Der Sparküche-Blog.

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14. Oktober

Das wird eine eintönige Woche werden ... was in meinem Kuchlkastl noch da ist und wegen der Motten dringend weg muss, sind Teigwaren. Also bis Donnerstag Pasta. Ab Freitag ein Fastenwochenende, dagegen werden die Teigwaren noch eine Schlemmerei gewesen sein ...

Heute hab ich das erste Packerl gekocht (Hörnchen) und Pasta nach Art der Sparköchin (Variante 356) mit Tsatsiki (auch nach Art der Sparköchin) zubereitet.

Vom Speck, der eher bald wegmuss, hab ich ein Scheiberl zerkleinert und angebraten, dann ein geschnittenes Zwiebelhapperl mitgebraten, gesalzen, die blanchierten Kaiserschoten von neulich und eine Handvoll geschnittene Paradeiser dazugegeben und mit einigen Esslöffeln vom Pasta-Kochwasser aufgegossen. Da hinein kamen die Hörnchen und wurden gut vermischt.

Für den Salat schälte ich die beiden Mini-Gurken, die am dringendsten weg mussten, und raspelte sie grob, salzte sie, gab eine gehackte Knoblauchzehe und einen gehäuften Esslöffel Rahm dazu, verrührte alles gut und ließ das Tsatsiki eine Stunde ziehen. Mit Thymian und Minze kann ich nix anfangen, wenn es um Gurkensalat geht.

14.10.13 13:16, kommentieren

15. Oktober

Weil ich heute wieder unterwegs war, musste ich was kochen, was sich tuppern und mitnehmen lässt. Nachdem, o Wunder, noch gekochte Hörnchen da waren, habe ich mich für Pasta in Mangold-Obers-Sauce entschieden. (Damit habe ich wieder einen Punkt auf meiner Was-dringend-weg-muss-Liste abgearbeitet: die Mangoldblätter nämlich.)

Den Mangold hab ich fein geschnitten und in drei Esslöffeln Obers erhitzt, gesalzen und gepfeffert (Muskatnuss wäre auch kein Fehler gewesen), mit einigen Esslöffeln vom Pasta-Kochwasser aufgegossen und dieses nach ein paar Minuten mit einem Esslöffel feinem Dinkelgrieß wieder eingedickt. Da hinein kamen die restlichen Hörnchen und wurden untergemischt.

Ins Tupper damit und eine ordentliche Portion vom geriebenen Parmesan drüber.

 

Oh Gott, ja, die eingeweichten Bohnen - sehr interessante Erfahrung, das! - hab ich schon mal gekocht, aber noch nicht weiterverarbeitet. Weiß der Henker, was ich mit denen machen werde ...

15.10.13 19:30, kommentieren

16. Oktober

Gestern hab ich die unsäglichen teilweise bewohnten Bohnen endlich eingeweicht. Details erspar ich euch, nur soviel: die meisten davon konnte ich eh zur Bohnenpfanne mit Speck weiterverarbeiten.

Dazu hab ich in einem Teelöffel Schmalz ca. 3 Deka Speckwürferl angebraten, ein halbes zerschnittenes Zwiebelhapperl mitgebraten, alles gesalzen und zwei mittelgroße gewürfelte Paradeiser dazugegeben. Das war immer noch zuwenig Flüssigkeit, also hab ich mit ein bisserl Wasser aufgegossen, die Bohnen dazugetan und alles ein Viertelstünderl schmurgeln lassen.

Eigentlich wollte ich noch mit der im Urlaub erstandenen Gewürzmischung drübergehen, aber mir hats ungewürzt schon so gut geschmeckt, dass ich das lassen habe. Nur einen Rote-Rüben-Salat hab ich dazugegessen.

16.10.13 13:31, kommentieren

17. Oktober

Für heute hab ich einen Topf Kürbisrisotto gekocht, weil das Kind dieses auch noch am Abend genussvoll verzwicken wird, Konsistenz hin oder her.

In zwei Esslöffeln Sonnenblumenöl hab ich das übrige halbe Zwiebelhapperl geschnittenerweise angebraten (bevor es mir den Kühlschrank vollends eindüftelt) und dann ein Speckschwarterl zwecks Geschmacksbildung dazugegeben. 

Und plötzlich sind mir aus heiterem Himmel die Zwiebelstückerl um die Ohren geflogen. (Das Kind war beeindruckt.) Ich hab dann flott gesalzen und ordentlich Rundkornreis draufgeschüttet (und heftig gerührt), dann wurde es besser. Nach einigen Minuten hab ich mit heißem Wasser aufgegossen und dann immer wieder mal aufgegossen, ihr kennt das ja.

Als der Reis fast soweit war, hab ich einen kleinen, also wirklich kleinen - ich würde fast sagen: ein Verreckerl - Kürbis gewürfelt und mitdünsten lassen.

Bei Tisch kam noch reichlich geriebener Parmesan drauf.

