Der Sparküche-Blog.

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28. November

Zum Glück hatte ich heute früh die Zeit, drei mehlige Erdäpfel zu dämpfen. Und eine gute Handvoll blanchierter Fisolen habe ich auch aus dem Tiefkühler genommen. Und daraus wurde - zackzack! - ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl, das ich mit einer Schüssel Rote-Rüben-Salat ratzeputz verzwickte. Hintennach Zwetschkenkompott mit Joghurt, herrlich war das.

Für das Gröstl habe ich meine handgeschmiedete Pfanne hervorgeholt und erhitzt, bevor ich ein paar Deka in Streifen geschnittenen Speck drin auslassen habe. Darin habe ich ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl scharf angebraten und die geschälten, in Scheiben geschnittenen Erdäpfel. Jetzt war es Zeit, ordentlich zu salzen und mit der Osmanischen Gewürzmischung zu würzen. Zum Schluss kamen die Fisolen dazu und wurden ordentlich erhitzt.

Fertig. Und köstlich.

28.11.13 18:21, kommentieren

29. November

Manchmal gelingt mir, trotz geringer Mittel, unvorhergesehen großartiges Essen. Heute zum Beispiel hab ich in der Früh dran gedacht, gach einen Nudelteig zu kneten, und mittags gab es dann Ravioli mit Mangoldfülle auf Vogerlsalat. Köstlich.

Den Teig hab ich aus einem eher kleinen Ei und ungefähr 8 bis 10 Deka Mehl geknetet. Es zahlt sich aus, den Teig noch fünf Minuten länger zu kneten, bis er richtig seidig ist. Den Teig hab ich den Vormittag über mit einer Schüssel zugedeckt rasten lassen und mittags mit der Pasta-Maschine dünn ausgewalkt. 

Aus einem Rest blanchiertem Mangold, einem gehäuften Esslöffel geriebenem Pecorino (der im Kühlschrank auch schon Überzeit hatte), etwas Salz und einer Gewürzmischung aus der Türkei hab ich eine Fülle komponiert.

Von der hab ich auf jedes Teig-Fleckerl einen Teelöffel voll gegeben, die Ränder mit Wasser bestrichen und die Fleckerl zusammengeklappt und verklebt. Die Tascherl wurden dann in Salzwasser gekocht.

Angerichtet habe ich wie folgt: den geputzten Vogerlsalat in einen Suppenteller gegeben, die Tascherl drauf und drüber zerlassene Butter geträufelt. (Und in dem Schüsserl, in dem ich die Butter zerlassen hatte, habe ich gleich das Zwetschkenkompott als Nachspeise gegessen.)

29.11.13 18:57, kommentieren

30. November

In einem Anfall von Aufräumwut habe ich gerade den Rest vom feinen Dinkelgrieß mit Salz und Milch zum Quellen hingestellt. (Weiß der Kuckuck, womit ich in Zukunft meine Saucen binden werde. Aber das Ablaufdatum ist halt auch schon länger Geschichte.) Daraus werde ich später - hoffentlich! - einen Grießschmarrn mit zweierlei Mus fabrizieren. Vorher gibts eine Buchstabensuppe; die Basis dafür ist das Ravioli-Kochwasser von gestern. Kräuter und Gemüse dazu, köcheln lassen, Buchstaben einkochen, fertig.

Für den Grießschmarrn werde ich später die Handgeschmiedete erhitzen, reichlich Butter drin zerlassen und in der Zwischenzeit die Grießmischung mit zwei Eiern ordentlich aufmixen, so dass es ein zähflüssiger Teig wird. Den gieße ich in die Pfanne und streue, dem Kind zuliebe, ein paar Rosinen ein. Der Teig bäckt dann hoffentlich friedlich an der Unterseite hellbraun, so dass ich ihn hernach mit der Backschaufel wenden und auf der anderen Seite auch hellbraun backen kann. Wenn er fertig gebacken ist, wird er zerzupft und mit Staubzucker und frisch gemachtem Apfelmus serviert. Für das Zwetschkenmus habe ich einen Rest Zwetschkenkompott püriert und zwei Esslöffel vom hausgemachten Powidl untergerührt.

Es ist aber nicht sehr wahrscheinlich, dass der Schmarrn anstandslos vor sich hin bäckt. Meine letzten Erfahrungen sind: die Butter schwimmt oben, dadurch unten Anbrenngefahr, und ich rühre und schaufle und schaufle und rühre, bis das Ding endlich zu essen ist.

30.11.13 11:18, kommentieren