Der Sparküche-Blog.

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19. - 21. November

Nach zwei Tagen Fremdversorgung habe ich mich heute wieder selber versorgt, allerdings kann eine das nicht mit gutem Gewissen als "kochen" bezeichnen. Ich nenne das, was ich heute gegessen habe, Broccolicremetopf.

Nämlich habe ich den Rest der Broccolicremesuppe mit zwei Schluck meiner eingeglasten Hechtsuppe verdünnt (was ihr durchaus gut getan hat, übrigens), die Broccoliroserl hineingegeben und alles langsam erwärmt. 

In die Schüssel kamen dann reichlich Semmelwürferl, die Suppe drüber, fertig.

Ja, ich weiß, eine Handvoll Hechtschnipsel als Einlage wären super gewesen. Bin ich aber erst beim Essen draufgekommen, und da wars zu spät.

21.11.12 17:17, kommentieren

22. - 24. November

Wieder einmal fremdverköstigt zwei Tage lang (immer die Mittagsvorstellungen beim Kinderfilmfestival erwischt), aber heute für zweieinhalb Leber nach Art der Sparköchin fabriziert. Allerdings reicht das für übermorgen auch noch, muss ich sagen.

Jedenfalls habe ich eine ordentliche Menge Reis zum Dünsten aufgestellt, eh wie immer. 

Dann habe ich in reichlich Öl ein halbes Kilo Leber, zerteilt in mundgerechte Happen, angebraten, nach einigen Minuten drei grob geschnittene Zwiebelhapperl und eine Prise Rosmarinnadeln dazugegeben und weitergebraten. Dann kamen noch drei kleine geschälte un d gewürfelte Äpfel dazu und zum Schluss ein Glas gekochter Paradeiser und ein Löfferl Zucker als Würze.

Das Salz habe ich erst am Schluss dazugegeben. Leider dürfte es sich um eine schon etwas ältere Dame gehandelt haben, denn die Leber war meiner Meinung nach zu hart. Das nächste Mal muss ich wirklich wieder auf eine zarte Lammleber warten.

25.11.12 18:52, kommentieren

25. November

Heute haben wir eingeladenerweise ein Reisfleisch mit Salat gegessen. Zum Salat muss ich eh nix sagen (war eine Mischung aus verschiedenen Blattsalaten), und zum Reisfleisch kann ich nur Vermutungen anstellen, fürchte ich.

Ich würde es so machen: Ich würde in Öl zuerst reichlich gehackten Zwiebel glasig dünsten und dann gewürfeltes Schweinefleisch dazugeben (mit viel Schwarte, aber das ist Geschmackssache) und rundum anbraten. Dann würde ich mit Salz und rotem Paprika ordentlich würzen (und, wenn ich nur für mich allein koche, ein Stück Chili dazugeben), mit Wasser oder Suppe aufgießen, bis das Fleisch bedeckt ist, zudecken und bei mittlerer Hitze weich dünsten. Parallel dazu würde ich den Reis dünsten und vor dem Servieren alles mischen.

Allerdings kann ich mir auch vorstellen, den Reis eine halbe Stunde vor dem Garende fürs Fleisch dort dazuzugeben und alles gemeinsam fertig zu dünsten.

Hm. Ehrlich gesagt: auf Reisfleisch lasse ich mich lieber einladen.

25.11.12 18:58, kommentieren

26. November

Vorgestern hab ich noch vorlaut geschrieben, dass ich heute die Leber fertig essen werde. Allerdings war das vor meinem spätabendlichen Fressanfall. Nur eine Handvoll ist übrig geblieben von der Leber, den Reis hab ich komplett verputzt. Also hab ich heute eine ordentliche Portion Nudeln gekocht und alles verarbeitet, was da war, zu Pasta mit Restesugo, ähem.

Nämlich hab ich in zwei Esslöffeln Öl ein paar Blätter vom Chinakohl, in Streifen geschnitten, angebraten und dann den Rest von dem Lebereintopf (Leber fein geschnitten) dazugegeben und alles gemeinsam erwärmt. Noch ein bisserl Salz dazu und ein Teelöfferl Zucker, weil ich dann noch einen kleinen Schöpfer gekochter Paradeiser drübergegossen habe.

Mit den Nudeln vermischt war das gar nicht so übel.

Aber das nächste Mal ess ich spätabends eine Scheibe Brot.

29.11.12 19:09, kommentieren

27. November

Heute war wieder einmal keine Zeit für gar nix. Grad dass sich ein wärmender tröstender entspannender Grießkoch ausgegangen ist.

Dafür hab ich ein Vierterl Milch mit einem Löffel Zucker und drei Löffeln Instantkakao zum Kochen gebracht, in die steigende Milch ein paar Deka Grieß eingerührt und bei geringer Hitze noch ein paar Minuten quellen lassen.

30.11.12 09:27, kommentieren

28. + 29. November

Gestern habe ich alle Gemüsereste und eine Handvoll gekochter Nudeln, die letztens übriggeblieben sind, zu einem Gemüseauflauf verwertet. Das ist wirklich eine feine Art des Kochens, muss ich sagen.

Weil ich nämlich erstens alles "weiterbringe" und zweitens die Vorbereitung schnell geht und ich was anderes arbeiten kann, während das Ding im Backrohr vor sich hin gart.

Diesmal habe ich in eine mit Öl ausgegossene ofenfeste Form schichtweise folgendes hineinkomplimentiert: einen in Scheiben geschnittenen Erdapfel. Den Rest vom Chinakohl letztens, in Streifen geschnitten. Ein paar Paradeiser, nachgereift und in Stücke geschnitten. Eben die Handvoll Nudeln. Ein paar dünne Spalten vom Butternuss-Kürbis. Eine Handvoll geriebenen Parmesan, oben drüber. 

Dazwischen habe ich noch einmal ordentlich gesalzen; wer mag, streut Kräuter hinein. Vor dem Käse habe ich ein Ei, mit ein paar Löffeln Schlagobers verschlagen, über das Gemüse geleert.

Das ganze hat dann 45 Minuten bei 200 Grad im Ofen gegart - und ich habs in weit weniger Zeit verzwickt.

Und heute war Fremdversorgung dran, aus Zeitgründen.

30.11.12 09:35, kommentieren