Der Sparküche-Blog.

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16. März

Heute musste ich das Kind versöhnen, und ein todsicheres Rezept dafür ist Kürbiscremesuppe (der Rest von gestern) und hernach Grießschmarrn mit Kompott.

Für letzteren habe ich in 0,4 Liter Milch mit einer Prise Salz ungefähr 20 Deka Grieß eingeweicht und das eine halbe Stunde stehen lassen. Dann habe ich ein großes Ei dazugegeben und alles kurz verquirlt. In der Zwischenzeit habe ich die schmiedeeiserne Pfanne erhitzt und ein ordentliches Stück Butterschmalz drin zerlassen.

Bei mittlerer Hitze ist dann der Teig in die Pfanne gekommen, und weil ich das nicht kann, ist das Fett alles oben auf dem Teig geschwommen. Also wieder das Spiel von rühren und schaufeln und schaufeln und rühren ...

Hat sich aber diesmal gelohnt, irgendwann war der Schmarrn dann gut ausgedampft und wir ließen ihn uns mit Honig, Marillen- und Pfirsichkompott schmecken.

 

16.3.13 12:46, kommentieren

17. März

Nach längerer Zeit ist wieder ein Brunch angesagt, und aus gegebenem Anlass werde ich wieder einen Kürbis opfern und einen Pott Kürbiscremesuppe kochen, auch wenn euch die mittlerweile beim Hals raushängt.

Aber ich habe ein neues Kuchenrezept für euch: einen Kokoskuchen aus Brasilien. Entnommen habe ich den einem Buch über Solarkocher, aber das heißt ja nicht, dass ich den nicht auch im Backrohr hinkriege. Dort ist er übrigens gerade, seit einer knappen Stunde, und weil das mein erster Versuch ist, bin ich schon sehr gespannt, wie lange er noch braucht und wie er dann schmecken wird.

Laut Rezept verrühre man 25 Deka Butter mit 25 Deka Zucker, 6 Eiern, Saft einer halben Zitrone und einer Prise Salz gut. Dann füge man 1 Teelöffel Backpulver, 25 Deka Kokosraspel und 5 Deka geriebene Mandeln hinzu. Wobei: bei mir kam das Backpulver schon im ersten Teil dazu.

Ja, da ist tatsächlich kein Mehl dabei. Die Form habe ich, fällt mir gerade ein, nur eingefettet und nicht mit Mehl bestäubt, na hoffentlich wird das was ...

Nach dem - wie lange auch immer dauernden - Backen jedenfalls mit warmer Marillenmarmelade bestreichen und mit Kokosraspel bestreichen.

16.3.13 12:54, kommentieren

18. März

Gestern habe ich dem Tiefkühler ein Stück Beinfleisch vom Rind entrissen und daraus eine Rindsuppe mit Tellerfleisch und Grüngemüse gekocht.

Das ging so: Das noch gefrorene Fleisch habe ich mit Salz und einem Lorbeerblatt in kaltem Wasser angesetzt und bei kleiner Hitze langsam erhitzt. Im Laufe der Zeit kamen noch ein halbes Zwiebelhapperl, drei Knoblauchzehen, zwei ganze Karotten und ein Stück Sellerie dazu.

Die Hitze hab ich dann so erhöht, dass alles einmal aufkochte und dann leise vor sich hinwallte. Stundenlang. Irgendwann war das Fleisch notgedrungen weich. 

Heute habe ich das Fleisch in Scheiben geschnitten und zwei davon in ein bisserl von der Suppe erwärmt. Dazu habe ich ein einfaches Gemüse gemacht. Ich habe je ein Packerl blanchierten Mangold und Bärlauch im Reinderl mit ein bisserl Wasser aufgetaut, erhitzt, mit Salz, Pfeffer und ausnahmsweise Muskatnuss gewürzt und die Flüssigkeit verkocht. Dann kamen drei Esslöffel Milch, verrührt mit einem Teelöffel Speisestärke, hinein, alles wurde nochmals gut vermengt und einmal aufgekocht, und fertig.

Vorher haben wir die Suppe gegessen, danach das Fleisch mit dem Gemüse. (Also nicht, dass das Kind sonderlich erfreut gewesen wäre, aber es ist grad so gegangen.)

 

Kleiner Nachtrag zum Kuchen: ich habe ihn nach einer Stunde rausgenommen, mich gefragt, wozu ich das Backpulver eigentlich reingetan habe, und ihn zum Kosten verteilt. Vom Geschmack waren alle begeistert, aber dass die meisten Stücke beim Essen in Bröseln zerfallen sind, haben ihm manche übelgenommen. Vielleicht gebe ich beim nächsten Versuch doch ein paar Löffel Mehl dazu ...

