Der Sparküche-Blog.

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12. April

Mit den Resten von gestern habe ich es mir heute einfach gemacht und Schinken mit Fenchel-Orangen-Sauce und Reis kombiniert.

In den Rest der Sauce habe ich heute allerdings ein Löfferl Zucker eingerührt. Die Säure hätte zum Schinken irgendwie nicht gepasst. Letzteren habe ich einfach auf die Sauce gelegt und erwärmt.

Und aus dem Reis habe ich mit einem Schluck Wasser und einem Stück Butter eine Portion Butterreis gezaubert.

Als Nachtisch habe ich übrigens einen Zimtpudding gegessen. Das Rezept reiche ich bei Gelegenheit nach!

12.4.12 11:21, kommentieren

13. + 14. April

An einem Freitag den Dreizehnten soll man am besten nix in die Hand nehmen, schon gar nichts zum Kochen.  - Stimmt natürlich überhaupt nicht, war aber gestern die beste Ausrede, um mich mit gekauftem Zeugs durchzubringen.

Heute früh habe ich dann für ein Buffett einen Marillen-Topfen-Strudel nach Art der Sparköchin fabriziert, und zwar auf die schnelle Tour.

Nämlich habe ich ein Packerl Topfen mit fünf gehäuften Esslöffeln zuckerfreier Marillenmarmelade (echt nur die Frucht - das war ein Super-Marillenjahrgang 2010!), einem gehäuften Esslöffel Honig, dem Rest von einem Ei (erklär ich gleich) und einer Prise Sonnentor-Gewürzmischung "Flower Power" vermengt.

Diese Masse habe ich dann auf einem Dinkel-Blätterteig verteilt und habe dabei ordentlich Rand frei gehalten. Dann zuerst eine Längsseite umschlagen, die beiden Seitenteile und dann die zweite Längsseite drauf. - Und dann das Trumm unfallfrei aufs Blech hieven, das ist der mühsamste Teil, eindeutig.

Von dem Rest-Ei von vorhin hatte ich vorher ein Teelöfferl Eiklar abgezweigt; mit diesem wurde der Strudel bestrichen und buk sodann bei 170 Grad Heißluft 20 Minuten im Rohr. Danach durfte er noch ein paar Minuten im ausgeschalteten Backrohr weiterziehen.

14.4.12 20:00, kommentieren

15. April

Sonntäglich enthusiasmiert habe ich heute den Jamie Oliver hervorgekramt, um ein feines Rezept für eine Forelle zu finden, die der familienzugehörige Hobbyfischer gestern dem Teich entrissen hat.

Hab natürlich auch eines gefunden. Nur die benötigte Zitrone war im Kühlschrank bereits halb vermodert, sodass das herrliche Rezept leider auf den nächsten Fang warten muss und ich eine stinknormale gebratene Forelle auf Erdäpfel-Karotten-Bett fabrizierte.

Hierzu habe ich ein paar Erdäpfel geschält und ungefähr in Pommes-Frites-Form geschnitten. Die habe ich in eine Auflaufform gegeben, in der der Boden mit Olivenöl bedeckt war. Drüber kam noch eine Handvoll klein gewürfelter Karotten. Osmanische Gewürzmischung, Salz und Rosmarin drauf, mit dem Löffel gut durchgemischt und dann die gewaschene (ausgenommene, eh klar) Forelle drauf, innen und außen mit Salz und Pfeffer gewürzt, ein zerschnittenes Knoblauchzeherl in den Bauch und ein Teelöffel gehackter Petersil auch. Zum Schluss ein paar Tropfen Öl auf den Fisch und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr, vielleicht für 20 - 30 Minuten.

Weil mir die Kleine schon beim Kochen androhte, maximal den Fisch kosten zu wollen, habe ich vorsorglich auch ein Joghurt mit Kompottfrüchten vorbereitet, für nachher.

15.4.12 11:36, kommentieren

16. April

Der heutige Blick in den Gefrierschrank hat mich leider überhaupt nicht inspiriert. Also habe ich mich für eine Vorrats-Vernichtungs-Aktion entschieden und köchle gerade einen Gemüseeintopf mit Bratwurst.

Für diesen habe ich einen mehligen Erdapfel geschält und in mundgerechte Happen geteilt. Den habe ich in einem Esslöffel Schmalz angeröstet, mit Salz, Oregano, Thymian und einem Lorbeerblatt gewürzt und mit drei Löffeln von meinen gekochten Paradeisern aufgegossen.

Dann kam ein Becher gekochter Bohnen sowie je eine Handvoll roher Kohlrabi, rohe Karotten (beides gewürfelt) und blanchierte Erbsen dazu. Damit ist das Reinderl schon ziemlich voll - wer wird das wieder alles essen ...?

Zum Schluss habe ich noch fünf kleine getrocknete Knoblauchzehen und eine Handvoll Hirse hineingegeben und köchle alles gerade bei mittlerer Hitze. Der Plan ist, nach einiger Zeit zwei Bratwürstel (ebenfalls aus dem Tiefkühler) im Eintopf zu erhitzen und mir dann den Bauch damit vollzuschlagen.

