Der Sparküche-Blog.

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18. Feber

Manchmal hab ich wirklich keine Zeit, um ausführlich zu kochen. Manchmal bin ich aber auch nur zu faul. So wie heute. - Weil bei meiner Motten-Eliminier-Aktion auch das in Rom erworbene Packerl Orecchiette unter Verdacht stand, hab ich es heute aufgemacht und eine Portion Orecchiette all´amatriciana (begleitet von Rote-Rüben-Salat) gekocht, ein römisches Rezept. - Allerdings hab ich zuviel Chili erwischt, so wurden die Öhrchen eher all´arrabiata, ähem.

Jedenfalls brauchen die Öhrchen, die bei uns leider nur selten zu kriegen sind, ewig und drei Tage, bis sie weich sind. Da war jede Menge Zeit für die Sauce, kann ich euch sagen.

Für die habe ich einen Teelöffel Schmalz ins beschichtete Reinderl gegeben und darin ungefähr fünf Deka streifig geschnittenen Frühstücksspeck und ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten. Das wurde gesalzen und eben mit ungarischem Teufelszeugs gewürzt. Weil ich das Glas schon länger nimmer in der Hand hatte, war ich zu großzügig damit. 

Darauf kam jedenfalls der Rest von der Paradeissauce vom Sonntag, und das ganze schmurgelte dann noch fast eine Viertelstunde, bis ich die gekochte Pasta untermischte und alles gemeinsam mit dem Salat verputzte. (Von dem hab ich heute auch schon das letzte Glas geöffnet, da muss ich wieder meine Mutter um Vorräte bitten.)

Das Kochwasser hab ich aufgehoben, vielleicht fällt mir morgen eine Suppe damit ein. Sojabohnen keimen auch schon wieder seit zwei Tagen im Glas, diesmal allerdings weniger, nur für einmal kochen.

 

Mit meinem VBP (Vorrats-Begrenzungs-Programm, erinnert ihr euch?) komme ich gut voran, vor allem seit ich von der abendlichen Schokolade auf Marmeladebrote umgestiegen bin ... bisher war es tatsächlich jeden Tag ein Glas, nur heute hab ichs nicht geschafft. Bei Marmeladen und Kompotten, auch beim Gemüse, esse ich gerade die letzten Gläser aus 2010 weg (von Marmeladen gibts noch ein paar Einzelstücke aus 2009, aber das sind so Besonderheiten wie "Traubengelee Clarissa", bei den Säften bin ich bei 2012.

Vielleicht esse ich heute noch ein Kompott, damit ich meine Quote erfülle?

18.2.14 17:50, kommentieren

19. Feber

Ich habe ziemlich viele Fisolen eingefroren, komme ich immer mehr drauf. Deshalb habe ich heute wieder ein kleines Packerl rausgenommen und fürs Mittagessen Dillrahmfisolen mit Braterdäpfeln gemacht.

An den Erdäpfeln war nix besonders, die kennt ihr schon, und die Fisolen vermutlich auch: die noch gefrorenen Fisolen mit wenig Wasser, Salz und Pfeffer gemütlich auf dem Herd auftauen und dann einmal aufkochen. Einen ziemlich großzügigen Löffel Rahm einrühren und mit gehackter Dille würzen.

 

Die restlichen Fisolen habe ich mit etwas Salz und drei Mini-Knoblauchzehen ins Pasta-Kochwasser von gestern gegeben und kurz geköchelt. Diese Suppe lasse ich mir morgen schmecken.

19.2.14 17:53, kommentieren

20. Feber

Nix Aufregendes heute. Das gestern bereits angedrohte Fisolensupperl und nachher, entgegen aller Pläne, ein Grießkoch, für das ich noch dazu dem Kind einen Schoko-Nikolo stibitzt habe.

Morgen werde ich mir etwas liefern lassen (müssen).

Für übermorgen plane ich irgendwas mit Mangold.

Ich werde berichten.

20.2.14 21:38, kommentieren

21. Feber

Alles anders. Ich habe heute doch gekocht, und zwar Glasnudeln nach Art der Sparköchin (Variante 12). Das Ergebnis ist ein bisserl anders geworden als gedacht, weil ich nicht ganz bei der Sache war. Hat aber trotzdem gut geschmeckt!

Ich hab ein paar Deka Speck in Streifen geschnitten und gemeinsam mit einem halben geschnittenen Zwiebelhapperl im beschichteten Reinderl angebraten. 

Derweil hab ich die letzten Glasnudeln mit kochendem Wasser übergossen und nach drei Minuten wieder abgeseiht. Und ich hab die Sojakeimlinge in Wasser gekocht.

Dann hab ich zwei Mini-Karotten klein gewürfelt und zu den Keimlingen ins kochende Wasser getan, weil ich dann alles zu den Nudeln tun wollte. Inzwischen aber hab ich einige Erbsen aus dem Tiefkühler beuteln wollen und, eh wie meistens, zu viele erwischt. Deswegen hab ich dann nur die Karottenwürferl mit vielleicht einem Esslöffel Keimlingen ins Reinderl rübergeschaufelt. 

Gewürzt habe ich mit Salz und dem ungarischen Teufelszeugs, diesmal vorsichtiger dosiert als zuletzt.

Zum Schluss kamen die Glasnudeln dazu und alles wurde gut vermischt. Vogerlsalat konnte ich leider keinen holen, und die Roten Rüben wollten nicht so recht dazupassen. Das hat aber gar nichts gemacht.

