Der Sparküche-Blog.

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15. März

Weil ich heute für eine Runde von Menschen ein paar Liter Topinamburcremesuppe gekocht habe, ist fürs eigene Essen nimmer viel Zeit geblieben. Von der Suppe hatten wir einen Schöpfer voll als Vorspeise, und für nachher habe ich mir Couscous mit gebratenem Gemüse und Speck ausgedacht.

In dem Reinderl, wo gestern die Bärlaucherdäpfel drin waren, habe ich einen gehäuften Teelöffel Schmalz zerlassen und den Rest vom Speck, ca. 10 Deka und klein geschnitten, drin angebraten. Ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl und zwei übrig gebliebene Knoblauchzehen sowie ein paar Nadeln Rosmarin wanderten auch dazu.

Dann habe ich gesalzen und noch zwei Reste dazugegeben, nämlich eine halbe Karotte, klein gewürfelt, und zwei Handvoll blanchierter Fisolen, gelb und grün gemischt, in 2 Zentimeter lange Stücke geschnitten, aus dem Tiefkühler.

Vor dem Essen habe ich ins Gemüse noch eine Falafel für mich zum Aufwärmen gelegt und zehn Deka Couscous gesalzen und mit 0,4 Liter kochendem Wasser übergossen. Als er fertig gequollen war, habe ich die Falafel rausgenommen und den Couscous mit dem Gemüse vermischt. Ich habe Rote-Rüben-Salat dazugegessen.

Apropos: heute habe ich beim Kind mit der Desensibilisierung für Rote Rüben begonnen. Irgendein gescheiter Mensch hat einmal gesagt, ein Kind muss eine Speise 20 mal gekostet haben, dann hat es sich dran gewöhnt. Folgerichtig wird das Kind jetzt immer drei Bissen vom Rote-Rüben-Salat verkosten, so lange, bis es damit leben kann.

Noch etwas habe ich mir abgewöhnt: das Kind zu fragen, was ich kochen soll. Kinder antworten bis zu einem bestimmten Alter ziemlich stereotyp mit "Nudeln mit roter Sauce" oder "Pizza". Was aber nicht heißt, dass sie andere Speisen nicht auch mögen. Aber da fällt ihnen der Name nicht ein, oder er ist zu schwer auszusprechen, oder sie vergessen überhaupt drauf. Also frage ich das Kind nur, wenn tatsächlich Pizza auf dem Speiseplan steht ...

Bei der Hauptspeise übrigens habe ich auf weitere Gewürze verzichtet, und ich hatte wirklich Recht, denn das Kind hat seine Portion ohne Widerspruch aufgegessen.

15.3.14 13:17, kommentieren

16. März

Unerwartet habe ich heute einen Arbeitsvormitag ausgefasst. Jetzt hab ich keine Lust zum Kochen und bestelle uns eine ordentliche Pizza. P isst mit uns mit, allerdings eine Lasagne.

Hin und wieder darf das sein.

16.3.14 11:49, kommentieren

17. und 18. März

Gestern hab ich mich etwas unkonventionell ernährt, nämlich habe ich ein zweites ausführliches Frühstück gehabt (irgendwann muss ich im AUGUSTIN einen Bericht drüber schreiben) und dann daheim ein paar kalte Reste eingeworfen, aber insgesamt war es in Ordnung.

Heute war es meine übliche Herangehensweise beim Kochen. Erstens: was muss weg? Zweitens: wovon ist am meisten da? Drittens: was ist am dringendsten?

Das hat mich zu Chili-Fisolen mit Couscous geführt. Wie das ging, ist schnell erklärt. ich habe ein Packerl blanchierte Fisolen (gelb, in zentimeterlange Stücke geschnitten) aus dem Tiefkühler genommen - Fisolen habe ich wirklich noch jede Menge. Die habe ich zum Auftauen auf die Heizung gestellt. Daneben habe ich den Rest vom Couscous hingestellt.

