Der Sparküche-Blog.

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20. April

 

Der Ostersonntag hat uns eine Einladung beschert auf Fritattensuppe, Faschierten Braten mit Reis und Salat und danach - das Highlight! - eine Biskotten-Apfelterrine mit Karamellsauce.

Das Rezept für die Nachspeise reiche ich vielleicht bei Gelegenheit nach. Der Braten besteht aus gewürztem Faschierten, in den ein gekochtes, mit Schinken umwickeltes Ei eingebettet war, und das ganze war mit einem Schweinsnetz umwickelt. Ins Rohr damit und braten.

Reis und Salat erklären sich von selbst, vielleicht bis auf die Tatsache, dass meine Mutter ein halbes Zwiebelhapperl zum Reis gibt, in dem zwei Gewürznelken stecken.

Frohe Ostern!

20.4.14 18:46, kommentieren

21. und 22. April

Es gibt im Frühjahr nix Schöneres als im Gemüsebeet was Frisches zu ernten. So geschehen gestern bei Muttern, die in Sachen Häuptelsalat unschlagbar ist. Die Sorte, die sie seit vielen Jahren pflegt, samt sich von selber aus, und teilweise überwintern die Pflanzerl sogar im Beet. Deshalb hab ich mir gestern zwei kleine Happerl von ihr geschnorrt und esse heute als Vorspeise vor den Marillenknödeln eine Portion grünen Salat mit Kernöl.

Den Knödelteig fabriziere ich wie üblich aus einer Prise Salz, 12 Deka Mehl, einer großzügigen Handvoll Grieß, einem Viertelkilo Topfen, 6 Deka Butter und einem Ei (in der Reihenfolge des Auftritts in der Schüssel). Der Teig rastet eine Stunde kühl und wird dann portionsweise um die Marillen (tiefgekühlt) gewickelt.

Während die Knödel im Salzwasser mehr sieden als kochen, brutzeln in der Pfanne nebenan die Semmelbrösel in Butter. Bei Tisch noch Zucker oder Honig drüber - was will der Mensch mehr?

Und weil wir heute keinen Mitesser haben, reicht das Essen locker für mich für morgen auch noch (inklusive dem zweiten Happerl Salat).

21.4.14 11:37, kommentieren

23. - 28. April

Heimgekommen von einer Reise durch Holland (guter Käse!) und Belgien (gute Muscheln!) (und erst die Schokolade!) muss ich erst wieder ins Alltagsleben eingeschult werden. Zum Glück hab ich zumindest dran gedacht, vor dem Kochen ins Gemüsebeet zu schauen. Und da hab ich gleich den Spargel mitgenommen. Den hab ich zu einer Art Spargelrisotto verarbeitet.

Zuerst hab ich die knackigen Oberteile gewaschen. Die Unterteile hab ich gewaschen und geschält und in fünf Zentimeter lange Stücke geschnitten. Die hab ich gleich blanchiert und für demnächst weggegeben. Die Schalen hab ich ausgekocht und abgeseiht, das gibt einen schmackhaften Fond.

Im beschichteten Pfanderl habe ich ungefähr fünf Deka Hausspeck in Streifen sowie die zugehörige Schwarte auslassen, dann 15 Deka Rundkornreis und Salz dazugegeben und angeröstet. In der Zwischenzeit hab ich im Wasserkocher Wasser erhitzt und dann damit aufgegossen. Noch ein bisserl gepfeffert, Hitze reduziert und zugedeckt alles zwanzig Minuten köcheln lassen. Dann hab ich noch ein bisserl umgerührt, die Spargelteile obenauf gelegt, die Reissuppe noch einmal zum Kochen gebracht und dann vom Herd genommen und zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen.

Ich hab mir dann den Spargel komplett, ein paar Speckstücke und die Schwarte und ein bisserl was vom Reis rausgenommen, großzügig mit Zitronenpfeffer gewürzt und verputzt. Den restlichen Reis mit dem Speck wird das Kind abends verzehren. Zumindest ist das der Plan.

28.4.14 13:17, kommentieren

29. April

Nebenbemerkung: die häusliche Vorratslage ist hierorts nicht nur bei den Lebensmitteln überbordend, sondern auch in völlig anderen Bereichen. Bei der derzeitigen Entrümpelungsaktion fällt leider auch viel zu wenig der Aussonderung zum Opfer. - Trotzdem habe ich ordentlich Appetit bekommen und köchle gerade eine große Portion meiner Spargel-Polenta.

Natürlich auf die einfache Tour, schließlich muss noch weiter gearbeitet werden. Den gestrigen Spargelsud habe ich mit Wasser verdünnt und mit Salz zum Kochen gebracht. Außerdem habe ich ein Stück Speckschwarte dazugegeben zwecks Geschmacksgebung. Ins kochende Wasser habe ich den Rest von der Polenta langsam einrieseln lassen und die Hitze zurückgenommen. Deckel zu, quellen lassen.

Dann ist mir eingefallen, dass ich ja auch noch das Paradeiser-Tartar vom Stekovics habe; also Deckel auf, ein Teelöfferl davon eingerührt, Deckel wieder zu, weiter quellen lassen. Jetzt, so nach zwanzig Minuten, werde ich die blanchierten Spargelstücke von gestern zugeben und erhitzen, und einen Esslöffel gehackten Petersil gebe ich auch dazu.

Als Nachtisch winkt eine Schüssel Kompott, ich freu mich schon.

29.4.14 11:55, kommentieren

Walpurgisnacht

Die Aufräumungsarbeiten schreiten voran, aber: Arbeit zieht Arbeit nach sich. Das, was ich da gerade mache, wird mich direkt und indirekt noch Monate beschäftigen. Naja. Trotzdem kochen, wenn auch schnellschnell.

In der Früh schon drei Falafeln und ein Packerl blanchierten geschnittenen Mangold aus dem Gefrierschrank genommen. Vorhin im beschichteten Pfanderl einen Schluck Obers mit einem Eckerl Bärlauchbutter erhitzt, den Mangold dazu, gesalzen, einen Rest geriebenen Parmesans dazugerührt, ein Stammerl Petersil hineingezupft und einige Minuten köcheln lassen. 

Vom Herd genommen, die Falafeln draufgelegt und zugedeckt einige Minuten stehen lassen.

Jetzt gleich Mangoldgemüse mit Falafeln und hernach einen Rest vom Rhabarberkuchen verzehren. (Und dann weiterarbeiten.)

30.4.14 12:04, kommentieren