Der Sparküche-Blog.

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30. Dezember

Resteessen, Teil 3. Heute gibt es eine Gemüsecremesuppe (und ich sag euch was, von den Lachsnudeln gestern ist ein Esslöffel voll übrig geblieben, und den widme ich zur heutigen Suppeneinlage um), dann die restlichen gefüllten Blätterteigtascherln mit Kürbisrahmgemüse (weil schon wieder zwei anfangen abzustinken) und wieder danach den Rest vom Apfelkompott.

Wie ich die Tascherln wärmen werde, weiß ich noch nicht genau. Möglicherweise im Reinderl im Dämpfeinsatz. Jedenfalls werde ich ein Stück Kürbis zuputzen und grob raspeln und mit Salz und Kümmel in wenig Wasser bissfest dünsten. Zwischenzeitlich werde ich einen Löffel Speisestärke mit zwei Esslöffeln Rahm glattrühren und ins kochende Gemüse einrühren und ein paar Minuten ziehen lassen.

 

Hoppla, fast hätte ich euch den Salat unterschlagen, Vogerlsalat vom Beet mit ein paar Blatterl Petersil vermischt und Balsamico drüber. (Der wird auch nicht weniger, irgendwie.)

Die Tascherl habe ich auf dem Teller auf dem Heizkörper gewärmt und die letzten Minuten auf das heiße Kürbisgemüse gelegt.

 

30.12.13 09:44, kommentieren

31. Dezember

Ich sags euch gleich: heute gibt es Pizza. Ich bin derart damit beschäftigt, für heute Abend herzurichten und allerhand zu köcheln, dass ich mich nicht mit dem Mittagessen auseinandersetzen will.

Ausgenommen die Suppe: Das Kind wünscht sich nämlich seit einigen Tagen eine Buchstabensuppe. Ja, klar könnte ich einen Suppenwürfel nehmen und die Sache quick and dirty erledigen. Wenn es denn in meinem Haushalt einen Suppenwürfel gäbe. Gibt es aber nicht, weil ich früher mal beruflich mit der Branche zu tun hatte. Und seitdem ich weiß, wie die Herstellung von dem Zeug funktioniert, verzichte ich dankend drauf.

Also ein echtes Rindsupperl gekocht, was jetzt auch nicht der Aufwand an sich ist. Gestern am Naschmarkt ein Stück Beinfleisch mit Knochen gekauft, heute das Fleisch vom Knochen getrennt und eingefroren, den Knochen ins Suppenreinderl gegeben. Da waren auch schon Salz, einige Pfefferkörner, zwei Knoblauchzehen, ein Lorbeerblatt und ein Mini-Zwieberl drin. Und zwei Karotten, ein Stück Sellerie und eine kleine Petersilwurzel, alles Eigenbau.

Mit heißem Wasser aufgegossen, und das ganze wird jetzt ein paar Stunden vor sich hinköcheln. Wenn ich das Gefühl habe, es ist notwendig, kommt Wasser dazu. Irgendwann werde ich den Knochen rausnehmen und ins Supperl die Buchstaben einkochen. Essen wir dann am Abend (und vermutlich die nächsten Tage), das Kind freut sich schon.

31.12.13 10:54, kommentieren