Der Sparküche-Blog.

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Archiv

17. - 19. Feber

Diesmal liegt es nicht an mir, dass ich mit dem Eintragen hintennach bin - die Technik hat mich ausgetrickst. Ich hätte euch aber eh nicht viel berichten können, denn zwei Tage lang habe ich, bedingt durch Unterwegssein, mich kalt versorgt. (Am Samstag, auf dem Bio-Bauernmarkt auf der Freyung, war aber immerhin eine Kürbiscremesuppe dabei.)

Am Sonntag habe ich mich dann einladen lassen auf gebackenen Kürbis mit Erdäpfelsalat. Ich hasse die Paniererei. Meine Mutter hat den Ungarischen Blauen in dünne Spalten geschnitten und diese anschließend in Mehl, verschlagenem Ei (gesalzen) und Semmelbröseln gewälzt. Anschließend wurden die Dinger in halbzentimeterhoch Öl auf beiden Seiten ausgebacken. Dazu gabs, wie gesagt, Erdäpfelsalat. Aber eine Sauce Tartare oder Kräuterrahm hätten besser gepasst.

21.2.12 11:22, kommentieren

20. Feber

Heute wars schon wieder die Gemüsesemmel, weil ich nach einem Zahnarztbesuch nicht wie angedacht essen gehen konnte, sondern stracks die Kleine aufklauben musste, die sich für akutes Fieber entschieden hatte.

Naja. Morgen wieder.

21.2.12 11:23, kommentieren

21. Feber

Kaum zu glauben, was eine alles finden kann, wenn sie sich den Tiefkühler genauer ansieht. Heute nämlich vier essfertige Zwetschkenknödel, sogar schon mit den Bröseln dabei. Hurra. Da habe ich doch glatt den Rest vom Ungarischen Blauen zu einer Gemüsecremesuppe verarbeitet.

Nämlich wollte ich mir zuerst eigentlich eine Kürbiscremesuppe  gönnen. Dann allerdings lag neben den Zwetschkenknödeln ein Packerl blanchierter, geschnittener Bärlauch, den habe ich dann gleich mitgekocht. Und den obligaten mehligen Erdapfel, und dann auch gleich den Rest Sellerie, der wiederum auf den Erdäpfeln lag. Salz dazu und mit Wasser bedeckt ein halbes Stünderl gekocht. Dann püriert und mit einem Rest Milch verfeinert.

21.2.12 11:27, kommentieren

22. - 24. Feber

Krank. Alle beide. Also am Mittwoch den Rest von der Gemüsecremesuppe gegessen, war reichlich.

Gestern habe ich dann zwei Portionen Teigwaren gekocht und aus dem Tiefkühler ein Packerl Sauce Bolognese genommen und erwärmt.

Und weil wir, logischerweise, grad beide nicht bei Appetit sind, reicht uns das für heute auch noch.

So ein Gefrierschrank kann schon was, in Notfällen, muss ich sagen.

24.2.12 10:03, kommentieren

25. Feber

Immer noch krank. Zum Glück ist die Kleine ein Nudelfan. Also habe ich heute die zweite Portion der Spiralen zu Teigwaren mit Ei verarbeitet. Dazu haben wir Salat gegessen: sie einen Fisolensalat, ich einen Rote-Rüben-Salat. Beides aus selbstgefüllten Gläsern.

Für die Teigwaren mit Ei hab ich ausnahmsweise mein beschichtetes Reinderl aus dem Kasterl hervorgeholt und es erhitzt, dann Sonnenblumenöl hinein und das auch erhitzt, dann die Teigwaren dazu und im Öl genauso ordentlich erhitzt. Die Nudeln müssen richtig heiß sein, denn wenn dann gesalzen und gepfeffert ist, kommen zwei rohe Eier drüber und werden mit den Teigwaren verrührt, und die Eier sollen allein aufgrund der heißen Teigwaren stocken.

Und als sie das getan hatten, wurde prompt serviert.

 

Das mit dem Fisolensalat ist wirklich keine Hexerei. Im Sommer, wenn eh viel zu viele von den Dingern da sind, wird eine Portion in zwei Zentimeter lange Stücke geschnitten (nach dem Waschen und Putzen, eh klar) und in Salzwasser drei Minuten gekocht, dann abgeseiht. Einen separaten Sud aus Wasser, Essig, Zucker und Salz bereiten und zum Kochen bringen, die Fisolen hineingeben und drin bissfest kochen. Dann die Fisolen rausfischen und in ein Twist-Off-Glas schlichten, den Sud nochmals aufkochen und kochend heiß randvoll ins Glas gießen, Glas sofort verschließen und auf dem Deckel stehend in eine Decke gewickelt auskühlen lassen.

Ich habe auch probiert, oben eine Schicht Öl draufzuleeren, bin aber wieder davon abgekommen (schließlich wird das Öl dann doch zu sehr erhitzt), lieber frisch bei Tisch ergänzen. Auch mit geschnittenem Zwiebel zum Beispiel. Wenn ihr mögt, könnt ihr zwischen die Fisolen ein Stück Pfefferoni oder Chili legen. Wenn ihr es richtig scharf mögt.

25.2.12 12:36, kommentieren

26. Feber

Ans Faulsein könnte ich mich gewöhnen, muss ich sagen. Besser gesagt, an ein Leben ohne Termine. Ginge prima. Unser heutiges Mittagessen jedenfalls ist pochierter Karpfen mit Basmatireis, Senf-Dillsauce und Salat.

Letztes Mal hat mir der unfreiwillig pochierte Karpfen so gut geschmeckt, dass ich das heute absichtlich ausprobiert habe. (Und aus dem Koch-Salzwasser mach ich nachher eine Suppe.)

Der Basmatireis ist auch keine Hexerei, und der Salat ist noch von gestern aus den Gläsern. Die Sauce ist eine erworbene - darf auch mal sein.

Als Nachspeise haben wir Pfirsichkompott mit Joghurt, und schon sind wieder ein paar Restln weniger im Kühlschrank.

26.2.12 12:14, kommentieren

27. Feber

Die Suppe wird sicher interessant schmecken. Ins Wasser hab ich je eine Handvoll zerkleinerten mehligen Erdapfel, Karotten, Kohlrabi und (im ganzen, logisch) Erbsen gegeben und mit einem Lorbeerblatt und ein paar kleinen Knoblauchzehen eine halbe Stunde gekocht. Danach essen wir  Reislaibchen mit Mangoldgemüse.

Dafür vermenge ich den Rest vom gestrigen Reis mit Salz, Pfeffer, gehackter Petersilie, einem Ei und vielleicht ein paar Semmelbrösel. Das werde ich ein bisserl ziehen lassen, denn der Reis ist ziemlich trocken. Wenn ich das Gefühl habe, jetzt gehts, rühre ich die Masse noch einmal durch, erhitze Öl in der Pfanne und gebe die Masse esslöffelweise hinein, drücke sie flach und brate die Laberl beidseitig hellbraun.

Derweil taue ich ein Packerl blanchierten, geschnittenen Mangold in ein bisserl Milch auf, würze mit Salz und Pfeffer und staube zum Schluss vielleicht mit einem Teelöffel Speisestärke.

27.2.12 10:55, kommentieren