17.3.13 10:39, kommentieren

19. März

Als ich gestern zwei Fächer meines Tiefkühlers aufräumte, um den Bestand zu sichten, fiel mir ein Packerl blanchierter geraspelter Fisolen aus dem Vorvorjahr in die Hände. Nach dem Auftauen hab ich mich überzeugt, dass die eh noch gut sind, und dann hab ich sie heute zu Fusilli mit Fisolen-Dill-Sauce verarbeitet.

Während die Fusilli kochten, habe ich die Fisolen mit wenig Wasser erhitzt, mit Pfeffer und Salz gewürzt, zwei Esslöffel Rahm untergemischt und dann einen gehäuften Esslöffel gehackte Dille (auch eingefroren) eingerührt.

Nudeln zur Sauce gegeben, gut vermischt, gegessen.

 

Außerdem, das verrate ich euch nebenbei, habe ich heute wieder zwei Esslöffel Sojabohnen in Wasser eingeweicht, die werde ich ab morgen keimen (also Wasser abgießen und dann mehrmals täglich mit temperiertem Wasser spülen und jedesmal das Wasser wieder weggießen - die Feuchtigkeit reicht!).

Nur damit ihr dann nicht überrascht seid, wenn ich in ungefähr einer Woche die Sojakeimlinge verarbeite ...

20.3.13 11:21, kommentieren

20. März

Einen Gemüsereis habe ich heute fabriziert, wieder aus allerhand Restln. Davor den letzten Rest Rindsuppe, mit Nudeln, und nachher einen Rest vom Obstsalat von gestern.

Die vorletzte Scheibe vom Mangalitzaspeck habe ich wie üblich klein gewürfelt und bei mittlerer Hitze im Reinderl ausgelassen. Dazu kamen ein halbes geschnittenes Zwiebelhapperl, eine ebensolche Knoblauchzehe und ein paar Rosmarinnadeln, zerbröselt. Später gab ich noch eine geraspelte Karotte, zwei Handvoll klein gewürfeltem Kürbis (ist der auch endlich weg, der Rest) und zwei gehackte Kapern dazu. Aufgegossen habe ich mit einem Rest gekochter Paradeiser. Das war aber zuwenig Flüssigkeit, also hab ich noch ein paar Schluck heißes Wasser dazugeleert. Salz hinein, umrühren, Deckel drauf, ein paar Minuten dünsten lassen.

Dann den bereits gedünsteten Reis untermischen. Bei Tisch eventuell noch mit geriebenem Parmesan bestreuen (heute war ich aber zu faul ...).

20.3.13 11:22, kommentieren

21. - 24. März

Nicht gekocht. Nicht eingeladen worden (leider). Donnerstag Braterdäpfel mit Sauce. Freitag Trost-Grießkoch. Samstag Wurstsemmeln. Sonntag vor allem Hustentee.

Bleibt mir trotzdem gewogen, bitte.

25.3.13 17:34, kommentieren

25. März

Eine deftige Erdäpfelsuppe mit Sojakeimen war es heute, die mich satt gemacht hat. Und zufrieden. Gerade in einem nicht enden wollenden Winter wärmt so ein Supperl den Magen besonders zärtlich, finde ich.

Ich hab drei größere Erdäpfel geschält und klein gewürfelt und mit Salzwasser zum Kochen gebracht. Zwischendrin kamen auch noch ein Lorbeerblatt und drei geschnittene Knoblauchzehen hinein. Das alles durfte eine dreiviertel Stunde köcheln.

Dann weiter wie üblich: Lorbeerblatt raus, Pürierstab rein, mit Obers vom Biobauernhof verfeinert.

Das Unübliche dran war, dass ich erstens die bereits ordentlich gekeimten Sojabohnen, also die Keimlinge, in ungesalzenem Wasser zwanzig Minuten gekocht habe und danach abgeseiht und in die fertige Suppe geleert habe. 

Und obendrauf hab ich mir dann auch noch einen kräftigen Schluck Kürbiskernöl genehmigt. (Na, wenn das nicht gesättigt hätte ...)

Abends haben wir die Suppe nochmals verzwickt, ohne Sojazeugs, aber mit Semmelwürferln.

26.3.13 10:12, kommentieren

26. März

Präambel: heute vormittag habe ich einen Dinkel-Blätterteig zu Knabbergebäck verbacken. Da ist mir ein Rest vom verschlagenen Ei übrig geblieben.