16.10.13 18:22, kommentieren

18. - 20. Oktober

Ich habe mich entschieden, wieder eine kurze Fastensession nach dem Ayurveda-Prinzip einzuschieben. Wobei ich eher dem Prinzip folge als mich sklavisch dran halte.

Immerhin werde ich heute nur trinken und die nächsten beiden Tage sehr wenig essen, und das ziemlich eintönig. Möge die Übung gelingen.

18.10.13 09:30, kommentieren

21. Oktober

Heute ist der letzte Aufbautag meines Fastenwochenendes, und ich gebe zu: es ödet mich an. Weniger das wenig und eintönig essen, aber das regelmäßige Trinken: alle halbe Stunde 0,2 Liter. Zwanzigmal am Tag. - Ich bin arm, oder?

Deshalb schau ich mir derzeit auch überdurchschnittlich viele Kochbücher und Kochsendungen an ...

Und der ORF-Kinderkoch (Schmatzo) hat diese Woche asiatisch gekocht. Und ENDLICH hab ich ein relativ einfaches Rezept für die herrliche Erdnuss-Sauce zu den Sate-Spießerln.

Nämlich 4 Esslöffel Erdnussbutter mit 40 ml Sojasauce mixen, 60 ml Gemüsesuppe zugießen und immer weiter mixen, und dann noch 2 Esslöffel Honig, eine Prise Zimt und einen Spritzer Zitronensaft dazu. Nochmals gut aufmixen, fertig.

(Dieses Rezept steht hier, fürchte ich, weniger für euch als für mich, zur Erinnerung ...)

21.10.13 11:04, kommentieren

22. Oktober

Wisst ihr, was das ärgste ist?

Gestern war die begleitende Therapeutin derart begeistert von den Erfolgen, dass sie sich hinreißen ließ, mir zu empfehlen, noch einen Tag Schonkost anzuhängen.

...

Das mach ich aber echt nur, weil von dem Reis-Linsen-Gatsch immer noch was übrig ist.

(Und was passiert, wenn ich heute nachmittag zum Fleischhauer gehe, um für das Kind einzukaufen, weiß ich auch noch nicht ...)

22.10.13 11:51, kommentieren

23. Oktober

Das Leben ist schön. Ich esse heute Pasta in Melanzani-Oberscreme.

In der Früh hab ich schon die Spiralen gekocht. Jetzt eben habe ich einen Esslöffel Sonnenblumenöl erhitzt und ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl drin scharf angebraten, die jetzt endgültig letzten kleinen Melanzani klein gewürfelt und alles (vielleicht eine gute Handvoll) dazugeschmissen, auch scharf angebraten, gesalzen und gepfeffert, noch ein bisserl weitergebraten, mit ein bisserl was vom Kochwasser (es ist ja immer gut, wenn eine es aufhebt) aufgegossen, Deckel drauf, fünf Minuten köcheln lassen. Danach mit zwei Esslöffeln Obers verfeinert, die Teigwaren dazugegeben und alles vermischt.

Das zieht jetzt ein paar Minuten durch, damit ich noch die Zeit habe, eine Mini-Portion vom Rote-Rüben-Salat und eine Mini-Portion Kompott für den Nachtisch herzurichten.

Und gleich werde ich mir alles schmecken lassen.

23.10.13 12:56, kommentieren

24. Oktober

Was macht die Sparköchin, wenn eine dringende Arbeit ansteht? Sie widmet sich verbissen dem Kochen. Heute, nach einem Blick ins Regal, wollte ich einen der beiden kleinen Kürbisse verarbeiten. Das Schlachten erwies sich als zähe Hackn, weil die Schale schon so hart war. Und weil ich dann schon beim Fummeln und Fizeln war, hab ich den zweiten auch gleich geöffnet, weil noch einmal tu ich mir das vermutlich nimmer an ...

Jedenfalls wars dann genug Kürbis für das heutige Mittagessen - Kürbisspalten mit Butterbröseln und Preiselbeeren - und für ein kleines Reinderl Kürbiscremesuppe für den Abend.

Zuerst hab ich einen Kürbis in kleine Stücke geschnitten und einen mehligen Erdapfel dazugeschnitten, gesalzen, mit Wasser aufgegossen, die Spalten des anderen Kürbisses draufgelegt und alles geköchelt. Die Kürbisspalten hab ich, als sie bissfest waren, rausgenommen und abtropfen lassen.

Mittags werde ich aus einem Stück Butter, etwas Salz und dem letzten Rest der vorhandenen Semmelbrösel Butterbrösel rösten, den Kürbis hierin erhitzen und mir mit einem Löffel Preiselbeeren (auch schon ein Relikt) servieren.

Als Vorspeise, fast hätt ich euch das unterschlagen, gibt es aus der letzten Gurke, die auch schon beinah den Geist aufgegeben hätte, ein Tsatsiki mit Knoblauch, Salz und Rahm, und dazu ein Stück Gebäck.