Nach dem Bügeln habe ich die restlichen Speckschwarterl in einem Reinderl sanft erhitzt und das Fett auslassen. Da hinein kamen die Fisolen, wurden gesalzen und mit einem Schluck Obers begossen. Zugedeckt wurde das alles zum Kochen gebracht. Dann habe ich die Flüssigkeit mit ein bisserl Grieß gebunden. Einen Schöpfer voll habe ich rausgenommen und mit einer Messerspitze ungarischem Erös Pista vermischt. Dazu der erwärmte Couscous - fertig!

Ob ich die restlichen Fisolen zu einer guten Suppe püriere oder morgen zu irgendwas anderem dazuessen werde, weiß ich noch nicht.

Ha! Außerdem waren heute im Biomarkt die Wildhenderl um 50 % verbilligt, da habe ich zugeschlagen. Das heißt, demnächst wirds in irgendeiner Form Henderl geben.

18.3.14 13:08, kommentieren

19. März

Tja. Ähem. Also der Rundkornreis hätte eh bald weg müssen. Und gearbeitet hab ich am Vormittag auch. Also hab ich es mir einfach gemacht und den Rest der gestrigen Fisolen einfach in den Reis gekippt und das ganze zu einem Fisolenrisotto erklärt. Danach, dem VBP gehorchend, ein Glas Kirschenkompott verzwickt.

Für den Risotto habe ich wie immer eine Portion Reis trocken angeröstet und gesalzen, diesmal allerdings die Speckschwarten von gestern nochmals dazugegeben, mit heißem Wasser aufgegossen und zugedeckt fast eine halbe Stunde köcheln lassen, bevor ich eben die Fisolen zugegeben und zwei Minuten miterhitzt habe und das Ergebnis vor dem Servieren mit gehacktem Dill aus dem Tiefkühler bestreut habe.

19.3.14 10:44, kommentieren

20. März

Mit etwas dichterischer Freiheit könnte man das heutige Mittagessen als Orecchiette nach Försterinnenart bezeichnen.

Weil ich nämlich die letzten Öhrchen gekocht habe und mit dem vorletzten Löffel von Grossauers Pesto mit Steinpilzen vermengt habe. Eine Schüssel Vogerlsalat mit Balsamico dazu, herrlich.

(Aus dem Kochwasser mache ich morgen mit ein paar Gemüseresten und einem Erdapfel eine Gemüsecremesuppe, aber das habt ihr vermutlich eh schon geahnt.)

21.3.14 08:53, kommentieren

21. März

Heute ist es soweit: ich fabriziere ein Brathendl nach Art der Sparköchin, nämlich auf die einfache Art. Das beinhaltet auch eine ordentliche Portion Vogerlsalat, und eventuell werde ich eine Beilage, wie Reis oder Couscous, und vielleicht, wenn K das möchte, eine Erdnusssauce aus dem Packerl bereiten, aber das muss ich mir noch überlegen.

Das mittlerweile aufgetaute Hendl habe ich gewaschen und abtropfen lassen. Jetzt werde ich es innen salzen und außen mit einer Paste aus Honig, Salz und osmanischer Gewürzmischung einschmieren und rasten lassen.

Eine Stunde später stopfe ich ins Hendl einen Rosmarinzweig und hebe es in eine ausgebutterte Form. Ab ins Rohr und dort bei 150 Grad mindestens eine Stunde, vermutlich eineinhalb, belassen.

Wünscht mir Glück.

21.3.14 08:59, kommentieren

22. März

Geschmacklich war das gestrige Henderl richtig gut. Ich hätte nur den Honig mit Sojasauce verdünnen sollen, so wie der Schmatzo-Kinderkoch vorschreibt. Muss ich mir fürs nächste Mal merken. (Dann wäre er nämlich nicht in großen Batzen runtergeronnen am Hendl.)

Jedenfalls ist eine Menge übriggeblieben, und damit bin ich verfahren wie folgt:

Ich habe das Fleisch in dünnen Schnitten vom Gerüst gesäbelt und mit etwas Bratsaft ins beschichtete Reinderl zum Wärmen gegeben. Die Karkasse habe ich mit zwei Handvoll Suppengemüse, Salz, Knoblauch und einem Lorbeerblatt eineinhalb Stunden zu einer Hühnersuppe verköchelt.