Für den Mittagstisch wurde es ein Kohlrabi-Risotto nach Art der Sparköchin. Ich hab den Rundkornreis trocken angeröstet, mit heißem Wasser aufgegossen, Salz, Pfeffer und eine Speckschwarte hineingegeben, zugedeckt aufkochen lassen. Als es einige Minuten ordentlich gebrodelt hatte, hab ich zwei Handvoll gefrorenen Kohlrabi, gestiftelt, dazugeworfen, wieder zugedeckt, Hitze reduziert und fast eine halbe Stunde köcheln lassen.

Das funktioniert aber nur im beschichteten Reinderl, im normalen brennt alles an, wenn ihr das versucht. Dort heißt es aufgießen-rühren-aufgießen-rühren und so weiter.

Knapp vorm Fertigwerden hab ich den Rest vom Ei eingerührt, das hat sofort gestockt. Zum Schluss ein bisserl gehackten Petersil dazu und bei Tisch mit geriebenem Parmesan bestreut.

26.3.13 12:02, kommentieren

27. März

Das Gemüse muss weg. Dessetwegen wurde es heute wieder ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl.

Vier speckige Erdäpfel gedämpft, geschält und in Scheiben geschnitten. Auskühlen lassen.

Den letzten Rest vom Mangalitzaspeck klein gewürfelt und bei mittlerer Hitze ausgelassen, darin ein zerkleinertes Zwiebelhapperl glasig gedünstet, gesalzen und mit osmanischer Gewürzmischung gewürzt, die Erdäpfel dazugegeben und angebraten.

Zum Schluss blanchierte Fisolen zugegeben und kurz erhitzt.

27.3.13 17:15, kommentieren

28. März

Hirse mit Sauce Bolognese habe ich heute gegessen. Ging ganz schnell, weil ich eine Portion Sauce aus dem Tiefkühler genommen und aufgetaut hatte.

Die Hirse habe ich gewaschen und mit der doppelten Menge Salzwasser zum Kochen gebracht, bei kleiner Hitze 20 Minuten geköchelt und dann noch 10 Minuten quellen lassen. (Ich hab einen knappen halben Kilo gekocht, denn am Samstag wirds den obligaten Hirseauflauf mit Äpfeln geben ...)

Und wisst ihr was? Ich hab vergessen, den Rest vom Käse drüberzustreuen.

28.3.13 16:24, kommentieren

29. März

Den Hirseauflauf heute für mich allein zu machen, ohne dem Kind was abzugeben, habe ich mich familiendynamisch nicht getraut. Also auf morgen verschoben und heute Couscous mit Erdnusssauce gegessen. (Ja, ihr habt recht: ich habe mir keine Zeit zum Kochen genommen. Aber morgen dann.)

Und eine interessante Erfahrung hab ich gemacht. Weil ich die letzten übrig gebliebenen, schon etwas angeschrumpelten Äpfel verarbeiten wollte, habe ich Apfelmus gekocht. Normalerweise läuft Apfelmus bei mir so ab, dass ich die geschälten zerkleinerten Äpfel mit wenig Wasser koche, wenig bis keinen Zucker oder Honig dazugebe, püriere und in Gläser abfülle.

Jetzt waren die Äpfel aber echt nicht mehr die besten. Mehlig, fade - also hab ich Zitronensaft und reichlich Zucker dazugegeben. Und: die Sache schmeckt genauso wie das gekaufte Apfelmus.

Das lässt mich nix Gutes denken.

29.3.13 18:32, kommentieren

30. März

Heute aber! Damit wir uns am Hirseauflauf nicht vollends überfressen, habe ich vorher noch eine Hechtsuppe mit hausgemachten Nudeln zwischengeschaltet. Die Suppe immer noch vom Kapitalfang meines Vaters vom Vorjahr, die Nudeln sind die Reste vom Ostergeschenk für die Liebsten.

Für den Hirseauflauf habe ich 12 Deka Zucker mit 6 Deka Butter (sowie dem endgültig letzten Rest vom Butterschmalz) und zwei großen Eiern cremig gerührt (auf die Chose mit dem separaten Eischnee hab ich verzeichtet und eine festere Konsistenz in Kauf genommen), dann ordentlich viel gekochte Hirse (sowie einen Rest Couscous) hineingemischt und gut verrührt.

In eine gebutterte Form kam die Hälfte der Masse rein, wurde fest verstrichen, dann kam ein Haufen gespaltelter Äpel (sowie ein Rest einer Birne) drauf, die wurden fest angedrückt, und dann die zweite Hälfte von der Masse drüber. Auf die Butterflockerl obenauf hab ich auch verzichtet.

Bei 200 Grad für 50 Minuten ins Rohr - und sodann verzwicken.

30.3.13 11:47, kommentieren