24.10.13 10:23, kommentieren

25. Oktober

Es gibt Tage, an denen alles danebengelingt. Kennt ihr vielleicht. Heute ist so einer. Ein Wunder, dass das Mittagessen halbwegs in Ordnung war: nach einer Kürbiscremesuppe nämlich Pasta al Fisch und Gemüse und nachher den letzten Rest vom Kompott. (Gottseidank, sagt das Kind.)

Weil wir heute auf dem Markt waren und am Fischstandl vorüberflanierten, stach mir ein Resterl Kabeljau = Seelachs = Polardorsch ins Auge, und schon hat es mir gehört.

Zu Hause machte ich dann folgendes: in zwei Esslöffel Sonnenblumenöl briet ich ein wirklich kleines geschnittenes Zwiebelhapperl und ein paar Rosmarinnadeln scharf an, hobelte eine kleine Karotte dazu und briet heftig weiter. Dann kam der geschnetzelte Fisch dazu und Salz, und alles briet ein paar Minuten - so lange, bis ich nämlich den großen Paradeiser in kleine Würfel geschnitten hatte. Der kam dann auch noch dazu. Noch ein paar Minuten schmurgeln lassen, danach die Teigwaren untergemischt und mit gehacktem Petersil bestreut kurz ziehen lassen. (In der Zwischenzeit aßen wir die Suppe.)

Bei Tisch genehmigten wir uns geriebenen Parmesan drüber und Chutney bzw. Rote-Rüben-Salat dazu.

25.10.13 13:34, kommentieren

26. Oktober

Feiertag. Keine Termine, nix zu tun, also endlich wieder einmal völlig entspannt in der Küche stehen und all die Kleinigkeiten erledigen, die seit Wochen, wenn nicht länger, auf einer imaginären Liste stehen.

Sich einen Überblick über den Inhalt des Tiefkühlers verschaffen. (Und gleich zwei Resterl zur sofortigen Verwertung rausgenommen.) Alle Vorratsgläser aus dem Kühlschrank ganz hinten durchsehen. (Und eines mit Apfelmus als heutige Nachspeise vorbereiten.) Den letzten Rest des Parmesan-Ecks reiben, bis ganz zur Rinde, ohne dass aus lauter Hektik die Fingerkuppen in Gefahr sind.

Und dann ganz entspannt gekocht, Teigwaren mit Gemüsesugo nach Art der Sparköchin (Variante 178).

Immer noch die bunten Spiralen (die werden uns noch länger verfolgen, fürchte ich), und das Sugo diesmal aus dem letzten Rest Speck, einem Zwiebelhapperl, dem Rest gewürfelter Sellerie, einer Handvoll Kirschparadeisern, Salz, dem Rest blanchierter Erbsen und einem Schuss Obers.

26.10.13 12:15, kommentieren

27. - 29. Oktober

Hoppla, ich komm grad drauf, dass ich komplett vergessen habe zu bloggen. War aber, essensmäßig, eh nix los.

Sonntag hab ich die Reste vom Samstag vertilgt: Nudeln mit Speck und Gemüse.

Gestern war ich mit einer Freundin im Wiener Deewan - pakistanische Küche all you can eat pay as you wish. Dass der Deewan nun schon so viele Jahre überlebt, finde ich spannend. Gestern gabs Kichererbsencurry, Hühnerfleisch, Beef, Kürbisgemüse und Fisolen-Erdäpfel-Gemüse. Dazu, eh wie immer, Salat, Fladenbrot und Basmatireis, nachher Milchgrieß mit Mandeln und Kardamom.

Heute habe ich mir, weil ich unterwegs war, den Rest eines Kinderschnitzels in ein Weckerl geklemmt und eine Handvoll frisch geernteter Vogerln dazu gegessen. Also: Feldsalat.

 

29.10.13 18:39, kommentieren

30. Oktober

Um halb sechs in der Früh aufstehen und Erbsenpüree als Proviant für unterwegs fabrizieren, das nenn ich aufopferungsvoll! Das Rotkraut als Beilage hab ich bereits gestern verschissen, aber kabarettmäßig, muss ich euch gestehen.

Weiß der Kuckuck, was mich geritten hat, das Rotkraut schneiden, blanchieren und dann einfrieren zu wollen. - Ich habe das gemacht, nur plötzlich, als ich das Zeugs ins Sieb leerte, war das Rotkraut lavendelblau! 

Also, die Methode der Wahl ist, das Rotkraut in wenig Wasser zu dünsten und das Wasser dann aber um Gottes Willen nicht wegzuschütten!

Das Erbsenpüree war dafür super. Drei kleine mehlige Erdäpfel geschält, in kleine Stücke geschnitten und in wenig Salzwasser weich gekocht, in den letzten Minuten die bereits blanchierten Erbsen miterhitzt. Dann den Pürierstab rein und danach mit ein paar Schluck Obers verfeinert.

Ich habe trotzdem unterwegs Erbsenpüree mit halt Blaukraut gegessen.

30.10.13 18:05, kommentieren