Den Couscous und die Sataysauce habe ich auf dem Heizkörper erwärmt. Und ein Glas Pfefferoni hab ich mir aufgemacht.

Als Vorspeise haben wir die gestrige Gemüsecremesuppe gelöffelt und danach gabs wieder Brathendl mit Couscous und Sataysauce. (Als Nachspeise habe ich ein Glas Kirschenkompott vernichtet, das Kind hat sich für einen nachbarlichen Eislutscher entschieden.)

22.3.14 13:13, kommentieren

23. März

Nach einer Portion von der gestrigen Hendlsuppe werden wir uns in Zwetschkenknödel eingraben. Ich mache sie aus Topfenteig, und zum Süßen werde ich versuchen, Honig durchzusetzen. Schau ma.

Den Knödelteig rühre ich aus einem Viertel(kilo) Topfen, einem Achtel Mehl, einem Sechzehntel Butter, einem Ei und einer großzügigen Handvoll Grieß. Und einer Prise Salz. Diesen Teig lasse ich ungefähr eine Stunde rasten.

Wenn es soweit ist, hole ich eine Portion Zwetschken aus dem Tiefkühler, teile den Teig in Häppchen und wickle in jedes Häppchen eine Zwetschke ein. Währenddessen bringe ich im breiten flachen Topf ausreichend Salzwasser zum Kochen.

Dorthinein kommen die Knödel, wobei nicht alle auf einmal, sonst picken sie zusammen, wenn sie durchs Kochen aufgehen. Jedenfalls bleiben sie drin, bis sie aufgestiegen sind (bei frischen Zwetschken würde das reichen) und dann noch fünf Minuten länger.

Wobei sie in dieser Zeit hoffentlich nicht zerfallen - bei den ersten Anzeichen hole ich sie halt früher raus.

So nebenbei habe ich in meiner Handgeschmiedeten ein ordentliches Stück Butter zerlassen und zwei Handvoll Semmelbrösel drin geröstet. (Hätte ich geriebene Nüsse oder Mandeln vorrätig gehabt, wären die auch in die Pfanne gekommen.) Da drin landen die fertigen Knödel und werden ordentlich gewälzt, bevor sie auf dem Teller hoffentlich mit Honig gesüßt werden, ähem.

23.3.14 09:12, kommentieren

24. März

Na, heute wird schnell gekocht sein: Bröselnudeln mit Kompott. Vorher ein Teller Hühnersuppe.

Ich habe nämlich noch einen Rest von Elch-Nudeln. Nein, nix Gefährliches, nur Teigwaren aus dem schwedischen Möbelhaus in Form von Elchköpfen.

Die werde ich vernichten und mit den gestern übrig gebliebenen gerösteten Semmelbröseln bestreuen. Zucker drauf und ein Kompott dazu, fertig!

Die restlichen Teigwaren werde ich abends in die Suppe geben.

 

Gestern war übrigens Bärlauch-Tag. Einen kleinen Teil des gesammelten Schatzes habe ich roh gehackt und mit weicher Butter und Salz gut vermischt. Daraus habe ich eine Rolle geformt und gekühlt, dann in Scheiben geschnitten und eingefroren.

Den Rest habe ich blanchiert, grob geschnitten und drei kleine Portionen eingefroren. (Davon werdet ihr im Laufe des Jahres immer wieder lesen.)

Mit dem VBP geht es auch gut weiter: Vorrats-Begrenzungs-Programm. Jeden Tag ein Glas oder eine Flasche. (Das Problem ist derzeit eher: wo sammle ich die ganzen leeren Gläser, die ich im Sommer wieder brauchen werde?)

24.3.14 10:14, kommentieren

25. März

An meiner heutigen Kocherei sollten sich nur die Unerschrockenen unter euch ein Beispiel nehmen.

Angefangen hat es damit, dass von gestern noch eine Portion Teigwaren übrig war. Dann hab ich im Tiefkühler eine halbe Portion Kochsalat gefunden, ein halber Joghurtbecher voll. Der hat ziemlich armselig ausgeschaut, und das wurde auch nicht besser, als ich zwei Esslöffel Erbsen dazugab. Um nicht zu verhungern, ähem, habe ich noch zwei Falafeln als Ergänzung aufgetaut.