Als kleine Auflockerung danach empfiehlt sich der Rest vom Zwetschkenkompott, der hier immer noch herumlungert. Werden sehen.

16.4.12 10:34, kommentieren

17. April

Gerade eben habe ich den ersten Milchreis fabriziert, der mir selber auch schmeckt. Eine kleine Portion habe ich für das Kind zur Seite gestellt, aber der Rest kühlt jetzt aus, damit ich ihn nach diesem Eintrag verputze. Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Weil das Kind nämlich heute früh seine Milch nicht getrunken hat. Diese habe ich mit zwei Handvoll Rundkornreis versetzt, ganz wenig gesalzen, drei Esslöffel Zucker dazugegeben und mit einer Prise Vanillepulver gewürzt.

Exkurs: von der Vanilleschote hat nur die Schale Würzkraft. Deshalb könnt ihr das nächste Mal ruhig das gemahlene Vanillepulver kaufen und, vorsichtig dosiert, verwenden. Selbstverständlich könnt ihr von den Schoten auch das Mark rauskratzen, wie bisher. Aber wenn ihr dann die Schote selbst nicht mitkocht, wird der Erfolg nur mäßig sein ...

Jedenfalls hab ich das alles zum Kochen gebracht und dann die Hitze reduziert und weitergeköchelt (ohne Deckel drauf). Mit der Zeit war dann immer wieder zu wenig Milch da, und ich hab ein paar Mal etwas nachgegossen. 

So hat das ganze fast eine Dreiviertelstunde geköchelt, und vorhin hab ichs vom Herd genommen und jetzt ist Schluss hier - jetzt ess ichs auf!

17.4.12 12:29, kommentieren

18. April

Für das heutige Mittagessen habe ich mir einen Mini-Leberkäse gegönnt. Obwohl die Zutatenliste sich las wie eine Anleitung zum Bombenbau. Und schließlich wurde es gebratener Leberkäse mit Erbsenpüree und Röstzwiebel.

Der Zwiebel muss nämlich langsam dringend weg. Und die Erbsen treiben mittlerweile schon wieder im Gemüsebeet, also sollte die Vorjahresernte auch ein würdiges Ende finden.

Ich dämpfte also ein paar mehlige Erdäpfel weich. Die schälte und zerdrückte ich in einem Achterl heißer Milch, in der ich vorher schon die gefrorenen Erbsen erhitzt hatte. Ein kleines Stück Butter, ein bisserl Salz - und schon den Pürierstab hinein.

In der Zwischenzeit habe ich in zwei Esslöffeln Öl eineinhalb in Ringe geschnittene Zwiebeln angeröstet, auch ein bisserl gesalzen und dann kleine Leberkässcheiben draufgelegt. Deckel drauf, damit alles heiß wird bzw. bleibt.

Und bei Tisch den Zwiebel übers Püree und schmatz!

19.4.12 12:01, kommentieren

19. April

Heute war wieder einmal ein Kichererbsencurry dran. Das beste daran war, dass im Kräuterbeet schon was zu ernten war und das Geschmackserlebnis noch ein bisserl reichhaltiger wurde als sonst.

Gestern abend habe ich schon die Kichern in Wasser eingeweicht und heute früh mehr als eine Stunde im Einweichwasser gekocht.

Mittags ging es dann schnell. In einem Löffel Schmalz ein kleiner geschnittener Zwiebel gebraten, Salz und Curry dazu und weitergebraten, zwei Stammerl Bohnenkraut dazu und eine Handvoll klein gewürfelter Karotten und weitergebraten. Schließlich mit einem halben Glas gekochter Paradeiser aufgegossen und mit einer Prise Zucker gewürzt. 

Das alles wurde noch einige Minuten geköchelt, zum Schluss noch ein Teelöfferl gehackten Koriander (die Blätter!) hineingerührt und schwupps! auf den Tisch.

19.4.12 12:07, kommentieren

20. + 21. April

Der Freitag war kochfrei, und heute wollte ich mich eigentlich einladen lassen. Leider konnten wir durch meine frisch geschlüpfte Erkältung das Haus nicht verlassen, und so musste ich mir selbst was einfallen lassen, leider.

Ist mir auch nicht viel eingefallen, muss ich zugeben. Mehr als Nudeln mit Mangoldsauce ists nicht geworden.

Die Nudeln habe ich, in einem netten Strauß samit Masche und Kochlöffel, zum Valentinstag bekommen. Heute hab ich den zerzupft und die Hälfte weich gekocht. In der Zwischenzeit habe ich ein Packerl blanchierten geschnittenen Mangold mit einem Lackerl Wasser, etwas Salz und einer Scheibe Bärlauchbutter erhitzt. Zum Schluss kam noch ein Löfferl Speisestärke, verrührt mit ein paar Esslöffeln kaltem Wasser dazu, um die Sache sämiger zu machen.

Mit geriebenem Parmesan bestreut und restlos verputzt. Und als Nachspeise gabs noch Joghurt mit Honig. (Und was ich morgen kochen soll, ist mir grad noch völlig schleierhaft, muss ich sagen.)

