Der Sparküche-Blog.

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18. und 19. Juni

Heute, das sag ich euch gleich, war ich im Kirschenbaum, und was ich da als Mittagessen schnabuliert habe, kann sich jede denken, die mich ein bisserl kennt.

Naja, und ein Gemüseweckerl auch. Aber sonst: klein, rot, rund, süß. In Mengen.

Gestern hab ich wieder einen Salat gegessen, bietet sich grad an. Diesmal verstärkt mit einem Erdapfel und zwei Mini-Eiern, beide gekocht. Entsprach den sommerlichen Temperaturen.

19.6.13 21:44, kommentieren

20. Juni

Das, was ich heute koche, wird ein Noch-schon-Essen. Ich habe gestern noch die letzte Spargelstange gepflückt, und schon die ersten Zuckerschoten (also die noch leeren Erbsenhüllen, ganz zart). Und davon werde ich mir einen Luxusrisotto mit Zuckerschoten, Spargel und Safran machen.

Dafür werde ich eine Portion Rundkornreis trocken anrösten, salzen und mit einem Schuss Madeira ablöschen. Dann mit Wasser aufgießen und ein paar Safranfäden hineinbröseln. Ein paar Minuten vorm Garwerden vom Reis werde ich den Spargel, in Stücken, und die Zuckerschoten, im Ganzen, dazuwerfen und mitköcheln.

Ganz am Schluss kommt ein kleines Stückerl Butter hinein, und bei Tisch der Rest vom geriebenen Parmesan drüber.

Ich freu mich schon.

19.6.13 21:49, kommentieren

21. Juni

Das Kind hat sich ein Grießkoch gewünscht. Na gut, aber dann wenigstens vorher eine ordentliche Portion Blattsalat.

Das Grießkoch habe ich diesmal ohne Schokolade gemacht, nämlich habe ich für uns beide einen halben Liter Milch erhitzt, zwischendurch Zucker und Zimt dazugegeben und in die steigende Milch ein paar Deka Grieß eingerührt.

Konnte auskühlen, während wir den Salat verputzten.

24.6.13 09:36, kommentieren

22. Juni

Petersilerdäpfel mit Saiblingspesto und Blattsalat waren es heute, vorher gabs zum Glück für das Kind eine Kohlrabicremesuppe.

Die habe ich ganz einfach fabriziert: einen geschnittenen Kohlrabi mit einem ebensolchen großen Erdapfel mit Salz und wenig Kümmel und Wasser weich kochen, pürieren und mit wenig Milch verfeinern. War unerwartet gut, muss ich sagen.

Für die Petersilerdäpfel habe ich, während die Heurigen dämpften, Petersil gehackt und einen Esslöffel Butter erhitzt, da hinein kamen die geschälten und in Stücke geschnittenen Erdäpfel dann, wurden gesalzen und alles gut durchgemischt.

Das Saiblingspesto kam vom Grossauer aus dem Kamptal - ein Glück, dass es immer wieder Genussmärkte gibt, wo eine sich was gönnen kann! - und schmeckte hervorragend. Die Blattsalate kamen aus dem eigenen Gemüsebeet.

24.6.13 09:41, kommentieren

23. Juni

Oh, war das heute ein Sonntagsessen! Auf Spießerl mit Braterdäpfeln waren wir eingeladen, und das Kind aß aus lauter Freude fast genauso viel wie ich. Bumm.

Für die Spießerl hat meine Mutter Lungenbraten, Speck, Leberkäse und Würsterl in mundgerechte Happen geteilt und abwechselnd mit Gemüse (Zucchini, Melanzani, Zwiebel und für die Großen Pfefferoni) aufgespießt. Dann wurden sie gesalzen und in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl beidseitig gebraten.

Für die Braterdäpfel wurde ein Haufen gedämpfter Heuriger längs geviertelt und, auch im beschichteten Pfanderl mit wenig Fett, allseits gebraten und hernach gesalzen.

Was es noch dazu gab? Senf, Ketchup, Chutney, den derzeit unvermeidlichen grünen Salat und geschnittenen Zwiebel.

24.6.13 09:46, kommentieren

24. Juni

Heute gebe ich mir den Rest von der Kohlrabisuppe vom Samstag, das ist fix. Außerdem gibts, den Umständen entsprechend, Kochsalat mit Erbsen und Polenta. Die vorjährigen Tiefkühlerbsen müssen eh weg, bevor die neuen reif sind, und der Salat wächst langsam aber sicher aus. Wär doch schad drum, also in der Früh einige Stauden gerupft und in die Küche geschleppt.

