolen drin erwärmt.

Bei Tisch haben wir den Risotto mit reichlich geriebenem Parmesan verziert. Den Rest werde ich vermutlich gemeinsam mit dem Brathendl-Rest morgen mittags verspeisen.

Übrigens: ich schreibe ja öfter von einem Rest Speck. Dazu merke ich an: Speck gibts in meinem Kühlschrank so gut wie immer. Der macht, neben der Wurst fürs Kind, den größten Anteil meines Fleischkonsums aus.

Nein, das Kind gibt sich nicht mit Wurst-Alternative auf seinem Brot zufrieden. Käse ist es vielleicht ab und zu, aber alles, was aufgestrichen wird, ist ihm ein Greuel. Sogar Butter. Die verzehrt das Kind nur in ganzen Stücken, an hohen Feiertagen ...

Am liebsten wäre dem Kind, wenn es abends täglich bekocht würde. Aber irgendwo hats seine Grenzen, finde ich.

18.5.14 13:10, kommentieren

19. Mai

Eine rosa Reispfanne hab ich heute gezaubert, in Wirklichkeit war es der Resteverwertung erster Teil. Ich hätte das Ergebnis auch "Reispfanne mit Huhn, Frisee und Radieschen" nennen können, aber weil die Radieschen so schön abgefärbt haben ...

Im beschichteten Pfanderl habe ich einen Esslöffel Schmalz zerlassen und darin die in Stücke geschnittenen Radieschen aus eigener Ernte - ziemlich klein, aber so scharf, dass man die Dinger ums Verrecken nicht roh essen konnte - angebraten. Ein paar übriggebliebene Blätter vom samstäglichen Friseesalat hab ich in Streifen geschnitten und dazugegeben, gesalzen und den Deckel drauf.

Während der Salat plangemäß zusammengefallen ist, hab ich die Hendlbrust in mundgerechte Happen geschnitten und nach einigen Minuten zum Gemüse gegeben und offen weiter gekocht.

Zum Schluss kam eine kleine Restportion Reis vom Samstag dazu. Durchmischen, erhitzen, auf den Teller füllen, ein Schluckerl vom Mörbischer Muskat Ottonel Spätlese 2005 dazu reichen.

19.5.14 13:09, kommentieren

20. Mai

Resteverwertung, Teil zwei. Heute war das Hendlhaxerl dran mit dem Rest vom Fisolenrisotto. Geworden ist es, um erfinderisch zu werden, gebratener Fisolenrisotto mit Huhn, Grünspargel und Prinzessbohnen.

Diesmal hab ich das zerteilte Haxerl mit dem eigenen Saft ins beschichtete Pfanderl gegeben, gebraten und beizeiten die in Stücke geteilten vier Spargelstangerl, die ich heute geerntet hatte, dazugegeben. Roh. (Die sind ganz schön knackig geblieben, das war aber nicht unfesch.) Nach einiger Zeit kam der Risotto dazu, und alles wurde etwas gesalzen und einige Minuten gebraten.

Dann hab ich das Pfanderl vom Feuer genommen, die aufgetauten blanchierten Prinzessbohnen auf den Reis-Mischmasch gelegt, zugedeckt und der Restwärme überlassen.

Die zeit brauchte ich, um den gezupften Schnittlauch und Petersil zu hacken. Beim Servieren dann: Prinzessbohnen auf den Teller, gehackte Kräuter unter den Reis mischen, alles servieren.

20.5.14 13:19, kommentieren

21. bis 27. Mai

Jessas! Die letzte Woche war ich definitiv nicht im Urlaub, aber ich hab das Bloggen verschlampt.

Na gut, einige Tage habe ich ziemlich fastfoodig gelebt, aber zwischendurch hab ich doch immer wieder auch gekocht.

Zum Beispiel am Sonntag: nach einer Suppe aus Fleischknochen mit Grieß und Gemüseeinlage war es gebratener Schopfbraten mit Gemüsehirse. Letztere war wirklich schmackhaft, sogar das Kind hat sie widerstandslos gegessen. (Was man vom Fleisch nicht behaupten kann.)

Zuerst hab ich in einem Esslöffel Olivenöl eine Handvoll Radieschen angebraten. Dann hab ich sie aus dem Reinderl rausgegeben und zehn Deka Hirse drin kurz geröstet, gesalzen, mit kochendem Wasser aufgegossen, einmal aufwallen lassen und bei geringer Hitze eine halbe Stunde köcheln lassen. Dann hab ich die Radieschen wieder dazugegeben und vier zerteilte Spargelstangen, hab noch ein bisserl Wasser draufgegossen und einige Minuten ziehen lassen.

Wenn myblog mitspielt, wird hier wieder regelmäßig was zu lesen sein in der nächsten Zeit, das hab ich fest vor.

27.5.14 17:42, kommentieren