Der Sparküche-Blog.

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19. Jänner

Wenn ich euch sage, was wir heute gegessen haben, wisst ihr gleich, dass ich das nicht selbst fabriziert habe: gebratene gefüllte Ente mit Salat.

Im Prinzip weiß ich natürlich, wie es geht: Tier säubern, mit Salz einreiben und mit einer Fülle aus in Milch eingeweichten, ausgedrückten Semmeln, Eiern, Salz und Kräutern vollstopfen, mit Zahnstochern zudremmeln, in einen Bräter mit einem Lackerl Wasser legen und bei 200 Grad im Rohr für mindestens zwei Stunden belassen.

Wobei, ich würde das Ding in eine Bratfolie tun, ohne Wasser. Zwengs einem Hauch von Kruste würde ich die Folie eine halbe Stunde vorm Fertigwerden aufschneiden. Und Vorsicht mit dem sich gebildet habenden Safterl - nicht ausrinnen lassen! Gibt am Abend ein köstliches Schmalzbrot. Wer halt drauf steht.

Wenn ich mir die einzelnen Arbeitsschritte bildlich vorstelle, kauf ich mir lieber im Restaurant eine Portion von dem Vogel.

20.1.13 14:14, kommentieren

20. Jänner

Das heutige Essen ist dem Kind wieder einmal nicht in den Schlund gegangen. Dabei hats echt gut geschmeckt. Finde ich. Polenta mit Gemüse und Saté-Sauce.

Das einfachste zuerst: die Sauce hab ich aus dem Glas in ein Reinderl gegeben und aufgewärmt. Das ist eine meiner kleinen Ernährungssünden, da steh ich dazu.

Vorher schon hab ich die Polenta anleitungsgemäß zubereitet - und sie ist wirklich weich und locker geworden. Gewürzt habe ich nur mit Salz und Pfeffer.

Ja, und während das alles von selbst fertig wurde, hab ich mich ums Gemüse gekümmert. Dafür habe ich einen Löffel Ghee (Butterschmalz) zerlassen und darin ein Mini-Lorbeerblatt (selbst aus Portugal importiert), ein paar Nadeln Rosmarin (aus dem mütterlichen Garten, sie hat da eine winterharte Sorte, die uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt) und ein geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten.

Dazu kam dann eine Karotte, mit dem Sparschäler gehobelt und einige Gemüsereste aus dem Tiefkühler, schön der Reihe nach: eine Handvoll Kürbis, ein bisserl weniger vom Kohlrabi und auch eine Handvoll Sellerie. Das habe ich gesalzen und mit gekochten Paradeisern aufgegossen. Und auch noch mit einem Löfferl Zucker gewürzt. Zum Schluss noch ein paar blanchierte Prinzessbohnen drauf, und fertig.

War doch nix Bösartiges dabei, oder? Aber das Kind hat sogar den Verlust der Nachspeise in Kauf genommen, nur um nicht essen zu müssen. Ts.

20.1.13 14:24, kommentieren

21. Jänner

Nachdem mir klar war, dass ich den Rest vom Gemüse selber werde essen müssen, habe ich ihn zu einer Gemüsecremesuppe verarbeitet. Und danach gibts die letzten Wir-müssen-dringend-weg-Penne als Nussnudeln mit Kompott.

Die Gemüsecremesuppe ging ganz einfach: in die restliche Gemüsesauce von gestern kamen zwei mittlere gewürfelte rohe mehlige Erdäpfel und eine Speckschwarte. Dann wurde mit Wasser aufgegossen, bis alles bedeckt war, nachgesalzen und eine Dreiviertelstunde gekocht.

Speckschwarte und Lorbeerblatt raus, Pürierstab hinein, fertig. Besonders gut war die Suppeneinlage: kleine Happen von der übrig gebliebenen Polenta als Nockerl ausgestochen.

(Auf die ausgekochte Speckschwarte, zerkleinert, werden sich die Hendln stürzen.)

21.1.13 11:31, kommentieren

22. Jänner

Bei meinen heutigen Kochversuchen habe ich vorhin mein portugiesisches Ofengschirrl kaputtiert. Ofenfest heißt nicht herdplattenfest. Jetzt weiß ich es und zerdrücke eine sentimentale Träne.

Ich habe dann im Jenaer Gschirrl weitergemacht - aber das vorsichtshalber gleich ins Backrohr gestellt. Nachdem ich es zuerst mit kleinen Stückerl vom Mangalitzaspeck ausgelegt hatte, dann drei Falafeln und die Reste von der Polenta drauf, ein paar Butterflockerl drübergegeben. Den Rest von der Erdnusssauce hab ich erwärmt und dazugegessen.

Wie das heißt? Keine Ahnung. Dienstagsgericht vielleicht.

22.1.13 12:11, kommentieren

23. Jänner

Wurstsemmerl. Sonst nix. Die allerdings ziemlich fein, von einem Fleischhauer, der alles selber macht.

Da gibts übrigens ein feines Buch (deren Autoren ich gerade nicht weiß: "Die letzten Fleischer von Wien". 

Da habe ich mir beim Lesen, die vegetarischen LeserInnen mögen mir das verzeihen, einen richtigen Gusto geholt auf was Fleischiges.

Fleisch oder nicht Fleisch, für morgen habe ich mir wieder vorgenommen zu kochen.

23.1.13 15:01, kommentieren

24. - 31. Jänner

Ich fürchte ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich mich für ein paar Tage in eine Pause begebe.

Ab Dienstag sollte ich wieder da sein.

Bleibt mir gewogen!

26.1.13 22:10, kommentieren