21.4.12 18:17, kommentieren

22. April

Ich habe mich entschieden, dem haushaltszugehörigen Kind nach längerer Zeit wieder einmal einen Rapid-Risotto unterzujubeln. (Den Namen leite ich nur von der Farbe her.)

Zu diesem Behufe habe ich drei Handvoll Rundkornreis im beschichteten Reinderl ein bisserl angeröstet, gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen, bis der Reis bedeckt war. Die Hitze habe ich zurückgenommen, umgerührt und zugedeckt. Nach einigen Minuten habe ich noch ordentlich heißes Wasser dazugegossen. Im beschichteten Reinderl kann das jetzt köcheln, bis es fertig ist. Im normalen gieße ich immer nur wenig Wasser dazu und rühre oft um.

Jedenfalls habe ich in der Zwischenzeit zwei Deka Parmesan gerieben, ebensoviel Butter dazugegeben und fünf große Bärlauchblätter vom kurzen Morgenspaziergang fein geschnitten. Und aus dem Tiefkühler habe ich eine Handvoll Kohlrabi-Julienne genommen.

Zwei Minuten vor Garende kommt der Kohlrabi zum Reis, wenn der wieder köchelt, drehe ich die Hitze ab. Vor dem Essen werde ich dann noch die Käse-Butter-Bärlauch-Mischung einrühren.

22.4.12 11:13, kommentieren

23. April

Die StammleserInnen unter euch wissen vermutlich, was nach einem Risotto kommt. Genau: Reisbratlinge mit Salat.

Weil nämlich ein Rest geblieben ist. Und diesen werde ich heute mit einem Ei, noch ein bisserl Salz und vielleicht ein paar Deka geschnittenem Schinken verrühren. 

Diese Masse gebe ich löffelweise in heißes Öl, drücke die Portionen flach und brate sie beidseitig bei mittlerer Hitze.

Außerdem werde ich im Garten eine Handvoll Vogerlsalat ernten, bevor der endgültig auswächst und zu blühen beginnt.

Weil morgen gehe ich eh wieder fremd, essensmäßig.

22.4.12 12:06, kommentieren

24. + 25. April

Gestern war ich den ganzen Tag unterwegs. Beim besten Willen keine Zeit zum Kochen, nicht einmal zum gscheit-essen.

Aber heute gabs was Nettes: Erdäpfelcremesuppe und nachher Powidltascherl.

Für die Powidltascherl wurde ein Erdäpfelteig bereitet: eine Portion mehlige Erdäpfel weich dämpfen, durch die Presse drücken (oder fein mit dem Stampfer zerdrücken) und auskühlen lassen. Dann mit einem Ei, einem Stück Butter, einer Prise Salz, eventuell einem Haucherl Muskatnuss und Mehl nach Bedarf vermengen und zu einem Teig verkneten.

Diesen auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen, einen Löffel Powidl drauf und in der Mitte zusammenklappen. In siedendem Salzwasser kochen, bis sie aufsteigen.

Für die Brösel, in denen sie anschließend gewendet werden sollen, eine Portion Semmelbrösel in reichlich Butter, je nach häuslichen Vorräten angereichert mit geriebenen Nüssen, goldbraun rösten.

Bei Tisch mit Staubzucker bestreuen. Für die ganz Gnaschtigen das Powidl-Glas ebenfalls auf den Tisch stellen.

29.4.12 19:38, kommentieren

26. April

Heute war Seelentrost angesagt, nämlich für das haushaltszugehörige Kind. Schnell sollte es auch noch gehen, also empfahl sich Couscous mit Paradeissauce.

Sieben Minuten, ich schwörs.
Im Wasserkocher Wasser erhitzt, derweil den Couscous in eine Schüssel geleert und gesalzen. Aus dem Keller ein Glas der selbst passierten Paradeiser geholt. Das heiße Wasser über den Couscous geleert. Quellen lassen.

Die passierten Paradeiser im Reinderl mit Salz und jeder Menge Zucker erhitzt, in der Zwischenzeit einen Löffel Speisestärke mit ein paar Esslöffeln kaltem Wasser glatt gerührt. In die kochenden Paradeiser das Gmachtl eingerührt, vom Feuer genommen und noch drei Minuten gut gerührt.

Fertig.
So viel hat das Kind schon lang nimmer gegessen.

29.4.12 19:43, kommentieren

27. April

Meinem Gemüsebeet konnte ich heute wieder fünf Deka Grünspargel entwenden. Den verarbeitete ich in eine Spargelcremesuppe und buk nachher eine ordentliche Menge Palatschinken.

Dazu gibts nur zu sagen, dass diesmal der Teig ziemlich dünnflüssig war und ich ziemlich geflucht habe, weil die Palatschinken leicht reißen und Wellen schlagen. Und ich habe sie mit Schmalz gebacken.

Jedenfalls waren sie dünn und fluffig wie schon lange nicht mehr. Da war es nur recht und billig, dass ich ein Glas Marillenmarmelade aufmachte (und wir mindestens die Hälfte in die Palatschinken schmierten).

29.4.12 19:46, kommentieren