Der Sparküche-Blog.

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28. September

Heute ist ein Glückstag, weil nämlich die Nachbarn eine Pizza backen und ich nur fürs Rahmenprogramm zuständig bin. Dem Angebot folgend gibt es eine Zucchinicremesuppe und als Nachtisch einen Zwetschkenstrudel.

Letzteren habe ich aus den bereits entsafteten Zwetschken gemacht, die im Dampfentsafter übrig geblieben sind. Dadurch werden sie im Strudel nicht so gatschig, und leicht gezuckert sind sie obendrein schon.

Also habe ich in einem Stück Butter zwei Handvoll Semmelbrösel hellbraun geröstet und auskühlen lassen. Später habe ich einen Dinkel-Blätterteig ausgerollt und die Semmelbrösel auf der Hälfte davon verteilt. Darauf kam ein Streifen Zwetschken - immer schön einen Rand lassen! - und ein bisserl Zimt.

Dann wie üblich verfahren: zuerst den dünneren Rand drüberschlagen, die Seiten einschlagen und mithilfe des Papiers einrollen. Mit der "Naht" nach unten aufs Blech legen und eventuell mit Ei bestreichen. Dann bei 200 Grad Ober- und Unterhitze hellbraun backen.

28.9.13 11:34, kommentieren

29. September

Weil an diesem Sonntag, der ein gemütlicher hätte werden sollen, plötzlich alles anders war, sind die Zwetschkenknödel ins Wasser gefallen und mussten durch Ruckizucki-Zucchinifleckerl mit Salat ersetzt werden.

Die Kochzeit betreffend hab ich mich heute selbst übertroffen. Zehn Minuten, und alles war auf dem Tisch.

Die Fleckerl kamen ins Salzwasser, im beschichteten Pfanderl wurde im heißen Sonnenblumenöl ein geschnittener Zwiebel angebraten, ein Stück vom Keulenzucchino wurde gewürfelt und kam dazu, und noch Salz und eine Messerspitze vom Curry oriental. Das briet ein paar Minuten ordentlich, bevor ein bisserl vom Obers dazukam. Vom Herd genommen. Gurke und Paradeiser klein geschnitten und in ein separates Schüsserl geschmissen.

Die Fleckerl zu den Zucchini geschöpft, durchgerührt, ziehen lassen. Noch ein Stück vom Riesenzucchino gewürfelt, drei Knoblauchzehen geschnitten. Alles ins Fleckerl-Kochwasser gegeben und draus eine Suppe gekocht, fürs Abendessen, als Reserve.

Bei Tisch nach Belieben gepfeffert.

29.9.13 12:54, kommentieren

30. September

Nicht dass sich schon wieder alles eingerenkt hätte, aber in der Früh haben mich die letzten Zwetschken aus dem Kühlschrank derart liebreizend angelacht, dass ich heute - nach der Zucchinicremesuppe, die ich gestern begonnen und heute mit Milch finalisiert habe - Zwetschkenknödel aus Topfenteig gewuzelt hab. Einige hab ich gleich roh eingefroren, auf zwei freut sich das Kind bereits (fürs Nachtmahl) und die restlichen hab ich mit Butterbröseln und Honig verzwickt.

Den Topfenteig hab ich wie üblich aus 25 Deka Topfen, 12 Deka Mehl, 6 Deka Butter, einem Ei, einer Prise Salz und einer guten Handvoll Grieß angerührt und eine Stunde dem Kühlschrank überantwortet.

Aus 4 Deka Butter und zwei Handvoll Semmelbröseln wurden die Butterbröseln geröstet, und der Honig kam zum Eintauchen der Knödel einfach so auf den Teller.

Ausnahmsweise kommt an dieser Stelle ein Blick in die Zukunft. Mein Kühlschrank und mein Kuchlkastl zeigen nämlich einige Vorräte auf, die dringend verarbeitet werden sollten:

  • eine Handvoll Bohnen (teilweise bewohnt, daher bleibt möglicherweise nicht viel übrig)
  • eine Portion Teigwaren, gekocht
  • ein kleines Happerl Kohl (Wirsing, für die NachbarInnen)
  • zwei Mini-Happerl Rotkraut, vom Getier leicht angebissen
  • vier Mikro-Melanzani, noch auf der Staude hängend, ähem ...
  • fünf kleine rote Rüben, gekocht und geschält
  • eine Lammleber, tiefgefroren
  • ein Kilo Hirse (läuft demnächst ab)
  • ein Kilo Basmati-Reis (ist schon abgelaufen, ähem ...)
Nur damit ihr wisst, was euch in den nächsten Tagen erwartet.

30.9.13 15:53, kommentieren