Jetzt ist noch eine Handvoll von den fertigen nackerten Glasnudeln übrig geblieben. Ich denke, da werden wir des Abends eine aufgemotzte Eierspeis damit kriegen: Schmalz zerlassen, Glasnudeln und ein paar von den Keimlingen rein, knusprig braten. Zwei Eier drüberschlagen, oder, wenn ich mir das so recht überlege, eher drei, salzen, meinen Teil pfeffern, stocken lassen und vielleicht sogar mit geriebenem Parmesan bestreuen.

21.2.14 13:41, kommentieren

22. Feber

Heute habe ich auswärts gekocht, und da war es am einfachsten, den Rest der geriebenen Walnüsse mitzunehmen, die noch von den Weihnachtskeksen übrig sind und die bis jetzt leider keiner gegessen hat. Teigwaren fand ich vor, Zucker sowieso auch, also gab es - weil ich auch noch ein Glas antikes Apfelmus fand - folgerichtig Nussnudeln mit Apfelmus.

Einfachstküche (Teigwaren kochen, abseihen, Nüsse drauf, Zucker drüber, gut vermischen, Apfelmus daneben), aber sehr effizient. Wir haben beide derart viel davon gegessen, dass wir schon den ganzen Nachmittag im Wachkoma sind.

 

Gestern Abend übrigens ist mir gerade noch rechtzeitig der Rest vom Speck eingefallen, den hab ich geschnitten und am Anfang im Schmalz gebraten und dann die Keimlinge und Nudeln hinein, und als das alles in der Pfanne war und ich auch noch die drei Eier drübergeschlagen hatte, war es auch schon die Cholesterinbombe nach Art des Hauses und ich verzichtete großzügig auf den Parmesan ...

22.2.14 17:36, kommentieren

23. Feber

Eine Einladung zu Schnitzerl mit Reis und dreierlei Salat (Erdäpfel, Chinakohl und Vogerl) und nachher ein Kinder-Tiramisu - was braucht der Mensch mehr an einem sonnigen Spätwintersonntag?

23.2.14 19:16, kommentieren

24. Feber

Ich muss euch enttäuschen: heute war ich auf einen Salat und eine Gemüselasagne in der Hollerei.

Köstlich, wirklich. Ob ich morgen kochen werde, weiß ich auch noch nicht. Schlechte Zeit, gerade.

24.2.14 18:21, kommentieren

25. Feber

Heureka! Der Balsamico ist weg. Heute habe ich es endlich geschafft. Weil ich die letzten Tropfen davon dem heutigen Salat gegönnt habe. - Wollte ich hochstapeln, würde ich mein heutiges Mittagessen Steinpilz-Risotto nennen. Steinpilz-Risotto mit Vogerlsalat, genau genommen.

Allerdings habe ich in Wirklichkeit nur den Rundkorn-Reis wie immer trocken angeröstet, gesalzen, mit heißem Wasser aufgegossen und dann einen gehäuften Esslöffel von Grossauers Steinpilz-Pesto zugegeben. Das alles hat dann eine halbe Stunde leise geköchelt, während ich ins Gemüsebeet gehüpft bin und dort die Beilage gezupft habe.

Bei Tisch kam dann geriebener Parmesan drüber. Hat wirklich gut geschmeckt. Ich hatte auch ordentlich Hunger.

25.2.14 22:46, kommentieren

26. Feber

Das Kind ist krank und verlangt nach einem Trostessen. Also Couscous mit Chutney. Weil ich aber gestern frisch ausgegrabene Erdäpfel bekommen habe - P sei Dank! -, habe ich mir einige davon gleich gedämpft und geschält und esse sie mit Salz, Bärlauchbutter (der heurige Bärlauch steckt schon die Spitzerl raus; höchste Zeit, den vorjährigen zu vernichten!) und dem Rest des geriebenen Parmesans von gestern.

Danach gibts einen feschen Schwarztee mit Milch (Ostfriesenmischung) und alles ist gut.

Wie nennen wir das? Erdäpfel mit Bärlauchbutter und Parmesan, wahrheitsgemäß.

26.2.14 13:17, kommentieren

27. Feber

Wir behalten das mit dem Trostessen fürs Kind bei. Nikolo-Grießkoch war es heute. (Allerdings zuwenig süß, zu dick und zuwenig Nikolo. Das Kind fängt an, wieder gesund zu werden.  - Zum Thema Geschmacksbildung bei Kindern gab es heute in Ö1 eine interessante Radiosendung in der Reihe "Moment - Leben heute". Aber das nur nebenbei. )

Ich selbst habe heute in einer Imbissbude einem Buben eine Schnitzelsemmel mit Mayo und Ketchup weggefressen. Und ich hatte nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei, so groß war mein Heißhunger. 

Ja, ich kann auch peinlich sein.

27.2.14 17:01, kommentieren

28. Feber

So. Jetzt ist das Kind gesund, aber ich habe mir offensichtlich (hoffentlich nur) den Magen verdorben. Mit meinem eigenen Essen, dabei waren die Orecchiette quasi amatriciana mit Rote-Rüben-Salat eh wohlschmeckend.

Während die Öhrchen also, wieder elendslang, kochten, briet ich in einem Teelöffel Schmalz ein paar Deka vom burgenländischen Hausspeck und ein kleines geschnittenes Zwieberl an. Dazu kam Salz und ein Teelöffel Kapern, bevor ich mit einem Achterl gekochten Paradeisern aufgoss und wieder ordentlich mit dem ungarischen Teufelszeugs würzte.

(Und jetzt entschuldigt mich bitte, den Rest vom Lamento reiche ich vielleicht nach ...)

28.2.14 15:55, kommentieren