Dortselbst habe ich den Salat gewaschen und entschneckt und in Salzwasser blanchiert und danach abgeschreckt. Während der Salat abtropfte, hab ich in einem Esslöffel Schmalz eine geschnittene Knoblauchzehe angebraten und eine Handvoll Erbsen dazugegeben. 

Während die Erbsen erhitzten, habe ich den Salat grob gehackt und nachher dazugegeben, mit Salz und Pfeffer gewürzt und das ganze mit einem Gmachtl aus einem Löffel Speisestärke und ein paar Schluck Milch gebunden.

Dazu werde ich mir mittags anleitungsgemäß eine Polenta machen. Ich freu mich schon.

24.6.13 09:50, kommentieren

25. bis 27. Juni

Vorgestern gab es terminbedingt Pizza unterwegs, und heute habe ich nur eine Schüssel voll Kohlrabicremesuppe gegessen. Aber gestern habe ich gekocht, und zwar Kohlrabi mit Butterbröseln.

Der ging sehr einfach: Kohlrabi schälen und in mundgerechte Happen schneiden, diese in Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit in einem Esslöffel Butter eine Handvoll Semmelbrösel rösten und leicht salzen.

Den fertigen Kohlrabi in den Bröseln schwenken.

28.6.13 19:26, kommentieren

28. Juni

Einen Mangoldrisotto mit grünem Salat habe ich heute gegessen. Weil im Gemüsebeet der erste Mangold lachte, und da hab ich ein Sträußerl davon gepflückt. Danach gabs Obst der Saison: die letzten Erdbeeren.

Also habe ich im beschichteten Reinderl eine Portion Rundkornreis trocken angeröstet, gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen. Dann eh wie immer umgerührt und bei geringer Hitze ausquellen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich den Mangold geputzt und gewaschen und in Salzwasser bissfest gekocht. Dann wurde er abgeschreckt und grob gehackt. Als der Reis fertig war, wurde gepfeffert und der Mangold untergemischt.

Und bei Tisch kam geriebener Parmesan drüber. Den grünen Salat habe ich heute nur mit ein paar gehackten Kapern und einem Teelöffel Sonnenblumenöl mariniert. 

28.6.13 19:33, kommentieren

29. Juni

Ein Kaiserschmarrn mit Zwetschkenkompott wird uns heute kredenzt. Was braucht der Mensch mehr?

Pro Person wird ein Ei mit einem Viertelliter Milch, einer Prise Salz und soviel Mehl verquirlt, dass ein zäher Palatschinkenteig entsteht. Kennerinnen trennen allerdings die Eier und schlagen den Eischnee separat und heben den zum Schluss unter.

Der Teig rastet jedenfalls ein bisserl und kommt dann in eine Pfanne mit zerlassenem Fett. Theoretisch sollte er dort auf der Unterseite goldgelb gebacken werden, dann gewendet und dann in Flockerl zerrissen werden, so dass er gemütlich ausbacken kann.

(In meiner Praxis hats bisher so nie geklappt, also musste ich immer schaufeln und rühren - was anstrengender ist, aber letztlich zum gleichen Ergebnis führt.)

28.6.13 19:38, kommentieren

30. Juni

Nachdem gestern Sommerfest war, gab es heute mittags Restebuffet. Aus einem Rest Reis zauberte ich mit allerlei Gemüseabschnitten einen Gemüsereis, der zu einem einsamen Hendlhaxl gut mundete. Zwei Putenspießerl waren übrig geblieben, die waren gestern nimmer auf den Griller gekommen, und der Zucchini wurde gemeinsam mit einem Einzelstück an Hühnerfilet paniert und herausgebacken. Zusammengehalten wurde das alles von einer Schüssel grünem Salat (der jetzt aber wirklich schon endgültig auswächst).

Die Putenspießerl fand ich interessant. Dafür wurden nämlich abwechselnd Stücke vom Putenfleisch, Ananas, gekochten Karotten und Bananen aufgesteckt. Vor dem Braten in sehr wenig Öl im beschichteten Pfanderl wurden sie noch gesalzen. Schmeckte erstaunlich gut.

30.6.13 17:44, kommentieren