Apropos Falafeln: hab ich mich schon über Dr. Falafel vom Naschmarkt aufgeregt? Wer eine Karte für das Interkulttheater kauft, erhält mit dieser Karte nach der Vorstellung zehn Falafeln von ebendort. Na, bin ich mit unseren drei Karten dort hingewackelt. Sagt mir der, nein, ich kann Ihnen nur für eine Karte die Falafeln geben, es muss jeder selbst herkommen.

War ich bös. Schon in den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass die Verkäufer drauf aus sind, möglichst viel zu verkaufen und ein ziemlich grantiges Gesicht machen, wenn man nur einen Becher Hummus kauft. Ich frage mich: warum genau bieten sie dann die zehn Falafeln pro Karte an? Sollen sie es lassen, dann müssen sie sich nicht mit KleinkundInnen herumärgern, oder?

Und zum Kochsalat: der ergibt sich bei mir immer am Salatsaison-Ende, wenn die Pflanzerl leicht welk werden oder auszuwachsen beginnen. Was ich an Häuptelsalat nimmer roh essen würde wollen, wird gewaschen, blanchiert und grob geschnitten. Und eingefroren, eh klar. War, mit Erbsen vermischt, das Lieblingsgemüse meiner Kindheit, dann lange Zeit verschollen, und vor zwei Jahren hab ichs wieder entdeckt. Vor vierzig Jahren hat meine Mutter das als Tiefkühlgemüse im Packerl gekauft. Ich weiß gar nicht, ob es das heutzutage noch gibt!

Ja, und heute dann. Zuerst habe ich in einem Stück zerlassener Butter die Teigwaren erhitzt und auf den Teller gegeben. Gleich ins Reinderl habe ich einen Schluck Obers gegeben, zum Kochen gebracht und dann den Klecks Gemüse hineingegeben und ebenfalls zum Kochen gebracht. Gesalzen hab ich ein bisserl, und die Über-Flüssigkeit mit einem Teelöffel Grieß gebunden. Darauf habe ich die Falafeln gelegt. Deckel drauf, und die Fisolencremesuppe gegessen. (Die machte sich wie folgt: in das gestrige Pasta-Kochwasser noch etwas Salz, zwei Portionen geraspelte blanchierte Fisolen, einen geschnittenen Erdapfel und eine große Knoblauchzehe gegeben, kochen lassen, püriert und einen Schuss Obers dazugegeben.)

Danach waren auch die Falafeln ein bisserl warm. (Die Teigwaren waren zwar mittlerweile wieder ausgekühlt, aber man kann nicht alles haben.) Und ins selbe Reinderl werde ich nach dem Essen die restliche Suppe umschütten.

Der langen Rede kurzer Sinn: Falafeln mit Teigwaren und Kochsalat mit Erbsen.

 

25.3.14 12:30, kommentieren

26. bis 28. März

Zwei Tage fremdgegessen. Herrlich. Am Mittwoch war im Lokal des Vertrauens wieder Riesenschnitzeltag, wo sogar ein gemeinsames Mittagessen mit dem hungrigen Kind noch einen Rest fürs Abendessen auf dem Teller ließ.

Gestern dann das Menü in der bewährten Hollerei, wo es ein sehr cremiges Kichererbsencurry mit Reis gab (wo genau sich im Reis die versprochenen Cranberries versteckt haben, ist mir allerdings verborgen geblieben).

Heute habe ich mich mit meinem Lieblingsessen vollgestopft, nämlich Grießschmarrn mit Marillenkompott.

Den mach ich ja auf sehr einfache Weise: eine Prise Salz in einen Viertelliter Milch, dazu genügend Grieß, um eine noch knapp dickflüssige Masse zu haben, eine Stunde stehen lassen. Vor dem Kochen ein Ei dazugeben, kurz mit dem Mixer traktieren. In einer Pfanne etwas Butter oder Schmalz erhitzen, Teig hineingießen und anbraten, bis die Unterseite fest geworden ist. Dann den Hausfreund in die Hand nehmen und tüchtig in der Masse herumschaufeln. Jetzt wäre der letztmögliche Zeitpunkt, um Rosinen zuzugeben. Jedenfalls so lange schaufeln und zupfen, bis die Masse von selbst in mundgerechte Happen zerfällt. Noch einige Minuten in der Resthitze ausdampfen lassen. In der Zwischenzeit den Staubzucker herrichten und ein Glas Kompott öffnen. Sämtliche Termine für den Nachmittag absagen, da dieser für den Verdauungsschlaf benötigt wird.

Heute habe ich beim denn´s wieder ein 50-Prozent-Bio-Wildhendl erstanden. Also, um 50 % verbilligt, weil bis heute haltbar. Ich habs wieder eingefroren; die Erfahrung von neulich schreit nach Wiederholung. Ihr hört von mir.

28.3.14 13:26, kommentieren

29. März

Dass ich heute Putenleber nach Art der Sparköchin mit Gemüsepolenta zu Tisch gebracht habe, war im Grunde ein Unfall. Vorgesehen war die Gemüsepolenta schon, allerdings mit Mangoldgemüse. Aber dann lief mir im Supermarkt die preisreduzierte Packung Putenleber über den Weg, und da konnte ich nicht widerstehen - immer noch mit dem Gedanken, sie gebraten zu obigem Essen zu servieren.

Allerdings begegnete mir auf dem Heimweg M, den ich spontan zum Essen einlud, und dann schaltete ich um auf mein bewährtes Rezept. (Und das war in weniger als einer halben Stunde fertig, ich bin stolz auf mich.)

Im beschichteten Reinderl brachte ich Wasser zum Kochen und kochte die gekeimten Sojasprossen ein paar Minuten lang. Inzwischen schnitt ich mir die Leber (ungefähr 45 Deka) in mundgerechte Happen, ein Happerl Zwiebel in Streifen, ein paar Deka Speck auch in Streifen und eineinhalb Äpfel in kleine Würferl.

Dann seihte ich die Sojasprossen ab, goss einen halben Liter Milch ins beschichtete Reinderl, salzte und brachte die Milch zum Kochen. Währenddessen briet ich den Speck in der handgeschmiedeten Pfanne an, tat ein bisserl Schmalz dazu und briet darin die Leber rundum scharf an.

Zwischendurch rührte ich in die aufsteigende Milch ungefähr 10 bis 15 Deka Polenta, reduzierte die Hitze und ließ sie zugedeckt ein paar Minuten köcheln. Dann gab ich eine Handvoll blanchierter Fisolen und die Sojasprossen dazu, rührte sie gut ein und ließ das alles noch eine Weile quellen.

Die Leber kam raus aus der Pfanne, der Zwiebel hinein, wurde kurz angebraten und mit einem Schluck Madeira abgelöscht. Jetzt kamen die Äpfel dazu und ein Viertelliter gekochter Paradeiser. Ich würzte mit Salz und Pfeffer (den Rosmarin habe ich vergessen) und ließ alles ein bisserl köcheln, dann kam die Leber wieder dazu und wurde noch einmal ordentlich miterhitzt.

Die Polenta war herrlich cremig mit dem knackigen Gemüse drin, das passte wirklich gut zur Leber. Ein Rest ist von der Leber trotzdem geblieben, den habe ich eingefroren. Ich hätte aber alles, so wie es war, auch pürieren können und vielleicht mit einem gehackten gekochten Ei oder etwas Mayonnaise oder Rahm verrühren, nachwürzen und zur Leberpastete erklären können.

29.3.14 18:46, kommentieren

30. März

Geburtstagsessen im Rindfleischtempel. Herrlich. Nachher beim Lieblingseisverkäufer. Auch herrlich. (Das Kind verzichtet heute freiwillig aufs Nachtmahl - muss ich euch mehr erzählen?)

Morgen koche ich vermutlich wieder selbst.

30.3.14 18:43, kommentieren